Jacques Berndorf - Eifel-Liebe

  • Buchdetails

    Titel: Eifel-Liebe


    Band 15 der

    Verlag: GRAFIT

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 318

    ISBN: 9783894252700

    Termin: Januar 2002

  • Bewertung

    3.1 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

    62,9% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Eifel-Liebe"

    Oma Ohler ist verzweifelt, die Welt um sie herum ist nicht mehr in Ordnung: Ihre Enkelin Anna hat ein Verhältnis mit dem Bauunternehmer Bliesheim und sich einer Clique angeschlossen, die mit Bargeld nur so um sich schmeißt. Annas Ehemann Rolli droht an der Situation kaputt zu gehen. Und jetzt ist auch noch Kinsi verschwunden. Kinsi wohnt im gleichen Dorf wie Oma Ohler, gilt als geistig zurückgeblieben und hät sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Mit dieser Geschichte wendet sich die alte Dame an Siggi Baumeister. Aber Baumeister kann Oma Ohler nicht helfen, schließlich ist er kein Privatdetektiv oder Pfarrer, sondern Journalist. Wenig später wird Kinsi gefunden, erhängt in einer Scheune. Nun wird Baumeister doch neugierig und hört sich um. Einiges ist schon komisch: Die bevorzugte Lektüre des vermeintlich geistig Zurückgebliebenen waren Bücher von Mann, Böll und Grass. Außerdem wollte er in Kürze heiraten - hat sich Kinsi wirklich selbst umgebrach? Dann wird die Leiche von Elvira Klein, ein Mitglied von Annas Clique entdeckt - eindeutig ermordet. Ein Motiv für die Tat ist nicht zu erkennen. Baumeister geht der Spur des Geldes nach - woher stammen die Scheine, die die Clique gemeinnützig unter das Volk brachte? Als auch Anna getötet wird, gibt es endlich Verdächtige: Ehemann Rolli, der es aus Eifersucht getan haben kann, und Bauunternehmer Bliesheim, der entweder eine lästige Geliebte oder eine gefährliche Mitwisserin loswerden wollte. Aber in welchem Zusammenhang stehen die anderen Toten zu diesem Fall? Der Journalist bekommt viel zu tun, und das zu einer Zeit, in der seine Freunde Rodenstock und Emma in den USA unterwegs sind, dafür aber Tante Anni seinen Hof okkupiert. Und Vera? - Vera tritt beim LKA eine neue Stelle an, weit weg von Baumeister . . .
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  • Originaltitel: Eifel-Liebe (2002)



    Klappentext:


    Der Dickenickte und bewegte sich rückwärts zu seinem Sessel. Dabei ließ er mich nicht aus den Augen, wahrscheinlich war ich zu lebendig im Vergleich zu seinen Filmhelden. ich wählte Kischkewitz' Handynummer. Widerwillig sagte er: "Ja?" "Bin bei Karl-Heinz Overkamp in Meisburg in der Scheune! Ich habe ihn und er ist ganz still", grölte ich in das Gerät. "Macht schnell, ich habe seit zwölf Stunden nichts mehr gegessen und mehr Ganoven getroffen als einem christlichen Leben gut tut." Dann schaltete ich das Handy ab und wiederholte: "Und du rührst dich nicht, mein Junge, sonst blase ich dir eine Kugel ins Hirn!" Ich fand, ich hatte selten etwas Dämlicheres gesagt.


    Oma Ohler ist verzweifelt: Die Ehe ihrer Enkelin Anna zerbricht. Die alte Dame wendet sich an den Journalisten Siggi Baumeister mit der Bitte, der Sache nachzugehen. Aber der winkt ab, schließlich ist er kein Privatdetektiv. Als jedoch in Annas Clique das große Sterben beginnt, erwacht Baumeisters Interesse, zumal ihn die Recherche der Morde von seinen eigenen Problemen ablenkt.



    über den Autor:



    Jacques Berndorf - Pseudonym des Journalisten Michael Preute - wurde
    1936 in Duisburg geboren und wohnt - wie sollte es anders sein - in der
    Eifel. Berndorf kann ohne Katzen und Garten nicht gut leben und weigert
    sich, über Menschen und Dinge zu schreiben, die er nicht kennt oder
    nicht gesehen hat. Ist unglücklich, wenn er nicht jeden Tag im Wald
    herumstreifen kann, und wird selten auf ausgefahrenen Wegen gesehen.
    Eifel - Blues (1989) war der erste Krimi mit Siggi Baumeister. Es folgten Eifel - Gold (1993), Eifel - Filz (1995), Eifel - Schnee (1996), Eifel - Feuer (1997), Eifel - Rallye (1997), Eifel - Jagd (1998 ), Eifel - Sturm (1999), Eifel - Müll (2000), Eifel - Wasser (2001) und Eifel - Liebe (2002). Eifel - Filz
    war 1996 für den Glauser, den Autorenpreis deutschsprachiger
    Kriminalschriftsteller, nominiert. Ebenfalls 1996 erhielt Michael Preute
    für sein Gesamtwerk den Eifel-Literaturpreis und 2003 wurde er für
    seine Verdienste um die deutschssprachige Kriminalliteratur mit dem
    Ehrenglauser geehrt.



    Meine Meinung:


    Immer noch gut geschrieben, aber irgendwie nervte mich dieser Teil ein wenig. Es ging teilweise um Privates und irgendwie nebensächlich um die Morde. Zwar ist es auch immer schön, wenn das Private weitergeführt wird, aber es sollte nicht den Hauptbestandteil einnehmen. Im Groß und Ganzen bleibe ich der Serie natürlich treu und ich denke ich weiß auch, das es nicht leichter wird mit jedem neuen Titel etwas neues in die Serie zu bringen, aber ich denke es ist auch normal, wenn innerhalb einer Serie ein Buch weniger gut bewertet wird.


    Fazit:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: Von dieser Welt (James Baldwin) 48 / 318 Seiten

    :study: Harry Potter und der Feuerkelch (J.K. Rowling) 143 / 704 Seiten

    :study: Der Giftzeichner (Jeffery Deaver) 46 / 573 Seiten


    SUB: 678