Thomas de Padova - Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

  • Buchdetails

    Titel: Leibniz, Newton und die Erfindung der Ze...


    Verlag: Piper Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 352

    ISBN: 9783492306287

    Termin: Februar 2015

  • Bewertung

    4.6 von 5 Sternen bei 9 Bewertungen

    92,2% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Leibniz, Newton und die Erfindung der Ze..."

    Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entfesseln Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz eine heftige Debatte, die bis heute von Mathematikern und Philosophen geführt wird: Was ist das, was wir »Zeit« nennen? Thomas de Padova zeichnet das lebendige Bild einer Epoche, in der die Zeit zum heiß diskutierten Gegenstand der Naturwissenschaften wird und Uhren anfangen, unseren Alltag zu bestimmen. Eine fesselnde Entdeckungsreise in die beschleunigte Welt der Moderne.
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  • Inhalt
    Im 17. Jahrhundert entsteht, was wir heute als moderne Naturwissenschaft bezeichnen. Teleskop, Mikroskop und Vakuumpumpe machen räumliche Dimensionen sichtbar, die bis dahin verborgen geblieben waren, während die von Huygens 1657 erfundene Pendeluhr die Zeitrevolution in dieser Epoche markiert. Ohne die neuen Uhren des 17. Jahrhunderts, ohne geschickte Handwerker, die sie bauten, wäre Newtons revolutionäre Bewegungslehre und Theorie der Schwerkraft kaum möglich geworden, da sie zur experimentellen Bestätigung einer genauen Zeitmessung bedarf.
    "Die Uhr und nicht die Dampfmaschine ist die Schlüsseltechnik des modernen Industriezeitalters", behauptete auch der Sozialhistoriker Lewis Mumford.
    Als Repräsentanten dieses richtungsweisenden Jahrhunderts in die Moderne, stellt Thomas de Padova zwei geniale Denker in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz waren Zeitgenossen, erfanden unabhängig voneinander die Infinitesimalrechnung, und gerieten darüber in einen heftigen Prioritätsstreit. Genauso konträr wie ihre Karrieren und ihre Charaktere waren aber auch ihre Ansichten von der Definition der Zeit und ihre Vorstellungen vom göttlichen Wirken in der Welt.


    Meine Gedanken und Eindrücke
    Bereits der Titel des Buches hat mich kurz stutzen lassen, und die Frage nach sich gezogen, wie Thomas de Padova auf die Idee kommt, dass man Zeit erst habe erfinden müssen. Die ist ja ohnehin schon immer und ewig da, habe ich mir gedacht, und weiters überlegt, was Newton und Leibniz wohl miteinander zu tun gehabt haben könnten. Den englischen Mathematiker habe ich stets mit der Gravitation in Verbindung gebracht, Leibniz hingegen ist mir nur als Philosoph ein Begriff, der Gott zugesteht, "die beste aller möglichen Welten" erschaffen zu haben.
    Wie passt denn das alles zusammen, habe ich mich beim Aufschlagen des Buches gefragt, und noch nicht ahnen können, welch neue Perspektiven sich mir während der Lektüre eröffnen würden.
    Geschickt arbeitet der Autor die Unterschiede in der Biografie seiner Protagonisten heraus, wobei es Isaac Newton, Sohn eines Schafzüchters, vom Mathematikprofessor und Parlamentsabgeordneten bis zum Direktor der Königlichen Münzanstalt und Präsident der Royal Society brachte. Der Nachwelt hinterließ er mit seiner "Principia" ein Werk, das das Weltbild dauerhaft verändern sollte.
    De Padova verschweigt aber auch nicht, welche Bedeutung die Ideen des Universalgelehrten Robert Hooke für Newton hatten, die ihn schließlich in einem einzigartigen Akt geistiger Kraftanstrengung zur mathematischen Formulierung seines Gravitationsgesetzes führten. Newton verweigerte sowohl Hooke als auch John Flamsteed, dem Leiter der Königlichen Sternwarte in Greenwich, der ihn mit wichtigen Messdaten versorgte, jegliche Anerkennung.
    Wie man es von einem wissenschaftlich orientierten Autor erwarten darf, hält sich de Padova bei Aussagen über das Privatleben des öffentlichkeitsscheuen und publikationsfeindlichen Gelehrten streng an schriftliche Zeugnisse, während Spekulationen und Wertungen dem Leser überlassen bleiben.
    Ganz anders ist die Karriere des zweiten Hauptakteurs verlaufen. Gottfried Wilhelm Leibniz ist der Sohn eines Juristen und Professors für Moralphilosophie. In diesem Buch lernen wir vor allem den jüngeren Leibniz kennen, der sich in seinen Pariser Jahren und der ersten Zeit in Hannover, wo er als Hofgelehrter in kurfürstlichen Diensten stand, vorwiegend mit Mathematik und Technik beschäftigte. Seine philosophischen, theologischen und historischen Werke entstanden erst in späterer Zeit. Die Infinitesimalrechnung hat nämlich auch Leibniz erfunden, aber erst nach Newton, doch wird er sie vor ihm publizieren, und damit den unrühmlichen Prioritätsstreit vom Zaun brechen.
    Beigelegt konnte er zu Leibniz' Lebzeiten nicht werden, doch mündet er auf Vermittlung von Prinzessin Caroline, der Schwiegertochter des englischen Königs George I. aus dem Hause Hannover, in eine Raum-Zeit-Debatte mit dem Hofprediger Samuel Clarke. Newton, der jeden Briefkontakt mit Kollegen verabscheute, entzog sich auf diesem Wege der direkten Konfrontation.
    Während sich der Engländer auf die Veröffentlichung zweier großer Werke konzentrierte, befasste sich der deutsche Gelehrte gleichzeitig mit so vielen Projekten, dass er nur wenige davon zum Abschluss brachte.
    Viel Raum widmet der Autor aber auch seiner dritten Protagonistin, der Zeit. Aber was ist das, die Zeit? Das fragte sich schon der Kirchenvater Augustinus, und kam dabei genauso in Erklärungsnotstand wie die meisten von uns heutzutage.
    Für Leibniz ist sie nichts Reales, sondern ein Bewusstseinsphänomen, ein "Gedankending", wie auch Augustinus meinte. Fortwährend erkennen wir kausale Beziehungen zwischen den Dingen und ihren wechselnden Zuständen und konstruieren erst aufgrund dieser eine zeitliche Ordnung. So können wir Geschehensabläufe in eine Folgeordnung bringen und unterteilen sie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
    Newton hingegen unterscheidet zwischen einer absoluten, wahren und mathematischen Zeit, die nie geändert werden kann und nur in den Gesetzen der Mathematik existiert, und einer relativen, scheinbaren und gewöhnlichen Zeit. Letztere ist ein wahrnehmbares und äußerliches Maß der Dauer, dessen man sich gewöhnlich anstelle der wahren Zeit bedient, wie etwa der Stunde oder des Jahres.
    Auch Einstein schrieb Raum und Zeit außerhalb der Ordnung der Dinge und Ereignisse keine eigenständige Existenz zu, worüber ich direkt froh bin. (Denn wie hätte man sich denn diese dann wieder vorzustellen?) Raum und Zeit seien also nur Denkweisen, die wir benutzen.
    Aber nicht nur über die Zeit lernen wir viel; Thomas de Padova bringt in seinem ausgezeichneten Buch grundlegende Beispiele aus der Physik, die unserem Verständnis bezüglich der Zeitmessung auf die Sprünge helfen sollen. Wir erfahren, wie verzweifelt man einen hochseetauglichen Zeitmesser zu bauen versuchte, um endlich eine exakte Längengradbestimmung durchführen und die Handels- und Kriegsschiffe sicherer und schneller an ihr Ziel bringen zu können.
    Beeindruckend schildert der Autor aber auch die Welt, in der Leibniz und Newton lebten, die expandierenden Städte, deren Bewohner, im Gegensatz zur ländlichen Bevölkerung, immer schneller unter das Diktat von Minuten- und Sekundenzeiger gerieten. In den Metropolen wurden der Kutschenverkehr und die nächtliche Beleuchtung eingeführt; der Kaffeehausbesucher und Zeitungsleser tauchte als neuer Typus auf.
    Im Hinblick auf unsere Zeitkultur hat das 17. Jahrhundert völlig neue Maßstäbe gesetzt, und kann als "früheste Periode der Geschichte, die uns, wie wir heute sind, wirklich schon enthält" (Elias Canetti) betrachtet werden.
    Überrascht hat mich deshalb, dass sich Isaac Newton, der für mich immer der Inbegriff eines modernen Forschers an einer wichtigen Zeitenwende war, erst vom Glauben an die Existenz eines Äthers im Weltraum befreien musste. Ebenso wusste ich nicht, dass er sich mit Alchemie befasste, aufgrund seines Bibelstudiums annahm, dass die Welt erst einige Tausend Jahre alt sei, und ihr baldiges Ende mit dem Jüngsten Gericht bevorstehe.
    Fasziniert bin ich den Ausführungen des Physikers Thomas de Padova gefolgt, habe bei weitem nicht alles verstanden, und doch ein Gefühl für die Zeit bekommen, in die er seine Leser entführt. Staunend habe ich zur Kenntnis genommen, dass es das Pendel war, mit dem unsere moderne Zeitmessung begann, und stand im Geiste wieder vor der alten Pendeluhr meiner Großeltern, beeindruckt von deren großer Vergangenheit.
    Gut gefallen haben mir die gewählte Ausdrucksweise des Autors (der auch so schöne alte Wörter wie "antichambrieren" verwendet) und sein Sinn für Ästhetik. Indem er auf den Park von Versailles verweist, versucht er dem unbedarften Laien (wie mir) die Schönheit mathematischer Reihen doch noch zu erschließen. Beim Durchsehen meiner Notizen ist mir noch einmal aufgefallen wie viele Informationen aus den unterschiedlichsten Bereichen dieses hervorragende Sachbuch enthält. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen, wünsche ihm viele, ebenso begeisterte Leser, und vergebe natürlich gerne die volle Punktezahl.

  • Beeindruckend schildert der Autor aber auch die Welt, in der Leibniz und Newton lebten, die expandierenden Städte, deren Bewohner, im Gegensatz zur ländlichen Bevölkerung, immer schneller unter das Diktat von Minuten- und Sekundenzeiger gerieten. In den Metropolen wurden der Kutschenverkehr und die nächtliche Beleuchtung eingeführt; der Kaffeehausbesucher und Zeitungsleser tauchte als neuer Typus auf.
    Im Hinblick auf unsere Zeitkultur hat das 17. Jahrhundert völlig neue Maßstäbe gesetzt, und kann als "früheste Periode der Geschichte, die uns, wie wir heute sind, wirklich schon enthält" (Elias Canetti) betrachtet werden.

    Das klingt hochinteressant und das Buch wandert auf meine Wunsch-, bzw. Bibliotheksmerkliste.

    habe bei weitem nicht alles verstanden,

    Ich war/bin nicht gerade ein Genie in den MINT-Disziplinen. Meinst Du, dass man das Buch auch als physikalischer Laie gewinnbringend lesen kann? Oder verpasst man den Anschluss, wenn man in den besonders technischen Passagen nur querliest? :-k

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Meinst Du, dass man das Buch auch als physikalischer Laie gewinnbringend lesen kann?

    Das kannst Du auf jeden Fall, €nigma, laienhafter als ich bin, kann man gar nicht mehr sein! Aber es ist ja ein populärwissenschaftliches Buch, wirklich gut geschrieben, interessant und informativ.
    Wir haben es gerade in einer Mini-LR gelesen, und sehr eifrig darüber diskutiert, obwohl wir alle eher keine Physikerinnen sind. Aber die Beispiele, so wie der Autor sie bringt, machen echt Lust aufs Nachdenken. Und vom Zeitbegriff habe ich auch ganz neue Erkenntnisse gewonnen.

  • Wir haben es gerade in einer Mini-LR gelesen,

    Danke, dann werde ich in Euren Thread mal reinlesen und mir ein Bild zu machen versuchen.
    Noch eine Frage an Dich: Bist Du die Sylli, die schon mal hier war und dann als "Gast" erschien? Ich habe die Rezensionen der "gelöschten Sylli" immer gern gelesen.

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    (Francis Bacon)
    :study:
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  • Meinst Du, dass man das Buch auch als physikalischer Laie gewinnbringend lesen kann? Oder verpasst man den Anschluss, wenn man in den besonders technischen Passagen nur querliest?

    Natürlich kannst Du das, lass Dich nicht abschrecken. Ich bin mit Sylli zusammen in der Leserunde, mir fehlen nur noch ein paar Seiten. Das Buch fordert auf jeden Fall den Geist, Du musst mitdenken - aber es ist spannend und fesselnd und macht Lust auf mehr Bücher dieses Autoren. :) Und wenn Du mal hängen solltest (es sind v.a. zwei Kapitel, die wirklich sehr physikalisch sind), dann kannst Du in der LR nachlesen, was wir so dazu gedacht haben. Oder uns hier fragen, wir diskutieren bestimmt gerne weiter. :thumleft:

    viele Grüße vom Squirrel


    :study: Angelika Franz - Geköpft und gepfählt

    :study: Stephan Thome - Pflaumenregen MLR


  • Bist Du die Sylli, die schon mal hier war und dann als "Gast" erschien? Ich habe die Rezensionen der "gelöschten Sylli" immer gern gelesen.

    Ja, da hast Du recht, das war 2013, glaube ich, €nigma! Jetzt freue ich mich direkt, dass Du mich anscheinend an meinem Rezensionsstil erkannt hast. Wir waren damals auch öfter miteinander im Gespräch.

  • Das Buch fordert auf jeden Fall den Geist, Du musst mitdenken -

    Ich lese Sachbücher ohnehin immer sehr langsam und abschnittsweise (so auch Ian Mortimer - Zeiten der Erkenntnis und Val McDermid - Anatomie des Verbrechens), aber wenn es zu physikalisch wird, hat es für mich keinen Zweck. Leider hat keine meiner Büchereien dieses Buch, aber ich werde es bei meinem nächsten Besuch in der Stadtbücherei auf jeden Fall ins Wunschbuch schreiben.

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  • Ja, da hast Du recht, das war 2013, glaube ich, €nigma! Jetzt freue ich mich direkt, dass Du mich anscheinend an meinem Rezensionsstil erkannt hast. Wir waren damals auch öfter miteinander im Gespräch.

    Es freut mich sehr, dass Du wieder da bist! :thumleft:

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  • Ja, da hast Du recht, das war 2013, glaube ich, €nigma! Jetzt freue ich mich direkt, dass Du mich anscheinend an meinem Rezensionsstil erkannt hast. Wir waren damals auch öfter miteinander im Gespräch.

    soso, überlegt hab ich ja auch schon - dann bist Du uns untreu geworden und wieder zurückgekehrt. Das ist schön :thumleft:

    aber ich werde es bei meinem nächsten Besuch in der Stadtbücherei auf jeden Fall ins Wunschbuch schreiben.

    oder von mir ausleihen wenn Du magst :wink:

    viele Grüße vom Squirrel


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  • oder von mir ausleihen wenn Du magst

    Danke, vielleicht komme ich darauf mal zurück, falls es mit der Bücherei nicht klappt. :friends: Im Moment habe ich allerdings viel zu viel Lesestoff und sollte nicht mal an die Beschaffung weiterer Lektüre denken... :-,

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  • Ich war/bin nicht gerade ein Genie in den MINT-Disziplinen. Meinst Du, dass man das Buch auch als physikalischer Laie gewinnbringend lesen kann? Oder verpasst man den Anschluss, wenn man in den besonders technischen Passagen nur querliest?


    Natürlich kannst Du das, lass Dich nicht abschrecken. Ich bin mit Sylli zusammen in der Leserunde, mir fehlen nur noch ein paar Seiten. Das Buch fordert auf jeden Fall den Geist, Du musst mitdenken - aber es ist spannend und fesselnd und macht Lust auf mehr Bücher dieses Autoren. Und wenn Du mal hängen solltest (es sind v.a. zwei Kapitel, die wirklich sehr physikalisch sind), dann kannst Du in der LR nachlesen, was wir so dazu gedacht haben. Oder uns hier fragen, wir diskutieren bestimmt gerne weiter.

    Ich kann die Antwort von unserm Hörnchen nur unterschreiben.
    Das faszinierende an diesem Buch ist gerade, dass man selbst als Laie Lust an der Thematik bekommt. Ein paar Mal habe ich zwar nebenbei gegoogelt um noch ein paar Infos dazuzubekommen, aber es hielt sich wirklich in Grenzen. Beim Vorwort selbst hat es mich zuerst ein wenig geschreckt, eil hier gleich sehr viele Infos verpackt waren. Aber dann lässt es der Autor mit der Beschreibung der Kindheit der beiden sachte angehen und man fühlt sich, als wäre man hautnah dabei.
    Das Buch brachte mir die Thematik näher als sämtliche Unterrichtsstunden in der Schule.


    Ich bin mir jedenfalls sicher, dass dies für mich nicht das einzige Buch dieses Autors bleiben wird.


    Ich bin auf jeden Fall auch den Mitlesern dankbar für dieses Erlebnis.
    Ich hoffe, du schilderst uns dann deinen Eindruck nach dem Lesen des Buches. Bin gespannt, wie du es empfindest.

    :study: Thomas Arzt: Die Gegenstimme

    :study: Alessandro Manzoni: Geschichte der Schandsäule

    :study: Philippe Sands: Rückkehr nach Lemberg

    :study: Umberto Eco: Vier moralische Schriften

    :musik: J.K. Rowling: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (danke an wurm666 und Gaymax, die immer noch brav durchhalten :friends: )


    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"


    Warnhinweis:
    Lesen gefährdet die Dummheit

    :study:

  • Im Moment habe ich allerdings viel zu viel Lesestoff und sollte nicht mal an die Beschaffung weiterer Lektüre denken...

    Das ist das ewige Dilemma aller Bücherwürmer, denke ich. :-k
    Mittlerweile sehe ich aber deutlich, dass ich dem entgegenwirken muss, und möchte mich in den kommenden Jahren vor allem auf Sachbücher konzentrieren. Da gibt es einen derart faszinierenden Büchermarkt, dass ich mich so entschieden habe.
    Ich lese schon noch Romane, aber nur mehr die, die ich bereits habe, oder höre sie als Audiobook von der online-Ausleihe.
    Wenn die Jahre schwinden, muss man einfach Prioritäten setzen! :roll:

  • Ich hoffe, du schilderst uns dann deinen Eindruck nach dem Lesen des Buches. Bin gespannt, wie du es empfindest.

    Sollte ich vor der nächsten Jahrhundertwende an das Buch herankommen und auch nicht intellektuell überfordert sein, werde ich auf jeden Fall meinen Eindruck hier hinterlassen. :wink:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
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    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Das Buch brachte mir die Thematik näher als sämtliche Unterrichtsstunden in der Schule.


    Ich bin mir jedenfalls sicher, dass dies für mich nicht das einzige Buch dieses Autors bleiben wird.

    Ja, so ist es mir auch ergangen. Wäre sicher ein toller Lehrer, der Herr de Padova.


    Er hat ja noch weitere geschrieben: "Das Weltgeheimnis" und "Allein gegen die Schwerkraft" habe ich ebenfalls in meinen Regalen gefunden; wusste ich gar nicht, dass die auch aus der Feder unseres geschätzten Autors stammen.

  • und möchte mich in den kommenden Jahren vor allem auf Sachbücher konzentrieren.

    Die wirklich guten, gründlich recherchierten historischen Romane, die ich gern konsumiere, können es vom Niveau schon fast mit Sachbüchern aufnehmen. Das gilt z.B. für Sabine Weigand, ihres Zeichens promovierte Historikerin, deren Bücher einer ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Geschichtsstunde gleichkommen.

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  • Er hat ja noch weitere geschrieben: "Das Weltgeheimnis" und "Allein gegen die Schwerkraft" habe ich ebenfalls in meinen Regalen gefunden; wusste ich gar nicht, dass die auch aus der Feder unseres geschätzten Autors stammen.

    das erste wäre ja dann die Vorgeschichte und das zweite die logische Folge auf unsere Newton-Leibniz-Lektüre. :)

    viele Grüße vom Squirrel


    :study: Angelika Franz - Geköpft und gepfählt

    :study: Stephan Thome - Pflaumenregen MLR


  • Die wirklich guten, gründlich recherchierten historischen Romane, die ich gern konsumiere, können es vom Niveau schon fast mit Sachbüchern aufnehmen.

    Ja, natürlich, €nigma! Ich würde Romane ja auch nie als "minderwertiger" einstufen als ein Sachbuch (es gibt ja leider auch schlechte Sachbücher). Bei mir ist es eine reine Interessensfrage.

  • das erste wäre ja dann die Vorgeschichte und das zweite die logische Folge auf unsere Newton-Leibniz-Lektüre. :)

    hat da gerade jemand das gleiche gemacht wie ich ( nach diesen beiden Büchern gestöbert)? :wink:

    :study: Thomas Arzt: Die Gegenstimme

    :study: Alessandro Manzoni: Geschichte der Schandsäule

    :study: Philippe Sands: Rückkehr nach Lemberg

    :study: Umberto Eco: Vier moralische Schriften

    :musik: J.K. Rowling: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (danke an wurm666 und Gaymax, die immer noch brav durchhalten :friends: )


    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"


    Warnhinweis:
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