John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama - ab 15.08.16

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Der Junge im gestreiften Pyjama

4.4|146)

Verlag: SFV: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783596806836

Termin: März 2009

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  • :huhu: Hallo liebe Mitleser @Chrissi-0207 , @melsun und wer noch dazu kommen möchte.


    Ich eröffne schon mal den Thread zu unserer Leserunde.


    Ich habe mir auch ein paar Gedanken zu der Einteilung gemacht und würde vorschlagen, dass wir 2 Kapitel am Tag lesen könnten.
    Ich freue mich schon auf das Lesen und den Austausch mit Euch.

    1. (Ø)

      Verlag: SFV: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch


    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Super, danke, zwei Kapitel passt bei mir gut. :winken:

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Erster Eindruck:
    Vom Anfang an hat mit dieses Buch sprachlich geflasht. Es ist aus der Sicht eines 9 jährigen Jungen geschrieben und man wird sofort in seine Welt entführt. Mit einfachen Worten erzählt er wie er seine Umgebung wahrnimmt, aber mit einer Tiefe, die mich wirklich begeistert hat.
    Die ersten 2 Kapitel handeln davon, dass der Junge Bruno mit seiner Familie von Berlin nach ??? (noch nicht bekannt) umzieht. Er ist deswegen ziemlich traurig, weil er seine Freunde verlassen muss. Interessant fand ich, wie er beide Wohnungen und Umgebungen beschreibt. Berlin bedeutet für ihn Freude, Gemeinschaft, lebendige Aromen; die neue Umgebung empfindet er aber als kalt und leer.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Auf der ersten Seite, ist mir direkt der Satz ins Auge gesprungen. Dass sie ein Dienstmädchen haben und die Mama ihm bei gebracht hat, immer freundlich zu ihr zu sein. Nicht wie sein Vater.
    Dies Fand ich interessant, da dies gleich die verschiedenen Werte der Hausbewohner aufzeigt.
    Außerdem finde ich es Interessant, dass die Sachen zusammen gepackt werden, und Bruno erst an dieser Stelle erfährt, dass sie Weg ziehen werden. Das Bruno gleich die Angst hat, dass er alleine Weg ziehen muss. Das zeigt meiner Meinung schon viel über ihn und seine Ängste.
    Die Ganze Familie ist bereit, alles aufzugeben für die Arbeit des Vaters. Das heißt es muss eine echt wichtige Arbeit sein (die vielleicht viel Geld bringt), dass die Mama alles zusammen packt und mit zieht. Oder liegt es daran, dass es eine andere Zeit ist?
    Bruno hängt an den Leuten um sich herum, er fragt gleich ob alle mit kommen die in ihrem Haus arbeiten und was mit seinen Freunden sein wird. Nur seine Schwester würde er gerne da lassen :totlach:
    Das neue Haus gefällt ihm gar nicht und er würde gerne wieder zurück. Auch finde ich seine Wort Wahl sehr belustigend "Ich glaube, wir sollten das Ganze hier vergessen und gleich wieder nach Hause fahren. Wir können das als Erfahrung verbuchen". Klar hat er die Redewendung nur aufgegriffen, aber ich finde das hat viel Humor, dass er es so oft wie nur möglich versucht zu verwenden.
    Ich finde auch Interessant, dass ihm gleich bei den anderen Männern auffällt wie "Ernst" sie sind. Als die Mama sagt das sein Vater auch ernst ist. Finde ich seine Antwort klasse "Ja, aber er ist Vater"
    Süß ist auch, dass er keine Vorstellungen hat wie weit Berlin weg ist. Das er hofft, er kann bis nach Berlin schauen, durch das Fenster :uups:


    Insg. macht das Buch auf mich einen guten Ersten Eindruck. Bis jetzt finde ich alle Charaktere sehr interessant und es gibt niemanden den ich nicht mag. Ich bin sehr gespannt wie es mit Bruno und seiner Familie weiter geht =)

