Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Welche Bücher lest Ihr momentan, die Ihr mit mindestens 4,5 Sternen bewertet.

  • Hier ist beides sehr, sehr gut.

    Ich fand es vor ein paar Jahren so schrecklich, dass ich abgebrochen habe. Begründung, falls sie interessiert, findest Du im Rezensionsfred.

    Ich glaube übrigens, dass dieses Buch die Vorlage für Zoran Drvenkars ungewöhnlichen Kriminalroman "Du bist zu schnell" abgegeben hat.

    :-k Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Wo siehst Du die Parallelen?

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • :-k Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Wo siehst Du die Parallelen?

    Ich sehe viele:


    Ich fand es vor ein paar Jahren so schrecklich, dass ich abgebrochen habe. Begründung, falls sie interessiert, findest Du im Rezensionsfred.


    Deine Begründung kann ich nicht so recht nachvollziehen, vor allem nicht das, was Du im ersten Absatz schreibst. Aber es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, und ich erinnere mich an vieles nicht mehr genau. Ich warte mal den Beitrag von eigenmelody ab, falls sie einen schreibt, ansonsten äußere ich mich in dennächsten Tagen nochmal dazu.

      :study: Ich lese gerade


    Man ist ja von Natur kein Engel,

    Vielmehr ein Welt- und Menschenkind,

    Und rings umher ist ein Gedrängel

    Von solchen, die dasselbe sind.

    (Wilhelm Busch)

  • Ich warte mal den Beitrag von eigenmelody ab, falls sie einen schreibt, ansonsten äußere ich mich in dennächsten Tagen nochmal dazu.

    Es tut mir leid. Eine weitergehende Begründung, warum ich das Buch extrem lesenswert finde, fällt mir nicht ein. Ich bin ja jemand, der bei der Frage, welches Buch wem gefällt, letztendlich immer auf die unterschiedlichen Geschmäcker verweist. Dass Marie es vor Jahren abgebrochen hat, weil sie es so schrecklich fand, überrascht mich, aber es ändert doch gar nichts daran, wie ich es finde. Objektive Gründe oder Kriterien für die eine oder die andere Meinung gibt es ja nicht.

    signed/eigenmelody

    Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Deine Begründung kann ich nicht so recht nachvollziehen, vor allem nicht das, was Du im ersten Absatz schreibst.

    Ich musste mir noch mal die Begründung von Marie durchlesen und fand sie schon sehr nachvollziehbar. Ich fand das Buch auch ziemlich durchgeknallt und habe es aus meinem Gedächtnis gestrichen (bis auf das Wort "durchgeknallt" :lol:). Ich konnte mich noch nicht mal erinnern, dass ich auch was zu dem Buch geschrieben habe, bis ich eben meinen Beitrag bei der Rezension noch mal gelesen habe. Interessanterweise kann ich mich an das dort von mir erwähnte Buch, welches mir besser von dem Autor gefallen hatte, nicht mehr erinnern :-k

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • Ich habe gestern Abend das Buch Totengleich von Tana French beendet. Und dieses Buch war für meinen Geschmack ein absoluter Pageturner. Es handelt sich um einen außergewöhnlichen Kriminalfall, der zwar relativ ruhig erzählt wird, aber dennoch die Spannung durch die Beziehung der mit viel Tiefe dargestellten Charaktere hoch hält. Der erste Band von Tana French hatte mir schon sehr gut gefallen, aber in diesem Buch legt sie nochmal einen drauf. Ja, ich habe mir am Ende zwei Fragen gestellt, die nicht beantwortet werden. Daraus kann man ableiten, dass das Ende etwas konstruiert wirkt. Aber der hervorragende Schreibstil und die über mehr als 700 Seiten aufgebaute Spannung gleichen das meiner Meinung so gut aus, dass das Buch trotz allem von mir die volle Punktzahl erhält. So freue ich mich schon jetzt auf das nächste Buch von Tana French.

    1. (Ø)

      Verlag: FISCHER Taschenbuch


  • Ich fand es vor ein paar Jahren so schrecklich, dass ich abgebrochen habe.

