Melinda Salisbury - Tödliche Berührung / The Sin Eater's Daughter

  • 1. Band der Reihe
    Originaltitel: The Sin Eater's Daughter (2015)


    Inhalt:
    Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt. Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat? Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …


    Die Autorin:
    Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft „Matilda“ nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. Melinda liebt es zu reisen und Abenteuer zu erleben. Außerdem mag sie mittelalterliche Burgen, nicht-mittelalterliche Aquarien, Richard III. und alles, was aus Skandinavien kommt. The Sin Eater’s Daughter ist ihr erster Roman.


    Aufbau:
    23 Kapitel
    Epilog
    Danksagungen


    Meinung:
    "Goddess of Poison: Tödliche Berührung" hat mich mehrfach überrascht. Die Geschichte hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich erwartet hatte, und obwohl ich schon einige Meinungen gelesen habe, die eine bestimmte Wendung kritisieren, fand ich sie wirklich gut - einfach, weil es so unerwartet war und interessante neue Möglichkeiten eröffnet hat. Es war eine so simple Lösung des ganzen Problems, hat aber zugleich neue Schwierigkeiten mit sich gebracht und Intrigen und Verrat in einem Ausmaß, das für die Protagonistin wirklich erschreckend ist, mit sich gebracht, sodass es spannend bleibt.


    Das Buch beginnt eher langsam, mit einer ausgiebigen Vorstellung von Twyllas Leben und ihrer Heimat. Obwohl nicht viel passiert, fand ich die Geschichte von Anfang an fesselnd und interessant; die Autorin hat sich große Mühe gegeben, die von ihr kreierte Welt den Lesern vorzustellen und dies mit der Geschichte zu verknüpfen. Gerade die Kultur - Religion, Tradition, Mythen - hat mir gut gefallen; vieles ist für uns absolut unvorstellbar (so heiratet die Königsfamilie immer untereinander, als Brüder und Schwestern, um ihr Blut rein zu halten), aber im Kontext ergab alles Sinn. Besonders mochte ich, wie alte Sagen mit der Realität verknüpft wurden, auch wenn ich sagen muss, dass ich aufgrund der Inhaltsangabe mehr Fantasy erwartet hatte. Vielleicht kommt das in den Folgebänden?
    In gewisser Hinsicht kann Band 1 tatsächlich als eine Art Einführung bezeichnet werden, da die Charaktere und die Welt vorgestellt werden und nun erst alle Teile für einen sich anbahnenden Konflikt positioniert sind, aber durch die vielen Enthüllungen und überraschenden Wendungen geschieht einiges und die Lage am Ende des Buches ist völlig anders als zu Beginn. Das Buch macht definitiv neugierig auf mehr und am liebsten würde ich direkt weiterlesen.


    Neben der interessanten Geschichte gibt es auch ein paar gut ausgearbeitete Charaktere. Es ist ziemlich schnell klar, wer "gut" und wer "böse" ist und der Bösewicht scheint auch recht eindimensional zu sein, aber das könnte auch an der Perspektive liegen. Da Twylla die Ich-Erzählerin ist, weiß der Leser immer nur, was sie weiß und nimmt die Figuren so wie sie wahr. Twylla selbst, aber auch ihr neuer Wächter und der Prinz, sind vielschichtiger und ich fand alle drei recht sympathisch. Es gibt zwar einige Klischees, doch sie werden gut und passend eingesetzt, so dass sie mich nicht gestört haben. Ich bin gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird, hoffe aber, dass nicht eine Dreiecksbeziehung daraus wird... das Potential ist auf jeden Fall da.


    Fazit:
    "Goddess of Poison: Tödliche Berührung" war nicht, was ich erwartet hatte, aber das Buch hat mir dennoch (oder gerade deshalb?) sehr gut gefallen. Die Geschichte ist wendungsreich und interessant, dazu kommen (zu großen Teilen) sympathische Charaktere und eine interessante Welt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Carpe Diem.
    :study: Jack Simmonds - Avis Blackthorn Is Not an Evil Wizard!

    2020 gelesen: 5 Bücher mit 1828 Seiten | gehört: 1 Buch mit 248 Minuten

  • Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das auffallende Cover. Die Leseprobe und der Klappentext waren voll und ganz nach meinem Geschmack, also war klar, ich muss das Buch unbedingt lesen!



