Jeffery Deaver - Letzter Tanz / The Coffin Dancer

  • Buchdetails

    Titel: Letzter Tanz


    Band 2 der

    Verlag: Blanvalet

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 448

    ISBN: 9783734105326

    Termin: März 2018

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 69 Bewertungen

    82% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Letzter Tanz"

    Der zweite Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs! Ein kaltblütiger Mörder hält Detective Lincoln Rhyme in Atem. Das einzige Erkennungsmerkmal des Killers ist seine Tätowierung – sie zeigt den Tod und ein Mädchen tanzend auf einem Sarg. Rhyme glaubt den Mörder zu kennen, und sollte sich sein Verdacht bestätigen, kennt er nur noch einen Gedanken: Rache – aus ganz persönlichen Gründen ...
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    ManuH
    Temporeich, mit vielen Täischungsmanövern, aber manchmal schon unglaublich, was man aus Staubkörnern herauslesen kann.
  • Kurzmeinung

    mapefue
    Einer der intelligentesten und spannensten Thriller - ever

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  • Inhalt (amazon.de)
    Ein kaltblütiger Mörder hält Detective Lincoln Rhyme in Atem. Das einzige Erkennungsmerkmal des Killers ist seine Tätowierung - sie zeigt den Tod und ein Mädchen tanzend auf einem Sarg. Rhyme glaubt den Mörder zu kennen, und sollte sich sein Verdacht bestätigen, kennt er nur noch einen Gedanken: Rache - aus ganz persönlichen Gründen...


    Der Autor (auszugsweise wikipedia.de)
    Jeffery Deaver wurde 1950 in der Nähe von Chicago geboren. Er hat eine jüngere Schwester, Julie Reece Deaver, die Bücher für Kinder und Jugendliche schreibt. Deaver begeisterte sich von Anfang an für das Schreiben und verfasste sein erstes Buch mit elf Jahren. Eine Karriere als Folksänger brach er nach fünf Jahren ab.
    Nachdem er den Bachelor of Journalism an der Universität von Missouri gemacht hatte, arbeitete Deaver als Zeitungsautor. Dann schrieb er sich, um Korrespondent der New York Times oder des Wall Street Journals zu werden, bei der Fordham Law School ein. Nach seinem Abschluss arbeitete er einige Jahre als Rechtsanwalt für eine große Firma an der Wall Street. In dieser Zeit begann er Bücher und Kurzgeschichten des Genres Thriller zu verfassen.
    1990 gab er den Beruf des Rechtsanwalts auf und widmete sich ausschließlich dem Schreiben. Jeffery Deaver ist geschieden und hat keine Kinder. Er lebt mit seinem Deutschen Schäferhund Gunner wechselnd in North Carolina und Kalifornien.


    Meine Meinung
    Als ein Mitglied der Firma Hudson Air einem Bombenanschlag zum Opfer fällt, ist das Motiv eindeutig: Eine Zeugenaussage gegen einen mächtigen Waffenhändler soll mit allen Mitteln verhindert werden. Auch der Täter steht schnell fest. Für Lincoln Rhyme kein Unbekannter, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Es gilt weitere Zeugen zu schützen.


    Ein Thriller hinter den Kulissen. Mit Lincoln Rhyme jagt man nicht nur Täter, man erhält auch einen faszinierenden Einblick in die Forensik. Diese Thematik wird nicht klinisch heruntergespult, für den Leser sind die einzelnen Schritte verständlich und der ein oder andere Aha-Effekt macht Lust auf's Weiterlesen. Die Tatortarbeit obliegt Amelia Sachs. Dieses Ermittlergespann ist nicht gefällig, vielmehr undurchsichtig und hält emotional auf Distanz. Die vielen Fans der Reihe überraschen mich nicht - mit schwierigen Charakteren ermittelt man viel lieber.