    Ich fand das Buch auch ziemlich durchgeknallt

    Leider hat mir "Betty Blue" auch nicht so gut gefallen. Ich kann euch beide verstehen. Das Buch war auch nicht mein Fall. [-( Dabei erinnere ich mich noch an "damals":wink: Wie sehr ich das Buch lesen wollte, weil ich mir so viel dabei versprochen habe. Das Buch wartete sogar noch einige Zeit auf dem SuB, bis ich so weit war. Aber das war nichts mit überwältigend, nichts mit großartig erzählt... mir hat es nicht gefallen. Eine x-beliebige durchgeknallte und verrückte Story. Ich habe auch nachher kein anderes Buch des Autors gelesen, denn die Lust ist mir bei "Betty Blue" vergangen. Ich habe es damals noch besser bewertet, als ich es jetzt im Nachhinein empfinde. Es hätte vielleicht anders gekommen, hätte ich das Buch in jüngeren Jahren gelesen, aber das war nicht der Fall.

    2020: Bücher: 36/Seiten: 16 114
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Miller, Madeline - Ich bin Circe

    Beckett, Simon - Die ewigen Toten

  • Ich warte mal den Beitrag von eigenmelody ab, falls sie einen schreibt, ansonsten äußere ich mich in dennächsten Tagen nochmal dazu.

    Es tut mir leid. Eine weitergehende Begründung, warum ich das Buch extrem lesenswert finde, fällt mir nicht ein.

    Da hast Du mich missverstanden. Ich wollte keine weiteren Begründungen von Dir, sondern abwarten, bis Du im Rezensionsthread eventuell Deinen Leseeindruck bzw. Deine Meinung zu dem Buch geschrieben hast, damit mein Gedächtnis etwas aufgefrischt wird, ehe ich mich zu dem Roman äußere.

    Dass Marie es vor Jahren abgebrochen hat, weil sie es so schrecklich fand, überrascht mich, aber es ändert doch gar nichts daran, wie ich es finde.

    Nein, natürlich nicht. Es geht ja nur darum, verschiedene Meinungen über ein Buch auszutauschen. Je unterschiedlicher sie sind, desto interessanter sind die Rezensionsthreads.:lol:

    Ich bin ja jemand, der bei der Frage, welches Buch wem gefällt, letztendlich immer auf die unterschiedlichen Geschmäcker verweist.

    Da bin ich ganz Deiner Meinung.

    Objektive Gründe oder Kriterien für die eine oder die andere Meinung gibt es ja nicht.

    Objektive Gründe dafür, ob einem ein Buch gefällt oder nicht, gibt es sicher nicht, aber bei den Kriterien gibt es schon graduelle Unterschiede. Es gibt rein subjektive Kriterien, über die man sich nicht weiter unterhalten kann, aber es gibt auch "objektivere" Kriterien, nämlich die, die man im Text benennen kann. Das muss aber nicht heißen, dass andere das genauso sehen. Nicht nur, dass jeder anders liest, sondern für jeden sind auch andere Kriterien in einem Buch wichtig. Mich interessiert nicht, ob jemandem ein Buch gefällt oder nicht, sondern warum das so ist. Ich lese gerne unterschiedliche Meinungen und unterschiedliche Begründungen. Ich finde das interessant. Warum? Vermutlich einfach, weil ich gerne lese.:)

      :study: Ich lese gerade


    Man ist ja von Natur kein Engel,

    Vielmehr ein Welt- und Menschenkind,

    Und rings umher ist ein Gedrängel

    Von solchen, die dasselbe sind.

    (Wilhelm Busch)

  • Mich interessiert nicht, ob jemandem ein Buch gefällt oder nicht, sondern warum das so ist.

    Genau das hatte ich versucht, mit diesen Worten zu sagen:


    "Was für eine machtvolle Alltagssprache, die trotzdem nicht ohne Poesie ist.