    Von der ersten Seite an, war ich voll und ganz im Geschehen. Eine spannende Geschichte voller Dramatik und Grausamkeit, aber auch Gefühle und Liebe kommen nicht zu kurz!


    Twyllas Schicksal hat mich von Anfang an mitgerissen und mitfiebern lassen! Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen!



    Durch den tollen Schreibstil der Autorin ist das Buch sehr flott und fließend zu lesen. Die Charaktere sind sehr vielseitig und unterschiedlich. Man kann die Charaktere eigentlich von Anfang an in "Gut und Böse" einordnen, wobei es hier auch zu Überraschungen kam...


    Einige Wendungen und Ereignisse in der Geschichte kamen für mich unerwartet und unverhofft.


    Ich hatte selten ein solch starkes Buch in den Händen, in letzter Zeit!


    Obwohl ich etwas vollkommen anderes erwartet hatte, vielleicht ein wenig in Richtung Fantasy gehend, muss ich sagen, dass ich absolut nicht enttäuscht bin, sondern im Gegenteil!!! Ich bin vollkommen zufrieden mit der Geschichte und dem Buch!


    Das Ende verrät zwar nicht viel, aber man kann es sich als Leser schon denken wie Twyllas Geschichte weitergeht!



    Das einzige was ich zu bemängeln habe ist, dass man vermutlich auf den Folgeband noch eine Weile warten muss!
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Noch vor vier Jahren war Twylla ein fast normales Mädchen aus einem Dorf. Ihre Mutter ist die Sündenesserin, und diese Aufgabe ist auch ihr vorbestimmt, doch dann kommt alles anders. Sie erfährt, dass sie etwas Besonderes ist, dass sie die Einzige ist, die ein Gift trinken kann, das ihre Haut giftig werden lässt, dass sie dafür bestimmt ist, der Göttin zu dienen, Staatsverräter hinzurichten und den Kronprinzen zu heiraten. Sie kommt an den Hof von Lormere, wo die Königin grausam und absolut herrscht, und alle Angst vor ihr und ihrer giftigen Haut haben. Alle, bis auf die Königsfamilie, die als einzige immun gegen sie sind. Doch der Kronprinz, der gerade von einer zweijährigen Reise zurückgekehrt ist, benimmt sich ihr gegenüber distanziert, und ihr einziger Vertrauter, einer ihrer Wächter, wird schwer krank. Als ihr dann ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird, beginnt Twylla langsam, ihre Aufgabe und ihre Bestimmung zu hinterfragen.


    Eigentlich ganz nett. Und damit wäre fast alles gesagt. Wie habe ich es neulich gesehen: Nett ist der kleine Bruder von Langweilig. Direkt langweilig war die Geschichte nicht, aber ein Straßenfeger wird sie wohl auch nicht werden. Dafür tröpfelt die nette Geschichte zu sehr vor sich hin. Auch die ganzen Intrigen und die krassen Entdeckungen, die Twylla macht, sind so krass und unerwartet eigentlich nicht. Und man kann sich fragen, warum alle dieses Mädchen so fürchten, anstatt einfach immer dafür zu sorgen, dass die eigene Haut bedeckt ist. Und dass es in all den Jahren keinen Unfall gegeben haben soll, erscheint auch unwahrscheinlich. Dann wären einige Sachen viel eher ans Licht gekommen. Ab der Mitte wurde das Liebesgedöhns etwas zu sehr ausgewälzt - romantische Mädchen werden es wahrscheinlich mögen, für Erwachsene dürfte das einen Ticken zu viel sein. Zusammengefasst: ganz nett, darf sich aber in den nächsten Teilen gern steigern.

  • Meinung
    „Goddess of Poison: Tödliche Berührung“ war eines der kurzweiligsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Das lag unter anderem an der fulminanten Welt, die sehr an das Mittelalter erinnert und damit ein perfektes Setting für Liebe, Verrat, Intrigen und launische Königsmitglieder setzt. Ich fand die Welt atemberaubend – nicht unbedingt wie Melinda Salisbury sie beschreibt (bezüglich des Schreibstils), sondern viel mehr wie sie sie kreiert hat. Ich bin normalerweise auch kein Fan von Kulten und Mythologie und Sagen, aber wie sie fast wie selbstverständlich in den Plot integriert wurden, hat mir sehr imponiert. Das typische Königsleben fand ich ebenfalls toll; ich mag solche Geschichten, allerdings habe ich den Fantasy-Anteil vermisst, den ich mir von dem Klappentext und der Leseprobe versprochen hatte. Ich hatte da wesentlich mehr erwartet.


