Thilo Sarrazin - Der neue Tugendterror

  • Buchdetails

    Titel: Der neue Tugendterror: Über die Grenzen ...


    Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 400

    ISBN: 9783421046178

    Termin: Februar 2014

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  • Inhaltsangabe zu "Der neue Tugendterror: Über die Grenzen ..."

    Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Doch im Alltag begegnet man so manchem Denk- und Redeverbot. Thilo Sarrazin analysiert in seinem neuen Buch den grassierenden Meinungskonformismus. Wer Dinge ausspricht, die nicht ins gerade vorherrschende Weltbild passen, der wird gerne als Provokateur oder Nestbeschmutzer ausgegrenzt. Mit gewohntem Scharfsinn prangert Thilo Sarrazin diesen Missstand an, zeigt auf, wo seine Ursachen liegen, und benennt die 14 vorherrschenden Denk- und Redeverbote unserer Zeit.
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  • Thilo Sarrazin: Der neue Tugendterror Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland; Deutsche Verlagsanstalt München 2014; 397 Seiten; ISBN: 978-3-421-04617-8


    Die Meinungsfreiheit ist eines jener individuellen Grundrecht, die in demokratisch verfaßten Ländern selbstverständlich sind. Als Sarrazin das Buch "Deutschland schafft sich ab" herausgab, brach ein Gewitter der Empörung über ihn herein. Unbeabsichtigt und vielleicht auch zu Unrecht wird er in unbequeme Ecken gestellt.


    Ausgehend von einem Artikel in der Zeitschrift "Spiegel", in dem er auch vorkommt, in eine rechte Ecke gestellt wird und mit der er dementsprechend nicht einverstanden ist, macht sich Sarrazin nach eigenen Worten so seine eigenen Gedanken über die Meinungsfreiheit. Seine subjektiven Erfahrungen spielen hier (natürlich?) eine Rolle, aber auch der Versuch, politikwissenschaftlich zu arbeiten.


    Sarrazin beleuchtet verschiedene Bereiche der Meinung. Welche Rolle spielt dabei die Sprache? Wie entsteht Meinung im gesellschaftlichem Raum? Wer macht sie? Ändern und wandeln sich Meinungen? Und, vor allem: Wer entscheidet eigentlich, welche Meinung gerade modisch aktuell ist?


    Wer sich mit offenem Geist auf den Inhalt einläßt, wird sehr viele Anregungen zum Nachdenken finden. Ist es wirklich richtig, was wir uns gegenwärtig mit unserem Sprachwirrwarr antun? Müssen wir wirklich alle möglichen Diskriminierungen vermeiden? Oder verheddern wir uns damit nur in unwichtigen Nebensächlichkeiten, so daß uns der soziale Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält verlorengeht? Der Leser kann sich ja eine eigene Meinung bilden.

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