Diana Seufert, - Die Fantasie beginnt

  • Hi ^^
    Ich bin noch ziemlich neu hier im Forum *gg*


    Ich möchte euch mal meine Story "Fanthasianer / die Fantasie beginnt" vorstellen. Es ist mein absolutes Erstlingswerk, also nicht ganz so streng drüber rennen ;D *und bitte nicht auf Abtippfehler achten*


    Kurzfassung:
    (Kleine Aufklärung und Zusammenfassung):


    Die Geschichte spielt noch vor der Zeit der Menschen und beginnt
    in einer neuen Dimension mit der Entstehung einer neuen Welt
    und einer völlig neuen Spezies (Fanthasianer eben *gg*).
    Man erlebt das ganze Geschehen aus den Augen von Taiga (der
    Hauptcharakterin) und verfolgt dabei die Entstehung und Entwicklung
    der Kulturen wie auch den Wandel dieser neuen Welt.


    Taiga bekommt von der "Stimme" (Die "Gottheit" die diese Welt erschaffen hat) ein Schicksal in die "Wiege" gelegt, das sich mit dem Ausstoß aus dem Rudel langsam zu erfüllen beginnt.


    Die Story ist recht spannend, bietet Abwechslungen, Gedankenanstöße und auch einige Überraschungen.
    Das war die Meinung der Leser :)
    Das Buch hat sogar schon Lesemuffel zum lesen gebracht ^^ *freu*
    Dieses Buch ist das erste Drittel von dem Teil „Die Fantasie beginnt“


    Fanthasianer ist eine Fantasy Story der anderen „Art“ die nicht viel mit
    „Harry Potter“ oder „Der Herr der Ringe“ gemein hat. Eben eine ganz andere
    Art der Fantasy ^^


    hier mal das Titelbild :) *selbstgezeichnet* (Ja icz illustriere selbst, bin nicht grad die beste - aber ich mache es gern ^.^ und es kommt von Herzen ;))
    [Blockierte Grafik: http://www.beepworld.de/memberdateien/members46/hobby_schriftstellerin/fanthasianer-titel-teil1.jpg]


    Und hier ein Auszug - besser gesagt der Anfang der Story *gg*:
    (Und ich entschuldige mich nochmals für alle Abtippfehler die ihr finden werdet/könntet -.-""")


    Fanthasianer


    Die Fantasie beginnt...


    Prolog:
    Stille.
    Was... bin ich?
    Alles ist leer.
    Ich spüre, dass ich falle, doch bin ich körperlos.
    Ich spüre einen sanften Wind, doch wie? Ich habe keinen Körper.
    Ich bin eine Seele, doch woher weiß ich das?
    Ich spüre die Gegenwart anderer, doch warum kann ich sie nicht sehen?
    Dunkle Stille, schwarze Leere. Da ist ein Licht, doch woher kommt es?
    Ich spüre, dass ich mich darauf zu bewege... Wir werden angezogen wie von Geisterhand.
    Ein heller Ort... nur Licht, aber keine Formen.
    Wo bin ich hier? Wo sind wir hier?
    Ich sehe uns schweben. Wir sind wie purer Nebel – unförmig und ohne Gestalt. Doch woher weiß ich, was Nebel ist?
    Ich weiß, dass ich erst zu existieren beginne. Doch woher weiß ich so vieles, ohne dass ich es vorher gelernt habe?
    Ein weißes Licht schwebt vor uns. Es scheint mit einer jeden Seele, die sich hier versammelt hat, zu sprechen, doch ich höre sie nicht.
    Ich weiß, dass jeder nur die Worte vernimmt, die für ihn bestimmt sind. Doch warum?[i]
    Das Licht schwebte zu mir und begann mit mir zu sprechen. Seine Stimme klang, als würden tausende von Wesen gleichzeitig reden.
    Die Stimme klang wie Mann und Frau zugleich, es war seltsam – unbeschreiblich.