    Wendungen gab es dagegen einige und die waren auch notwendig, denn sie haben die meiste Spannung erzeugt, waren packend und haben die Geschichte ständig in andere Richtungen gelenkt. Für alle, die Sorge haben, dass „Goddess of Poison“ dabei an die Shatter-me-Reihe erinnert, der muss unbesorgt sein: die Parallele ist zwar auf den ersten Blick herausstechend, aber es sind komplett unterschiedliche Welten und eine komplett andere Geschichte. Also auch definitiv etwas für "Tahereh Mafi"-Fans.


    Das Buch lebt aber ganz klar von der Hauptprotagonistin Twylla, die eine Lüge lebt und als starke, junge Frau einiges durchmachen muss, sehr viel Verantwortung trägt und schon an den Prinz versprochen ist. Der Prinz allerdings – Merek – war mir sehr lange sehr suspekt, aber er hat es dennoch geschafft, mich von sich zu überzeugen; wenn auch sehr spät. Der dritte im Bunde – und wie soll es anders sein: auch hier gibt es eine Dreiecksgeschichte – ist Lief, Twyllas Wächter, der ebenfalls eine große Rolle spielt und genauso tiefgründig und real erscheint wie die anderen Charaktere – ob gut oder böse. Anfangs tat ich mich sehr schwer damit, mit den Namen klar zu kommen und mir zu merken. Aber nach ein paar Kapiteln war das vergessen.


    Der Cliffhanger am Ende – bereitet euch darauf vor, denn er ist echt mies! – hat mich dann komplett aus dem Buch in die Realität zurückgeworfen. Daher bin ich dankbar für einen zweiten Teil (das Original ist im Mai 2016 erschienen – das heißt, wir dürfen wohl noch eine Weile warten…).


    An dem Schreibstil hatte ich nichts auszusetzen. Manchmal ist Melinda Salisbury ein wenig vom Hauptthema abgewichen, hat Märchen erläutert und die Umgebung beschrieben – gestört hat mich das allerdings nicht. Das Cover allerdings ist ein echter Hingucker – ich finde es wunderschön und sehr passend zur Geschichte. Ich mag es sehr und bin gespannt ob die anderen Bände dem Design der Originalfassung entsprechen werden.


    Fazit
    „Goddess of Poison: Tödliche Berührung“ war eine absolut umwerfende Geschichte voller Intrigen und Wendungen. Ich liebe das Setting und die Hauptprotagonistin, die beide einiges für die weiteren Teile versprechen. Wie bereits erwähnt, habe ich den Fantasy-Teil vermisst, doch trotzdem ist es ein empfehlenswertes und lesenswertes Buch.


    Daher :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Das, was mir am meisten leidtut, ist, dass ich erst sterben musste, um zu verstehen, wie wunderbar das Leben sein kann."
    :study: Anne Freytag | Mein bester letzter Sommer | Seite 182

  • Twylla ist die Inkarnation der Tochter der Götter, und mit ihrer Berührung vergiftet sie jeden, der nicht zur Königsfamilie gehört und damit auch von göttlichem Blut ist. Schon bald soll sie den Prinzen Merek heiraten, doch bis dahin kann noch viel geschehen…


    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Twylla in der Gegenwart erzählt. Durch diese Erzählweise erhält der Leser zwar viel Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin, über die anderen Figuren erfährt man jedoch nur wenig. Twylla war mir nicht unsympathisch, jedoch schien sie sich etwas gar wenig Gedanken über „Gott und die Welt“ zu machen und erschien mir sehr naiv.


    Die Handlung braucht sehr lange, bis sie anläuft. Erst deutlich nach der Mitte des Buches kommen die Ereignisse ins Rollen. Über rund 200 Seiten baut die Autorin Melinda Salisbury ihre Welt auf und führt die Figuren ein, bevor dann auch mal etwas geschieht. Leider ist das wenige, das dann wirklich passiert, recht vorhersehbar, sodass der Leser kaum überrascht wird.


