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Suche Bücher über Vater-Tochter-Beziehung

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  • :huhu: ich lese gern parallel zur Therapie entsprechende Bücher und wir wollen uns mal das Thema Vater-Tochter-Beziehung angucken. Kann mir dazu jemand ein Buch empfehlen? Paar Rundumdaten, mein Papa ist present, aber eben eher körperlich als emotional, das war schon immer so. Also ich suche keine Geschichten über Kinder oder Frauen die nicht wissen wer ihr Vater ist, sondern eher Bücher darüber wie sich die Beziehung zum Vater auswirkt, auf einen selbst, die Beziehungen die man hat usw. Vielleicht kann mir jemand was empfehlen? Ist irgendwie schwer zu dem Thema was zu finden.....


    :winken: Danke

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • mein Papa ist present, aber eben eher körperlich als emotional, das war schon immer so.

    Das erscheint mir allerdings ziemlich normal zu sein, weil Männer im Allgemeinen nicht sonderlich emotional sind (natürlich gibt es Ausnahmen). Das wurde ihnen ja von klein auf aberzogen. Einen Buchtipp kann ich dir leider nicht geben, da mich weniger die Beziehung zu meinem Vater als vielmehr die zu meiner Mutter belastet hatte :friends:

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Das erscheint mir allerdings ziemlich normal zu sein, weil Männer im Allgemeinen nicht sonderlich emotional sind (natürlich gibt es Ausnahmen).

    Naja, also ich finde das nicht normal mit meinem papa..... Aber das ist auch schwer zu beschreiben, er ist halt auch total traumatisiert und kommt so aus seinen Verhaltensstrukturen nicht wirklich raus.

    da mich weniger die Beziehung zu meinem Vater als vielmehr die zu meiner Mutter belastet hatte

    :friends: Hm die Beziehung zu meiner Mama nimmt viel Platz in meinem Leben ein aber ich glaube sie belastet mich nicht. Ich hätte bisher auch nicht gedacht das mich die Beziehung zu meinem papa sehr belastet, aber nach der Therapiestunde heute und nach dem was ich heute so gelesen habe kann das glaube das ziemlich viel ausmachen....

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • aber nach der Therapiestunde heute und nach dem was ich heute so gelesen habe kann das glaube das ziemlich viel ausmachen....

    Alles kann ziemlich viel ausmachen. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen ebenso wie auch unsere Eltern und jeder andere, mit dem wir zu tun haben. Aber es liegt auch an uns, das alles hinter uns zu lassen, im Hier und Jetzt zu leben und uns für später gute Erinnerungen zu schaffen. Ich habe allerdings auch recht lange gebraucht, bis ich das begriffen hatte. Die Vergangenheit, auf die ich als Kind wenig Einfluss hatte, kann ich nicht mehr ändern. Sie ist, wie sie ist. Dagegen kann ich Einfluss darauf nehmen, wie ich heute lebe und mit den Leuten umgehe, die mir früher Probleme bereitet haben. Vieles lässt sich mit Kommunikation und dem eigenen Auftreten beeinflussen.
    Ich hab mich damals viel mit Transaktionsanalyse beschäftigt und mir hat das definitiv geholfen. Seit ich nicht mehr als Kind meinen Eltern gegenüber auftrete, sondern als gleichberechtigte Erwachsene, nehmen sie mich auch so wahr. Die Reaktionen lassen sich also durchaus steuern. Ändern wird man die Personen natürlich trotzdem nicht, aber der Umgang mit ihnen ist leichter :wink:

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Dieses Buch subt bei mir noch, also kann ich nicht allzu viel darüber berichten - aber es müsste eigentlich zu Deinen Suchkriterien passen. :)



    Nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat, ist Jule mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur noch irgendwie erträgt: ihren Job als Sängerin, die unzähligen Anrufe ihrer Mutter, den ganzen Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Als auch ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bruder nach England, auf der Suche nach Ruhe und Anonymität.
    Doch dort trifft sie auf ihren Vater, der im Sterben liegt. Zaghaft beginnt Jule einen letzten Versuch, sich dem Mann anzunähern, von dem sie sich ihr Leben lang im Stich gelassen gefühlt hat.


    Eine tragikomische Road-Novel über das komplizierte Verhältnis zu den eigenen Eltern und den Wunsch, Urlaub von sich selber machen zu können.

    Ich :study: gerade: Vollendet 04 ~ Die Wahrheit von Neal Shusterman

  • @Hiyanha danke für den Tipp, hm, weiß nicht ob das so das richtige ist.... Aber trotzdem danke.


    @Divina Transaktionsanalyse kenne ich nicht das werd ich mal googlen. Lieb von dir das du mich da an deinen Gedanken teilhaben lässt. Ich denke auch, wenn man versteht, dass das letztlich bei einem selbst liegt weil man Dinge nicht ungeschehen machen kann ist das schonmal viel wert. Und ich hab ja 2 ganz tolle Therapeutinnen die mir dabei helfen zu schauen wie ich damit umgehen kann.

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

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