    „Du wirst eines Tages dein Volk zu dem machen, zu was ich es ernannt habe. Du wirst es in die ‚Freiheit’ führen. Doch wirst du niemals ein Anführer sein. Du wirst Fragen stellen und das Volk wird zu dem werden, zu was ich es bestimmt habe. Du bist die ‚Wächterin der Tore’. Habe Geduld! Du wirst es noch verstehen.“


    Das Licht wandte sich von mir ab und schwebte zu einer anderen Seele.
    Nach einer Weile verschwand das Licht und löste sich im ewigen Nichts der Dunkelheit auf.
    Wir Seelen schwebten voneinander fort, so weit, dass wir uns verloren.


    Ich spüre, dass ich falle. Mein Körper... ich spüre, wie er greifbar wird. Ich sehe – einen Traum... Bin ich das? Ich sehe eine Tiger-Fanthasianerin – mächtig und kraftvoll... Bin das ich?
    Ich falle, aber dennoch werde ich langsamer. Es ist, als würde ich schweben.
    Licht erfüllt den Raum und ich weiß, dass mein Körper nun vollkommen ist.
    Wie auf ein Stichwort öffne ich meine Augen und erblicke Tausende – nein – Milliarden von anderen Fanthasianern.
    Überall explodiert Licht – über, wie unter uns. Wiesen, Felder, Berge, Wälder, Bäume, Pflanzen, Seen, Wasserfälle, Wolken, Sonne.
    Alles erscheint in diesem Lichtblitz und plötzlich sind wir in einer eigenen Welt, nein, einer eigenen Dimension.
    Woher weiß ich das alles? Woher kenne ich Bäume, Seen und Flüsse, wenn ich sie doch nie zuvor gesehen habe?
    Hyänen-, Wolfs-, Tiger-Fanthasianer und noch viele Rassen mehr sitzen hier überall verteilt. Wir sind noch ‚Jungfanthasianer’. Alle, obwohl wir gerade erst geboren wurden – aus dem Nichts – haben das Alter von ca. fünf Menschenjahren erreicht.
    Woher weiß ich, was Menschen sind? Woher weiß ich, was für Rassen und Arten wir sind?
    Wir alle erhoben gleichzeitig unseren Blick gen Himmel, als ein seltsames Licht erschien.[i]


    Die Stimme begann zu sprechen: [i]„Ihr seid Fanthasianer, ihr tragt ein unendliches Wissen in euch und seit einzigartig unter allen Wesen. Ihr wurdet erschaffen aus den Gedanken, Erinnerungen und Fantasien aller Wesen, die existieren, seien sie nun in einer Parallelwelt, oder aus einer anderen Dimension. Ihr existiert so lange, wie es andere Wesen gibt, die Fantasie besitzen und träumen können. Träume und Fantasie sind die beiden Mächte, die euch am Leben erhalten. Dies hier ist eure Welt, eure Dimension. Diese Dimension ist weder ein All, noch ein Sonnensystem, noch ein Planet. Eure Dimension unterliegt keinem der physikalischen und natürlichen Gesetze. Ihr existiert und doch existiert ihr nicht. Ihr tragt das Wissen aller Wesen in euch und daher versteht ihr schon so vieles. Nun nutzt euer Dasein. Seht, was ihr für Fähigkeiten besitzt und lernt euch kennen.“
    Das Licht verschwand und wir waren allein in unserer Dimension.


    Warum sollen wir unsere Fähigkeiten kennen lernen? Wie sollen wir unser Dasein nutzen?
    Ich stand auf und sah an mir herab: „Ich bin eine Wölfin? Ich dachte, ich würde ein Tiger werden.“
    An meinem linken Schienbein entdeckte ich einen schwarzen Fleck, knapp über dem Knick in meiner Pfote und einen schwarzen Streifen, der sich ebenfalls auf dem Schienbein, aber an der Außenseite beim Muskel befand. Der Rest meines Fells war ein reines, helles grau. An meinen Schultern erblickte ich langes, schwarzes Haar. Ich griff in die Luft und holte mir einen Zopfgummi, mit dem ich mir einen Pferdeschwanz aus meinen Haaren zusammenband. Ich blickte mich um, wir alle trugen T-Shirts und Hosen.
    Woher weiß ich, was Kleider sind?
    „Hey du, Wölfin! Komm zu uns herüber! Von nun an gehörst du in unser Rudel!“, rief ein brauner Wolfs-Fanthasianer.
    Er hatte eine typische Wolfsfellzeichnung und um sein linkes Auge war ein schwarzer Fleck.


