Renate Bergmann - Wer erbt, muss auch gießen

  • Buchdetails

    Titel: Wer erbt, muss auch gießen: Die Online-O...


    Band 5 der

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 208

    ISBN: 9783499272912

    Termin: Juli 2016

  • Bewertung

    3.9 von 5 Sternen bei 27 Bewertungen

    78,9% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Wer erbt, muss auch gießen: Die Online-O..."

    «‹Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.› Meine Erfahrung ist, dass sie Geld immer gern nehmen.» «Was soll bloß mal werden, wenn ich dereinst heimgerufen werde? Denn bei der Bank haben die AKTIEN für mich gekauft. Ich war fix und fertig, da nuschelte der Bankmensch, dass die Papiere von 30 € auf 280 € das Stück gestiegen sind, und aus meinen 8.000€ wären… Rechnen Se mal! Meine Güte! Ich brauche Korn.»Unsere online-Omi kommt zu Reichtum, den es vor Tochter Kirsten zu schützen, mit Gertrud, Ilse und Kurt zu feiern und mit Stefan und seinen Liebsten zu teilen gilt. Nebenbei greift Renate die ganz großen Fragen des Lebens auf: Wer bekommt welche Sammeltasse? In welcher Leibwäsche sollte man bestattet werden? Und ist eine neue Liebe wirklich wie ein neues Leben?
    Weiterlesen
  • Bestellen

  • Aktion

Anzeige

  • Dieser Plauderton, einfach genial gemacht.


    Inhalt:
    Die fiktive Rentnerin Renate erzählt aus ihrem Leben, von ihren vier verstorbenen Ehemännern, Beziehungen im Allgemeinen und Besonderen und vieles weitere. Auch berichtet sie von ihren Erfahrungen mit den Kindern ihrer Ehemänner und deren Gebaren, sobald es um das Thema „erben“ geht.
    Ganz im Speziellen macht sich Renate Gedanken über ihr eigenes Ableben und möchte vorher alles geregelt wissen, deshalb denkt sie über ihr Testament nach und wem was zufallen soll.


    Meine Meinung:
    Dem Autor ist mit der Renate Bergmann eine absolut authentische, lebensechte Oma gelungen.
    Ich hatte bei jedem Satz das Gefühl, dass sie leibhaftig vor mir stehen würde!


    Insbesondere Renates Verhältnis zu ihrer Tochter finde ich gelungen dargestellt, denn sie schwelgt nicht in rührseliger Verklärung, sondern erkennt als erfahrene Frau, dass nicht alle Ansichten und Lebensweisen Kirstens gut-zu-finden sind und sie sich bspw. mit deren veganem Essverhalten nicht anfreunden kann.


    Der Erzählstil ist ein einziger langer Monolog, in dem Renate erzählt, abschweift, zum Thema zurückkommt und einfach immer weiter berichtet und ihre Ansichten und Erfahrungen zum Besten gibt.


    Der Humor kam für meinen Geschmack wieder nicht zu kurz, denn oft musste ich schmunzeln oder grinsen, ob dieser im Grunde netten, lebenstüchtigen und selbstbewussten 82-jährigen älteren Dame.


    Fazit: Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Wenn man wie Renate 82 Jahre alt ist und vor kurzem dem Tod von der Schippe gesprungen ist, dann sollte man sich doch mal mit dem Testament befassen. Genau das denkt sich Renate Bergmann, nach dem sie auf der Hochzeit von Stefan gestürzt ist und ein neues Hüftgelenk bekam. Nachdem sie nirgends ihre Sparbriefe findet, denkt sie diese können nur auf der Bank sein. Gesagt getan macht sie einen Termin bei der Bank und erfährt das die aus Versehen Aktien mit Renates Sparbriefe gekauft haben. Doch nicht das jetzt kein Geld mehr da wäre, nein im Gegenteil Renates Aktien sind gestiegen und das Erbe jetzt noch höher. Darauf braucht Renate erst mal ein Körnchen und muss sich nun gut überlegen wem sie das viele Geld vererbt. Kirsten bekommt ja eh schon den größten Teil, alles will sie ihr aber nicht vermachen. Vielleicht könnte sie ja einen Teil der kleinen Lisbeth vererben, nur da muss man gut aufpassen das sie dieses Erbe dann erst später bekommt. Den weiß man was sonst Stefan und Ariane mit dem Geld machen? Nein so ein Testament muss gut überlegt sein das man ja niemanden vergisst.