  • Ich habe die ersten zwei Kapitel auch gelesen und sie haben mir gut gefallen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Bruno erzählt, der von einer Minute zur anderen, ohne irgendeine Vorbereitung, erfährt, dass er sein gewohntes Umfeld und seine Freunde verlassen muss. Die ganze Familie zieht um. Was ich auffällig fand war das Bruno drei Räume im Haus in Berlin gar nicht betreten durfte, das Büro vom Vater (da durfte eigentlich nicht mal die Mutter rein), das Elternschlafzimmer und das Elternbad. Heutzutage unvorstellbar. Ich bin gespannt, den Vater näher kennenzulernen, bisher ist er nur ein Schatten der sich durch die Kapitel zieht. Und die über die Schwester möchte ich auch gerne mehr lesen, sie scheint ja auch sehr speziell zu sein. Ich freu mich auf morgen und bin gespannt.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Aus einem Gespräch von Bruno mit seiner Schwester erfahren wir, dass sie nun in "Aus-Wisch" sind. Die Schwester Gretel ist 3 Jahre älter als Bruno und beide Kinder finden diesen Ort schrecklich. Bruno kann aus dem Fenster in seinem Zimmer betrachten, was sich hinter den toll angelegten Garten verbirgt. Hinter einem hohen Drahtzaun wohnen Menschen. Ältere, jüngere und Kinder. Dort ist es hässlich, dreckig und die Häuser sind nur einstöckig. Die Kinder können sich nicht vorstellen, warum ihr Vater eine Arbeit an so einen Ort annimmt. Für sie ergibt das alles keinen Sinn... Komisch findet Bruno auch, dass alle die gleiche Kleidung tragen... einen gestreiften Pyjama.
    Ich muss schon sagen, dass Kapitel 4 mir eine Gänsehaut beschert hat. Es waren so viele Bilder in meinem Kopf. Die Andeutungen reichen vollkommen aus, um das ganze Grauen eines Vernichtungslagers zu erfassen. Mir ist total schleierhaft, wie der Vater seine Familie mitnehmen konnte... wobei noch schleierhafter ist mir, dass er überhaupt diesen Job angenommen hat.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Langsam kommt eine bedrückende Stimmung auf. Bruno und seine Schwester beobachten durch ein Fenster Menschen, die alle hinter einem hohen Zaun stehen, komischerweise sind es nur Männer, die beiden fragen sich, wo die Frauen sich aufhalten. Und warum diese Menschen so schmutzig sind. Haben die denn kein Badezimmer in Aus-Wisch? Nein, mit diesen Kindern möchten die beiden lieber nicht spielen...
    Ich finde es merkwürdig, das die Eltern Bruno und Gretel so ganz unvorbereitet auflaufen lassen, völlig unwissend. Die beiden stehen am Fenster und verstehen gar nicht, was sie da sehen. Kommen aber bisher auch nicht auf die Idee, bei den Erwachsenen nachzufragen.
    Ich bin gespannt, wie es morgen weitergeht. Der Autor versteht es hervorragend, Bilder im Kopf hervorzurufen, in dem er manches lediglich andeutet. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ich finde Interessant, dass Bruno am Anfang nur die Kinder auffallen. Die Kinder sehen sehr unglücklich aus. Erst später als er dies Gretel zeigt, erfahren wir, dass da auch andere Männer sind. Nur Jungs und Männer, keine weiblichen Personen.
    Interessant Finde ich auch, wie Gretel erklärt, wie das Haus auf seinen Namen gekommen sein muss. Daher wissen wir jetzt auch das sie in Aus-Wisch sind.
    Ich frage mich, ob es einen Grund hat, wieso aus ihrem Fenster eine wunderschöne Aussicht ist und er aus seinem Fenster, das beobachten muss. Ich verstehe auch nicht, wie ein Vater, seine Kinder mit an so einen Ort nehmen kann.
    Alle laufen in einem gestreiften Pyjama rum.
    Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und ob sie noch genaueres über diesen Ort erfahren.

