Sandra Lüpkes - Fischer, wie tief ist das Wasser

  • Buchdetails

    Titel: Fischer, wie tief ist das Wasser


    Verlag: Rowohlt

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 250

    ISBN: 9783499234163

    Termin: Juli 2003

  • Bewertung

    4.3 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Fischer, wie tief ist das Wasser"

    Voller Elan tritt das «Küstenkind» Okka Leverenz ihren neuen PR-Job bei der Stiftung Liekedeeler in Norden an. Dort sollen Kinder spielerisch und behutsam zu guten schulischen Leistungen gebracht werden. Durch einen tragischen Unfall beim Spiel stirbt die kleine Jolanda. Doch die Autopsie ergibt, dass sie an unerklärlichen Gehirnblutungen gestorben ist - die nicht vom Sturz stammen können. Als die Stiftungsleitung den Vorfall vertuschen will, macht sich Okka auf, die wahren Ursachen für den Tod des Mädchens herauszufinden, und gerät dabei selbst in Gefahr. «‹Fischer wie tief ist das Wasser› ist ein spannendes Buch, in einem Rutsch zu lesen. Eine gute Lektüre für den Urlaub, nicht nur an der Nordseeküste.» (Radio Bremen) «Ein schnörkellos spannend erzählter Krimi mit einem fulminanten Showdown. Nicht nur für Krimifans eine kurzweilige und niveauvolle Lektüre.» (Ostfriesland Magazin)
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  • Autorin: Sandra Lüpkes
    Titel: Fischer, wie tief ist das Wasser
    Seiten im Taschenbuch:251
    Verlag: rororo
    ISBN-13: 978-3499234163


    Die Autorin:
    Sandra Lüpkes kennt sich an der Nordsee und auf den Inseln bestens aus: Die Autorin ist auf Juist aufgewachsen und war viele Jahre selbst Gastgeberin für Nordseeurlauber. Sie hat zwei Töchter und wohnt seit einigen Jahren mit dem Schriftsteller und Drehbuchautor Jürgen Kehrer in Münster. Zahlreiche Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen hat Sandra Lüpkes bereits veröffentlicht.
    (Quelle: Amazon)


    Inhalt:
    "Voller Elan tritt das «Küstenkind» Okka Leverenz ihren neuen PR-Job bei der Stiftung Liekedeeler in Norden an. Dort sollen Kinder spielerisch und behutsam zu guten schulischen Leistungen gebracht werden. Durch einen tragischen Unfall beim Spiel stirbt die kleine Jolanda. Doch die Autopsie ergibt, dass sie an unerklärlichen Gehirnblutungen gestorben ist – die nicht vom Sturz stammen können. Als die Stiftungsleitung den Vorfall vertuschen will, macht sich Okka auf, die wahren Ursachen für den Tod des Mädchens herauszufinden, und gerät dabei selbst in Gefahr."
    (Quelle: Amazon)


    Rezension:
    Nach dem Prolog lernen wir Okka kennen, die 30jährige Protagonistin, die zunächst eine etwas langweilige, ziellose Person zu sein scheint. Anscheinend hat sie kaum Freunde, weiß nichts so recht mit sich anzufangen und ist nach einigen halbherzigen Versuchen, ins Berufsleben einzusteigen, wieder bei ihrem Vater zuhause
    in Norden gelandet.
    Dann bekommt sie einen Job als PR-Mitarbeiterin, mit dem sie das große Los gezogen hat - so sieht es anfangs jedenfalls aus. Oder ist alles zu schön, um wahr zu sein? Okka ist zunehmend irritiert von Situationen, in die einige Kinder geraten und dem Verhalten der Verantwortlichen in der Stiftung Liekedeeler. Ihr Engagement für die Kinder ist jedenfalls nicht gefragt, Okka soll sich sich darauf beschränken, in der Öffentlichkeit die "heile Welt" der Stiftung darzustellen.
    Nach einigen Vorfällen, nicht so gravierende sowie heftige, steigert sich die Spannung für den Leser immer weiter. Wenn ich das Buch aus der Hand legen musste, konnte ich es kaum erwarten, weiterzumachen, weil Lüpkes es versteht, die Neugier immer weiter anzustacheln. Wird Okka es schaffen, rechtzeitig das Ruder herumzureißen oder sind ihre wissenschaftlichen Gegner tatsächlich viel mächtiger, als sie es sich vorstellen kann? Begibt sie sich wirklich in Gefahr oder übertreibt sie?


    Ich bin froh, diesen Krimi zufällig in die Finger bekommen zu haben! Meine Erwartungen wurden übertroffen. Zu viele enttäuschende Regionalkrimis sind mittlerweile auf dem Markt. Sandra Lüpkes hingegen hat mich schon nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen. Ich lese gerne Nordsee-Romane, weil ich absoluter Nordseefan bin, in einem Krimi jedoch brauche ich nicht seitenweise Naturbeschreibungen, es reichen kurze Einschübe darüber und in der Beziehung kommt die Autorin mir total entgegen. Man wird immer wieder an die Umgebung erinnert, muss aber nicht seitenweise begeisterte Beschreibungen von Strandhafer & Co. durchackern.
    Okka ist eine wirklich interessante Persönlichkeit, vielschichtiger, als man nach den ersten Sätzen, in denen sie beschrieben wird, denkt. Auch die anderen Figuren, die eine Rolle spielten, wurden gut dargestellt und waren in sich passend. Einzig die beiden männlichen Pädagogen geben bis zum Schluss Rätsel auf, aber das ist ok und tut der Spannung keinen Abbruch. Wer bei einem Krimi bis zum Ende im Dunkeln tappen und von der Lösung total überrascht sein möchte, wird mit diesem Roman vielleicht nicht unbedingt glücklich. Ich persönlich war trotzdem fasziniert. Auch das Titelbild gefällt mir sehr gut und passt zu der heiteren Atmosphäre, die die Stiftung der Öffentlichkeit vorgaukelt. Weitere Lübkes-Krimis werden auf meiner Wu-Li landen!
    Von mir gibt es 4.5 Sterne.

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