Bruno Preisendörfer - Als unser Deutsch erfunden wurde (Start: 02.01.2017)

  • Mit wütenden Vierbeinern oder deren Herrchen?

    Mit teilweise Beiden, aber auch teilweise ganz andere Sachen :wink: Die ich das eine oder andereMale schon im "Gernervt-Thread" erwähnt habe....deshalb hier mal im Spoiler, nicht das ich noch jemanden auf die Nerven gehe :-,


    Seltsam. So unsympathisch habe ich Till Eulenspiegel gar nicht in Erinnerung. Vielleicht sollte ich mir das noch mal genauer angucken? Die Geschichten, die ich früher von ihm gehört habe, waren eigentlich ganz lustig. Klar, auch immer ein bisschen gemein, aber meistens hatten die Leute es mehr oder weniger verdient. Oder verlässt mich da gerade meine Erinnerung?

    Da bist du nicht alleine :friends: Mir ist Till Eulenspiegel auch eher *positiv* in Erinnerung, der mit seinen Geschichten uns eher darübr aufklären sollte sozial schwachen Menschen zur Seite zu stehen.

    Also, auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt Prügel kassiere, aber es gibt meiner Meinung nach noch wesentlich schlimmere Dinge, die sie mit diesen armen Leuten hätten anstellen können. Ich empfinde die Menschen zur damaligen Zeit in gewisser Hinsicht als sehr grausam. Da wundert es mich, dass sie sich über behinderte Menschen "nur" lustig gemacht haben. Das soll jetzt nicht respektlos klingen. Klar ist das aus heutiger Sicht menschenverachtend, aber andererseits hätte es auch durchaus schlimmer kommen können.

    Von mir beziehst du sicher keine Prügel...ich wollte auch noch etwas anderes dazu schreiben, konnte das aber nicht so gut in Worte fassen wie du :uups:

    Nein, warst bestimmt nicht Kreide holen - zumindest mir hat man davon in der Schulzeit nichts erzählt

    Mir ging es hier nicht um meine Schulzeit :wink: Eher darum das ich bei Besichtigung von Burgen, auf diesen Burgen von der schwierigen Beschaffunf von Munition etc. noch nix gelesen hatte.

    Beides ist nichts für mich - ich bin sehr lärm- und geruchsempfindlich und bin daher sehr froh, in der heutigen Zeit zu leben

    :thumleft: Da kann ich dir nur zustimmen.....immer wieder schön, wenn man gegen 11.00 Uhr etwas abliefern möchte und hinterher bloß vom Atmen des Kunden glaubt *besoffen* zu sein #-o

    Als Burgfräulein wäre ich vermutlich erfroren

    Wir hätten uns aslo nie gegenseitig wärmen können. :friends:

    hatte immer Zeit für einen gemütlichen Plausch mit meiner Oma, und war auch oft einem Gläschen nicht abgeneigt.
    Ja, so ändern sich die Zeiten. Hoffentlich musst Du das nicht mehr allzu lange mitmachen @maiglöckchen

    Es sind dann doch noch etliche Jahre....

    Oh... Die liebe @maiglöckchen hatte mir vorhin über WhatsApp ein Foto einer Seite geschickt, fand sie eigentlich recht normal....

    Die einfachste und schnellste Lösung :wink::wink::wink::wink:

    Ist es nicht sehr arbeitgeberfreundlich von mir, in meiner Freizeit krank zu sein? Die Altersteilzeit hat also für alle Seiten Vorteile, sogar für die Krankenkassa.

    Du bist einfach zu gut für diese Welt :loool::friends:

    Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )


    Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )

  • Du achtest doch da auch immer drauf, was sagst Du ? Falls Du es als Print liest.

    Ich lese es noch gar nicht, sondern habe es mir in der Bücherei vorbestellt. Aber ich lese hier als blinder Passagier in der LR mit und senfe ab und an dazu. Wenn es sehr klein gedruckt ist, habe ich Pech gehabt, der "Blick ins Buch" bei amazon sieht aber ganz gut aus.



    deshalb hier mal im Spoiler,

    Danke, das kann ich mir gut vorstellen.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ich lese es noch gar nicht

    Aber ich lese hier als blinder Passagier in der LR mit und senfe ab und an dazu.

    Ach so, ok, sorry :lol: Ich dachte, Du liest es weil ich hier schön öfter Postings von Dir sah. Alles klar, dann hoffen wir mal auf gut lesbare Schrift.

    "Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl wenn er die Umstände so viel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt."

    (Johann Wolfgang von Goethe in "Wilhelm Meisters Lehrjahre")

  • Es sind dann doch noch etliche Jahre....

    Kannst Dich nicht versetzen lassen, in einen Bereich, wo's gemütlicher zugeht?

