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Federico Axat - Die Verwandlung des Schmetterlings / El pantano de las mariposas

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Die Verwandlung des Schmetterlings

2.9|4)

Verlag: Langen-Müller

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 480

ISBN: 9783784433998

Termin: Juni 2016

  • 1974: In der Nacht, kommt ein Pinto bei schlechtem Wetter von der Straße ab, man findet am Unfallort nur den einjährigen Sohn, von der Mutter fehlt jede Spur.
    1985: Der 12- jährige Sam Jackson verbringt sein Sommer auf einer Farm bei der Pflegefamilie Carroll mit noch anderen Kindern, u.a. auch Orson ein Junge der wohl als schwer erziehbar gilt und alle anderen Kinder teils schwer schikaniert. Doch da gibt es Billy mit dem er sich immer die Brote teilt und ein Baumhaus baut und beide verlieben sich Hals über Kopf in Mirinda. Mirinda die Tochter eines Millionärs freundet sich mit den beiden an und in diesem Sommer wird aus dem Trio eine eingeschworene Gemeinschaft, die durch dick und dünn gehen. Gleichzeitig wollen sie herausfinden, wie Sams Mutter damals bei dem Unfall verschwand und ob sie vielleicht noch lebt? Aber auch Orsen scheint ein Geheimnis zu hüten dem die drei immer näher kommen und sie hoffen damit ihn in Schacht zu halten. Doch leider geht das alles schief und es kommt zur Katastrophe, das ihre Zukunft für immer verändern soll.


    Meine Meinung:
    Das Buch konnte mich leider nicht 100 % überzeugen, da es stellenweise viel zu weit ausholt dann wieder in eine ganz andere Zeit rutscht um dann wieder in die vorherige zurückzukehren. Das Ende war dann am spannendsten geschrieben und hat mich dann durch den Nachspann bzw. den Epilog sehr überrascht, da ich damit nicht gerechnet hatte. Wer also die Pointe nicht vorher wissen will, der sollte auf alle Fälle nicht hinten nachlesen. Die Sprache und der Schreibstil waren sehr gut, nur eben die Geschichte selbst war mit in der Mitte des Buches einfach zu langweilig ermüdend. Meiner Ansicht nach hätte man diese Sommergeschichte auch ein wenig straffen können, dann wäre sie immer noch interessant gewesen. Sicher kann man dieses Buch etwas mit "Stand by me" vergleichen, aber ich fand diese Geschichte interessanter als Axats Roman. Spannend wie ein Thriller kann ich von diesem Buch nun nicht gerade behaupten und deshalb leider auch nur 3 von 5 Sterne von mir. :-k:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Werde wahrscheinlich erst morgen mit dem Buch fertig werden, aber gegen Ende haben entweder der Autor oder der Übersetzer Logikfehler eingebaut.


    1: Person A geht zu Person B zu Fuß und fährt aber mit seinem Auto wieder zu sich nach Hause zurück.


    2: Zwischen zwei Personen wird ein Treffen arrangiert, es trifft sich aber eine der beiden Personen mit einer anderen, zuvor nicht erwähnten.


    Entweder habe ich etwas überlesen oder da ist irgendetwas komisch. Ansonsten finde ich dei Geschichte nicht mal unspannend.

  • Autor: Federico Axat
    Titel: Die Verwandlung des Schmetterlings
    Seiten: 480
    ISBN: 978-3-7844-3399-8
    Verlag: LangenMüller
    Übersetzer: Karolin Viseneber


    Autor:
    Federico Axat wurde 1975 in Buenos Aires geboren. Seine Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. "Die Verwandlung des Schmetterlings" ist sein erstes Werk, das in Deutschland erscheint. Seine Romane spielen vor allem in den USA, die für einige Jahre seine Wahlheimat waren. Heute lebt er wieder in Argentinien.


    Handlung:
    Sam und Billy freune sich auf den langen Sommer: Der Bau ihres Baumhauses und ausgedehnte Fahrradtouren stehen auf den Plan. Doch plötzlich zieht ein neues Mädchen in die Nachbarschaft und mischt ihre Freundschaft gehörig auf - aus dem Duo wird ein Trio. Gemeinsam wollen sie nicht nur die Ferien genießen, sondern auch Abenteuer erleben und ein großes Geheimnis aufdeckne: Was geschah vor über zehn Jahren, als Sams Mutter nach einem Autounfall spurlos verschwand? Für Sam, Miranda und Billy ist es der Sommer ihres Lebens und das Ende ihrer Kindheit. (Klappentext)

    Rezension:
    Geschichten über die Sommer einer Kindheit funktionieren, da sie immer nachvollzieh- und greifbar sind. Jeder erinnert sich an bestimmte Zeiten gern oder zumindest klar und deutlich zurück, besonders wenn diese voller scheinbarer Abenteuer und interessanten Entdeckungen, spannenden Ereignissen verbunden sind. Und gerade Sam ist es, der jedes Jahr in das Dorf zurückkehrt, in dem er aufgewachsen ist uind gedanklich diese Zeit durchlebt. Gedanklich geht der Leser mit dem zwölfjährigen Ich des Protagonisten auf diese Reise und erlebt dieses Spannende, Unerklärliche, Faszinierende und Gefährliche. Danach ist für Sam nichts mehr wie zuvor.


    Federico Axat zeichnet eine zu Beginn sehr spannende Geschichte mit bekannten Elementen, die auch schon bei Filmen wie "Stand by me" zum Erfolg führten. Alleine, es passiert nicht viel, muss es auch nicht. Der Stein der Handlung kommt trotzdem schnell ins Rollen. Auch an die Zeitsprünge gewöhnt man sich nach einigen Hin und Her, vorausgesetzt natürlich einer gewissen Konzentration. Die benötigt der Leser auch. Zu sprunghaft agieren die Protagonisten, die sich charakterlich klar in Schwarz und Weiss einteilen lassen, soweit man das von Kindern schon behaupten kann und damit auch klar als Sympathieträger wirken oder eben auch nicht. Doch, der Leser stolpert immer wieder und kann sich nur schwer daran festhalten. Zu stark die Schnitte, die Wechsel zwischen den Abschnitten und Kapiteln, von Logikfehlern einmal ganz abgesehen.


    Dennoch fällt dieses Buch keineswegs in die Abgründe der nicht lesenswerten Bücher, da es der Autor immer wieder schafft, spannungsgeladene Elemente aus der Sicht sams immer dann einzusetzen, wenn beim Leser die Stimmung zu kippen droht. Besonders im letzten Drittel klappt das ganz gut, wobei man sich unwillkürlich fragt, wie sich der Roman wohl im Original lesen lässt? Wie viel Schuld trägt die Übersetzung an die Mittelmäßigkeit des Buches oder kaschiert sie vielleicht auch noch schlimmeres? Fragen, die einem Sprachunkundigen bleiben werden.


    Trotzdem hat die Geschichte es geschafft, mich bei Stange zu halten und Sams Abenteuer bis zum Ende zu verfolgen. Kein großer literarischer Wurf, wie schon geschrieben aber als Kindheitserinnerungsgverarbeitungsgeschichte (Was für ein Wort? Wie viele Punkte gibt das bei Scrabble?) taugt es allemal, was aber am Aufbau und der Thematik allgemein liegt. Wem das aber nicht ausreichend ist, wird wohl enttäuscht werden.

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