    Meine Meinung:
    Auch in diesem Band hat Renate wieder ordentlich zu tun und zu erzählen. Es geht wieder mal um ein aktuelles Thema bei ihr, nämlich das Testament und die Erben. Aber auch ihre Tochter Kirsten der sie so wunderbare, selbst hergestellte, vegetarische Smoothies macht. Natürlich mit Renates Spezialrezepten, die nicht mal Kirsten herausschmeckt. Doch auch Ilse und Kurt, Gertrud und Günthers neuste Anekdoten erfahren wir. Und auch was aus Kurschatten Erwin Beusel geworden ist, den sie in der Reha nach der Hüftoperation kennenlernte. Wieder mal hat Renate Bergmann alias Thorsten Rhode geschafft mich herzhaft lachen zu lassen. Immer wieder bin ich erstaunt was diesem jungen Autor für Geschichten über Renate und ihr Umfeld einfallen. Auch die Wortfehler wie Koyota, Interweb, wegan, I-Mehl usw. an denen sich manche stören oder die ausgefallenen Namen wie ihre Anlagenberaterin Fr.Würselen-Mermagen finde ich köstlich. Als kleine Bonbon am Ende noch Renates Rouladenrezept, für mich hat dieses Buch 5 von 5 Sterne verdient. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::lol:

  • Danke für die Rezi. Ich habe dieses Buch nur des Titels wegen gekauft, um es meiner Mutter zu schenken :love: . Nun kann ich das ruhigen Gewissens tun. Meine Eltern wollen sich nämlich in einem Urnenhain beisetzen lassen, weil ich so gar kein gärtnerisches Händchen habe. :flower: Da könnte ich nicht widerstehen, als ich das Buch in der Meyerschen liegen sah.


    Grüße von missmarple :twisted:

  • Danke für die Rezi. Ich habe dieses Buch nur des Titels wegen gekauft, um es meiner Mutter zu schenken :love: . Nun kann ich das ruhigen Gewissens tun. Meine Eltern wollen sich nämlich in einem Urnenhain beisetzen lassen, weil ich so gar kein gärtnerisches Händchen habe. :flower: Da könnte ich nicht widerstehen, als ich das Buch in der Meyerschen liegen sah.


    Grüße von missmarple :twisted:


    Freut mich wenn ich mit meiner Rezension dein Gewissen beruhigen konnte. :D

  • Ich habe schon ein Buch der Reihe gelesen, welches mir sehr gut gefallen hatte. Dieses Mal konnte mich Renate Bergmann allerdings nicht so überzeugen. Es lies sich gut lesen, allerdings konnte ich nicht so oft lachen und fand einige Passagen eher langweilig. Evtl. liegt das auch einfach am Thema, da es in diesem Buch vorrangig um das Sterben, Erben und um Friedhöfe und Grabstätten geht.

    Gut gefallen hat mir allerdings diese kleine Zeichnung vorne im Buch mit den Personen und Verbindungen, welche Renate Bergmann dort eingezeichnet hat. Fand ich irgendwie witzig.


    Da ich noch ein Buch der Reihe auf dem SuB habe, werde ich aber trotzdem weiterlesen. Denn nett zu lesen war es schon, allerdings konnte es mich dieses Mal nicht begeistern.

    :study: Saskia Louis - "Homebase fürs Herz"

    :study: Detektiv Conan


    2021 - SUB: 186

    2021 - 17 Bücher gelesen


    2020 - 108 Bücher gelesen | 2018 - 70 Bücher gelesen

    2019 - 90 Bücher gelesen | 2017 - 55 Bücher gelesen

Anzeige