    Die Geschichte spielt in einer mittelalterlich angehauchten Welt (in Innenumschlag gibt es auch noch eine hübsche Karte dazu), vielleicht liegt es daran, dass ich bei einzelnen Figuren, vor allem bei der Königin, öfters an „Game of Thrones“ denken musste. Ich möchte hier aber keine zu starken Parallelen zur bekannten Buchreihe/Fernsehserie ziehen, ausser einem ähnlichen Setting und teilweise vergleichbar intriganten Figuren sind keine Gemeinsamkeiten erkennbar.


    Anhand des Klappentextes hatte ich einen Fantasyroman erwartet, die Fantasy-Anteile von „Goddess of Poison“ sind jedoch sehr gering. Daher wird dieses Buch wohl eher Leser von mehr oder weniger historisch angehauchten Romanen ansprechen als wirkliche Fantasyfans.


    Der Schreibstil der Autorin Melinda Salisbury lässt sich flüssig lesen, erschien mir stellenweise aber etwas langatmig. Offenbar hat die Autorin bereits zwei weitere Bände in dieser Welt geschrieben oder zumindest geplant, sodass „Goddess of Poison“ den Auftakt einer Trilogie bildet.


    Mein Fazit
    Etwas wenig Handlung für meinen Geschmack.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Wäre die Protagonistin doch nur etwas bedachter…


    Klappentext
    „Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.


    Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel.“


    Gestaltung
    Das Cover finde ich richtig genial! Mir gefällt das Reagenzglas, in dem das Mädchen sitzt und in dem eine Flüssigkeit zu schwimmen scheint, weil es toll zur Geschichte passt. Es spiegelt für mich das Gift wieder, das im Buch eine große Rolle spielt und genauso zeigt es auch schön die eingeschränkte Situation der Protagonistin. Auch die Farbwahl finde ich richtig toll, da sie die Atmosphäre des Buches einfängt. Sehr schön ist auch dass der Titel in silber-metallic glänzt.


    Meine Meinung
    Vor allem das tolle Cover hat mich an diesem Buch nahezu magisch angezogen, aber auch der vielversprechende Klappentext konnte mich neugierig machen. Die Geschichte klang nach einer Mischung aus Fantasy und Romantic und genau das ist sie auch. In „Goddess of Poison“ geht es um die junge Twylla, die vom Volk als göttliche Inkarnation verehrt wird. Sie wohnt bei der königlichen Familie im Schloss und ist dem Kronprinzen versprochen. Ihre Aufgabe ist es durch ihre besondere Verbindung zu einem tödlichen Gift, Verbrecher und alle, die dem Königreich schaden, zu bestrafen, indem sie sie tötet. Sie ist als Einzige immun gegen das Gift, durch das jede ihrer Berührungen tödlich wird. So lebt sie sehr isoliert am königlichen Hofe. Twyllas Leben ändert sich jedoch als Lief, ihr neuer Wächter, in ihr Leben tritt…


    „Goddess of Poison“ ist eine schöne Fantasygeschichte, die mit einer Prise Liebe versehen ist. Einerseits ist die Handlung spannend, andererseits beinhaltet sie aber auch typische Handlungselemente, die mir schon in mehreren Jugendbüchern begegnet sind. Gefallen hat mir, dass am königlichen Hofe nichts war, wie es zu sein schien. Die Verstrickungen rund um Twylla sind sehr rätselhaft, sodass ich stets überlegt habe, was es mit ihren Fähigkeiten als göttliche Verkörperung auf sich haben könnte. Stets habe ich mich gefragt, ob Twylla wirklich gottähnlich ist oder ob das nur ein Trick der Königin ist, denn diese ist wirklich abgrundtief böse. Hier wären wir auch schon bei dem ersten typischen Handlungselement. Die böse Königin. Diese findet sich ja häufig in Fantasybüchern, die in einem Königreich spielen.


    Aber als typisches Element ist mir Twyllas Wächter Lief noch viel mehr ins Auge gestochen. Er wird Twylla als Beschützer zur Seite gestellt und schnell entwickelt sich zwischen ihm und ihr eine Liebesbeziehung. Das war mir zwar schon durch das Lesen des Klappentextes klar, aber es war doch einfach recht vorhersehbar, typisch und die Gefühle haben sich zwischen den beiden viel zu schnell entwickelt. Auch die Entwicklung, die dann im Handlungsverlauf vor sich geht und die den Leser hinsichtlich Liefs Charakter wohl überraschen sollte, war doch recht klischeehaft, da sie in ziemlich vielen Liebesgeschichten vorkommt und somit schon verbraucht ist. Diesbezüglich kann ich nichts Genaueres sagen, ohne zu spoilern, aber es hat zwischen den beiden ein sehr klischeehaftes Ende genommen und war mir dann auch etwas zu kitschig.