  • In diesen Kapiteln lernen wir den Vater von Bruno besser kennen.
    Bruno geht seinen Vater im Büro besuchen - obwohl es streng verboten ist ins Büro zu gehen. Die 2 unterhalten sich und Bruno versucht den Vater zu überzeugen, dass sie alle wieder nach Berlin gehen. Er ist bei diesem Gespräch sehr mutig und berichtet dem Vater ehrlich, wie schrecklich er diesen Ort findet. Bruno glaubt, dass sein Vater strafversetzt wurde, weil er seine Arbeit in Berlin nicht gut gemacht hat und gibt ihm Tipps, wie er es wieder bereinigen kann. Er sollte sich doch beim Furor entschuldigen. Aber eigentlich will er Karriere machen ... deswegen ist er in Aus-Wisch. Der Vater erklärt es m.E. nicht so, dass es Bruno verstehen kann... Er geht sicher davon aus, dass er zu klein ist. Als Bruno nach den Menschen in den Barracken fragt antwortet er "das sind eigentlich gar keine Menschen". - Das ist echt heftig.
    Das 2. Gespräch führt Bruno mit Maria - das Dienstmädchen. Von ihr erfährt er, dass sein Vater sehr viel für ihre Familie getan hat. Marias Mutter und Brunos Großmutter waren befreundet gewesen. Er hat u.a. auch um die Pflege + Beerdigung von Marias Mutter. Seltsam ist, dass Bruno das noch nicht wusste.
    Maria ist Brunos Vater sehr dankbar und hat eine gute Meinung von ihm und deswegen kann sie überhaupt nicht verstehen warum er gerade diese Arbeit angenommen hat.
    Aufgefallen ist mir, wie unterschiedlich Bruno und Gretel mit Maria umgehen. Gretel sieht sie nur als Dienstpersonal, während Bruno den Menschen sieht.
    Mir fällt es persönlich sehr schwer, den Menschen hinter Brunos Vater zu sehen, obwohl gute Charakterzüge deutlich zum Ausdruck kommen.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Bruno und seine Familie sind immer noch in "Aus-Wisch".
    In diesen Kapiteln lernen wir das erste mal den Vater und das Dienstmädchen etwas besser kennen.
    Den Vater hätte ich mir anders Vorgestellt, ich habe gedacht, dass es ein Mann ist der schnell Laut wird. Oft mit den Kindern schimpft und die Kinder vielleicht auch mal als Strafe einen auf den Popo bekommen. Wie ich mir so ein Offizier halt vorstelle. Aber das er eher leise wird und mit Gleichgültigkeit bestraft hätte ich nicht gedacht.
    Krass finde ich, dass er seinen Sohn diesen Gruß machen lässt und Bruno nicht mal weiß, was der bedeutet. Ich frage mich ob es früher üblich war, dass auch die Kinder diesen Gruß machen, ohne genau zu wissen was das ist. Außerdem finde ich die Aussage vom Vater krass "Das sind eigentlich keine Menschen". Diese Aussage auch noch einem 9 Jährigen Kind gegenüber.
    Das Dienstmädchen, zeigt viel über den Vater auf, was er alles in der Vergangenheit gemacht hat. Interessant ist auch, wie sie sich immer fragt, wie genau dieser Mann, dass jetzt machen kann.
    Gretel spricht sehr unfreundlich mit Maria. Dies hat mich gewundert, weil Bruno ja am Anfang erzählt, dass seine Mama immer wert darauf legt, dass er auch Ordentlich mit dem "Personal" redet. Also müsste Gretel doch auch so erzogen sein, oder?

  • Gretel spricht sehr unfreundlich mit Maria. Dies hat mich gewundert, weil Bruno ja am Anfang erzählt, dass seine Mama immer wert darauf legt, dass er auch Ordentlich mit dem "Personal" redet. Also müsste Gretel doch auch so erzogen sein, oder?