    Fanthasianer sahen eigentlich im Grunde genauso aus, wie die so genannten ‚Tiermenschen’. Die Grundform unseres Körpers war die eines Menschen, nur eben mit diesen tierischen Unterschieden: Unser Körper war von der Nasenspitze an mit Fell (Schuppen oder Federn, je nach Rasse) bewachsen. Anstatt eines menschlichen Gesichtes hatten die Wolfs-Fanthasianer ein Wolfsgesicht. Die Ohren von uns lagen genau wie bei den Menschen links und rechts an unserer Kopfseite, nur eben mit dem Unterschied, dass sie bei Wolfs-Fanthasianern Wolfsohren waren. Unsere Beine erinnerten eher an die Hinterläufe eines Tieres, als an die Füße von Menschen – wobei wir allerdings die Zehen von Menschen hatten – also einen großen und vier kleine Zehen. Unsere Hände sahen fast genauso aus wie Menschenhände. Sie waren nur wesentlich robuster und hatten aus- und einfahrbare Krallen (genau wie unsere Pfoten an den Beinen) sowie Fell auf dem Handrücken. Um es nicht zu vergessen: Wir Wolfs-Fanthasianer hatten noch einen buschigen Wolfsschwanz, mit dem man auch prima Signale übermitteln konnte.
    Hätte uns ein Mensch gesehen, so hätte er uns Wolfs- Fanthasianer wahrscheinlich für einen schönen ‚Wehrwolf’ gehalten. (Ich finde, dass wir Fanthasianer wesentlich hübscher sind, als diese manchmal wirklich nicht so schönen Darstellungen eines Werwolfes.)


    Alle Fanthasianer teilten sich auf und ein jeder ging seiner Wege. Wölfe, Hyänen und andere ‚hundeartigen’ Fanthasianer formten sich zu verschiedenen Rudeln zusammen. Die Raubkatzen hingegen gingen eher allein. Nur die Löwen unter den Raubkatzen bildeten Rudel, sie waren die Ausnahmen unter ihrer Art.
    Die Beute-Fanthasianer bildeten ebenfalls ihre Herden und suchten das Weite. Sie wussten, wir würden sie nicht erjagen, weil wir Fanthasianer unsere eigene Fähigkeit hatten, alles haben zu können, was wir wollten. Wir mussten uns nur etwas vorstellen, in die Luft greifen und schon hatten wir es in der Hand, ob Gold, Nahrung oder Spielzeug. Es war alles möglich. Doch obwohl wir unser Essen aus der Luft griffen, trauten uns die Beute-Fanthasianer nicht wirklich.


    Die Zeit verging wie im Flug und wir Fanthasianer begannen langsam unsere eigene Kultur zu entwickeln. Jede Rasse für sich hatte ihre Eigenarten, die sie von den jeweiligen Tierarten übernommen hatten. Wir besetzten Reviere. Einige gruben Höhlen, andere schliefen auf Bäumen und wieder andere besetzten die steilen und felsigen Klippen.
    Unsere Kleidung schien mit uns zu wachsen und so mussten wir uns nie neue beschaffen, was ich persönlich für ziemlich praktisch hielt.