    Die Figuren fand ich alle recht unterschiedlich, aber ich muss sagen, dass ich mit Twylla so meine Probleme hatte, weil sie mir einfach zu naiv und kopflos war. Zu Beginn des Buches blieb sie im Vergleich zu den anderen Figuren zu blass, dann mit Fortschreiten der Handlung, zeigte sich immer mehr, dass sie einfach nicht wirklich nachgedacht hat. Je genauer ich sie kennen lernte, desto öfter habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir ihretwegen die Hand vor die Stirn hauen wollte. Ich habe auch stets darauf gewartet, dass Twylla sich charakterlich entwickeln würde, aber leider blieb das selbst am Buchende aus. Mein Favorit war Prinz Merek, da er ein sehr geheimnisvoller Charakter ist und man eigentlich nie genau wusste, auf welcher Seite er steht, bis einem klar wird, dass seine Gefühle stets aufrichtig sind. Lief war mir im Gegensatz dazu zu perfekt und aalglatt. Er hat kaum Ecken und Kanten.


    Dieses Buch war von der Handlung her sehr rund, hatte einen roten Fanden und wirkt am Ende recht abgeschlossen, aber dennoch sind einige Fragen offen geblieben, die mich brennend interessieren. Daher bin ich gespannt, wie die Geschichte sich im zweiten Band entwickeln wird. Vor allem das Ende von „Goddes of Poison“ hat noch einiges Potenzial gezeigt, von dem ich hoffe, dass es im zweiten Band ausgeschöpft wird. Vielleicht durchläuft Twylla auch dann endlich die von mir erwartete Charakterentwicklung.


    Fazit
    „Goddess of Poison“ war ein guter Trilogieauftakt, der eine interessante Fantasygeschichte mit einer kleinen Romanze vermischt. Für mich war die Liebesbeziehung zwischen Twylla und Lief leider etwas zu schnell und später etwas zu typisch, aber die Handlung an sich konnte mich überzeugen und packen. Es war Spannend, die verschiedenen Intrigen am Hof zu verfolgen und zu überlegen, was es mit Twyllas Fähigkeiten auf sich hat. Leider war mir Twylla selbst aber etwas zu naiv und kopflos, sodass sie mich manchmal wirklich aufgeregt hat.
    Knappe 4 von 5 Sternen!

  • Twylla ist ein ganz besonderes Mädchen. Denn von den Göttern auserwählt, wird sie absofort die Gottgleiche Daunen genannt und jeder den sie berührt stirbt eines grausamen Todes. Zuerst über das Leben am Hofe des Königs sehr erfreut, entwickelt sich Twyllas Gabe für sie zur Last. Mit dem Prinzen Merek soll sie zudem noch verheiratet werden, doch interessiert er sich überhautp für sie? Und da wäre noch der Wächter Lief, zudem Twylla eine ganz besondere Verbindung spührt. Daher freundet sie sich schnell mit ihm an, und Lief zeigt ihr so ganz andere Seiten des Hofes, die Twylla bisher nicht bekannt waren.


    "Goddess of Poison" hat mich ersteinmal wegen dieses hammer Covers aufmerksam gemacht. Auch der Klappentext hat mich überzeugt, weshalb ich das Buch letztendlich unbedingt lesen wollte.


    Leider bin ich nicht zu hundert Prozent von der Geschichte überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ist zwar flüssig und lässt sich auch gut lesen, aber die Geschichte ist bis über die Hälfte des Buches so lahm erzählt, dass ich teilweise unterm lesen fast eingeschlafen wäre. Das finde ich schade, denn so baut sich keine Spannung auf und man würde das Buch am liebsten zur Seite legen. Zu Twylla und den anderen Charakteren fand ich dann auch nicht wirklich einen Draht und es hat sich dann doch recht hingezogen.


    Allerdings ist es dann doch wieder interessant, was sich hinter Twyllas Gabe verbirgt, dass man dennoch bis zum Ende hin ausgeharrt hat.


