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Mechtild Borrmann - Trümmerkind

Trümmerkind

4.4 von 5 Sternen bei 45 Bewertungen

Verlag: Droemer TB

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783426304921

Termin: Dezember 2017

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  • Originaltitel: Trümmerkind (2016)


    Klappentext:


    Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. Der 14-jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau verfolgt ihn in seinen Träumen. Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist ...


    Über die Autorin:


    Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie unter anderem als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit Wer das Schweigen bricht schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZEIT-Bestenliste zu finden war. Für Der Geiger wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand prix des lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit Die andere Hälfte der Hoffnung für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.


    Meine Meinung:


    Ein Klappentext der mich sofort ansprach und die erste Seite, die mich sofort gefangen nahm, weil der Schrift- und Schreibstil der Autorin wirklich gut rüberkommt. Ich hatte bei diesen Beschreibungen so eine Art Kinofilm in meinem Kopf. Nicht nur, dass ich durch die Augen der Protagonisten gesehen habe, sondern auch die Kälte, die Armut, die Ohnmacht mitgefühlt habe. Schrift und Plot haben mir sehr Gefallen und auch die verschiedenen Blickwinkel von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten. Kleiner Kritikpunkt ist für mich nur, dass es am Ende Knall auf Fall stimmig gelöst wird. Das einzige was ich im Buch nicht explizit fand war die Erwähnung, ob es ein Roman nach wahren Begebenheiten bzw. ein Tatsachenroman ist oder einfach Fiktion, aber da die Autorin demnächst eine Leserunde in meiner Nähe hält werde ich genau dies in Erfahrung bringen.


    Fazit:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Alle Weihnachtserzählungen (Charles Dickens) 7 / 608 Seiten

    :study: Wolfsblut (Jack London) 15 / 254 Seiten


    SUB: 638

  • Das einzige was ich im Buch nicht explizit fand war die Erwähnung, ob es ein Roman nach wahren Begebenheiten bzw. ein Tatsachenroman ist oder einfach Fiktion, aber da die Autorin demnächst eine Leserunde in meiner Nähe hält werde ich genau dies in Erfahrung bringen

    Das würde mich auch brennend interessieren.


    War auch ein klein wenig enttäuscht, dass es keine Nachwort diesbezüglich gab. Bei Wikipedia steht, dass die Trümmermorde nie aufgeklärt werden konnten.
    Wo die Autorin ihre Geschichte her hat, welche ja sehr schlüssig ist, wäre wirklich interessant zu wissen.


    Aber alles in allem ein sehr gutes Buch, dass einem ein gutes Bild dieser schrecklichen Zeit vor Augen hält.
    Spannend, gut konstruiert, authentisch.


    War sicherlich nicht mein letztes Buch dieser Autorin. Hier vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Wir brauchen Geschichten.
    Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?
    Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin

  • Das einzige was ich im Buch nicht explizit fand war die Erwähnung, ob es ein Roman nach wahren Begebenheiten bzw. ein Tatsachenroman ist oder einfach Fiktion,

    Das würde ich auch gern wissen. Ich vermute, die Autorin hat in einer Geschichte mit fiktiven Figuren wahre Fälle verarbeitet. :-k

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Das würde ich auch gern wissen. Ich vermute, die Autorin hat in einer Geschichte mit fiktiven Figuren wahre Fälle verarbeitet. :-k

    Genauso ist es. Habe es hier gar nicht geschrieben, aber ich war ja bei der Lesung dabei und genauso ist es auch. Die Figuren sind fiktiv und das drumherum, also die Hamburger Trümmermorde sind echt.

    :study: Alle Weihnachtserzählungen (Charles Dickens) 7 / 608 Seiten

    :study: Wolfsblut (Jack London) 15 / 254 Seiten


    SUB: 638

  • Ich bin heute mit "Trümmerkind" fertig geworden und total begeistert. Dieses Buch wird definitiv unter die Highlights des Jahres aufgenommen. :thumleft:
    Die Erzählung auf diversen Zeit- und Ortsebenen ist besonders aufgrund dieser wechselnden Perspektiven sehr fesselnd un hat Suchtpotenzial. Einges aus diesem Buch (Leben in der Trümmerlandschaft, Lebensmittel auf Karten etc) kenne ich aus den Erzählungen meiner Mutter und Großmutter.
    Die Figuren finde ich in ihren Charakteren hervorragend herausgearbeitet.
    Ich würde das Buch allerdings nicht ausschließlich als Krimi bezeichnen, sondern eher bei "Romane/Erzählungen", eventuell auch bei "historischen Romanen" einordnen - die Einsortierung ist nicht einfach. :-k
    Das Ende ist natürlich ziemlich konstruiert, aber auf jeden Fall gut konstruiert.
    Wie @Gaymax und @Rapunzel hat mir allerdings auch ein Nachwort gefehlt. Ich vergebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung und
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: .


    Da mir der Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, habe ich mir in der Onleihe "Wer das Schweigen bricht" vorbestellt, es ist allerdings erst im Mai verfügbar.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Zweifellos weist dieses Buch starke Parallelen zu Borrmanns zwei Jahre zuvor erschienenem „Wer das Schweigen bricht“ auf. Nicht wenige Motive, abgesehen von zwei Handlungsebenen, sind gleich.


    In den großen Applaus für dieses Buch kann ich nicht einstimmen. Weil die Figuren schematisch dargestellt sind und sich unter sympathisch bzw. unsympathisch einordnen lassen, war mir ziemlich schnell klar:


    Der Handlungsstrang aus den 1990ern wirkt passagenweise wie schnell heruntergeschrieben; die Nachforschungen verlaufen glatt und eben; Probleme lösen sich mir nichts, dir nichts; die wenigen Stolpersteine, die den Fluss der Handlung kurz aufhalten, sind dem Plot geschuldet.
    Lediglich die Geschichte um die Familie Dietz im Nachkriegswinter 1946/47 in Hamburg und ihr Findelkind Joost kann berühren.


    Auch als fiktionale Geschichte zu den realen Hamburger Trümmermorden überzeugt mich das Buch nicht. Warum eine sich sträubende Zeugin auf einmal doch aussagt – tja, warum? Keine Ahnung, woher auf einmal die Kehrtwendung.
    Ich habe es lieber, wenn eine Handlung so konstruiert ist, dass sich am Ende die Puzzleteilchen zu einem Gesamtbild fügen und nicht, wie hier, wo der Zusammenhang der Nachkriegsereignisse von einer Figur erzählt und des Rätsels Lösung quasi auf dem Tablett serviert wird. Auch die Mordszenerien erscheinen mir nicht unbedingt schlüssig, sondern der Realität angepasst, um die Verknüpfung mit den Trümmermorden so authentisch wie möglich zu machen.


    „Trümmerkind“ ist in meinen Augen kein schlechtes Buch, aber auch keins, das (fast) ausschließlich Lob und Beifall verdient hat.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)



  • die Einsortierung ist nicht einfach. :-k

    Da gebe ich Dir recht - ich dachte aufgrund des Titels, dass ich einen (Nach-)Kriegsroman in der der Handl halten würde und war überrascht, auf dem Cover den Zusatz Kriminalroman zu finden.


    Ich habe das Buch heute morgen beendet und bin noch etwas aufgewühlt.

    Zu Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich in den Schreibstil der Autorin einzulesen. Mir kam es verhalten geschrieben vor. So, wie Zeitzeugen manchmal vom Krieg erzählen und dies aber nur sehr wiederwillig bzw. in Allgemeinplätzen redend tun. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, weil ich davor in "Vom Winder verweht" gelesen hatte und dieses Buch ist ja nun sehr ausschweifend geschrieben. Mit der Zeit nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und ich konnte das Buch ab dem letzten Drittel nur schwer aus der Hand legen.

    Zusätzlich hatte das Buch für mich noch einen besonderen Reiz dadurch, dass mir alle Orte in HH bekannt sind und ich eine gute Vorstellung davon hatte, wo sich die Protagonisten gerade befinden.


    Ein unterhaltsames Buch, an welches ich noch etwas länger denken werde.

    Meine Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
    Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."