    Fand ich auch merkwürdig. Gretel behandelt sie wirklich nur wie eine Dienstmagd, sieht nicht den Menschen dahinter.
    Interessant fand ich das Gespräch mit Brunos Vater, er hat doch einige "Frechheiten" von Bruno durchgehen lassen. Es kristallisiert sich heraus, dass Bruno sich evtl nicht alles gefallen lässt, er nimmt die Dinge nicht hin, wie sie sind, er hinterfragt. Ich bin gespannt, wie Gretel noch mit der Situation umgeht. Das Gespräch zwischen Maria und Bruno war auch aufschlussreich, es erklärt die Loyalität, die Maria mit in die Familie bringt, der Vater hat ihr ja wirklich sehr geholfen.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Gretel flirtet mit Kotler, das gefällt Bruno überhaupt nicht, er findet ihn sehr unsympathisch. Beim Bau einer Schaukel verletzt er sich am Knie, ein Angestellter hilft ihm und Bruno erfährt, dass Pavel früher einmal Arzt gewesen ist, versteht aber nicht, warum er das jetzt nicht mehr ausübt, sondern Kellner ist. Leider wird das Gespräch durch Brunos Mutter unterbrochen. Im achten Kapitel erfahren wir noch etwas über die Großeltern von Bruno und Gretel, die Großmutter ist überhaupt nicht damit einverstanden, dass Brunos Vater jetzt Kommandant ist, während der Großvater sehr stolz ist. Die Oma tut ihre Meinung auch laut kund. Das fand ich richtig klasse. Am Schluß schreibt Bruno der Großmutter noch einen Brief, in dem er ihr erzählt, wie unglücklich er in Aus-Wisch ist, was er sieht wenn er aus dem Fenster sieht. Er vermisst seine Oma sehr.


    Wie gefällt euch das Buch denn bisher? @Chrissi-0207 und @Isa-Moonlight ? :winken:

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Als Bruno sich mit der Schaukel verletzt, wird er von Pavel verarztet. Er war früher Arzt gewesen, nun putzt er Gemüse ... Bruno kann nicht verstehen, warum er nicht mehr als Arzt arbeitet. Vielleicht hätte er die richtige Antwort erhalten, wenn die Mutter das Gespräch nicht unterbrochen hätte.
    Kotler ist ein Kotzbrocken.
    Bruno vermisst seine Großeltern, vor allem seine Großmutter, die mal Sängerin gewesen ist und immer mit den Kinder Stücke einstudiert hatte. Die Großmutter gibt sich die Schuld, dass Brunos Vater diese Aufgabe übernommen hat. Während der Großvater sehr stolz auf seinen Sohn ist, hat die Großmutter kein Verständnis für die Dinge, die er tut. Sie schämt sich richtig ... Warum gibt sie sich die Schuld? Vielleicht erfahren wir das noch.


    Wie gefällt euch das Buch denn bisher? @Chrissi-0207 und @Isa-Moonlight ?

    Ich bin total begeistert obwohl ich oft schwer Schlucken muss. Es entstehen viele Bilder durch Andeutungen. Es ist einfach genial und trifft mich sehr.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Hay ihr beiden =)
    Ich stelle morgen die Zusammenfassung für die beiden Tage rein. Heute bin ich nur von einem Termin zum nächsten gerannt und kam daher nicht dazu, alles zusammen zu fassen.
    Nur nicht, dass ihr denkt, dass ich euch vergessen habe =)

  • Als Bruno sich mit der Schaukel verletzt, wird er von Pavel verarztet. Er war früher Arzt gewesen, nun putzt er Gemüse ... Bruno kann nicht verstehen, warum er nicht mehr als Arzt arbeitet. Vielleicht hätte er die richtige Antwort erhalten, wenn die Mutter das Gespräch nicht unterbrochen hätte.
    Kotler ist ein Kotzbrocken.
    Bruno vermisst seine Großeltern, vor allem seine Großmutter, die mal Sängerin gewesen ist und immer mit den Kinder Stücke einstudiert hatte. Die Großmutter gibt sich die Schuld, dass Brunos Vater diese Aufgabe übernommen hat. Während der Großvater sehr stolz auf seinen Sohn ist, hat die Großmutter kein Verständnis für die Dinge, die er tut. Sie schämt sich richtig ... Warum gibt sie sich die Schuld? Vielleicht erfahren wir das noch.


    Ich bin total begeistert obwohl ich oft schwer Schlucken muss. Es entstehen viele Bilder durch Andeutungen. Es ist einfach genial und trifft mich sehr.

