Stephenie Meyer - Die Spezialistin / The Chemist

The Chemist: Die Spezialistin

3.5 von 5 Sternen bei 14 Bewertungen

Verlag: FISCHER Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 624

ISBN: 9783596298938

Termin: Neuerscheinung August 2019

Klappentext / Inhaltsangabe: Atemlose Spannung, kompromisslose Action und ganz große Gefühle Dr. Juliana Fortis hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet. Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen. Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht. Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen. Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet. Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln … »Ich wollte eine unverwechselbare Heldin erschaffen, die nicht mit Waffen und Muskeln kämpft, sondern mit ihrem Verstand.« Stephenie Meyer
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  • Klappentext


    Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet. Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen. Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht.
    Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen. Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet. Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln …


    Meine Meinung


    Die Autorin kennt man ja hauptsächlich aus dem Hype um ihre Twilight Bücher - mich hat sie aber hauptsächlich mit ihrem Buch "Seelen" erreicht, dass ich um einiges besser fand, was Schreibstil und Umsetzung anbelangt.
    Jetzt war ich natürlich neugierig, denn auch wenn auf dem Cover "Roman" steht, suggeriert der Klappentext doch eher einen spannenden Agenten Thriller.


    Ich hab mich wirklich sehr drauf gefreut und hatte hohe Erwartungen; umso enttäuschter war ich nach den ersten Seiten.
    Das Leben von Juliana Fortis ist geprägt von Paranoia; gerechtfertigt, da sie seit 3 Jahren auf der Flucht vor den Auftragskillern der Regierung ist. Viel zu detailliert und in unzähligen Wiederholungen wird das Thema und wie sie sich schützt durchgekaut und am liebsten hätte ich öfters mal einige Seiten überblättert. Es zog sich wirklich hin, bis endlich mal etwas passiert ist und selbst nach kurzen Highlights oder spannenden Szenen ging das gleiche Prozedere weiter.


    Der Charakter von Juliana ist mir nicht schlüssig gewesen. Es hat mich doch wieder zu sehr an das Jugendbuchformat von Twilight erinnert, obwohl Juliana hier um die 30 Jahre alt sein müsste. Einerseits ist sie extrem naiv auf zwischenmenschlicher Basis, andererseits gegenüber der Folter, die zu ihrem Beruf gehörte, ziemlich kaltschnäuzig bzw. gleichgültig geworden. Das klingt für einen Moment durchaus logisch, denn sehr kluge Menschen (sie ist im Bereich Biochemie ein Ass) haben ja meist ein soziales Defizit. Für mich kam das alles aber leider äußerst unglaubwürdig rüber.
    Genauso Daniel, den eine gemeinsame Flucht mehr oder weniger an sie gekettet hat - ein selten treudoofer, blauäugiger Kerl, der von so wenig eine Ahnung hat, dass ich mich wundere, wie er bisher sein Leben bestritten hat. Viel zu weich und ohne Ecken und Kanten, während Juliana nur daraus zu bestehen scheint.


    Bei einigen anderen Rezensionen hab ich schon gesehen, dass die Leser von der "romantischen Liebesgeschichte" in diesem Buch schwärmen, die sie an die Twilight Bücher erinnert - davon konnte ich ehrlich gesagt auch nichts finden, da die beiden zwar geflirtet haben, aber das Gefühl für diese aufkeimende Beziehung ist bei mir nicht angekommen.
    Am liebsten mochte ich den dritten im Bunde. Seine Dialoge waren witzig und seine raubeinige Art auf gewisse Weise charmant und gab dem ganzen etwas Pep. Wer er ist möchte ich hier zwecks Spoiler nicht verraten. Allerdings war es für mich viel zu schnell klar, denn das Geheimnis, dass durch ihn gelüftet wird, hätte noch etwas besser versteckt werden müssen.


    Im letzten Drittel hat das Tempo dann endlich etwas angezogen und es kam dann doch noch Spannung auf, das hat wieder einiges wett gemacht und das Ende hat mich dann ein bisschen für den langatmigen Weg dahin entschädigt.


    Fazit 2 Sterne


    Der Sprung vom Jugend- zum Erwachsenengenre ist Stephenie Meyer mit diesem Buch meiner Meinung nach nicht wirklich gelungen. Zu viele Beschreibungen und Wiederholungen zu unnötigen Details und ein zähes Vorangehen hat kaum Spannung gebracht. Gegen Ende kam dann aber doch noch etwas Tempo auf, was dann aber nicht mehr viel gutmachen konnte.