    Die Qualität der Sprache eines Buches ist für mich eines der wichtigsten Kriterien dafür, ob mir ein Buch gefällt oder nicht. Definitiv gleichrangig mit der Handlung. Hier ist beides sehr, sehr gut."


    Ich dachte, das sei eine Begründung !?

    signed/eigenmelody

    Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Mich interessiert nicht, ob jemandem ein Buch gefällt oder nicht, sondern warum das so ist.

    Ich dachte, das sei eine Begründung !?

    Aber ja! Ich bezog mich auch nicht auf Dich, sondern meinte das ganz allgemein.

      :study: Ich lese gerade


    Man ist ja von Natur kein Engel,

    Vielmehr ein Welt- und Menschenkind,

    Und rings umher ist ein Gedrängel

    Von solchen, die dasselbe sind.

    (Wilhelm Busch)

  • Ich wollte eigentlich nur 'reinlesen und konnte dann nicht mehr aufhören... :lol: Normalerweise würde ich ein Buch hier so früh nicht posten. Ich habe aber schon während der ersten Kapitel ständig Gänsehaut beim Lesen bekommen und glaube, dass der Autor bei mir wieder einen Nerv treffen wird. Ob ich es wirklich schaffe, dieses Buch nochmal zur Seite zu legen, um das geplante Reread des Vorgängers "Wege, die sich kreuzen" zu machen, bezweifle ich momentan. :lol:


    ( Buchdoktor Du hast nicht zufällig die Printausgabe? Das Korrektorat hat mal wieder geschlafen, falls es überhaupt eins gab. Im eBook steht im Kapitel "Ein Plätzchen klein auf dieser Welt" die folgende spannende Passage: "Omas Stimme kommt von der anderen Seite. Sie erklärt, dass wir uns in einem Zug befinden, in einem von denen, mit denen Sand transportiert wird, auf der Strecke, die die Deutsc Mutter muss lachen. Auch Oma gackert." :scratch: Falls du oder jemand anders die Printausgabe hat und der fehlende Text dort vorhanden ist, bitte ich um Aufklärung. :lol: Man kann es sich ja ungefähr erschließen, aber so etwas finde ich für den Verlag schon peinlich.)

    Lg Sarange :cat:


    :study: Ebba D. Drolshagen - Zwei rechts, zwei links. Geschichten vom Stricken

    :study: Auma Obama - Das Leben kommt immer dazwischen

    :study: Karel Čapek - Das Jahr des Gärtners

    :study: Astrid Lindgren - Madita und Pims

    :study: Leonie Swann - Garou (Reread)


    :musik: Kyung-Sook Shin - Als Mutter verschwand

  • Ich lese gerade "Die Lügen des Locke Lamora" das mir schon mehrfach empfohlen wurde. 350 von 659 Seiten habe ich bisher geschafft.

    Vorweg, ich wollte es mögen! Denn in letzter Zeit habe ich viel gelesen was ich so lala fand. Zuletzt "Hex" welches sehr gut anfing und dann nur noch zwischen sehr gut und kurz vor dem Abbruch schwankte.


    Auch Locke Lamora sah erst nach einer Enttäuschung aus. Die ersten 50 bis 70 Seiten habe ich mich durch sehr ausufernde Beschreibungen der Stadt Camorr (und von allem und jedem) gekämpft. Glücklicherweise blitzte das Gute bereits hier immer wieder auf.

    Dann hat der Roman plötzlich Fahrt aufgenommen, auch weil ich verschiedene Charaktere sehr schnell lieb gewonnen habe.

    Manche sind gewitzt, andere herrlich schrullig, finster, geheimnisvoll, böse, mit weichem Kern unter einer rauen Schale, reich, arm, schlau, bemittleidenswert...

    Genau dasselbe lässt sich über die Welt des Romanes sagen.

    Der Autor hantiert mit seinen Figuren, aber auch mit seiner Stadt äußerst geschickt. Er baut bei beidem Geheimnisse auf, die er nach und nach lüftet und den Leser erschließen lässt.