    Du bist einfach zu gut für diese Welt

    ... oder zu blöd :roll:
    Gestern und heute habe ich ja Urlaub, hätte mich also nur krank melden müssen, und die 2 Tage gespart. Aber ich wollte nicht zum Arzt gehen bloß wegen der Krankmeldung, sondern lieber im Bett bleiben. Jetzt habe ich ja noch eine Woche Freizeit, und bin am 18. 1., wenn ich wieder arbeiten gehe, sicher ganz gesund.

  • Und da landete der Abfall dann auf der Straße oder dem nächsten auf dem Kopf?

    Ich überlege mir gerade wo man überall hätte hinschauen müssen, wenn man ein Kind dieser Zeit gewesen wäre. Immer ein kurzer scharfer Blick nach oben und niemals nie vergessen auch auf den Boden zu gucken wo man gerade läuft. Ich mag mir das gar nicht vorstellen wie es ausschaute.

    Danke, das Schlimmste hab ich wohl schon übertaucht, kann schon wieder lesen!

    Das ist gut. :thumleft:

    Oje, hast schon mal an einer MRT oder CT gedacht?

    In meinem Fall ist eher eine Umstellung von Gedanken angebracht :uups: Sobald ich mir zu viele Gedanken um bestimmte Dinge tue, was sich in letzter Zeit wieder gehäuft hat, schon schlägt es sich in Kopfweh nieder. Spätestens dann weiß ich, dass wieder eine Umstellung meiner Gedanken nötig wird. Dazu noch etwas Bewegungsmangel in letzter Zeit. Da verspannt sich dann immer mein Nacken. :pale: Ich bin ganz ehrlich froh, wenn es bald Frühling wird. :flower:

    Die ich das eine oder andereMale schon im "Gernervt-Thread" erwähnt habe....deshalb hier mal im Spoiler

    Da fällt mir nichts mehr ein. #-o:-#

    Wir hätten uns aslo nie gegenseitig wärmen können.

    Wobei, es gab doch bestimmt Decken oder so? Und ein Feuer kann ich machen. So ein bißchen Wärme kann ich uns also schon bieten.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • Gestern und heute habe ich ja Urlaub, hätte mich also nur krank melden müssen, und die 2 Tage gespart. Aber ich wollte nicht zum Arzt gehen bloß wegen der Krankmeldung, sondern lieber im Bett bleiben. Jetzt habe ich ja noch eine Woche Freizeit, und bin am 18. 1., wenn ich wieder arbeiten gehe, sicher ganz gesund.

    Du bist wirklich zu gut für diese Welt! :friends:

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • es gibt meiner Meinung nach noch wesentlich schlimmere Dinge, die sie mit diesen armen Leuten hätten anstellen können. Ich empfinde die Menschen zur damaligen Zeit in gewisser Hinsicht als sehr grausam. Da wundert es mich, dass sie sich über behinderte Menschen "nur" lustig gemacht haben. Das soll jetzt nicht respektlos klingen. Klar ist das aus heutiger Sicht menschenverachtend, aber andererseits hätte es auch durchaus schlimmer kommen können.

    Ich bin durchaus deiner Meinung, es gab wesentlich schlimmeres, was hätte passieren können 8-[


    Du arbeitest in der Pharmaindustrie

    tu ich ja auch :wink:


    Ich überlege mir gerade wo man überall hätte hinschauen müssen, wenn man ein Kind dieser Zeit gewesen wäre. Immer ein kurzer scharfer Blick nach oben und niemals nie vergessen auch auf den Boden zu gucken wo man gerade läuft.

    Ich denke, das taten die Menschen damals ganz automatisch ohne noch drüber nachzudenken - die wussten ja, was von oben kommen konnte :-,

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Kurt Vonnegut Jr. - Slaughterhouse-Five


  • Nachdem sich also keine Vetostimmen erhoben haben, stelle ich mal termingemäß das nächste Kapitel ein. Ist ja auch nicht gar zu lang:


    Drei Stände hat es also nach Gottes Willen und Ratschluss gegeben, den Lehrstand (die Geistlichkeit), den Nährstand (die Bauern, aber auch die Handwerker wurden ihm zugerechnet) und den Wehrstand (den Ritteradel).
    Die Handwerker wollten als Stadtbewohner also auch teilhaben an der Stadtregierung, meiner Meinung nach ein legitimer Wunsch, die Obrigkeit damals war aber wohl anderer Ansichten, und diktierte den Handwerkern weiterhin die Regeln. Und damals schon, noch lange vor jeder industriellen Revolution, wurde versucht, den Einsatz von Maschinen zu unterbinden, um die Existenz der traditionellen Handwerkstätten nicht zu gefährden. Dass sogar die Montage von Trittbrettern auf den Spinnrädern Konfliktpotential bot, mutet heute wirklich sehr fremd an. Deshalb verabsäumt der Autor es auch nicht, uns Zeitreisende darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, die eigene Gegenwart so zu betrachten, als läge sie noch in der Zukunft. Diesen Ratschlag werde ich mir übrigens für alle noch folgenden Zeitreisen sehr zu Herzen nehmen.
    Fasziniert haben mich die vielen alten Berufsstände, die in diesem Kapitel angeführt werden, und auch die Tatsache, wie viel Holz für die Haus- und Kirchenbauten benötigt wurden. Das Zeitalter der Ressourcenvernichtung hatte also schon längst begonnen – und wieder einmal scheint die „gute alte Zeit“ doch nicht so gut gewesen zu sein.
    Erstaunlich fand ich auch, dass man sich damals anscheinend große Mühe gab, Neid zu erwecken, eindrucksvoll dokumentiert durch sogenannte „Neidköpfe“ an feudalen Kaufmannshäusern.
    Dass es den Städtern gehörig gestunken haben muss, beweist die Erfindung von Peter Henlein, der zwar nicht - wie oft behauptet - die „Nürnberger Eier“ (die Taschenuhr) erfunden hat, dafür aber die „Bisamäpfel“, gut riechende Dosen, die man um den Hals trug. Zu helfen haben sie sich also auch in Zeiten des größten Gestanks gewusst, wenngleich eine Ursachenbekämpfung noch nicht möglich war.
    Unsere gegenwärtige Auffassung von Arbeitsmoral haben wir ebenfalls dem Martin Luther zu verdanken. Schließlich waren es die Protestanten, die gegen den katholischen Schlendrian mit seinen vielen Fest- und Feiertagen ankämpften, damit die Arbeit nicht länger unterbrochen werde, als zur Erholung nötig war. Ob der gute Pastor aber auch daran gedacht hat, dass die Menschen sonst absolut keine Freizeit hatten, als die Feiertage?
    Der Stadtmensch lebt also um zu arbeiten, während der Bauer nur arbeitet, weil er muss, sich aber sonst ganz dem Faulenzen ergeben würde, so die Meinung mancher Zeitgenossen.

  • Ach, der Arme! Wie alt werden denn diese Vögelchen und wie viele davon flattern denn jetzt bei Dir herum?

    Sie werden normalerweise zwischen 10 - 12 Jahre alt. Allerdings werden sie jetzt so hochgezüchtet, dass sie sehr anfällig für Krankheiten (wie Tumore) sind. Moritz (Avatar) ist nur 6 Jahre alt geworden, und starb an einer unheilbaren Krankheit. Und vor einem Jahr ist mein Merlin einfach so nachts von der Stange gefallen - er ist keine drei Jahre alt geworden.

    Und da landete der Abfall dann auf der Straße oder dem nächsten auf dem Kopf?

    Ich meine, dass es da Regelungen gab, wann der Abfall (oder auch der Inhalt des Nachttopfs) auf die Straße geworfen werden durfte.

    immer wieder schön, wenn man gegen 11.00 Uhr etwas abliefern möchte und hinterher bloß vom Atmen des Kunden glaubt *besoffen* zu sein

    Ich weiß manchmal auch nicht, ob die Leute, denen ich morgens in der Bahn begegne, immer noch oder schon wieder besoffen sind :puker: .

    Und damals schon, noch lange vor jeder industriellen Revolution, wurde versucht, den Einsatz von Maschinen zu unterbinden, um die Existenz der traditionellen Handwerkstätten nicht zu gefährden.

    Das hatte ich in dem Buch von Ann Baer gelesen, dass alle Leute verpflichtet waren, ihr Korn in der Mühle mahlen zu lassen. Marion (die Protagonistin) hatte noch eine kleine Handmühle in ihrem Haus, die sie heimlich ab und zu benutzte.


    Und zu den, was da zu den Mühlen gesagt wurde. Bei Ann Baer wurde auch ein Ausspruch zitiert, dass die Familie des Müllers niemals Hunger leidet - weil ja auch erwähnt wurde, dass die Müller teilweise nicht angesehen waren, weil gemunkelt wurde, dass sie Korn für sich selbst abzweigen.

    die Tatsache, wie viel Holz für die Haus- und Kirchenbauten benötigt wurden.

    Der Abschnitt über die Fachwerkbauten hatte mich sehr angesprochen. Kein Wunder, da ich doch in einer Stadt mit einer sehr hohen Fachwerkdichte lebe, und die meisten Häuser auch aus dieser Zeit stammen.

    Erstaunlich fand ich auch, dass man sich damals anscheinend große Mühe gab, Neid zu erwecken, eindrucksvoll dokumentiert durch sogenannte „Neidköpfe“ an feudalen Kaufmannshäusern

    Oh ja, da haben wir hier auch so einige schöne Sachen in die Balken eingeschnitzt [-X:love: .

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester


    Der Himmel gewährt uns nur ein einziges Leben, aber durch Bücher erleben wir Tausende.

