Michael Tsokos / Andreas Gößling - Zerbrochen

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Zerbrochen

4.1|9)

Verlag: Knaur TB

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 432

ISBN: 9783426519714

Termin: Oktober 2018

  • Kurzbeschreibung:
    Der dritte True-Crime-Thriller von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner und SPIEGEL-Bestseller-Autor Michael Tsokos - basierend auf echten Fällen, authentischen Ermittlungen und der jahrelangen Erfahrung des bekanntesten deutschen Rechtsmediziners.
    Ein besonderer Tag für Rechtsmediziner Dr. Fred Abel: Viele Monate, nachdem er bei einem brutalen Überfall fast zu Tode kam, tritt er erstmals wieder seinen Dienst an. Sofort wird er vom täglichen Wahnsinn der BKA-Einheit »Extremdelikte« in Beschlag genommen: Der sogenannte »Darkroom-Killer«, ein Psychopath ohne Skrupel, hält Polizei und Bevölkerung in Atem.
    All dies verblasst jedoch, als Abels gerade neu gefundenes Familienglück auf dem Spiel steht: Seine 16-jährigen Zwillinge, Kinder aus einer längst vergangenen Affäre, besuchen ihn in Berlin – und werden Opfer einer Entführung. Wer hat mit Abel noch eine Rechnung offen? (Quelle: Verlagswebsite)


    Autor:
    Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.


    Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet. (Quelle: Verlagswebsite)


    Allgemeines:
    „Zerbrochen“ erscheint im März 2017 bei Knaur. Der True-Crime-Thriller umfasst 426 Seiten, die in 69 Kapitel, Epilog sowie interessante Danksagungen beider Autoren unterteilt sind.
    Es handelt sich hierbei um den 3. Fall für Dr. Fred Abel und dieser Band rundet die Reihe ab.
    Erzählt wird in der 3. Person aus wechselnden Perspektiven. Die Kapitel sind jeweils mit Zeit und Ort überschrieben, so dass auch die Einordnung der Rückblenden kein Problem ist.


    Meine Meinung:
    Dies ist nun der dritte und (zumindest vorerst) letzte Teil der Reihe um Dr. Fred Abel und es ist der persönlichste, da diesmal nicht nur er, sondern auch seine Kinder betroffen sind. Wir erhalten tiefen Einblick in Abels Seelenleben und leiden und hoffen mit ihm. Außerdem tauchen neben schon bekannten Freunden und Kollegen wieder sehr interessante Zeitgenossen auf, die ihm – mehr oder weniger – hilfreich zur Seite stehen.
    Es gelingt den Autoren hervorragend, den Bogen zu den beiden ersten Büchern zu schlagen. Es gibt genügend Infos und Rückblicke, um auch Leser zu informieren, die die anderen Bücher nicht gelesen haben, aber nicht so viele, dass Fans der Reihe gelangweilt werden. Letztendlich schließen sich sogar mehrere Kreise.


    Dass die Forensik diesmal ein bisschen auf der Strecke bleibt, sei den Autoren verziehen. Sie machen es mit viel Spannung wett. Auch in diesem Teil schaffenTsokos und sein Co-Autor Andreas Gößling es wieder, den Leser zwischen Wut, Ekel, Verzweiflung,Hoffnung und hin und her zu reißen. Auch in seiner Angst um die Kinder bleibt Abel glaubwürdig, umso mehr, als der Leser gelegentlich befürchten muss, dass der Profi die Nerven verliert. Einzig am Ende ist er mir kurz ein bisschen zu sehr „Superman“, was auch zu dem kleinen Abzug bei der Bewertung führt. Dennoch bleibt es ein richtig guter Thriller.


    Die Sprache ist eher nüchtern und sachlich, bis auf ein paar Momente bösen schwarzen Humors. Genau so nüchtern werden auch wieder Tatorte und Gewaltszenen beschrieben, weshalb ich auch hier wieder darauf hinweisen möchte, dass diese True-Crime-Thriller nichts für zart Besaitete sind.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne von mir. Schade, dass die Abel-Trilogie hiermit abgeschlossen ist. Aber Tsokos verspricht dem Leser am Ende ein Wiedersehen mit Dr. Fred Abel und darauf freue ich mich schon.


