Gilles Legardinier - Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug / Ça peut pas rater!

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Mademoiselle Marie hat von der Liebe gen...

3.6|5)

Verlag: Goldmann Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 448

ISBN: 9783442483686

Termin: Januar 2016

  • der Autor:
    Gilles Legardinier wurde 1965 in Paris geboren und arbeitete lange Jahre in der Kinobranche. Mit seinen weisen, zauberhaften romantischen Komödien feiert er in Frankreich sensationelle Erfolge und sorgt auch international für Begeisterung. Sein Debüt „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ war 2013 das erfolgreichste Taschenbuch in Frankreich.


    Klappentext:
    Nachdem Marie Lavigne von ihrem langjährigen Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde, ist sie am Boden zerstört. Als ihr Scheusal von Chef sie am nächsten Tag auch noch demütigt, werden Marie zwei Dinge klar: Nicht nur ist die Liebe Quelle allen weiblichen Unglücks, sondern es wird auch höchste Zeit, der Männerwelt an sich abzuschwören. Doch das Leben ist voll Zauber, und Maries wunderbare Freunde lassen sie nicht lange an Bitterkeit festhalten. Und als sie geheimnisvolle Briefe von einem charmanten Verehrer bekommt, gerät ihr Entschluss, der Liebe zu entsagen, bedenklich ins Wanken...


    meine Meinung:
    Marie erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form.
    Dies ist die dritte Geschichte des Autors und für mich leider auch die Schlechteste. Sein Erstling „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ ist genial und auch „Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ hat mir noch sehr gut gefallen. Aber leider muss ich bei der hier vorliegenden Geschichte einige Abstriche machen.
    Marie ist Anfang/Mitte 30, Personalchefin in einem mittelgroßen Unternehmen und von der Liebe schwer enttäuscht. Sie will der Männerwelt abschwören. Klar, dass dies mit einer ebenfalls Single-Freundin und vielen knackigen männlichen Kollegen nicht so einfach geht. Als sie dann auch noch Liebesbriefe eines Unbekannten bekommt, geht das Pärchen-Karussell so richtig los. Um den Unbekannten zu enttarnen legt sie eine Liste mit potentiellen Verdächtigen an.
    Hier fängt die Geschichte leider an, etwas unglaubwürdig zu werden. Ständig ist Marie neu verliebt in den nächsten Hauptverdächtigen und malt sich mit jedem aufs Neue eine gemeinsame Zukunft aus. :roll: Dies passt doch eigentlich nur zu Teenagern. Außerdem springt sie voller Elan in fast jedes Fettnäpfchen, ohne vorher mal nachzudenken. Auch ihre Racheaktionen ihrem Ex gegenüber sind schon reichlich übertrieben! :twisted: Lustig, aber für mich doch etwas „too much“. Das passt alles nicht so richtig zu einer einigermaßen lebenserfahrenen Mittdreißigerin und Personalchefin. :-? 
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte leicht wegzulesen. Leider besteht die Geschichte phasenweise lediglich aus einer Mischung von Glückskeks-Sprüchen und Lebensweisheiten. :roll: Dies zieht die Geschichte ohne erkennbare Handlung unnötig in die Länge. Runtergekürzt hätte der Autor hier sicherlich 50 Seiten sparen bzw. mit tiefergehender Handlung vollpacken können.


    Bewertung:
    Eine Liebesgeschichte voller französischem Flair und mit sehr viel Zuckerguss. :love: 
    Am Schluss bleibt nichts offen und jeder (wirklich jeder!) bekommt das Ende, welches er verdient hat (für mich leider ohne große Überraschung und teilweise wieder übertrieben klischeehaft). 8) 
    Wer eine leichte und lockere Sommerlektüre oder mal was fürs Herz für Zwischendurch lesen möchte, ist mit dieser Geschichte gut beraten. :thumleft: Wer allerdings von dem Autor noch nichts gelesen hat, dem empfehle ich, sich zuerst die anderen beiden Geschichten anzuschauen.
    Eigentlich hätte die Geschichte von mir 3 Sterne bekommen. Doch dank „Paracetamol“, dem Kater (oder Katze?), gibt es noch einen halben Stern mehr. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

  • Hier das französische Original.

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

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