    Die Idee die hier geschaffen wurde und auch die fantasiereiche Welt haben mir gut gefallen, die Umsetzung eher weniger. Daher vergebe ich drei Sterne, würde das Buch aber nicht weiter empfehlen und auch keine weiteren Fortsetzungen davon lesen.

  • Inhalt:


    In dem Buch „Goddess of Poison – Tödliche Berührung“ von Melinda Salisbury geht es um Twylla, die als Gottgleiche Daunen die Fähigkeit besitzt ein tödliches Gift unbeschadet trinken zu können und in der Folge mit nur einer Berührung töten kann. Sie wird in die Königsfamilie integriert und soll später einmal den Kronprinzen Merek heiraten. Das Volk verehrt sie, fürchtet sie aber auch. Sie ist dafür zuständig die Gefangenen der Königsfamilie hinzurichten. Dabei ist sie sehr einsam, bis sie Trost bei ihrem neuen Wächter Lief findet.


    Meine Meinung:


    Das Cover ist sehr schick. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Insgesamt ist die Schrift recht groß und es gibt viele Absätze, wodurch das Buch nicht allzu lang ist. Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Twyllas Gedanken kann man gut nachvollziehen, dabei ist sie aber auch noch sehr kindisch und naiv. Ich denke aber, dass sie im Laufe der Reihe dazu lernen wird. Merek kann man schwer einordnen. Manchmal ist er nett, dann aber auch wieder desinteressiert oder grob. Er ist für mich ein interessanter Charakter. Lief ist dagegen die meiste Zeit sehr nett, aber auch seine Hintergrundgeschichte wird in den nächsten Teilen hoffentlich noch genauer ausgeleuchtet. Die Königin ist dagegen der absolut boshafte Gegenpart. Das ist hier relativ einfach gehalten. Sie ist durchweg böse, vom Anfang bis zum Ende. Da hätte ich mir gewünscht, dass ihr Charakter vielleicht etwas mehrdimensionaler gewesen wäre. Wieso ist sie so geworden wie sie ist? Zweifelt sie manchmal an dem was sie tut? Das wird manchmal angedeutet, aber dann doch nicht wirklich behandelt.


    Positiv fand ich, dass viele für mich neue Ideen dabei waren. Ich kannte noch keine Geschichte, bei der jemand mit einer Berührung töten konnte. Es wird auch recht schön aufgearbeitet wieso das Land die Gottgleiche Daunen braucht, was die Königin sich dabei denkt und was sie mir ihr vorhat. Es bleibt nicht bei einem einfachen „sie ist halt auserwählt und hat magische Gaben“, das Ganze ist komplexer. Auch gibt es viele Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, besonders zum Ende hin. Dazu werden einige Handlungen recht brutal geschildert. Das alles hebt das Buch für mich von den gängigen Fantasybüchern ab. Weil ich ein Fantasyliebhaber bin, bekommt das Buch so insgesamt 5 Sterne von mir. Ansonsten wären es wohl eher 4 Sterne geworden.


    Fazit:


    Eine spannende und kurzweilige Geschichte mit einigen neuen Elementen und unvorhersehbaren Wendungen. Damit sticht das Buch aus anderen Fantasybüchern hervor. Ich freue mich auf den nächsten Teil und bin gespannt, ob einige Hintergrundgeschichten dann noch weiter ausgeführt werden.


    5/5 Sterne

  • tödlich und berührend


    „Goddess of poison – Tödliche Berührung“ ist eine mittelalterlich angehauchte Fantasy-Geschichte der Autorin Melina Salisbury. Es ist ihr erster Roman.