    Jay Kristoff, Nevernight - Das Spiel

  • Müde, platt und ko, aber da bin ich :ergeben: boah, bin keine 40 mehr, früher hätten mich zwei solche Tage wie gestern und heut nicht so geschafft :pale: na, hilft nix - Krönchen grade rücken und weiter geht's im Text :loool: diesmal also allgemeiner um das Leben und seine Ordnung zu Luthers Zeiten

    Drei Stände hat es also nach Gottes Willen und Ratschluss gegeben, den Lehrstand (die Geistlichkeit), den Nährstand (die Bauern, aber auch die Handwerker wurden ihm zugerechnet) und den Wehrstand (den Ritteradel).

    Der Lehrstand hat aber ziemlich einseitig gelehrt - entweder Tiraden von der Kanzel oder Wissen für die Reichen :wuetend: und der Wehrstand hat auch mehr als genug das falsche Verständnis von wehren gezeigt… nee, am sympathischsten ist mir da noch der Nährstand, muss ich zugeben. Wobei wir wieder dabei sind, dass man mit Hände Arbeit wohl nur bedingt weit kommt 8-[


    Die Handwerker wollten als Stadtbewohner also auch teilhaben an der Stadtregierung, meiner Meinung nach ein legitimer Wunsch, die Obrigkeit damals war aber wohl anderer Ansichten, und diktierte den Handwerkern weiterhin die Regeln.

    Ich finde den Wunsch auch recht legitim, aber wenn man sich mal überlegt, dass selbst ein Jakob Fugger keinen Zutritt zu den Patriziern hatte im Sinne von Heirat oder Sitz im Rat, dann war das wohl von Anfang an eine Totgeburt. Was die Görlitzer Ratsherren auch sehr wörtlich nahmen. Die sind ja mit maximaler Brutalität vorgegangen und haben gleich eine Art Mahnmal hinterlassen, um nur ja jeden weiteren Wunsch nach Teilhabe zu unterbinden.
    Na, und die Nürnberger waren ja ganz rabiat, indem sie die Zünfte verboten. Das war mir neu, ich dachte immer, dass Zünfte eine gewisse Allgemeingültigkeit überall hatten, also dass es sie überall gegeben hätte. Nun, falsch gedacht :scratch: Damit hatte der Rat die absolute Macht über das Handwerk - ob das für die Handwerker gut war? Ich habe meine Zweifel, wenn ich lese, wie rigide z.B. die Verordnungen für die Schneider waren. Die Menschen wurden mit Macht ganz klein gehalten.


    den Einsatz von Maschinen zu unterbinden, um die Existenz der traditionellen Handwerkstätten nicht zu gefährden.

    Das war wohl immer der Trend von Alteingesessenen: das eigene zu schützen, selbst wenn es veraltet ist, und damit oft genug Fortschritt zu verlangsamen. Verhindern konnte man es trotzdem nicht, wie das genannte Beispiel deutlich zeigt.


    Deshalb verabsäumt der Autor es auch nicht, uns Zeitreisende darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, die eigene Gegenwart so zu betrachten, als läge sie noch in der Zukunft. Diesen Ratschlag werde ich mir übrigens für alle noch folgenden Zeitreisen sehr zu Herzen nehmen.

    Das versuchen wir ja immer, auch wenn es uns öfter nicht gelingt :uups:


    Fasziniert haben mich die vielen alten Berufsstände, die in diesem Kapitel angeführt werden,

    Da war der gute Morus ja ein wenig naiv zu glauben, dass er die meisten Berufe und Gewerke in seinem Utopia nicht brauche. Aber ich bin auch immer wieder fasziniert, wie viele Berufe es damals gab, die wir heute so nicht mehr kennen, wie z.B. den Nadelmacher. Dabei müsste ich es besser wissen: wir haben hier im Ort ein Geschäft für Haushaltswaren aller Art, dass mittlerweile mehr als 430 Jahre existiert und immer noch im Besitz der Gründerfamilie ist. Die haben damals begonnen mit Nadeln, die sie verkauften (hab gefragt beim 425jährigen Jubiläum). :) Genauso fasziniert haben mich die vielen Mühlenarten - ich denke ja meist automatisch an Getreidemühlen, aber das war ja nur ein kleiner Teil. Hätte ich noch weitere aufzählen müssen, dann wäre mir evtl. noch die Sägemühle eingefallen, aber die meisten anderen hätte ich nicht gewusst. Besonders interessant fand ich die Drahtzieher :mrgreen:


    wie viel Holz für die Haus- und Kirchenbauten benötigt wurden. Das Zeitalter der Ressourcenvernichtung hatte also schon längst begonnen

    Dessen bin ich mir hier sehr bewusst - immerhin lebe ich in einer Stadt, die zur Fachwerkstrasse gehört. Ich hab auch mal einer Stadtführung nur zum Fachwerk teilgenommen und das war soooooo spannend :lechz:


    Erstaunlich fand ich auch, dass man sich damals anscheinend große Mühe gab, Neid zu erwecken, eindrucksvoll dokumentiert durch sogenannte „Neidköpfe“ an feudalen Kaufmannshäusern.

    Man hat immer angegeben - deswegen lagen die guten Stuben in den großen Häusern immer zur Straße oder - noch besser - zu einem Platz hinaus, am besten in einem der überkragenden Stockwerke. Ich merke schon, ich muss mal hier ein paar Fotos für Euch machen zur Verdeutlichung :wink:


    Dass es den Städtern gehörig gestunken haben muss, beweist die Erfindung von Peter Henlein, der zwar nicht - wie oft behauptet - die „Nürnberger Eier“ (die Taschenuhr) erfunden hat, dafür aber die „Bisamäpfel“, gut riechende Dosen, die man um den Hals trug. Zu helfen haben sie sich also auch in Zeiten des größten Gestanks gewusst, wenngleich eine Ursachenbekämpfung noch nicht möglich war.

    Das hab ich anders verstanden: Henlein hat Uhren in diese Bisamäpfel gebaut, weshalb seine Uhren so wohlriechend waren :-k


    Unsere gegenwärtige Auffassung von Arbeitsmoral haben wir ebenfalls dem Martin Luther zu verdanken. Schließlich waren es die Protestanten, die gegen den katholischen Schlendrian mit seinen vielen Fest- und Feiertagen ankämpften, damit die Arbeit nicht länger unterbrochen werde, als zur Erholung nötig war. Ob der gute Pastor aber auch daran gedacht hat, dass die Menschen sonst absolut keine Freizeit hatten, als die Feiertage?

    Ich war ja mal protestantisch (ist schon lange her) - vielleicht sollte ich dem Herrn Luther noch nachträglich dafür das Fell über die Ohren ziehen :wuetend: Ich hab ja nichts gegen ein gesundes Maß an Disziplin und Einsatz, aber da hat er ganz schön Mist gebaut :roll:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Kurt Vonnegut Jr. - Slaughterhouse-Five


  • Gut, dass du termingemäß weiter schreibst, @Sylli. Wäre mir unangenehm, wenn ihr extra wegen mir pausiert. :uups:
    Mein Großvater hat mir übrigens folgendes ins Poesiealbum geschrieben:


    Genieße, was für Gott beschieden,
    Entbehre gern, was du nicht hast.
    Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
    Ein jeder Stand hat seine Last.


    Daran musste ich sofort denken, als du von den Ständen geschrieben hast. Und so erinnere ich mich gerade an ihn. :love:
    (Ich fand übrigens schon früher, dass die Lasten höchst ungleich verteilt und so nicht Gott gewollt sind. Nichtsdestotrotz hat mir der Spruch gefallen.)


    Grüße von missmarple, die es bedauert, dass Poesiealben aus der Mode gekommen sind und die fast alle ihrer Suche dir auswendig kennt (und das Album ist voll)

  • Und zu den, was da zu den Mühlen gesagt wurde. Bei Ann Baer wurde auch ein Ausspruch zitiert, dass die Familie des Müllers niemals Hunger leidet - weil ja auch erwähnt wurde, dass die Müller teilweise nicht angesehen waren, weil gemunkelt wurde, dass sie Korn für sich selbst abzweigen.

    Stimmt, Müller hatten nicht so ganz den sauberen Ruf und den Spruch hab ich auch schon gehört :wink:


    @missmarple jetzt wo Du ihn zitierst, erkenn ich den Spruch auch wieder. Ich hab mir früher nie Gedanken gemacht über seinen Ursprung, aber er scheint ja schon ziemlich alt zu sein. :-k

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Kurt Vonnegut Jr. - Slaughterhouse-Five


  • Aber ich bin auch immer wieder fasziniert, wie viele Berufe es damals gab, die wir heute so nicht mehr kennen, wie z.B. den Nadelmacher.

    Oh ja, ich finde die alten Berufe auch höchst faszinierend. Im Urlaub liebe ich es, auf Wanderungen, Infotafeln und Führungen etwas über alte Handwerkskunst zu erfahren. Ich gehe auch gern über Friedhöfe. Neben alten Namen findet man da auch zuweilen noch Berufsbezeichnungen. Als Jugendliche habe ich auch mit Begeisterung die Berufe meiner Vorfahren im alten Familienstammbuch gelesen. (das geht bis ins 18. Jahrhundert) Ich erinnere mich noch an einen Oberpostpaketmeister und den Wasserbrenner und Destillateur. :drunken:


    Grüße von missmarple

  • Im Urlaub liebe ich es, auf Wanderungen, Infotafeln und Führungen etwas über alte Handwerkskunst zu erfahren.

    Und ich schau auf Handwerksmärkten gerne zu, wenn dort Menschen auf alte Art Handwerkskunst zeigen :wink:

    Ich gehe auch gern über Friedhöfe. Neben alten Namen findet man da auch zuweilen noch Berufsbezeichnungen.

    hihi auf die Idee bin ich noch nicht gekommen :lol:

    Wasserbrenner und Destillateur.

    der Destillateur ist ja klar, aber was hat ein Wasserbrenner gemacht? oder gehört das zusammen? ?(

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Kurt Vonnegut Jr. - Slaughterhouse-Five


  • er ist keine drei Jahre alt geworden

    Ach nein, das ist aber schlimm! :( Ich hätte aber auch gar nicht gedacht, dass die so alt werden.

    denen ich morgens in der Bahn begegne, immer noch oder schon wieder besoffen sind

    Da leben wir in unserer ländlichen Region ja noch in einem kleinen Paradies, dafür haben wir aber auch keine so schönen Fachwerkhäuser.

    Das hatte ich in dem Buch von Ann Baer gelesen

    Das Buch wollte ich mir schon mal besorgen, gibt's aber nicht mehr im Buchhandel käuflich zu erwerben.

    da ich doch in einer Stadt mit einer sehr hohen Fachwerkdichte lebe

    Mir gefallen diese Häuser soooo gut :thumleft:

    Oh ja, da haben wir hier auch so einige schöne Sachen in die Balken eingeschnitzt

    Was steht denn da :?:

    boah, bin keine 40 mehr, früher hätten mich zwei solche Tage wie gestern und heut nicht so geschafft

    Meine Worte ...

    na, hilft nix - Krönchen grade rücken und weiter geht's im Text

    Ja, da bist Du wirklich tapfer, dass Du nach solchen Tagen noch liest und online gehst, und wer weiß, was sonst noch alles :friends:

    aber wenn man sich mal überlegt, dass selbst ein Jakob Fugger keinen Zutritt zu den Patriziern hatte im Sinne von Heirat oder Sitz im Rat,

    Ja, stimmt, dann konnten die anderen schon gar keine Hoffnung haben.

    Die Menschen wurden mit Macht ganz klein gehalten

    Und werden es noch - anders halt!

    Das versuchen wir ja immer, auch wenn es uns öfter nicht gelingt

    Aber doch immer öfter :thumleft:

    wie viele Berufe es damals gab, die wir heute so nicht mehr kennen

    Mit dem angehängten Buch liebäugle ich auch schon eine ganze Weile. Gibst in der onleihe und dürfte sehr interessant sein.

    immerhin lebe ich in einer Stadt, die zur Fachwerkstrasse gehört.

    Darum bist Du zu beneiden. Finde ich wunderschön die Häuser, obwohl der Cato bei unserer Rom-LR ja gemeint hat, das Wohnen da drinnen sei wieder eine andere Sache als das Bewundern von außen.

    Ich merke schon, ich muss mal hier ein paar Fotos für Euch machen zur Verdeutlichung

    Ja, bitte, das wäre nett! :kiss:

    Henlein hat Uhren in diese Bisamäpfel gebaut

    Haben wir gar nichts missverstanden. Er hat bloß nicht, wie oft behauptet, die Taschenuhr erfunden, die kam erst später. Das, was er da gebaut hat mit dem Laufwerk muss so ein duftender Vorläufer der Taschenuhr gewesen sein.

    Ich hab ja nichts gegen ein gesundes Maß an Disziplin und Einsatz, aber da hat er ganz schön Mist gebaut

    Auf jeden Fall! So ein Kerl aber auch :wuetend:

    Wäre mir unangenehm, wenn ihr extra wegen mir pausiert.

    Nein, muss es gar nicht sein. Wir sind doch rücksichtsvolle Zeitgenossen. Wer also Pause braucht, soll das ruhig kundtun.

    Mein Großvater hat mir übrigens folgendes ins Poesiealbum geschrieben

    Kenne ich auch aus dem Poesiealbum, den schönen Spruch!

    Oh ja, ich finde die alten Berufe auch höchst faszinierend

    Vielleicht wäre dann ja auch dieses Buch etwas für Dich:

    1. (Ø)

      Verlag: Christian Brandstätter Verlag


  • und wer weiß, was sonst noch alles

    sonst nix mehr - naja, essen und duschen noch, aber mehr war heut Abend nicht mehr drin. Meine Kollegin ist heut morgen mit Magen-Darm fluchtartig nach Hause und da hab ich ihren Versuch noch huckepack zu meinem dazugepackt… neee, heut Abend war nicht mehr so viel mit mir los :loool:

    Mir gefallen diese Häuser soooo gut

    na, dann hab ich Dir mal ein paar Schnappschüsse angehängt - der Weberberg ist so ziemlich der älteste Stadtteil Biberachs und wie der Name schon sagt, waren dort die Weber ansässig. An vielen Gebäuden erkennt man noch die Kellerabgänge zu den Webstühlen, den weben konnte man nur im Kühlen und Feuchten gut. Über den Gesundheitszustand der Weber brauch ich aber wohl nicht mehr viel zu sagen :-?


    Aber doch immer öfter

    wir geben uns ja auch Mühe :D

  • Ich hoffe das passt alles, sonst gibt es mehrere Teile gleich. :D

    wusste ich gar nicht, dass das Bett ein so kostbares Gut war

    Da ich früher auch einige historische Romane gelesen habe, weiß ich das oft in Stroh geschlafen wurde oder in kleinen Steinnischen wo dann mit "warmen Steinen" die Bettstatt geheizt wurde. Meistens waren aber überall Flöhe und sonstige Ungeziefer drin. Und persönlich kann ich niemanden empfehlen in der Natur unter freien Himmel zu schlafen, da wird man lebendig gefressen. :(

    der gerissene Hofnarr

    Die gefallen mir immer sehr gut. Ich mag sprachlich gewandte Personen und der Hofnarr konnte so einer sein, aber lebte damals natürlich gefährlich. 8-[

    Selbst Luther hat die Narrenrolle immer wieder bemüht, und sei es auch nur, um Bauern und Bürger darauf hinzuweisen, dass sie sich wie die Narren benahmen, wenn sie sich in Angelegenheiten des Gemeinwesens einzumischen versuchten, von dem sie nichts verstanden.

    Irgendwie mag ich mit diesem Buch, die Person Luther nicht ganz so sehr. Irgendwie unsympathisch.

    Dass sich mittelalterliche Städte nicht unbedingt durch ihren Hygienestandard auszeichneten ist bekannt,

    Ja, da bin ich wirklich glücklich, das es heute das WC gibt. :loool: Aber in meiner Stadt findet man auch noch ein altes Haus mit einem Toilettenerker. :lol: Die schämten sich wohl gar nicht.

    Da hat mir der Vergleich mit den Pferden und unseren Autos gut gefallen.

    :thumleft: Der gefiel mir auch sehr.

    Dass Vögel früher auch gegessen wurden, hatte ich schon mal gehört, aber noch nie etwas vom „Schnepfendreck“

    Habe ich noch nie gehört. Also selber zubereitet mag ich Tauben wohl, aber die sind wenigstens gereinigt. 8-[ Was man so alles ißt. Wobei das ist ja heute nicht anders. 8-[ Wer weiß schon, wie viel Chemie wir in unserem Körper antun?

    Habt Ihr gewusst, dass die Studenten sogar eine eigene Gerichtsbarkeit besaßen?

    Nein, das wusste ich nicht, aber interessant wäre zu wissen, ob es damals auch schon die Verbindungen gegeben hat?

    Die Teile waren karg, kalt und zugig und am einzigen Feuer im Raum saßen nur die Hochgestellten

    Also wenn ich damals hätte leben müssen, dann nur als Hochgestellter. Als Bauer wäre ich hoffnungslos verhungert. :(

    Da hatten die reichen Bürger einen echten Vorteil - die normalen aber schliefen auch nur auf Stroh, was oft genug schimmelte. Das mag ich mir gar nicht vorstellen

    Flöhe und Läuse gab es da bestimmt auch schon zuhauf. :-?

    So war wohl oft einfach auch Glück im Spiel, ob die Burg verteidigt werden konnte oder nicht

    Das wusste ich nicht, aber klingt sehr logisch, denn wer im Tross reist, der kann wohl kaum ein ganzes Heer in seiner Burg stehen haben.

    Die "Toilettenerker" kenn ich aber hier aus Biberach, die sieht man hier auch noch an vielen alten Häusern. Heute sind darin oft die Treppenhäuser eingebaut.

    Habe nur ein Haus hier bei uns gesehen. Aber es ist fast im Stadtzentrum. Das nenne ich mal erlesene Geschichte. :loool:

    Die Syphilis hat damals schon sehr gewütet und ohne Medikamente (die es erst im 20.Jh gab) war man 1. hoch ansteckend und 2. dem sicheren langsamen Tod geweiht…

    sogar tödlich. :( Ja, aber auch heutzutage gibt es noch zahlreiche tödliche Krankheiten. :(

    Es gibt eine Geschichte hier aus Celle (ohne Gewähr für die Richtigkeit). Die Celler Bürger wurden gefragt, ob sie lieber eine Uni hätten oder ein Gefängnis. Sie wählten das Gefängnis, weil da die jungen Männer wenigstens eingesperrt sind und nicht ihre Töchter verführen.

    :cry::(

    Ja, ich glaube, wir unterschätzen den Lärmpegel und den Gestank immer, wenn wir an früher denken. Schon wieder nichts mit der "guten, alten Zeit".

    Ja mich wundert dieser Ausdruck auch schon eine ganze Weile.

    Dieses Bild wird doch aber such mit jeder Burgbesichtigung *befeuert* so viel Kanonen etc. man da bewundern kann und so richtig wird dort die Beschwerlichkeit zur Beschaffung/beförderung von Kugeln etc. ja auch nicht erklärt oder war ich da mal wieder Kreide holen

    Ich glaube, dass hast du ganz richtig erkannt. Also mir ist es nämlich auch so, das viele Burgführungen, solche Geschichten bei Führungen erzählt haben. Mag ja auch eventuell bei dem ein oder anderen Burgherr stimmen, aber sicherlich nicht für die meisten.

    Dafür kenne ich mich mit Bakterien seit gestern wieder prima aus, haben sie mich doch überfallen und ziemlich lahm gelegt,

    Ich verbiete meinem Körper sich zu erkälten. :totlach:

    heutzutage dauert es mit dem ICE eine halbe Stunde, wenn nicht gerade wieder "Menschen im Gleis" sind.

    Bei uns heißt das "technischer Defekt" :-?8-[

    Hmm... Wollten wir nicht Mitte Januar noch eine MLR zu Trümmerkind starten? Wird dir das dann nicht zu viel?

    Die wird auch kommen, vielleicht ein paar Tage später, aber ich schreibe da noch was in die Threads, wie schon geschrieben, ist am 28.2 Autorenlesung hier und vorher lese ich das Buch und wenn die Welt untergeht, wird es nix nützen. [-(

    So eine Pause könnte ich auch täglich gebrauchen. Darf ich vorbeikommen?

    :friends: Klar

    Das hat rein gar nichts mit Geschichte zu tun, sondern mit Armut - solange es noch solch massenhafte Armut auf unserer Welt gibt, wird es auch immer noch die Kinderarbeit geben.

    Ich entsinne mich da an Diamantenminen. :(:cry: und solange es Kinderarmut gibt wird es auch sexuelle Ausbeutung geben. Zum Glück habe ich kein Fernseher mehr, das waren schon ziemlich gruselige Bilder und Interviews (Ich meine das wäre in Prag gedreht worden)

    Aber den Juden, die aufgrund ihrer religiösen Ritualbädern in der Mikwe schlichtweg reinlicher und dadurch weniger krank waren, sagte man dann nach, sie würden die Brunnen vergiften

    Ich habe auch mal darüber gelesen, aber ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe das Wort gegoogelt und hier in dem Thread verewigt, wo man schreiben kann, was man wieder in einem Buch alles gelernt hat (oder so ähnlich). Gott ich werde alt und vergesslich wie ein Eichhörnchen :loool::P:friends::kiss:

    Der, der da so munter hervorguckt, war der Moritz, der ist aber auch seit fast 3 Jahren über die Regenbogenbrücke geflogen .

    :cry::friends::kiss: aber eine schöne Vorstellung, da möchte ich doch auch einmal drüber hinwegfliegen. Zumindest besser als die anderen Möglichkeiten für uns. :(

    oh, die Sterblichkeit damals war sehr hoch, die meisten Menschen wurden kaum 50 Jahre alt, das Durchschnittsalter war ziemlich niedrig.

    Kein Wunder. Und Grippe bleibt auch noch heute die tödlichste Krankheit.

    obwohl er tatsächlich schon mal bei ihm vor der Tür stand

    Nur Postboten. Und ein junger Kerl von DPD, aber der brachte irgendein Paket für meine Mutter und ich war noch am schlafen als es klingelte und nochmal klingelte und ein drittes Mal. :wuetend: Niemals kann man ausschlafen. Wahrscheinlich sind die Paketfahrer/innen alle abgehärtet visuell. :loool: Ich war müde und wollte nur wieder ins Bett. :sleep::sleep::sleep:


    Auch heute noch herrschen weltweit in Minen schlimmste Arbeitsbedingungen.

    Das ist leider wahr. :cry:

    :study: Die Brücke nach Hause (Viktoria Bolle) 47 / 324 Seiten

    :study: Individuation (Christina Berndt) 55 / 266 Seiten


    SUB: 671

  • Über seine Streiche konnte ich einfach nicht lachen.

    Ich oute mich zumindest als Fan von Ironie und Sarkasmus, aber nur wenn die Worte gut gewählt sind. Also wenn irgendwelche Pampersterroristen was erzählen und das dann unter Ironie setzen, dann mag ich das nicht. Aber ein geistreicher, wortgewandter Kommentar, der eventuell auch ein wenig hart an der Grenze ist, mag ich durchaus.

    Und Bier eher auch nicht!

    Und heute ist das auch nicht mehr so mit dem Bier. Da war doch was mit Reinheitsgebot und mit irgendwelchen überhöhten Werten. :-k

    Bei den Burgen mit den Gräben drumherum ginge das ja noch, aber stand da nicht auch, dass es solche Erker auch bei den Bürgerhäusern gab? Und da landete der Abfall dann auf der Straße oder dem nächsten auf dem Kopf?

    :twisted::-#

    Den "Kristus" von Robert Schneider habe ich mal als gebundene Ausgabe vor vielen Jahren gelesen ... und war begeistert

    Ich glaube diese Geschichte überspringe ich selbst, wenn sie gut ist, denn ich habe diese Geschichte rauf und runter gehört und wurde durch die Museen gejagt und bin schon mehrfach an der Lambertikirche gewesen.

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