  • Der Anfang
    15 Jahre waren nun vergangen und wir Fanthasianer ‚halb erwachsen’ geworden.
    Etwas, das starken Einzug hielt, war das ‚Recht des Stärkeren’ und so hielt unser Rudel heute auf der großen, freien Wiese einen Rangkampf ab.
    Mit gesträubtem Fell, aufgestellten Ohren, ausgefahrenen Wolfskrallen und Zähne fletschend beäugten wir uns alle gegenseitig. Keiner von uns wollte als Omega-Wolf enden und so versprach dies ein ernst zu nehmender Kampf zu werden.
    Wir stürzten wie wilde Bestien aufeinander los und unsere Krallen und Zähne bohrten sich tief in das Fleisch der anderen. Ohne Probleme riss ich eine nach der anderen Wolfs-Fanthasianerin nieder. Sie boten mir unterwürfig ihre Kehle dar. Gegen die männlichen Wölfe hatte ich jedoch kaum eine Chance und schaffte es gerade mal ein Drittel von ihnen zu besiegen, bis auch ich schließlich einmal unterlag. Der Kampf dauerte nicht lange an und wir hatten letztendlich alle unsere Ränge erhalten.
    Die tiefen Wunden heilten innerhalb weniger Minuten und wir sahen wieder aus, als hätte niemals ein Kampf stattgefunden.
    Der braune Wolfs-Fanthasianer, der mich damals zu der Gruppe gerufen hatte, schritt zu mir: „Taiga, ich beglückwünsche dich dafür, dass du es unter den Weibchen zur Alpha-Wölfin geschafft hast.“ – „Danke, Lupus, und dir gratuliere ich zum Rang des Alpha Wolfes“, antwortete ich ihm und wir beide gaben uns, wie es Kriegern gebührte, die Wolfsklauen und drückten ordentlich zu.
    Er wandte sich von mir ab und ging nun zu Serpentis, die knapp gegen mich verloren hatte: „Und dir gratuliere ich zum Rang der Beta-Wölfin. Das war ebenfalls eine starke Leistung!“
    Auch ihr gab er die Hand, allerdings wesentlich kraftloser als bei mir, da Serpentis erheblich schwächer war als ich.
    „Danke“, antwortete sie ihm mit einem geschmeichelten Lächeln.
    Serpentis war eine Wölfin mit einem grau braunen Fell, das mit schwarzen Flecken übersäht war. Sie war eigentlich ganz nett, doch wir beide vertrugen uns untereinander wie Feuer und Wasser. Das musste auch der Grund sein, warum Lupus ihr gratuliert hatte, denn den Beta-Wolf hatte er ausgelassen und er schien für ihn auch keinen Wert zu haben.
    Lupus zog sich mit den Männchen zum Albern, Reviergrenzen bewachen und Herumblödeln zurück und somit blieb ich allein mit den Rudelweibchen zurück.
    „Wie fühlt man sich denn so als Alpha-Wölfin? Ich hoffe, du genießt deinen Sieg, du Mannsweib“, sprach Serpentis wie immer herablassend.
    Das war normal für sie. Sobald Lupus weg war, wurde sie automatisch zu einer biestigen Zicke.
    Um ehrlich zu sein, ich war sämtlichen Wölfinnen im Rudel ein sehr großer, stechender und nervender Dorn im Auge. Sie hassten es, das ich mich nicht wie ein Mädchen benahm und zahm und harmlos war. Sie mochten einfach nichts an mir – meine regelmäßigen Fragen, seltsamen Ausflüge und die neuen Dinge, die ich zu erlernen versuchte.
    Sie schimpften immer und schrieen auf mich ein: „Die Stimme wird dich bestrafen! Du missachtest die Gesetze!“
    Dabei war dies ein absoluter Unfug. Die Stimme hatte uns nie verboten etwas Neues auszuprobieren und so schenkte ich ihren Worten keine Beachtung.
    „Sag, was du willst! Ich gehe jetzt wieder in den Wald“, gähnte ich gelangweilt und verschwand zwischen den hohen Bäumen.
    „Gut! Dann hoffe ich, dass ein anderes Rudel dich mal dabei erwischt, wie du ständig die Reviergrenzen überschreitest! Ich hoffe, die zerfetzen dich in alle Einzelteile und du kommst nie wieder zurück!“, brüllte mir Serpentis hinterher und wäre mir wahrscheinlich auch am liebsten sofort nach gesprungen, um mir die Kehle durchzubeißen.
    „Hättest du wohl gern!“, rief ich zurück und rannte nun lachend los, da ich genau wusste, dass sie nun nach dem Kampf noch viel zu geschwächt war, um mir nachzusetzen.