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  • Inhalt

    Im eisigen Hungerwinter 1946/47 hätte die Hamburger Familie Dietz ohne den 15-Jährigen Hanno sicher nicht überlebten können, der in den Trümmern nach Brennholz suchte und seine Altmetall- Funde auf dem Schwarzmarkt verkaufte. Der Vater ist seit Jahren in Russland vermisst, die Mutter Agnes arbeitet als Trümmerfrau und näht für die britischen Besatzer. Auf einer ihrer verbotenen Hamstertouren „finden“ Hanno und seine jüngere Schwester einen kleinen ungefähr dreijährigen Jungen, der einen auffälligen Blusenknopf in seiner Faust verschließt und lange nicht spricht. Agnes als geübte Schneiderin erkennt, dass der Kleine teure, sorgfältig gearbeitete Kleidung trägt und hebt die Kleidungsstücke für ihn auf. Angesichts der unzähligen Ausgebombten und Flüchtlinge wundert es nicht, dass sie den Jungen als Ihren leiblichen Sohn Joost anmelden kann, den sie angeblich geboren hat, während sie mit den Kindern aus Hamburg evakuiert war. Erst Jahre später kommt es zu einem Gespräch zwischen Hanno und dem inzwischen erwachsenen Joost, in dem Hanno erklären kann, warum er die genaue Geschichte des Findelkindes damals lieber verschwiegen hat – und welchen Zusammenhang sie mit dem berüchtigten „Trümmermörder“ haben könnte.


    45 Jahre später spricht in Köln ein Mann seine Exfrau darauf an, dass ihre Mutter doch Entschädigungsansprüche stellen oder eine Rückübertragung des elterlichen Gutshofs in der Uckermark beantragen könnte. Da Annas Mutter nur einen geringen Rentenanspruch hat, wäre sicher jeder Geldbetrag willkommen. Anna ist nach dem Krieg geboren und hat die Flucht von Mutter und Großvater nicht selbst erlebt. Zwischen ihr und ihrer Mutter waren die Ereignisse der Vergangenheit immer ein heikles Thema, nicht untypisch für die Kriegsgeneration. Warum sie nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer jedes Gespräch über die Vergangenheit ablehnt, kann Anna nicht begreifen. Als ein Architekt die Restaurierung des Gutshofs der Anquists vorbereitet, will er die wenigen vorhandenen Fotos aus der Kriegszeit nutzen, um sich ein Bild von den damaligen Gebäuden zu machen. Anna ist auf Spurensuche in der Uckermark und wird von den Fotos vollends verwirrt. Die Frau, die ein Einheimischer als Clara Anquist bezeichnet, sieht völlig anders aus als ihre Mutter, die sich bisher als Clara Meerbusch geb. Anquist ausgegeben hat.


    Fazit

    Spannend wie in einem Krimi, verbindet Mechtild Borrmann Handlungsfäden auf unterschiedlichen Zeitebenen miteinander, die letzten Kriegswochen in der Uckermark, als die Rote Armee das Gut beschlagnahmt, die Flucht der Anquists in die englische Besatzungszone, die Erlebnisse der Familie Dietz zu dieser Zeit und die Gegenwart im Köln des Jahres 1992, als Anna Meerbusch ihre Wurzeln sucht. Die Autorin zeigt ein beeindruckendes Geschick, in wenigen Absätzen die Zeit vor 70 Jahren lebendig werden zu lassen und Verständnis für die Motive ihrer Figuren zu wecken. Ich konnte mir z. B. gut vorstellen, dass Agnes Dietz ursprünglich vorgehabt hat, nach Joosts Herkunft zu forschen und die Sache einfach in Vergessenheit geraten ist, bis es ihr irgendwann peinlich war, mit dem erwachsenen Sohn darüber zu sprechen. Sehr bewegend fand ich auch die Rückkehr von Gustav Dietz, der halb verhungert aus der Gefangenschaft zurückkehrt und nur schwer wieder in sein altes Leben zurückfindet. Das Buch nennt sich harmlos Roman, ist jedoch eine gelungene Verknüpfung von spannender Handlung um ein Familiengeheimnis und erzählter deutscher Geschichte. Eine Verbindung zu den Ereignissen in Cay Rademachers "Trümmermörder" ist nur am Rande vorhanden, man kann problemlos beide Bücher lesen, ohne Wiederholungen fürchten zu müssen. Ein berührender Roman, den ich gern weiterempfehle.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: -- Vlautin - Die Freien

    :study: -- Rudya - Bell Collective. Pionierinnen der Reisefotografie

    :musik: -- Eugen Ruge - Metro


  • Nachdem mich die Autorin mit ihren bisherigen Krimis begeistert hat, war es für mich keine Frage, auch diesen neuen Gegenwartsroman zeitnah zu lesen.


