Bernhard Hennen / Robert Corvus - Nordwärts

  • Buchdetails

    Titel: Die Phileasson-Saga: Nordwärts


    Band 1 der

    Verlag: Heyne

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 496

    ISBN: 9783453317512

    Termin: April 2016

  • Bewertung

    4.3 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen

    85,4% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Die Phileasson-Saga: Nordwärts"

    Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...
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  • Kurzmeinung

    Mojoh
    Wie nach Hause kommen, habe vor ca. 30 Jahren viel DSA gespielt. Guter aber manchmal etwas sperriger Auftakt der Serie.

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  • Kurzbeschreibung:
    Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie
    Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ... (Quelle: Verlagswebsite)


    Autoren:
    Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Als Journalist bereiste er den Orient und Mittelamerika, bevor er sich ganz dem Schreiben fantastischer Romane widmete. Mit seiner Elfen-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Hennen lebt mit seiner Familie in Krefeld. (Quelle: Verlagswebsite)


    Robert Corvus, 1972 geboren, lebt in Köln. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig. Corvus ist Metalhead, Kinofan und Tänzer. Als Bernard Craw veröffentlichte er zahlreiche Romane in den Reihen »Das schwarze Auge« und »Battletech« sowie einen apokalyptischen Vampirthriller. Als Robert Corvus etablierte er sich mit der Trilogie »Die Schattenherren« in der Grim & Gritty Fantasy, schreibt Science-Fiction bei »Perry Rhodan« und adaptiert gemeinsam mit Bernhard Hennen die »Phileasson-Saga«. (Quelle: amazon.de)


    Allgemeines:
    „Nordwärts“ ist der erste Teil der „Phileasson-Saga“ .
    Erschienen bei Heyne im April 2016 als Klappenbroschur
    496 Seiten gegliedert in Prolog und 8 Kapitel, die wiederum in mehrere Abschnitte unterteilt sind.
    Glossar, Metrik und Dramatis Personae, Karten in der Klappenbroschur
    Erzählt wird in der 3. Person in zwei Erzählsträngen, die gelegentlich auch zueinanderfinden.


    Meine Meinung:
    Ich weiß, dass die Saga auf einem Rollenspiel basiert, aber da ich das nicht kenne, konnte ich völlig unbelastet und unvoreingenommen an das Buch herangehen. Aber will ich mich wirklich schon wieder in eine Reihe stürzen? Wenn sie von Robert Corvus kommt, schon. Und schon im über 80 Seiten langen Prolog konnte ich feststellen, dass das eine gute Entscheidung war.


    Wir werden mitten hineingeworfen auf ein Handelsschiff, dass den größten Teil der Fahrt schon überstanden hat, nun aber kurz vor dem Ziel Gefahr läuft, in einem Sturm zu sinken, als plötzlich die rettenden Leuchtfeuer in Sicht kommen. Mit an Bord ist Fianna, die Tochter des Kapitäns.
    Und dann führt das Geschehen uns nach Thorwal – wer es nicht besser weiß, würde sagen: ein typisches Wikingerdorf. Und zwar lernen wir gleich die richtig raue Seite der Thorwaler kennen, die darin besteht, dass die Jungmannen ihr erstes Blut vergießen, nein – zum ersten Mal töten. Einzig Tylstyr entzieht sich dem Töten, muss aber erkennen, dass sein Platz nicht mehr in Thorwal ist.
    An dieser Stelle endet der Prolog und die Handlung setzt viele Jahre später wieder ein mit dem Beginn des in der Kurzbeschreibung erwähnten Wettkampfs. Es ist ein mörderischer Wettstreit nicht nur Mannschaft gegen Mannschaft sondern auch alle gegen die raue Welt des Nordens. Wie es all den harten Männern und kämpferischen Frauen ergeht, welche Hindernisse sie überwinden und welche Aufgaben sie lösen müssen – das lest selbst. Natürlich wird in diesem Teil der Saga auch nur die erste Aufgabe gelöst und die zweite in Angriff genommen. So bleibt die Spannung und Ungeduld auf Teil zwei erhalten.


    Die beiden Autoren haben interessante und vielschichtige Charaktere geschaffen, undurchschaubar zum Einen, etwas klarer gezeichnet zum Anderen. Auch wenn schon eine Aufteilung in „guter Käptn, böser Käptn“ erfolgt ist, kann man nicht vorhersehen, wie sich die beiden Kontrahenten in den verschiedenen Situationen verhalten werden. Werden sie auf Schwache in der eigenen Mannschaft Rücksicht nehmen? Werden sie zu unlauteren Mitteln greifen? Und wie wird sich der Zusammenhalt der Thorwaler und ihrer Begleiter im Lauf der Queste ändern? All diese Fragen werden für den Moment beantwortet, aber für die verbleibenden Abenteuer ist für mich noch nichts festgeschrieben. Ich freue mich auf die Fortsetzungen, von denen 2 noch in diesem Jahr erscheinen. Auf der Homepage von Robert Corvus finden sich übrigens noch 9 weitere Arbeitstitel – hier wird also Ausdauer vom Leser gefordert. Der Auftakt ist auf jeden Fall gelungen. Wozu ich nichts sagen kann, ist das Lesegefühl für jemanden, der die Geschichte aus dem erwähnten Rollenspiel kennt. Allen anderen kann ich das eisige Abenteuer nur empfehlen und vergebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: .
    Ach ja: Wenn in einem Fantasy-Roman Namen wie Hagrid oder Beorn auftauchen, dann ist das für mich eindeutig eine Hommage an die Großen des Fachs. Und wenn es nicht so gemeint war, ist es ein schöner Zufall :wink:


    Fazit:
    Ein nicht ganz fairer Wettkampf im ewigen Eis, Elfen, Magier und mystische Wesen – das alles zusammengemixt von zwei Großen der Fantasy-Szene: das erfreut das Leserherz.

