Jeffery Deaver - Der talentierte Mörder / The Steel Kiss

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Der talentierte Mörder

2.8|4)

Verlag: Blanvalet Verlag, 2003.

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 640

ISBN: 9783764505929

Termin: November 2017

  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Nachdem der Fall Baxter aus Lincoln Rhymes sich eher unbefriedigend aufgelöst hat, hat der Forensiker seine Zusammenarbeit mit dem NYPD aufgekündigt. Die darüber gar nicht glückliche Amelia Sachs schiebt ihm nachdem sie dabei gewesen ist, wie eine Rolltreppe einen Mann getötet hat den damit zusammenhängenden Schadensersatzfall zu, während sie selbst einen neuen Serienkiller durch die Stadt jagt, der die Wunder der modernsten Technik gegen seiner Opfer einsetzt - aber durchaus auch mal handgemein wird. Außerdem taucht ihr Exkollege und -liebhaber Nick Carelli mit einem sehr überraschenden Anliegen bei ihr auf.


    Lincoln selbst, der seit Neuestem auch unterrichtet, sieht sich plötzlich mit einer Praktikantin ausge-stattet, die ebenfalls in einem Rollstuhl sitzt. Dies bringt ganz neue Dynamiken in seine Arbeit.


    Währenddessen begibt sich Ron Pulaski auf eine nicht sanktionierte Undercover-Mission.


    Hört sich alles ziemlich dicht an und ist es auch in vielerlei Hinsicht. Trotzdem konnte mich dir Ge-schichte nicht wirklich fesseln, da es oft so wirkt, als ob sich die Ermittelnden bewusst selbst im Wege stehen. Und insbesondere der Pulaski-Erzählstrang wirkt untermotiviert und absolut überflüssig. Und gegen Ende gibt es in jedem einzelnen Handlungsstrang mindestens eine überraschende Enthüllung, die beinahe alle Mitdenkbemühungen der Leserschaft ad absurdum führen - was zwar in dieser Massierungen die Wendigkeit des Autoren vorführt, den mitdenkenden Leser aber nachgerade dumm dastehen lässt. So entsteht ein mittelprächtiger, etwas langatmiger Roman, den ich zumindest im Endeffekt lieber nicht gelesen hätte.

  • So entsteht ein mittelprächtiger, etwas langatmiger Roman, den ich zumindest im Endeffekt lieber nicht gelesen hätte.

    Vielen Dank für die Warnung, ich habe diesen Roman gerade von meiner Wunschliste entfernt.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study: 
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Es sind nun einige Tage her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich musste es ein bissel sacken lassen und Abstand bekommen, bevor ich mich dazu äußern wollte.
    So fürchterlich fand ich es ehrlich gesagt nicht. Von mir bekam es 3,5 :bewertung1von5: . Dies ist für einen Deaver aber schob ein bissel bescheiden. Nur seine seltsame Rückwärtsgeschichte damals fand ich schlechter, bzw. richtig unnötig!


    Ich habe überlegt was mich an diesem Buch nun störte.
    Es gibt keinen guten Krimi ohne Privatleben der Protagonisten. Bei der Rhymes-Reihe, war die Beziehunggeschichte zwischen den beiden Protagonisten doch immer irgendwie dezent gehalten. Hier nun wurde von Anfang an der Schwerpunkt darauf gelegt. Mit genauso irreführenden Hinweisen, die zu falschen Schlußfolgerungen führt, wie das bei den Ermittlungen der zu lösenden Vefbrechen der Fall ist. Es lenkt von den eigentlichen Ermittlungen ab.
    Ich frage mich auch, ob mir im letzten Band ein Hinweis für Rhymes Entscheidung entgangen ist. Auf dieser baut ja dieser Krimi auf und das war für mich doch überraschend. Allerdings nicht im positiven Sinne.
    Die "Beiden Fälle" um die es geht, fand ich trotzdem spannend. Das Drumherum hätte man sicher anders lösen können. Dennoch ist die Suche nach dem Täter und weiteren Ergebnissen packend geschrieben.


    Meine Meinung halt :wink: .

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