    Die Geschichte wird in vier verschiedenen Strängen erzählt. Ausgangspunkt ist Hamburg im eiskalten Januar 1947, dann im April 1945 in der Uckermark und in der Gegenwart in Köln und Hamburg.

    Es beginnt in eiskalten Januar 1947 in Hamburg. Hanno Dietz, ein kleiner Junge, aber zurzeit der Mann im Hause, ist mit seiner kleinen Schwester in den Trümmern der Hansestadt unterwegs, um nach Verwertbarem Ausschau zu halten. Zwischen den Ruinen entdecken sie einen kleinen Buben, der alleine und verstört ausharrt. Sie nehmen ihn mit nach Hause und er spricht auch dort nicht, einen sehr schönen Knopf hält er ganz verbissen in der Hand. Mutter Dietz nimmt sich seiner an und stellt sofort fest, daß er ausgesprochen gute, hochwertige Kleidung trägt und sie behalten ihn in ihrem Haushalt. Mutter Dietz verdient durch Schneiderarbeiten für reiche Briten ihr Geld, was auch den Neid einiger Menschen hervorruft. In dieser Zeit, als man vieles nur gegen Marken bekommt, beschließt Agnes Dietz, daß sie den Jungen als ihr eigenes Kind ausgibt und anmeldet. Er bekommt den Namen Joost Dietz. Nach Rückkehr ihres Mannes aus der Kriegsgefangenschaft gibt es zuerst böse Zungen bezüglich des Kindes, aber er stellt sich darüber und sie bilden eine Familieneinheit.


    In der Gegenwart lernen wir Anna und ihre Mutter kennen. Die Mutter ist leider ein sehr trauriger Fall, denn als junges Mädel ist sie in den Kriegswirren aus der Uckermark mit der Familie nach Südafrika ausgewandert. Dort lernte sie später ihren Ehemann kennen und als dieser eine berufliche Zukunft in Deutschland sah, sind sie zusammen mit ihrer Tochter Anna zurückgekehrt. Er hat die Familie später verlassen und die Mutter musste sich als Kneipenwirtin durchschlagen. Jetzt hat sie nur eine kleine Rente und Anna möchte ihrer Mutter helfen, indem sie sie auf die Möglichkeit der Rückgabe von Gut Anquist in der Uckermark hinweist. Leider will die Mutter keine Auskunft über ihre Vergangenheit geben. In der Uckermark geht Anna zum Pfarrer, um dort vielleicht Hinweise auf ihre Wurzeln zu bekommen.


    Und dann erleben wir noch den jungen Architekten, der Gut Anquist in ein Hotel umbauen soll, und plötzlich Erinnerungen an seine Kindheit bekommt.


    Mehr Details zum Buch möchte ich nicht verraten, denn es gibt noch etliche spannende Überraschungen.


    Die Autorin beherrscht es eindeutig, sie schreibt ihre Geschichten so beeindruckend und intensiv, daß mich jedes ihrer Bücher förmlich aufwühlt und sie noch etliche Zeit nachhallen. In dieser Form für mich einmalig! Dieser Roman ist nicht als Krimi mit Täter und Ermittlern geschrieben, sondern eher als spannende Familienaufarbeitung. Die Autorin hat die Figuren sehr liebevoll und bildhaft beschrieben, als Leserin konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Auch von der Atmosphäre, z.B. in Hamburg im Nachkriegswinter 47 und dem Heimkommen des Ehemannes Dietz, fühlte ich mich eingefangen und mitgenommen.


    Und am Ende war es doch ein fesselnder Krimi! Wieder einmal hat sie mir bewiesen, weshalb sie meine Lieblingsautorin wurde und ich bei jedem neuen Buch von ihr dabei bin.


    Von mir eine unbedingte Leseempfehlung!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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