    Die Welt wirkt schön tief und geschichtsträchtig, weil es immer noch ein (Kampf) Ritual gibt, noch eine Bande, einen Adligen, einen Geheimbund, ein Gift, einen Cognac, einen Trank, ein Haus... ... ... Die Welt ist gewachsen und voller Geschichte(n), so scheint es dem Leser. Großartig!

    Es macht einfach so viel Spaß, sich dieses Camorr und seine skurrilen Bewohner und Sitten zu erschließen. Die Seiten vergehen wie im Flug.

    Was ich dem Autor auch hoch anrechne:

    Oft habe ich in Büchern mit mehreren Story Lines Favoriten und manche Abschnitte interessieren mich kaum bis überhaupt nicht. Hier finde ich bisher sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart sehr spannend.

    Der einzige Minuspunkt ist und bleibt die ausufernden Beschreibungen. Egal ob Landschaften, Boote, Türme oder auch bloß ein simples Fass. Dem Autor entgeht nichts.

    Scott Lynch liebt seine Stadt wohl einfach und offenbar brachte es kein Lektor übers Herz ihm mal auf die Finger zu klopfen. Aber diese Abschnitte kann ich auch überfliegen.


    (Mir gefällt der Roman auch deshalb so gut, weil ich meine das Handwerk erkennen zu können.

    So lese ich eigentlich unter zwei Aspekten und versuche nebenher noch zu verstehen wie man eine Welt aufbaut und immer so viel preisgibt, um den Leser neugierig zu machen bzw. zu halten. Smoke and mirrors nennt man das wohl. Ich hoffe mir hier viel herausziehen zu können.)

  • Der einzige Minuspunkt ist und bleibt die ausufernden Beschreibungen. Egal ob Landschaften, Boote, Türme oder auch bloß ein simples Fass.

    Die Beschreibungen fand ich gerade gut. Camorr ist eine faszinierende Stadt/Welt!


    Was mich bei dem Buch ziemlich genervt hat, gerade am Anfang, war das Fehlen von Glossar und Karte. Beides wäre sehr hilfreich gewesen, um sich schneller in die Welt von Locke Lamora hineinzufinden. Bei mir hat es ewig gedauert, bis ich die ganzen Titel, Namen und Personen zuordnen konnte.

    Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
    (Leonard Cohen)

  • Ich habe gerade "Das neunte Haus" von Leigh Bardugo beendet.


    Es ist wirklich wie ein Puzzle, wo man ja auch viel Zeit braucht, um es zusammenzusetzen. Das hat die Autorin wirklich toll gemacht, und ich kann mir gut vorstellen, dass es polarisiert. Dazu kommt der - zumindest für mich - anfangs gewöhnungsbedürftige, aber sehr gute Schreibstil.


    Jetzt, am Ende kann ich nur sagen: Wow, was für ein geniales Buch. Das nenne ich mal einen show down mit DEN Auflösung(en) und Entwicklungen, die alles genommen hat, was für ein starker, mutiger, intelligenter, unangepasster Charakter Alex ist. Sie gibt nicht auf, und was sie letztendlich alles (auch mit Hilfe der Geister) herausfindet und aufdeckt, auch über sich selbst, ist unfassbar komplex. Sie gibt sich nie zufrieden mit dem Offensichtlichen, sondern gräbt immer weiter und immer weiter, bis die Wahrheit ans Licht kommt.

    Ich habe mir die Zeit genommen, das Buch sorgfältig, langsam, konzentriert und aufmerksam zu lesen, um ja nichts zu verpassen, und es hat sich gelohnt.

    Komplex ist es auch durch die 4 Zeitebenen, in der die Geschichte erzählt wird, die, wenn ich so manche Rezension lese, einige verwirrend fanden. Ich fand es herausfordernd und mit ein Grund, dass ich sorgfältig lesen musste.


    Das gibt volle 5 Sterne von mir.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Anfangs habe ich mich mit dem Schreibstil etwas Schwer getan. Aber dann hat mich die Geschichte gefesselt. Interessante Ermittler, eine Mordserie deren Ursache in der Vergangenheit liegt und viele undurchsichtige Akteure haben einen spannenden Krimi ergeben. Die Stasikeule wurde auch nur ganz dezent geschwungen. Dafür gibt es von mir 4,5 :bewertung1von5:

    Sub: 5407:twisted: (Start 2020: 5403)

    gelesen 2020: 15

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten

    gelesen 2018: 80 / 2 abgebrochen / 32745 Seiten

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten


    :montag: Margaret Atwood - Die Zeuginnen

    :study: Maria Adolfsson - Doggerland - Tiefer Fall

    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

  • Ich habe gestern dieses Buch bekommen und bin davon - wie auch vom Vorgänger ("Nachts am Askanischen Platz") - wieder extrem beeindruckt.

    Es liest sich äußerst geschmeidig, gibt einen guten Einblick in das Berliner Leben der 1920er Jahre und der Kriminalfall wird ohne reißerische Sensationen sehr glaubwürdig und nachvollziehbar bearbeitet.:thumleft:


    Kurzbeschreibung (Amazon)

    Berlin, Sommer 1928. In Bühlers Ballhaus in der Auguststraße, auch »Clärchens Ballhaus« genannt, wird eine Garderobiere ermordet aufgefunden. Clärchen, die Betreiberin, ist schockiert. Zielt der Mord in irgendeiner Weise auf ihr Etablissement? Oder hat der kommunistische Ex-Geliebte der Toten etwas mit der Tat zu tun? Kommissar Leo Wechsler und seine Kollegen ermitteln in einer Welt aus Charleston, Sekt für eine Mark und hemmungslosem Amüsement.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ich hatte von dem Autor nie vorher gehört, das Buch dümpelt schon lange bei mir herum. So wusste ich nicht, dass das ein Kultbuch aus den 1980ern ist und der Autor damals einen unglaublichen Hype genoss. Und das mit Recht. Was für eine machtvolle Alltagssprache, die trotzdem nicht ohne Poesie ist.

    Die Qualität der Sprache eines Buches ist für mich eines der wichtigsten Kriterien dafür, ob mir ein Buch gefällt oder nicht. Definitiv gleichrangig mit der Handlung. Hier ist beides sehr, sehr gut.

    Ich muss noch einmal auf dieses Buch zurückkommen. Jetzt, wo ich es zu Ende gelesen habe, fällt meine Beurteilung noch euphorischer aus als zu dem o. g. Zeitpunkt. Je wahnsinniger die Handlung voranschreitet, desto druckvoller, reicher und hypnotischer wird die Sprache. Dazu zwei unvergessliche Protagonisten. Ein bisschen hat mich das Buch an "Einer flog über das Kuckucksnest" erinnert, vor allem natürlich am Ende. Von 5 möglichen Sternen vergebe ich 6.

    signed/eigenmelody

    Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Dirses Buch von Susan Sloan hat auf jeden Fall schon mal 4,5 :bewertung1von5:. Bisher hat mir noch jedes Buch der Autorin sehr gut gefallen und auch dieses enttäuscht mich nicht.

    Einblicke in ein amerikanisches.Gericht und alles drum-herum ist sehr interessant und die Protagonisten sind mir schon sehr ans Herz gewachsen.

    Es trat der Tod mit raschen Schritten in unser friedlich - stilles Haus.
    Ganz unverhofft aus meinen Herzen riss er mein ganzes Glück heraus.

  • Dieses Buch hat mich überrascht. Es punktet mit wienerischen Flair und wird ganz unaufgeregt erzählt. Trotzdem wartet es mit einen erschreckenden Thema auf, dass hochaktuell ist. Was erreicht man mit Fake News sozialen Netzwerken und was passiert wenn sich alles verselbstständigt.

    Sub: 5407:twisted: (Start 2020: 5403)

    gelesen 2020: 15

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten

    gelesen 2018: 80 / 2 abgebrochen / 32745 Seiten

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten


    :montag: Margaret Atwood - Die Zeuginnen

    :study: Maria Adolfsson - Doggerland - Tiefer Fall

    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.