    Die Handlung wartet mit vielen Wendungen auf und verzichtet dabei auf allzu graphische Darstellung. Im Vergleich zu den Tatortbeschreibungen in Band 1 wirkt dieser hier beinahe harmlos. Die vielen Perspektivenwechsel heizen die Spekulationen an, auf den Ausgang wäre ich nie gekommen. Ich hätte so gern die Höchstbewertung vergeben. Leider übertreibt Deaver zum Ende hin sehr, da wäre weniger mehr gewesen.


    Fazit
    Spannender, wendungsreicher Thriller mit kleinen Abstrichen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Meine Meinung:


    Am Anfang gefiel mir das Buch nicht sonderlich, es zog sich für mich in die Länge und man trat auf der Stelle und es wirkte zeitweise wie ein zähes Kaugummi, aber dann drehte sich das und es wurde spannend und was für mich auch faszinierend war, war die Tatsache, dass der Antagonist nicht so ne Art Fallobst ist, sondern äußerst raffiniert, intelligent und heimtückisch, das war am Ende ausschlaggebend dafür, dass ich dem Buch 4,5 Sterne gegeben habe und nicht 4.

    Spannender, wendungsreicher Thriller mit kleinen Abstrichen

    Das fasst es perfekt zusammen. :thumleft:


    Fazit:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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    SUB: 782


  • Nach dem „The Bone Collector“ (1997), deutsche Version „Der Knochenjäger“ (2000) nun der zweite Thriller aus der Rhyme/Sachs-Reihe „Letzter Tanz“. Viel phantasieanregender ist der englische Originaltitel „The Coffin Dancer“, jemand, der vor dem Sarg tanzt. Der Serienmörder oder besser der Berufskiller hat nämlich ein Tattoo am Oberarm: Der Sensenmann, der vor einem Sarg mit einer Frau tanzt.


    Ein Learjet 34A explodiert beim Landeanflug. Dabei kommt ein Zeuge ums Leben, den der New Yorker Staatsanwalt für den Prozess gegen Hansen, Drogenschmuggler … brauchte; getötet von einem Auftragskiller.


    Lincoln Rhyme analysiert ein paar Sandkörner mit einem Durchmesser von 0,05 mm. Der genialste Forensiker des Landes, in seiner Art atemberaubend wie einschüchternd, ist nach einem Arbeitsunfall C4 querschnittsgelähmt.

    Doch der nicht unbekannte Auftragskiller mit seinem außergewöhnlichen Tattoo ist mit einem Mordauftrag in der Stadt: Der „Totentänzer“, der „Coffin Danzer“. Rhyme muss in fangen – aus ganz persönlichen Motiven. Die Jagd nach ihm beginnt; mit Amelia Sachs, seiner „Lieblingstatortspurensicherin.“


    Zwei Erzählstränge wechseln sich ab: Die Suche nach dem Mörder und der Mörder selbst in seinen phantastischen Selbstgesprächen. Aus Stephans Killerhandbuch: „Du infiltrierst die Umgebung deines Opfers. Evaluierst die Hindernisse für den Mord und die mögliche Abwehr. Du delegierst den Job, jedermanns Aufmerksamkeit vom Opfer abzulenken – lässt es so aussehen, als ob du aus einer anderen Richtung angreifst und in der Zwischenzeit hast du dich von hinten an das Opfer herangeschlichen. Dann isolierst und eliminierst du es.“ Wie man sieht, killen kann ganz schön anstrengend sein. Das Match lautet Stephen Kall (Killer) gegen Lincoln Rhyme (Forensiker).


    An Spannung kaum zu überbieten: Die Schilderung des Flugs eines Learjets mit einer Bombe mit Höhenzünder an Bord; wie überlebt Pilotin und Copilot die Landung, wenn das Flugzeug nicht unter 1500 Meter sinken darf, um nicht zu explodieren?

    Als sich der Leser auf der Zielgeraden bereits mit einer glatten Lösung - was den Täter betrifft - abzufinden schein, müssen diese Überlegungen verworfen werden, der Plot dreht komplett und die finale Auflösung ist genauso überraschend wie genial. Was bei Jeffery Deaver eigentlich zu erwarten war.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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