    Erzählt wird diese Geschichte von Twylla. Sie ist die sogenannte „Daunen“, die wiedergeborene Tochter der Götter, die Auserwählte die den Kronprinzen Merek einmal ehelichen soll. Gleichzeit ist sie auch die Henkerin der Königin von Lormere, dem Königreich, in dem diese Geschichte spielt.
    In regelmäßigen Abständen muss Twylla beweisen, dass die Götter ihr noch gnädig gestimmt sind und daher das Gift Morgenandorn trinken. Dieses Gift ist tödlich für alle anderen, nur nicht für die Auserwählten der Götter. Das schließt außer Twylla noch die Königsfamilie mit ein. Mit diesem Gift in ihrem Blut ist das Mädchen die perfekte Waffe. Nur eine Berührung von ihr tötet. Mit dieser Macht muss sie die von der Königin als Verräter bestimmten Menschen töten. Ihr erstes Opfer ist ihr bester und einziger Freund Tyrek. Nicht nur dieser Auftrag, auch die anderen machen Twylla zu schaffen. Doch leider gehört dieser Teil auch zu ihrer Bestimmung.
    Twylla kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf und sollte eines Tages die Aufgabe ihrer Mutter, eine Sündenesserin, übernehmen. Doch die Königin selbst holte sie zu sich aufs Schloss, damit sie die „gottgleiche Daunen“ wird. Twyllas Gedanken schweifen aber oft in die Zeit ihrer Kindheit zurück, sodass man auch davon einen Eindruck erhält.
    Sehr viele Vertraute hat Twylla nicht, da jeder Angst vor ihr bzw. einer Berührung von ihr hat. Nach der Sache mit Tyrek fällt es auch ihr schwer anderen zu vertrauen. Bis Lief in ihr Leben tritt. Er übernimmt den Posten als ihr Wächter. Er möchte sich mit Twylla anfreunden, da er merkt, dass sie unglücklich und auch einsam ist. Allerdings erinnert Lief sie an ihren früheren Freund. Dies hält sie anfangs zurück eine Vertrautheit zu ihm aufzubauen. Doch Twylla hat starke Gefühle für Lief, die sie eigentlich nicht haben darf. Ist sie doch die Verlobte von Prinz Merek, den wiederum kennt sie kaum…
    Die Königin manipuliert Twylla, die ein naives Mädchen ist, um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie schafft es geschickt, der jungen Frau weiszumachen, dass dies alles zum Wohle des Volkes geschieht und auch für Twylla nur gut sein kann. Durch Lief bekommt sie jedoch einen anderen Blickwinkel auf manche Dinge, die sie bis dahin nicht hinterfragt hat. Nicht alles ist so, wie es scheint...


    Das Buch ist schön gestaltet, es ist in grün gehalten, die Schrift silberfarben. Auf dem Titel ist ein Fläschchen mit einem Mädchen darin abgebildet. Es soll das Gift in Verbindung mit Twyllas Blut, der sogenannten Weissagung, darstellen. Auf der Innenseite der Buchdeckel vorne und auch hinten ist eine Landkarte der drei Königreiche, zu denen Lormere zählt, in schwarz-weiß abgebildet.
    Die Story ist gut geschrieben und schön beschrieben. Die Charaktere sind plausibel und passen sehr gut in die Geschichte. Es hat Spaß gemacht in diese Welt einzutauchen.

  • Inhalt

    Als die widergeborene Gottgleiche Daunen wohnt Twylla seit ein paar Jahren in dem königlichen Schloss. Da in ihrem Körper ein tödliches Gift fließt, stirbt jeder bei der kleinsten Berührung. Nur die königliche Familie wurde von den Göttern erwählt, sodass sie Twylla ohne Gefahr berühren kann. Doch diese haben kaum Kontakt zu ihr, sodass sie ein einsames Leben führt. Doch als sie eine neue Wache zugeteilt bekommt, bringt er ihr Leben durcheinander. Er weckt in ihr sowohl neue als auch bereits längst vergessene Gefühle. Außerdem schürt er in ihr Zweifel. Zweifel über ihre wahre Identität und die Götter. Wird sie diesen Zweifeln erliegen und ihn wählen? Oder bleibt sie der Königsfamilie treu, der sie so viel zu verdanken hat, und nimmt den Prinzen zum Gemahl?



    Meine Meinung

    Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen. Man hat das Gefühl, ein längst vergessenes Märchen zu lesen. Deshalb hat es mich auch nicht weiter gestört, dass eine ganze Zeit lang kaum etwas passiert. Man findet sich nach und nach immer mehr in der Welt zurecht und versteht Twylla immer besser. Nachdem sie eine neue Wache bekommen hat, bahnt sich eine Dreiecksbeziehung an; Twylla ist eigentlich dem Prinzen versprochen, entwickelt aber Gefühle für ihre Wache. Es ist allerdings keine typische Dreiecksbeziehung, weshalb es mich nicht genervt hat, dass ein Mädchen mal wieder zwischen zwei Jungs entscheiden muss.
    Zudem kommt mit Lief – der Wache – Schwung in die Geschichte. Auch wenn Twylla ihm hoffnungslos verfällt und dadurch den Prinzen zunächst zurückweist, fand ich den Prinzen dennoch sympathisch; selbst wenn er sich nicht immer richtig verhält. Genau wie Twylla ist auch er in dem System gefangen und wird von der Königin gesteuert.
    Als in die Geschichte mehr Handlung kam, gab es auch einige Wendungen und Tatsachen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Auch das Ende hatte ich so nicht erwartet. Es ist ein schönes, gutes Ende, obwohl es etwas offen ist und ich es mir etwas anders gewünscht hatte.