    Es war wahr. Ich überschritt permanent die Grenzen unseres Reviers, aber nur um zu sehen, was es außer der unseren Gegend sonst noch so alles gab. Ich wollte mich einfach nicht damit abfinden, dass ich mein Leben lang hier an ein und derselben Stelle hausen sollte.
    Heute wollte ich probieren, ob wir Wolfs-Fanthasianer ebenfalls klettern konnten, so wie es die Katzen-Fanthasianer taten. Immerhin sagte die Stimme wir seien einzigartig und unter einzigartig verstand ich nun einmal, dass wir sehr viel können mussten.
    Warum soll ich nur Dinge machen, die für meine Rasse normal sind? Warum muss ich immer so sein wie die anderen? Kann ich nicht auch anders sein?
    Nach einigen Minuten machte ich vor einem großen, prächtigen Baum halt.
    Wir können auf Felsen herumklettern, warum also nicht auch auf Bäumen, dachte ich mir.
    Genau wie es die Raubkatzen immer taten, fuhr ich meine Krallen aus und versenkte sie in der Rinde des Baumes. Mit Freuden stellte ich fest, dass ich mich kinderleicht nach oben ziehen konnte, um wie ein Katzen-Fanthasianer zu klettern. Kaum hatte ich den ersten Ast erreicht, zog ich mich nach oben und sprang wie ein Eichhörnchen-Fanthasianer flink von Ast zu Ast.
    Ein bösartiges aber verwirrtes Tigerknurren unterbrach mich in meinem Spiel.
    „Eine Wölfin, die wie ein Eichhörnchen klettert und springt?“ Mit geweiteten Pupillen schritt Tigris an den Baumstamm heran und sah zu mir hinauf.
    Tigris war ein Tiger-Fanthasianer mit roten Haaren und sah auf den ersten Blick etwas schmächtig für einen Tiger aus. Doch in Wirklichkeit war er sehr kräftig und flink.
    Momentan befand ich mich in seinem Revier und da unser Rudel mit ihm befeindet war, war dies ein schlechter Zeitpunkt ihm über den Weg zu laufen.
    „Ich habe dich schon öfter in meinem Revier herumschleichen sehen. Bleib gefälligst in deinem Eigenen!“, fauchte er und sprang mit einem Satz in die Baumkrone zu mir herauf.
    Erschrocken duckte ich mich, rutschte vom Ast ab und hielt mich gerade noch mit meiner Hand an einem weiteren fest.
    „So, die Alpha-Wölfin ist also abgerutscht.“ Ein verheißungsvolles Knurren ertönte aus seiner Kehle und er schritt auf den Ast zu, an dem ich mich fest hielt.
    So einfach mache ich es dir nicht, dachte ich mir und meine andere Hand schnellte zum Ast neben mir. Mit einem Schwung stemmte ich meine Füße gegen den dicken Ast, drehte mich flink herum, stieß mich dabei vom Baum ab und landete auf allen Vieren auf dem Boden.
    „Nicht schlecht für eine Wölfin“, gestand er mehr sich selbst als mir ein.
    Ehe er vom Baum sprang, rannte ich augenblicklich auf allen Vieren los in Richtung unseres Reviers.
    Wütend sprang er herunter und setzte zur Verfolgung an, doch meine Wege führten durch dichtes Dickicht, durch das ich gerade noch hindurch passte und so entkam ich ihm mit einem großen Vorsprung.
    Endlich wieder auf der großen Wiese angekommen, richtete ich mich auf und schüttelte mich erst einmal kräftig. Sämtliche Äste und Blätter, die sich in meinen Harren, der Kleidung, so wie in meinem Fell verfangen hatten, fielen dabei von mir ab.
    „Da ist sie ja wieder“, rief Serpentis laut, so dass es jeder hören konnte.
    Lupus war inzwischen wieder mit den Männchen zurückgekehrt und sie hatten es sich im Schatten der Bäume bequem gemacht.