    Fazit:
    Tsokos‘ True-Crime-Thriller sind nichts für schwache Nerven, aber auf jeden Fall lesenswert!

    Gelesen in 2018: 22 - Gehört in 2018: 24 - SUB: 366


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Inhalt:
    Ein Jahr ist vergangen seitdem Fred Abel schwer verletzt wurde. Nun ist er wieder im Dienst und soll den Fall des "Darkroom-Killers" bearbeiten.
    Doch lange kann er sich nicht darauf konzentrieren, denn seine Kinder sind verschwunden. Sie waren zu Besuch in Berlin und wurden entführt. Für Abel zählt es jetzt nur noch seine Kinder zu finden, doch wer ist derjenige der Abel Schaden will.


    Meine Meinung:
    Ich habe mich schon nach Zerschunden auf die Fortsetzung gefreut. Las dann natürlich zunächst Zersetzt, was mich aber nur bedingt weiter brachte, und hoffte nun mit Zerbrochen endlich eine Aufklärung zu bekommen.


    Mit Zerbrochen setzt Michael Tsokos, für mich, perfekt an den ersten Band an. Sowohl die Spannung wie die ganze Handlung haben mich ans Buch gefesselt, das hatte ich im zweiten Band nicht ganz so sehr. So begann ich dieses Buch auch ein wenig mit der Sorge das es mir nicht zusagen könnte, aber diese Sorge war recht schnell verflogen.


    Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Die Handlungen aus den Vorgängern die wichtig waren für diese Geschichte waren mir recht schnell präsent, auch weil es geschickt eingebrachte Rückblicke gab. Zerbrochen sollte man trotzdem nicht lesen ohne vorher die anderen beiden Bände zu kennen. Die Rückblicke sorgen für Anschubser bei den Erinnerungen, die komplette Geschichte muss einem natürlich selber einfallen.


    In Zerbrochen finden alle Bände ein gemeinsames Ende. Auch wenn die Vorgänger in Teilen abgeschlossen waren, wurden hier noch die letzten Sachen abgeklärt. So kam alles zu einem gemeinsamen Ende.


    Schön fand ich das man viele alte Bekannte trifft.
    Fred Abel ist verändert durch den Angriff auf ihn. Er scheint ruhiger und nachdenklicher zu sein. Das mag aber auch daran liegen das man mit Kindern nicht mehr so leichtsinnig ist, sondern bedachter vorgeht. Mir gefiel Abel im letzten Band sehr gut. Seine Sorge war authentisch, er brachte mich zum mitfiebern.
    Auch wieder dabei ist Lars Moewig, ihn hat Abel im ersten Band aus dem Gefängnis geholt. Eine Figur die viel Raum einnimmt und die ich mir bildlich gar nicht so vorstellen konnte wie sie beschrieben wird. Eben weil er zwar gefährlich wirken soll, es aber gar nicht ist. Er ist ein Fels in der Brandung und guter Freund für Abel, jemand der die Drecksarbeit macht, aber auch das Herz auf dem rechten Fleck hat.
    Es gibt noch einige andere Figuren. Kollegen von Abel, aber auch seine Kinder nehmen viel Raum ein in der Geschichte. Die Szenen mit Ihnen in der Zeit der Entführungen fachen die Spannung sehr an.


    Am Ende ist alles restlos aufgeklärt. Gespickt mit realen Fällen wie der Darkroom-Killer-Fall, der mir gar nicht geläufig war, aber auch dem Attentat in Istanbul auf eine deutsche Touristengruppe ist dieser Thriller eine ganz besondere Geschichte. Realität und Fiktion sind hier perfekt vermischt. Am Ende stehen wieder ein paar Worte vom Co-Autor Andreas Gößling und auch Worte von Michael Tsokos in denen unter anderem die wahren Fälle der Geschichte benannt werden. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Natalie

    www.mem-o-ries.de


    :study:

    Ein letzter Brief von Dir von Juliet Ashton


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