Nadine Kunsch - Gefangen in meinem Leben

  • Quellenangaben:
    Quelle: Amazon.de:
    "Die 19 jährige Nirja ist von schwarzafrikanischer Herkunft und ebenso wie ihre Mutter seit ihrer Geburt eine Sklavin. Mit ihrem gutherzigen Herrn hat sie Glück gehabt, doch als dieser durch verschiedene Umstände gezwungen wird, seine Plantage zu verkaufen, wendet sich alles zum Schlechten. Harte Bestrafungen und ständige Angst, stehen nun an der Tagesordnung. Ein Leben in Frieden rückt immer weiter in die Ferne, erst recht als Nirja an einen reichen Geschäftsmann verkauft und nach Amerika verschifft werden soll, um in einem Bordell zu arbeiten. Die Plantage und somit auch ihre Mutter zu verlassen, ist für sie das Schlimmste, dass sie sich vorstellen konnte. Wie viele Torturen musste sie noch über sich ergehen lassen, bis sie endlich das gefunden hatte, was sie suchte? Ist ein geordnetes Leben in Frieden unvorstellbar?"




    Hier fällt es mir sehr schwer, eine Bewertung abzugeben, da ich nicht so recht weiß, ob es daran liegt, dass es eine Erzählung ist und ich davon ausgegangen bin, dass es ein spannender und aufwühlender Roman, so wie es das gezeigte Video verspricht, ist.


    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Schreibstil noch "in den Kinderschuhen" steckt und noch nicht ausgereift ist.


    Mich hat das Geschehen, dass von der Idee her auf jeden Fall hohes Potential gehabt hätte, nicht mitgerissen. Außerdem fehlte mir hier doch etwas Recherchearbeit, die die damalige Zeit intensiver widerspiegelt.
    Die häufigen Rechtschreib-, Grammatik- und Flüchtigkeitsfehler schmälern den Eindruck des Buches zusätzlich.


    Die Darstellungen zu Land und Leuten geben teilweise einen guten Einblick, nur passt das oftmals nicht in die damalige Zeit.


    Die Geschehnisse werden detailreich und intensiv erzählt.


    Obwohl die Idee des Buches genial ist, blieb die Neugier und die Spannung leider durch den Erzählstil für mich auf der Strecke.



    Mein Fazit: gute Idee, die leider nicht so richtig umgesetzt wurde und bei der mehr Recherchearbeit nötig wäre