    Fazit


    „Tödliche Berührung“ ist daher eine angenehme Lektüre zum Entspannen und Träumen. Der Schreibstil ist angenehm und auch wenn anfangs nicht all soviel passiert, möchte man dennoch ständig weiter lesen. Wer „Die Beschenkte“ von Kirstin Cashore mag, wird auch dieses Buch lieben.

    :huhu: Hier geht's zu meinem Blog. Schau doch mal vorbei, ich freue mich sehr darüber!

  • Diese Reihe habe ich schon vor längerer Zeit im englischsprachigen Original ins Auge gefasst. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, als ich erfahren habe, dass das Buch übersetzt wird. Der Klappentext verrät, wie ich finde, etwas zu viel. Ich bin allgemein kein Freund langer Klappentexte und habe auch diesen erst nach dem Lesen des Buches komplett gelesen.


    Die Geschichte beginnt spannend und konnte mich sofort in ihren Bann ziehen. Eine mittelalterlich angehauchte Monarchie, in welcher eine böse Königin herrscht und Twylla die Wiedergeburt der Göttin Daunen ist. Vor allem den Einstieg in die Geschichte mochte ich sehr gerne. Das Kennenlernen der Charaktere, der Aufbau der Atmosphäre, das Lesen von Geschichten und Mythen. Auch ein paar Ideen, die ich in der Form noch nicht gelesen habe, konnten mich begeistern wie bspw. die Tradition des Sündenessens. Stirbt eine Person, wird für jede Sünde die sie zu Lebzeiten begangen hat, ein anderes Nahrungsmittel auf den Sarg gestellt. Die Sündenesserin kommt und nimmt die Sünden durch den Verzehr auf sich. Die Seele des Toten kann so ohne Sünden in den Himmel kommen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und ermöglicht ein schnelles Lesen. Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen und ich habe sie in einem Zug verschlungen.


    Leider konnte mich die zweite Hälfte des Buches nicht mehr überzeugen, so sehr ich auch versucht habe über verschiedene Dinge hinweg zu sehen.
    Zum einen gibt es viele Logikfehler. Wieso trägt Twylla keine Handschuhe, wenn sie mit Menschen die sie durch ihre Berührung töten könnte unterwegs ist? Auf andere Logikfehler kann ich leider nicht eingehen, da sie zu viel von der Auflösung preisgeben würden. Natürlich gibt es in diesem Buch auch eine Liebesgeschichte, deren Anfang ich sehr mochte. Doch als Twylla und ihr "Erwählter" zusammen kommen, wird diese so kitschig, dass ich manche Stellen einfach übersprungen habe. Die ständigen Kabbeleien, das ständige "mit Kissen bewerfen", die ständigen Beteuerungen wie sehr man sich liebt...Mein größtes Problem hatte ich jedoch mit der Protagonistin selbst. Sie deckt ein großes Geheimnis auf und schwebt dadurch (ebenso wie ihr Freund) in Lebensgefahr. Sie macht sich zwar Sorgen, ist dabei aber so unvorsichtig, dass es an Dummheit grenzt. Sie ist leichtgläubig, macht sich kaum eigene Gedanken und bringt sich und ihren Freund durch ihre Unvorsichtigkeit nur in noch größere Gefahr. Teilweise habe ich mich echt geärgert und dachte nicht nur einmal "Das ist jetzt nicht euer Ernst?!"


    Das Ende lässt zwar Platz für einen weiteren Teil, ist aber soweit abgeschlossen. Zudem gibt es zum Schluss noch einen Plottwist, den ich nicht erwartet habe.


    Fazit: Ein Auftakt, der sehr stark beginnt und mir in vielen Punkten gefallen hat. Leider empfand ich die zweite Hälfte des Buches zum größten Teil als nervig, weil die Protagonistin mit ihrer Naivität kaum auszuhalten war.