    Gelesen in 2020: 7 - Gehört in 2020: 9 - SUB: 437


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Ich rechne mit 12 Bänden, da auch die Kampagne 12 Abenteuer beinhaltet.
    Zumindest deuten die ersten zwei Romane darauf hin, dass jedes Abenteuer einen bekommt.


    Beorn ist übrigens aus dem Rollenspiel übernommen, Hagrid ist wirklich eine Figur der zwei Autoren.

  • Als ich von diesem Projekt auf der Homepage von Robert Corvus erfuhr, stand es für mich fest, dass ich auf jeden Fall den ersten Band lesen werde. :study:
    Gesagt, getan. Ich ging mit gemischten Gefühlen an diesen Roman heran, da auch ich mich in der DSA-Welt sehr wenig auskenne (ich habe bisher nur den 1. Band "Der Scharlatan" von Ulrich Kiesow gelesen).


    Gelesen habe ich bisher nur Bücher von Robert Corvus (bzw. Bernard Craw). Von Bernhard Hennen habe ich bisher noch nichts gelesen. Ich war sehr gespannt darauf, ob ich es merken würde, dass zwei Autoren an diesem Buch geschrieben haben. Doch das war überhaupt nicht der Fall. :) Die Erzählweise war duchgehend klar, verständlich und direkt gehalten.


    Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses Buch quasi "durchgesuchtet". Im ersten Moment fand ich diese "wahnwitzige" Idee mit der Umsegelung von Aventurien und das zusätzliche Lösen von Aufgaben ziemlich abgedreht, so abgedreht, dass es wieder hochinteressant und spannend klang. Und spannend war wirklich jede einzelne Seite. :applause: Und die beiden Hauptpersonen, Beorn und Asleif, könnten gegensätzlicher nicht sein, sodass ich mir jetzt schon ernsthaft den Kopf darüber zerbreche, wer denn am Ende die Weltumsegelung gewinnen wird. Diese "kleine Nebengeschichte" mit Fianna gefällt mir auch sehr gut und ich bin schon gespannt, wann sie das nächste Mal ihr Unwesen treiben wird. :shock: Ein rundum gelungener Fantasy-Abenteuer-Roman. :)
    Und das Ende des Buches lässt einen wieder ungeduldig auf den nächsten Band warten. Von mir bekommt dieses Buch die volle Punktzahl :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: , da es mich wirklich sehr gut unterhalten hat und ich ständig das Gefühl hatte, als wäre ich selbst bei dieser Reise mit dabei. :lol:



    3 gel. Bücher
    1084
    gel. Seiten
    Ich lese gerade Der Traum der Hebamme (Sabine Ebert),Blutrote Schwestern (Jackson Pearce)

  • Nachdem ich "Rotes Gold" von Robert Corvus auf Seite 24 abgebrochen habe weil ich keine Lust hatte mir die erste eklige Vergewaltigung anzutun, nur damit man weiß das der Vergewaltiger ein echter fieser Kerl ist, dachte ich mir ich gebe diesem Buch hier eine Chance.


    Ich brach es auf Seite 32 ab... *trommelwirbel* da mir hier nun eine "Dauervergewaltigung" angetan wird, damit anscheinend das Mädchen ordentlich "Grund" dazu hat zu der zu werden die sie ist. Und sowas geht natürlich nur wenn sie ständig vergewaltigt wird. :puker:


    Was vermisse ich gute Fantasyliteratur in der Frauen nicht ständig das unterdrückte Geschlecht ist das bei jeder Gelegenheit von fiesen widerwärtigen und triebgesteuerten Kerlen vergewaltigt wird.

  • Was vermisse ich gute Fantasyliteratur in der Frauen nicht ständig das unterdrückte Geschlecht ist das bei jeder Gelegenheit von fiesen widerwärtigen und triebgesteuerten Kerlen vergewaltigt wird.

    Dann, meine liebe @Ryhinara, solltest du einen riesigen Bogen um den Gor-Zyklus von John Norman machen. Die wurden seinerzeit sogar indiziert oder nur extrem gekürzt auf den deutschen Markt gebracht. Seit 2007 gibt es eine Neuauflage (ungekürzt und unzensiert) im Basilisk-Verlag. Ich habe mir natürlich sofort ein Abo gekrallt. :uups::mrgreen:

    "Woher nehme ich nur all die Zeit, so viele Bücher nicht zu lesen?"

    (Karl Kraus)

  • Dann, meine liebe @Ryhinara, solltest du einen riesigen Bogen um den Gor-Zyklus von John Norman machen. Die wurden seinerzeit sogar indiziert oder nur extrem gekürzt auf den deutschen Markt gebracht. Seit 2007 gibt es eine Neuauflage (ungekürzt und unzensiert) im Basilisk-Verlag. Ich habe mir natürlich sofort ein Abo gekrallt. :uups::mrgreen:

    Zu spät Gernot! :mrgreen: Ich kenne den Gor-Zyklus und er darf gerne so existieren wie er ist. :-, Die Neuauflage war mir ja eindeutig zu teuer. *hust* Der Gor-Zyklus will zumindest nichts anderes sein als das was er ist und es geht ja explizit um das Thema "Frauen die sich lieber unterwerfen als frei zu sein,... denn es ist ja viel bequemer jegliche Entscheidungen jemand anderem zu überlassen.". O:-)

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