    Ich finde es auch genial. DIese naive Schreibweise aus der Sicht eines Kindes gibt dem Grauen irgendwie ein völlig neues Gesicht, das ist ganz anders als bei den "üblichen" Büchern dieser Zeit.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Bruno mag Kotler gar nicht, und Gretel findet ihn wohl total faszinierend.
    Ich frage mich wie alt er ist. Da Gretel sagt, er sei ja ein Jugendlicher wie sie.
    Als Bruno den reifen für seine Schaukel hat, baut er sie zusammen und fliegt nach einer Weile runter. Pavel findet ihn und verarztet ihn. Er erfährt das er mal Arzt war und wundert sich, wieso er diesen Beruf nicht mehr Ausübt. Ich schätze mal das er Jude ist und im KZ ist und bei der Familie kochen muss. Kotler hat Pavel mehrfach mit einem Wort benannt, das Bruno nichts sagt.
    Die Mama ist zwar froh, dass Pavel in verarztet hat, aber möchte nicht, dass dies Jemand erfährt. Ich frage mich wieso?
    Die Großmutter scheint von dem allen nicht gerade begeistert zu sein und fragt sich, was sie falsch gemacht hat.


    Bis jetzt gefällt mir das Buch echt gut. Es ist interessant die Geschichte, aus dem Blickwinkel eines Kindes zu sehen, der keine Ahnung hat um was es eigentlich geht.

  • In Aus-Wisch ändert sich nicht viel und Bruno langweilt sich langsam. Er überlegt was er machen könnte und da fällt ihm das Forschen ein und er weiß auch gleich, was er erforschen möchte. Nämlich den Zaun, er möchte ja gerne hinter den Zaun kommen, also muss er schauen wo dieser endet.
    Also geht er los und findet nach etwas mehr als einer Stunde Schmuel, den er auch gleich anspricht. Sie unterhalten sich sofort und unkompliziert, wie Kinder eben so sind. Sie erfahren, dass sie am Selben Tag Geburtstag haben und freuen sich, darüber.
    Auch unterhalten sie sich über ihre Namen, die beide sehr toll und einzigartig finden. Wir erfahren das Schmuel aus Polen kommt und die Kinder unterhalten sich, wo es schöner ist. Dabei erzählt Schmuel ihm, dass er gerade in Polen ist. Aber es bei ihm nicht so hässlich ist.
    Sie können sich nicht einigen wo es schöner ist. Bruno will nicht weiter Diskutieren, weil er nicht mit seinem ersten Freund streiten möchte. Bruno findet es unfair, dass er auf der Zaun Seite alleine ist und auf der anderen, so viele Kinder.


    Ich frage mich wie es mit den zwei Jungs weiter geht und bin sehr gespannt.
    Außerdem interessiert mich, ob er seinen Vater darauf anspricht, dass auf der anderen Seite viele Kinder sind, mit denen er gerne Spielen würde.

  • Ja da in ich auch gespannt wie es weitergeht, ob die beiden Jungen sich jetzt öfter "verabreden"? Da prallen ja wirklich Welten aufeinander, und Bruno ist so ahnungslos. Ich glaube nicht, dass er mit seinem Vater über den Jungen spricht, vielleicht eher mit Maria oder Pavel?

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Bruno trifft beim Forschen einen Jungen, der Schmuel heißt und am selben Tag wie er geboren ist. Sie unterhalten sich und beide scheinen bemüht zu sein, freundlich zueinander zu sein.


    Ich frage mich wie es mit den zwei Jungs weiter geht und bin sehr gespannt.

    Iich auch ... und ich frage mich, ob Bruno endlich erfährt, was Sache ist.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
    Heinrich Heine

  • Wir erfahren, wie der Furor das Haus der Familie zum Essen besucht hat, zusammen mit Eva, und dass er sich aus Brunos Sicht total daneben benommen hat. Nicht mal richtig rasiert hat er sich. :wink: Die Kinder dürfen nicht am Essen teilnehmen. Hier wird beschlossen, dass die Familie das Haus verlassen wird.
    Bruno und sein neuer Freund Schmuel unterhalten sich noch etwas am Zaun und stellen kurioserweise einige Gemeinsamkeiten fest, die aber natürlich keineswegs vergleichbar sind. Das versteht Bruno nur nicht so ganz.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

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