    © Aleshanee
    Weltenwanderer

  • Der Twilight-Wahn ging zwar an mir vorbei, doch Thriller sind total meins! Das Cover, dert Titel und die Storyaufmachung fand ich gut, somit stand für mich fest, dass ich dieses Buch lesen will! Auch war ich gespannt, wie sich Stephanie Mayer in diesem Gengre macht und ob sie dem Hype um sie gerecht wird.

    Um es kurz und schmerzlos auszudrücken: Ich war endtäuscht! Ihre Qualitäten als Autorin möchte ich damit nicht in Frage stellen, nur hat sie in meinen Augen den Spagat zwischen Jugendfantasy und spannungseladenem lesbaren Thriller nur mäßig geschafft.

    Die Charaktere sind zwar vom Alter her schon mit knapp 30 durchaus als Erwachsen einzustufen, doch der Umgang untereinander war die meiste Zeit doch ziemlich jugendlich. Keine der Personen konnte mich richtig mitreißen und von sich einnehmen oder überzeugen.

    Spannende Situationen hatte die Geschichte sehr wohl zu bieten, leider waren diese aber schlecht umgesetzt. Da kam nichts rüber bei mir, keine Gänsehaut, kein beklemmendes Gefühl in der Brust. Die Autorin verliert sich zu sehr in unnötigen Details und Wiederholungen, die zusätzliches genervt sein beim Lesen bei mir auslösten.

    Mein Fazit:

    Wieder einmal schade um eine gute Idee. Aus der Geschichte wäre durchaus mehr herauszuholen gewesen!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Ich muss zugeben, dass „The Chemist - Die Spezialistin“ nur auf meiner Wunschliste gelandet ist, da die Geschichte aus der Feder von Stephenie Meyer stammt. Ich gebe zu, ich bin ein Twilight-Fan, aber „The Chemist - Die Spezialistin“ kann für mich da nicht mithalten.


    Die Mischung aus Liebesgeschichte und Spannung fand ich passend. Es gab Szenen, da wollte ich meinen Reader gar nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings gab es auch Szenen, wo ich problemlos eine Pause machen konnte.
    Ich las die Entwicklung zwischen Alex und Daniel gerne– wenn ich beide Augen zudrücke. Denn ich muss hier zustimmen:

    aber das Gefühl für diese aufkeimende Beziehung ist bei mir nicht angekommen.

    Auch bei mir kam das Gefühl nicht an. Es wirkte alles so einfach, dass es für mich an der Realität vorbei ging. In der einen Szene


    Was Alex betrifft,

    Einerseits ist sie extrem naiv auf zwischenmenschlicher Basis, andererseits gegenüber der Folter, die zu ihrem Beruf gehörte, ziemlich kaltschnäuzig bzw. gleichgültig geworden.

    ist mir dies hier auch aufgefallen. Aber irgendwann war ich auch erschrocken darüber,


    Am liebsten mochte ich den dritten im Bunde.

    Oh ja :drunken: , wobei ich ihn aber zu Beginn erstmal nicht richtig einschätzen konnte. Vertrauen habe ich dann aber recht schnell gefasst. Auch

    hat es mir dann angetan :love: .


    Die Dialoge mit ihm las ich ebenfalls gerne :) . Ohne sie würde der Geschichte eine Menge fehlen.


    Ich vergebe hier :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: .

  • Danke für eure Rezis. Im Grunde sagt ihr alle mehr oder weniger das gleiche: Stephenie Meyer hat es nicht geschafft, einen Thriller für Erwachsene zu schreiben. Ich glaube, das bewahrt mich vor einem Fehlkauf, denn nach dem Klappentext hatte ich das Buch schon als interessant eingestuft. Eure Kritikpunkte und Bemerkungen zum Inhalt (Liebesgeschichte und so) veranlassen mich jetzt aber, es wieder von meiner Wunschliste zu streichen.

    Gelesen in 2020: 7 - Gehört in 2020: 9 - SUB: 437


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • @Hirilvorgul bitte bitte nicht von der WuLi nehmen. Ich habe dem Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: gegeben. Natürlich ist eine Liebesgeschichte dabei, die für mich aber nicht zu viel war. Das Ende fand ich auch etwas lasch, aber die Story an sich fand ich mega genial. (Ich habe Twilight nicht gelesen) Deshalb hatte ich nicht den Vergleich wie die anderen. Mein Tipp überleg es dir nochmal. Obwohl ich auch nicht Schuld sein will wenn es dir nicht gefällt. Mein Mann hatte mir dieses Buch mit gebracht. Ich war auch nicht unbedingt begeistert, aber schon nach ein paar Seiten wurde es so spannend. Einfach genial. Musste jetzt mal meinen Senf dazu geben :lol:





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham