Chevy Stevens - Those Girls. Was dich nicht tötet / Those Girls

  • Buchdetails

    Titel: Those Girls: Was dich nicht tötet


    Verlag: FISCHER Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 464

    ISBN: 9783596034703

    Termin: Juni 2016

  • Bewertung

    3.8 von 5 Sternen bei 17 Bewertungen

    75,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Those Girls: Was dich nicht tötet"

    »Eigentlich wollte ich keine Bücher mehr mit ›Girl‹ im Titel lesen. Bis ich Chevy Stevens entdeckte. Unglaublich spannend und beängstigend!« Stephen King Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden? Der Thriller der kanadischen Bestseller-Autorin Chevy Stevens: eine Story von Überleben und Rache – hart, eindringlich, fesselnd.
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  • Klappentext laut Amazon
    Schau durch die Augen dieser drei Schwestern, die in die Fänge von Psychopathen geraten, und du lernst, was Angst bedeutet. ›Those Girls‹, der neue Thriller der kanadischen Bestseller-Autorin Chevy Stevens: eine Story von Überleben und Rache – hart, eindringlich, unglaublich fesselnd.
    Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden?
    Ein Thriller, der unter die Haut geht – Chevy Stevens schreibt intensiv und mitreißend über Verzweiflung und Loyalität, über das Grauen und seine Opfer, über das Böse und die Stärke von Frauen.


    Meine Meinung
    Ein Klappentext der mich so neugierig gemacht hat dass ich das andere Buch dafür habe beiseite gelegt. Doch hat sich das gelohnt und war diese Entscheidung richtig?


    Die drei Schwestern Jess, Courtney und Dani haben es wahrlich nicht leicht in Ihrem Leben. Die Mutter verstorben, der Vater ein Säufer und gewalttätig. Angst ist an der Tagesordnung der drei Mädchen. Eigentlich haben die Geschwister ein Alter, wo man Mutter und Vater braucht, jemanden der einem zeigt, wie das Leben ist und sie auf dem Weg zum erwachsen werden begleitet. Doch die drei haben nur sich, halten ganz fest zusammen.
    Vor allem als es zum Eklat mit dem Vater kommt, wissen sie, dass sie sich immer aufeinander verlassen können.


    Sie fliehen... hoffen es danach besser zu haben. Doch die drei haben keine Ahnung, wie schlimm es noch werden wird. Sie haben Angst, sehr große Angst.


    Die Autorin schafft es hier perfekt, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln, dass man gar nicht mehr anders kann, als weiter zu lesen. Es ist so schlimm, dramatisch und doch hoffnungsvoll. Das muss man erst mal schaffen, in einem Buch zu kombinieren.


    Jess, Courtney und Dani sind ganz tolle Charaktere, man hat sie einfach gerne, mit alle Ihren Ecken und Kanten sind die jeder für sich, doch eine ganz tolle Personen, die sich wunderbar ergänzen. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. hier zeigt es sich, was Vertrauen heisst, sich aufeinander verlassen, für den anderen da zu sein. Dieses Gefühl des Zusammenhaltes ist was ganz besonderen und treibt einem beim lesen die Tränen in die Augen.


    Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben und werden von jeweils einer der Schwestern erzählt. Da die Kapitel beschriftet sind, ist das überhaupt kein Problem während des Lesens.


    Der Kerninhalt des Buches, Alkoholmissbrauch und Gewalt wurden hier so umgesetzt, dass man zwar einen Einblick in das Leben der Kids bekommen kann, mit Ihnen mitfühlt und dann am liebsten schreiend weglaufen mag. Es ist so authentisch, dass es einem Gänsehaut beschert, Tränen in die Augen treibt und man nur noch Mitleid hat.


    Der Spannungspegel ist von Anfang bis zum Ende gegeben, man hat es fast in einem Rutsch durchgelesen.



    Fazit
    Ein Thriller der unter die Haut geht, nicht mal für eben zwischendurch ist. Danach mag man seine Kinder in den Arm nehmen und sagen wie lieb man sie hat!!


    Sterne
    *****

  • Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden?...(Klappentext)


    --------------------------------------------


    Die drei Mädels hatten es von Anfang an nicht leicht. Der frühe Tod ihrer Mutter, Pflegefamilien und dann auch noch einen gewaltätigen Säufer als Vater, der sich nichts um seine Kinder scherrt.
    Ihr Leben ist geprägt von Enttäuschungen, harter Arbeit, Hunger und dazwischen die Angst vor ihrem Vater.
    Als ihr Vater nach Wochen von den Ölfeldern zurückkehrt, betrunken und aggressiv, eskaliert die Situation und endet mit der Flucht der Mädchen nach Vancouver.
    Vor einer ruhigen Kleinstadt gibt der Pick-up jedoch seinen Geist auf und sie sind gezwungen die Hilfe von zwei Jungen anzunehmen - und ab da beginnt der eigentliche Höllenritt, der ihr bisheriges Leben wie ein Kaffeekränzchen erscheinen lässt.


    Man liest aus Jess' Perspektive, der Jüngeren der drei Schwestern und begleitet so die Geschwister durch deren Hölle.
    Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Die Stimmung wird dabei gekonnt auf den Leser übertragen. Diese ist ist durchgehend beklemmend und von Angst erfüllt. Man spürt die Ängste und Verzweiflung der Mädchen, den Hunger und den Durst.
    Die Beschreibung des Settings rundet das Ganze ab und die drückende Sommerhitze drückt einem aus den Poren.
    Man kämpft mit den eigenen Emotionen - Wut, Trauer und dann auch etwas Enttäuschung.


    Denn die Story fängt verdammt gut an - ist temporeich, fesselnd, bedrückend und schockierend. Doch dann beginnt es rasch zu schwächeln. Zwischendurch wurde es etwas langatmig und sehr ruhig, um dann wieder etwas an Fahrt zuzunehmen. Es war dann zwar eine gewisse Grundspannung spürbar, an die anfängliche Hochspannung reichte es jedoch nicht mehr heran - als hätte die Autorin den Faden verloren.
    Auch ein plötzlicher Wechsel der Perspektive inklusive riesigen Zeitsprung verwirrt den Leser. Als hätte sich die Autorin dafür entschieden einige Kapitel in den Gully zu werfen.


    Das Ende ist zwar schlüssig aber zu konstruiert, vorhersehbar und wurde sehr schnell abgehandelt, daß es, kaum hat es begonnen auch schon wieder vorbei war.
    Überraschende Wendung? Nur eine kleine, doch auch die zog relativ rasch am Leser vorbei.
    Und auch hier hat man das Gefühl als würde ein Kapitel fehlen. Dieses landete vermutlich bei den anderen verlorenen Kapiteln im Gully.
    Man hat das Gefühl (ja, schon wieder so ein Gefühl) als hätte die Autorin versucht ganz schnell alles zu Ende zu bringen, um schnell noch ein sentimentales Kapitel hinterschieben zu können. Dies dafür umso ausführlicher.


    Fazit:
    Ein Thriller mit einem verdammt starken Anfang, schwächelndem Mittelteil und zu rasch abgehandeltem, vorhersehbaren und konstruiertem Ende.
    Die Spannung fiel duch die Länge in sich zusammen und konnte nicht mehr in dem Ausmaß aufgenommen werden, wie sie zu anfangs war.
    Das Ende war mir dann auch noch zu kitschig. Manchen mag dies gefallen, aber ich bin einfach nicht so die Kitschtype.
    Doch der flüssige und auch fesselnde Schreibstil, der die Stimmung der Protagonisten gekonnt auf den Leser transportiert, hat das Buch nochmals rausreißen können. Denn dadurch konnte ich das Buch trotzdem nur selten aus der Hand legen.
    Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung (zumindest für Hypertoniker, Zartbesaitete und diejenigen die nach einem schockierenden Höllenritt wieder zu Atem kommen müssen und keinen Nerv für noch so ein Erlebnis haben).

    Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können. (Zsa Zsa Gabor)
    :twisted:

  • Meine Meinung:


    Nach einer kurzen Leseprobe war mir klar, ich will den Thriller lesen. Die Autorin kannte ich schon von einem früheren Versuch und der hat mich sehr gefallen.


    Die Geschichte beginnt mit der Flucht der drei Mädchen vor ihrem gewalttätigen Vater. Man spürt sehr gut diese unterschwellige Angst und die Verzweiflung der drei Schwestern. Dann schweift die Geschichte zurück. Man erfährt wie es dazu kam, dass die Mädels fliehen und welch Unglück in ihrem Heim geschah. Die Story reißt einen schon mit. Das Leben der Mädchen war geprägt von Gewalt, Glück kannten die drei eher nicht. Auf ihrer Flucht begegnen sie Brian und Gavin. Sie werden zu ihrem größten Alptraum. Doch ihnen gelingt die Flucht und dank eines Helfers schaffen sie es in die große Stadt und können dort ein neues Leben beginnen.
    18 Jahre später holt sie aber ihre Vergangenheit ein. Die mittlere Schwester kommt mit dem Erlebten all die Jahre nicht zurecht und gerät oft in Schwierigkeiten und verschwindet auch öfter mal für einige Zeit. Als sie eines Tages wieder weg ist, begibt sich Skylar, die Nichte, auf die Suche nach ihr. Sie weiß nicht wirklich was damals in Cash Creek geschehen ist, kennt die Geschichte nur Bruchstückhaft. Doch ihr ist klar, dass sich ihre Tante in allergrößte Gefahr befindet. Ohne zu wissen, auf was sie sich da einlässt, findet sich Skylar bald selber im schlimmsten Horror ihres jungen Lebens ….


    Ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Geschichte bis zum ersten Drittel des zweiten Teils recht gut gefiel. Ich fand den Fokus auf die drei Schwestern richtig gut. Ihr Zusammenhalt und ihre Liebe konnten auch die widrigsten und übelsten Momente ihres Lebens nichts anhaben. Der erste Teil war hart an der Grenze des Ertragbaren. In Teil zwei rechnete ich wirklich mit etwas Knallhartem, Rache und Vergeltung. Leider entpuppte sich die Handlung aber als eine Art Spiegelung aus Teil 1. Das fand ich schade und hat der Geschichte in meinen Augen nicht wirklich geholfen. Die Opfer blieben Opfer. Die Mädchen hatten sich nicht wirklich entwickelt. Schade eigentlich, denn Frauen haben es nicht verdient immer nur als Opfer dargestellt zu werden.


    Mein Fazit:


    Ich bin froh, dass ich mir das Buch nur geborgt habe und des nicht kaufen musste. Chevy Stevens konnte mich mit diesem Thriller nicht wirklich überzeugen. Die Mädchen taten mir leid, doch ab einem gewissen Abschnitt fehlte einfach die Raffinesse.

  • Wieviel kann ein Mensch ertragen?
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    "Those Girls" war nach "Still Missing" mein zweites Buch der Autorin, und es ließ mich mit eher gemischten Gefühlen zurück.


    "Still Missing" (das ich übrigens nervenzerfetzend spannend fand!) könnte man zusammenfassen wie folgt: eine starke junge Frau erlebt unvorstellbar Furchtbares, wird von einem Mann gedemütigt, misshandelt und missbraucht, überlebt wider alle Erwartung - und muss feststellen, dass es damit noch lange nicht vorbei ist. Immer, wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen... Richtig - kommt es schlimmer.


    In "Those Girls" überkam mich öfter ein Gefühl von Déjà-vu. Zwar geht es in diesem Buch um drei Schwestern und um mehrere Täter, aber das Grundschema bleibt dasselbe: Die Heldinnen der Geschichte leiden. Immer wieder. Immer krasser.


    An dem Punkt, an dem die Geschichte beginnt, haben Jess, Courtney und Dani schon eine schlimme Kindheit hinter sich: Der frühe Tod der Mutter, gefolgt von lieblosen Pflegefamilien, und schließlich die Rückkehr zum Vater, der inzwischen zum gewalttätigen Trinker geworden ist. Wie der Klappentext schon verrät, endet das mit einem Drama und die Schwestern müssen fliehen... Nur um vom Regen in die Traufe zu kommen, und das nicht zum letzten Mal in ihrem Leben.


    Spannend war das, keine Frage! Es ist schwer, nicht mit diesen Mädchen mitzufiebern und mitzuleiden, denn man ist als Leser ganz nah dran an ihrer Angst, ihrem Entsetzen, ihrem Schmerz... Man wird quasi zum Voyeur ihres Elends. Irgendwann hinterließ das jedoch einen schalen Geschmack in meinem Mund, denn ich hatte das Gefühl, dass die Handlung dabei mehr als nur ein bisschen auf der Strecke blieb. Chevy Stevens beschreibt sehr ausführlich, wie ihre Heldinnen leiden - wie sie hungern, Schmerzen haben, einen Eimer als Toilette benutzen müssen... Sie verzichtet allerdings weitestgehend darauf, die extreme sexuelle Gewalt gegen die Minderjährigen im Detail zu schildern, was ich für eine gute Entscheidung halte!


    Wenn ich jetzt zurückdenke an das Buch, frage ich mich, was auf diesen 464 Seiten eigentlich wirklich passiert ist. In meinen Augen überraschend wenig! Es gibt keine großartige Ermittlung, kein Rätsel, dass es zu lösen gilt, keinen ausgeklügelten Plan... Vieles bleibt ungeklärt. Der Großteil der Geschichte wird vom puren Adrenalin getragen, wenn eine der Heldinnen mal wieder in unmittelbarer Gefahr schwebt, einem Peiniger entkommen oder ihn überwältigen muss.


    Dass das in der ersten Hälfte dennoch irgendwie funktioniert - dass man als Leser bei der Stange bleibt, sich gut unterhalten fühlt und das Buch sogar kaum weglegen kann! -, liegt sicher daran, dass die drei Mädchen sehr sympathische und glaubhafte Charaktere sind, denen man ein bisschen Glück wirklich, wirklich wünschen würde.


    Zwischendurch springt die Geschichte allerdings 18 Jahre. Man erfährt ein wenig darüber, wie sich die Schwestern in der Zwischenzeit ein neues Leben aufgebaut haben, aber das wird eigentlich nur relativ oberflächlich angerissen. Was sicher auch daran liegt, dass a) der Großteil der zweiten Hälfte nicht mehr von einer der Schwestern erzählt wird, und b) es dann auch recht bald weitergeht mit der nächsten Runde des Dramas. Und diese kam mir leider vor, als habe die Autorin eigentlich nur Dinge aufgewärmt, die schon im ersten Teil passiert waren! Vorhersehbar. Richtig schlecht fand ich auch den zweiten Teil nicht - aber deutlich schwächer als den ersten.


    Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Schwestern zwar 18 Jahre älter sein mögen, aber im Grunde immer noch unverändert, ohne große Charakterentwicklung. Wobei das aber möglicherweise von der Autorin so beabsichtigt sein könnte, um zu zeigen, dass sie das Trauma nie verarbeitet haben und deswegen in der Schwebe hängen.


    Das Ende fand ich leider enttäuschend, für mein Empfinden zu platt und erzwungen emotional.


    Der Schreibstil ist eher einfach und schnörkellos, was mich in diesem Buch aber überhaupt nicht gestört hat. Denn beide Teile der Geschichte werden von Teenagern erzählt, die ihre oft traumatischen Erlebnisse ungeschönt und ungefiltert erzählen - da würde ein poetischer Schreibstil einfach nicht passen. So wirkt es viel authentischer und glaubhafter.


    Zitat:
    "Ich hastete die Treppe hinauf, doch einer meiner Flipflops verfing sich an der Kante, ich stürzte und landete hart auf den Knien. Ich kickte die Schuhe weg und sprang die letzten Stufen hoch, drei auf einmal. Schwere Schritte stampften hinter mir. Ich war im Flur, griff bereits nach der Tür zum leeren Zimmer, als [er] mich so kräftig in den Rücken schlug, dass ich gegen die Wand geschleudert wurde."


    Fazit:
    Die drei jugendlichen Heldinnen leiden, dann passiert etwas Schockierendes, dann fliehen sie, dann leiden sie wieder... Und von vorn. Manchmal kam es mir tatsächlich so vor, als sei das im Prinzip schon die ganze Geschichte, aber das ist vielleicht ein bisschen unfair und böse.


    Ich mag die Protagonistinnen. Ich habe sie der Autorin abgekauft und mit ihnen mitgefiebert. Ich fand einen Großteil des Buches unheimlich spannend, auch wenn eigentlich außer Gewalt, Flucht und/oder Gegengewalt nicht viel passiert. Die erste Hälfte war für mich trotz einiger Kritikpunkte ein richtig starkes Psychodrama, die zweite Hälfte fand ich dagegen eher schwach, ohne wirklich etwas Neues zu bieten.

  • Kurzbeschreibung:
    Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden? *Quelle*


    Zur Autorin:
    Chevy Stevens, geboren 1973, ist auf einer Ranch auf Vancouver Island aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter auf der Insel vor der kanadischen Westküste. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Top-Bestseller. Wenn sie nicht gerade am Schreiben ist, geht Chevy Stevens gern mit ihrer Familie in den umliegenden Bergen campen oder paddeln.


    Meinung:
    Das kleine Städtchen Littlefield in den USA im Juli 1997: Hier leben die drei Schwestern Dani (17), Courtney (16) und Jess (14). Ihre Mutter ist verstorben und der Vater arbeitet auf den Ölfeldern. Jedes Mal, wenn er nach Hause kommt, ist er betrunken und misshandelt die Mädchen aufs Äußerste. Eines Abends kommt es zum gewalttätigen Höhepunkt und die drei Mädchen müssen die Stadt verlassen.


    Auf ihrer Flucht haben sie eine Wagenpanne und geraten an Brian und Gavin Luxton, die angeblich ihren Truck reparieren wollen und ihnen Arbeit auf ihrer Farm anbieten. Doch die beiden meinen es nicht gut mit den Schwestern und so geraten sie in die nächste Hölle ihres Lebens.


    Mit Those Girls. Was dich nicht tötet legt Chevy Stevens ihren neuesten Thriller vor, der vor Gewalttätigkeit und Misshandlung nur so strotzt, wobei aber die eigentliche Rahmenhandlung dabei leider auf der Strecke bleibt.


    Gleich zu Beginn wird der Leser quasi in die Handlung hineingeworfen, denn man begleitet Dani, Courtney und Jess auf ihrer Flucht von zuhause. Wie es dazu kam, wird einige Seiten später in einer Rückblende klar und bereits hier ist der Roman nichts für zartbesaitete Leser, denn man wird Zeuge, wie ihr Vater sie misshandelt.


    Doch es kommt noch schlimmer, als die drei Brian und Gavin kennenlernen, denn die Brüder sind noch gewalttätiger als der verhasste Vater und so kommen die Schwestern vom Regen in die Traufe, können sich jedoch dank unverhoffter Hilfe daraus befreien. Ab der Mitte gibt es einen Zeitsprung, der 18 Jahre später angesiedelt ist, aber die gleiche Thematik wieder aufnimmt, was mir leider nicht zugesagt hat, da sich die Handlung fast 1:1 wiederholt.


    Auch die Charaktere haben mir nicht sonderlich gefallen. Zwar hat man anfangs noch Mitleid mit den drei Schwestern, die einiges von ihrem Vater einstecken müssen, doch als sie den beiden Brüdern begegnen, konnte ich so viel Naivität, die sie an den Tag legen, nicht mehr begreifen und nachvollziehen.


    Ebenso zeichnet sich eine Vorhersehbarkeit in der Handlung ab, die keine großartige Spannung aufkommen lässt. Das Ende wird bereits zur Mitte hin klar und konnte keineswegs überraschen. Somit bleibt zum Schluss eigentlich nur eine wahllose Aneinanderreihung von Gewalt und Misshandlung gespickt mit einem Haufen Naivität, was mich leider enttäuscht zurückgelassen hat.


    Fazit:
    Those Girls. Was dich nicht tötet ist ein vorhersehbarer, von Gewalt triefender Thriller, der nichts für schwache Nerven ist. Doch leider kann eine sinnlose Aneinanderreihung von Gewalttätigkeiten und eine an den Haaren herbeigezogene Naivität der drei Protagonistinnen so gut wie keine Spannung erzeugen und daher bleibe ich nach dieser Lektüre enttäuscht zurück. Schade!


    Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Fazit
    Ein Thriller der unter die Haut geht, nicht mal für eben zwischendurch ist. Danach mag man seine Kinder in den Arm nehmen und sagen wie lieb man sie hat!!

    :love::friends: Wie süß!!!! Und wahr!!!

    :study: In Büchern zu lesen bedeutet zu träumen :study:

    :friends:Lesen & lesen lassen :friends:

    :-,Reich bestückte Scheichin mit einem exklusiv vielseiteigen Harem:-,

    :twisted: Wer zu viel ironiert, bekommt einen Sarkasmus! :twisted:


    :queen: Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. :king:

    (Abraham Lincoln)




  • https://www.lovelybooks.de/mitglied/WriteReadPassion/
    Chevy Stevens "Those Girls - Was dich nicht tötet"


    :study: Fesselnd, dramatisch, rührend!



    Klappentext: Schau durch die Augen dieser drei Schwestern, die in die Fänge von Psychopathen geraten, und du lernst, was Angst bedeutet. ›Those Girls‹, der neue Thriller der kanadischen Bestseller-Autorin Chevy Stevens: eine Story von Überleben und Rache – hart, eindringlich, unglaublich fesselnd.


    Es gibt nur euch drei. Ihr habt schon das Schlimmste erlebt, was man sich vorstellen kann. Doch es ist noch längst nicht vorbei ...


    Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden?


    Ein Thriller, der unter die Haut geht – Chevy Stevens schreibt intensiv und mitreißend über Verzweiflung und Loyalität, über das Grauen und seine Opfer, über das Böse und die Stärke von Frauen.



    Bewertung: Ich dachte an all die Momente, in denen ich Angst gehabt hatte, er würde eine von uns umbringen, an all die Momente, in denen ich mir gewünscht hatte, er würde einfach verschwinden und wir müssen nicht länger in Angst leben. ich hatte geglaubt, unser Leben wäre dann besser, dass wir endlich frei sein würden.
    (Jess)



    Puh, wo fange ich an?! Die Geschichte der drei Schwestern ist genau genommen unsichtbar in drei Teile geteilt:


    1. Teil: Zuhause mit dem Vater
    2. Teil: Die Geschwister auf der Flucht mit zwei hilfsbereiten Männern
    3. Teil: Die drei Geschwister mit einer anderen Identität


    Es ist in diesem Fall sehr schwierig über das Buch zu schreiben, da die Geschichte sehr viele ungeahnte Wendungen nimmt und ich nichts hier verraten möchte! :)


    In Teil eins bekommen die Geschwister Probleme mit ihrem Vater. Die Mutter ist tot, und der Vater ist auf Arbeitsreisen. Immer wieder sind die drei auf der Farm auf sich allein gestellt, wenn der Vater wochenlang weg ist. Irgendwann kommt er zuletzt nach Hause und ist wie immer nach einer Zechtour aggressiv. Das schaukelt sich so weit hoch, bis ein Unglück geschieht ...


    In Teil zwei befinden sich die drei auf der Flucht mit ihrem Auto. Das bleibt auf der Strecke in Vancouver stehen, da der Sprit alle ist. Zwei junge Männer stehen den Geschwistern zur Seite und wollen ihnen helfen. Doch auch das gerät völlig außer Kontrolle. Schnell sehen sich die drei einem Alptraum gegenüber, den sie um jeden Preis überleben wollen!


    In Teil drei nehmen die Geschwister eine andere Identität an: Jess ist von nun an Jamie, Courtney ist Crystal und Dani ist Dallas. So leben sie viele Jahre mit einigen Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit. Eines der Geheimnisse lebt ständig mit ihnen zusammen in der Gegenwart, und es dauert nicht all zu lange, bis auch dieses Geheimnis alle anderen Geheimnisse lüftet ...


    Es klingt alles so verschwörerisch und geheimnisvoll, aber ich kann nicht so haltlos über das Buch schrieben wie bei anderen Büchern. Das würde die ganze Geschichte aufdecken und die zukünftigen Leser/innen verärgern. :)



    "Hast du je daran gedacht sie umzubringen?" "Du nicht?" "Doch, ich habe daran gedacht!"


    (Jamie und Dallas)



    Fazit: Es ist von Anfang an fesselnd, kaum aus der Hand zu legen! Zwischen dem zweiten und dritten Teil kehr etwas Ruhe in die brodelnden Geschehnisse ein, aber es wurde für mich dennoch nie wirklich langatmig. Es ist nur sehr ungewohnt nach all den Ereignissen plötzlich so runterfahren zu müssen beim Lesen. Das lässt es auf einige Leser langatmig wirken.


    Zum Ende hin im dritten Teil geht der Toback wieder steil in die Höhe und zum aufregenden Finale! Alle Fragen des Lesers werden aufgeklärt und man bleibt gerührt am Ende des Buches zurück. ich fand es so faszinierend, dass ich es auch als Hörbuch genossen habe. :) Für gewohnte Chevy Stevens - Fans ein absolutes Muss und für Thriller - Fans eine tolle Leseempfehlung!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: In Büchern zu lesen bedeutet zu träumen :study:

    :friends:Lesen & lesen lassen :friends:

    :-,Reich bestückte Scheichin mit einem exklusiv vielseiteigen Harem:-,

    :twisted: Wer zu viel ironiert, bekommt einen Sarkasmus! :twisted:


    :queen: Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. :king:

    (Abraham Lincoln)




  • Eine schockierende Geschichte, viel zu viele Gewaltszenen, die mir nicht bekommen haben. [-( Und dabei möchte ich anmerken, dass ich es gewohnt bin, harte Thriller zu lesen und über Gewalt lese ich auch viel. Diesmal hat es mir nicht bekommen, ich habe die Handlung manchmal als eine Abfolge von Gewaltszenen erlebt, die nicht viel Sinn ergaben. Die Protagonistinnen waren auch nicht gerade Sympathieträger. Außer der jüngsten Schwester mochte ich da kaum jemanden. Ich fand, dass die Charaktere es einem nicht einfach machten, die zu mögen, besonders im weiteren Verlauf. Anfangs ging es ja noch, aber nachdem die Schwestern einen Fehler nach dem anderen begehen, und von Naivität nur so strotzen, war es schwierig mit denen mitzufiebern. Ich habe es dennoch gemacht, O:-) und das hat zu der höheren Bewertung des Romans geführt. Sonst wäre es noch niedriger ausgefallen. Ich glaube, ich werde länger an diese Geschichte denken müssen, denn es war verstörend und viel zu sehr von Gewalt geprägt.

    2022: Bücher: 66/Seiten: 28 766
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Wilson, Robert Charles - Vortex

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