Petra Oelker - Emmas Reise

  • Buchdetails

    Titel: Emmas Reise


    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 448

    ISBN: 9783499271243

    Termin: Mai 2017

  • Bewertung

    5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Emmas Reise"

    Endlich herrscht Friede. Dreißig lange Jahre währte der große Krieg. In Hamburg - einer Insel der Sicherheit - war man von den Wirren der Zeit verschont geblieben. Jetzt, 1650, begibt sich Emma van Haaren auf die lange Fahrt nach Amsterdam. Dort muss ein Erbe verteilt werden. Doch in der Wildeshauser Geest wird Emmas Kutsche überfallen, ihr Mitreisender fällt Mordbuben zum Opfer. Mit seinem Sohn Valentin gelingt Emma im letzten Moment die Flucht. Eine abenteuerliche Reise durch ein so bedrohliches wie spätsommerschönes Land beginnt. Und beide wissen genau: Sie brauchen einander, wenn sie überleben wollen. Emma und Valentin treffen Freunde und Feinde, überstehen Hunger und Durst, lassen tückische Moore und lichtlose Wälder hinter sich. Aber die unheimlichen Reiter aus der Wildeshauser Geest haben nicht aufgegeben. Welches Geheimnis umgibt Valentin? Europa kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg: Ein historischer Roman wie ein Gemälde und das Stimmungsbild einer Epoche.
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  • Hamburg im Juli 1650: Der Dreißigjährige Krieg ist vorbei. Die Menschen feiern, es gibt jede Menge Dankgottesdienste und Feuerwerkspektakel.
    Emma lebt mit der Mutter Flora, dem Stiefvater Friedrich Ostendorf und der Bediensteten Margaret am Herrengraben in Hamburg. Ein Reiterbote brachte einen Brief aus Amsterdam. Er ist gerichtet an Flora Ostendorf und kommt von Emmas Großmutter väterlicherseits. Diese will, obwohl sie sich bisher nicht um Emma gekümmert hat, nun ihre Enkelin sehen. Nach vielem Hin und Her steht es fest: Emma soll auf Reisen gehen.
    In der Stadt wettete man schon darauf, ob und vor allem wie Emma von ihrer Reise zurückkehren würde. Würde sie als reiche Frau heimkehren oder in Schimpf und Schande?
    Emma fährt in Begleitung von Johanne Bocholt, einer honorigen Witwe aus wohlhabender Familie mit holländischen Vorfahren und Verwandten.
    In Bremen angekommen, erfuhr Emma, dass ihr Aufenthalt hier drei bis vier Wochen dauern soll. Das dauert ihr einfach zu lange. Mithilfe einer Vertrauten kann Emma, verkleidet als Jüngling, schon am nächsten Morgen ihre Reise fortsetzen. Als Begleitung für einen Vater und dessen Sohn. Ihre einzige Aufgabe ist es, auf den Jungen zu achten und sich, wenn er es denn möchte, mit ihm zu unterhalten.
    Doch die Reise verläuft anders, als vorgesehen. Unterwegs wird die Kutsche überfallen. Emmet (wie Emma sich nun nennt) und der Junge Valentin werden von dessen Vater aus der Kutsche gestoßen, damit sie sich retten können.
    Von diesem Augenblick an sollte sich Emmas Leben ändern. Aber lest selbst…


    Ich finde es interessant, wie leicht Petra Oelker oft Wissenswertes aus der jeweiligen Epoche in ihre Geschichten einflicht. Kutschen zum Beispiel kenne ich nur aus Filmen. Prunkvolle oder auch ärmliche. Was aber eine lange Reise per Kutsche bedeutet, kann ich mir kaum vorstellen.
    Anhand eines Marktbesuches hört man von Berufen, die es heute gar nicht mehr gibt. Und man erfährt, was ein Krieg für eine Stadt bedeutet. Städte mussten viel Geld für die Unterkunft und Verpflegung der Soldaten bezahlen. Und trotzdem wurde oftmals gebrandschatzt.
    Dies alles fließt so leicht in die Geschichte ein, dass es mir richtig Spaß macht, Petra Oelkers historische Bücher zu lesen. Und dieses wird sicherlich nicht das Letzte gewesen sein.

    1. (Ø)

      Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag


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