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Andreas Herteux - Augen in der Finsternis

Augen in der Finsternis

4.3 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

Verlag: Erich von Werner Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 500

ISBN: 9783981838817

Termin: November 2016

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  • Der Roman "Augen in der Finsternis" von Andreas Herteux erschien am 25.11.2016 im Erich von Werner Verlag als Printausgabe mit flexiblemEinband und einem Umfang von 500 Seiten. Ich hatte die große Ehre, dieses Buch als E-Book als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen.

    Klappentext:

    Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts. Getrennt voneinander blicken die junge Adelige Elena von Rathau und Gottfried von Heldern, der Sohn eines reichen Emporkömmlings, verzweifelt auf ihr Leben zurück – und auf ihre Liebe. Eine Liebe, durchgesetzt in schwersten Schlachten. Gegen die Konventionen. Gegen die ganze Welt. Hat wahre Liebe keinen Bestand? Muss sie scheitern? Lohnt es sich nicht, für sie zu kämpfen? Mit allen Mitteln? Ein wahres Drama der Liebe. Am Schicksal gescheitert, wahrscheinlich. Oder doch an teuflischen Mächten?


    Meine Meinung zum Buch:
    In den ersten 20 Kapiteln (von 61) geht es um Vorgeschichte, also die Zeit, bevor Elena und Gottfried sich kennen lernen. Bis Kapitel 12 ist das Buch auf der einen Seite von Gejammer von Elena und im Wechel dazu "Was bin ich doch für ein toller Hecht" von Gottfried beschrieben. Augenscheinlich ist Gottfried tot und Elena der Ansicht dies verschuldet zu haben. Erschwerend kommt noch die altertümliche Sprache hinzu, in die man sich erst hineinlesen muss.
    Bis Kapitel 20 wird dann das Gejammer immer weniger und auch aufElenas Seite setzt Handlung ein. Nach 15 Kapiteln hätte ich das Buch jedoch abgebrochen, wenn es kein Rezensionsexemplar wäre, da ich mich kaum noch motivieren konnte weiterzulesen, ich habe mich aber durchgequält.
    Danach folgt eine rasante Liebesgeschichte bis etwa Kapitel 50. Ein Handlungselement ist schon ab Kapitel 30 etwas merkwürdig, ich dachte aber, das wäre eine Randerscheinung - nämlich der dunkle Raum. DER war mir dann in der Summe für die Handlung zu viel.Ich wollte einen historischen Liebesroman lesen, dafür waren mir zu viele Fantasyelemente (gerade zum Schluss) drinnen. Für mich war das störend in der Handlung, so ein Buch wollte ich nicht lesen.
    Ein großer Pluspunkt jedoch waren Johanns Gediche, die immer wieder mal in das Buch eingestreut waren und mich zum Durchhalten animierenkonnten.

    Fazit: 20 Kapitel von diesem Buch haben mir tatsächlich gefallen, dafür, dass ich das Buch gar nicht weiterlesen wollte, gibt es nochmals Abschläge bei der Bewertung. Alles in allem kein typischer Vertreter des Genres, wenig große Gefühle, Fantasyelemente und zu viel Gejammer.

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