    „Ah, du warst wohl wieder bei Tigris.“ Serpentis klang, nun da Lupus da war, wesentlich freundlicher, als sie es vor ein paar Minuten gewesen war.
    Auch die Wölfinnen sahen mich nun warmherziger an, als zuvor. Doch in ihren Augen sah ich, dass sie mich für das verabscheuten, was ich war.
    Nicht auf Serpentis achtend ging ich an allen vorüber und lief zu unseren Schlafhöhlen, die in der Nähe der Hügel lagen. Der Eingang zu meiner Höhle war, im Gegensatz zu denen der Anderen, gerade so groß, dass man auf Händen und Füßen hinein kriechen konnte. Ein schmaler Tunnel führte schließlich zu meiner Schlafstelle. Etwas müde rollte ich mich zusammen und schlief tief und fest ein.
    Bei den anderen aus dem Rudel war der Höhleneingang so groß, das man im Stehen hinein laufen konnte. Diese Art von Höhlen boten mir persönlich keinen Schutz und daher zog ich dieses winzige Loch den Höhlen der anderen vor.
    In der Zwischenzeit ging Lupus zu den Wölfinnen und setzte sich zu Serpentis.
    „Oh, hi Lupus“, begrüßte sie ihn sogleich und lächelte ihn fröhlich an.
    „Serpentis, ich habe mal eine Frage an dich.“ Er sah sie nett lächelnd an, setzte sich auf den Boden und stützte sich mit einer Hand am Gras ab.
    „Du kennst Taiga doch ziemlich gut.“
    Bei diesen Worten drehte sich Serpentis innerlich der Magen um, doch sie ließ sich nichts anmerken und nickte freundlich.
    „Weißt du, sie scheint mich immer irgendwie zu ignorieren und mir ständig auszuweichen. Weißt du vielleicht, wie ich ihre Aufmerksamkeit auf mich lenken kann?“, fragte er sie.
    Ihre Aufmerksamkeit, tobte Serpentis innerlich und begann vor Wut zu kochen. Soll ich ihm das wirklich sagen? Nein, sie bekommt ihn nicht!
    „Ja, ich kann dir helfen“, antwortete sie schließlich mit einem leicht gezwungenen Lächeln.
    Die Wölfinnen hörten aufmerksam zu und konnten ihren Ohren nicht trauen, sie alle wussten, dass Serpentis unsterblich in Lupus verliebt war und diese Antwort hätten sie nie von ihr erwartet.
    „Gut!“, freute er sich und nahm sie bei der Hand.
    „Folge mir und erzähl mir, was ich tun muss!“
    Serpentis teilte ihm alle möglichen Lügen mit und sagte, dass er sich viel mehr wie ein Angeber benehmen müsste. Dies war etwas, dass ihm sicherlich nicht schwer fallen würde, denn Lupus war einer der größten Angeber im Rudel. Serpentis wusste, dass mich so etwas absolut kalt ließ und ich es sogar regelrecht verabscheute. Gedanklich rieb sie sich vor Freude die Hände, denn mein Leben würde nun eine gewaltige Wendung annehmen.

  • Nach einigen Stunden erwachte ich wieder und verließ nichts ahnend meine Schlafhöhle. Zunächst streckte ich mich einmal kräftig und gähnte herzhaft.
    Keiner vom Rudel war zu sehen und ich beschloss erneut eine Wanderung zu unternehmen. Mein Weg führte mich, wie schon all zu oft, in den Wald, in dem das Revier von Tigris begann.
    Ein leises Rascheln im Gebüsch ließ mich erschrecken und erstarren. Prüfend hob ich meine Schnauze in die Luft und konnte Tigris wittern. Er war genau hinter mir.
    Gerade noch rechtzeitig sprang ich zur Seite, ehe er mich von hinten rammen konnte.
    „Du wagst dich also schon wieder in meinen Wald!“, knurrte er verärgert, sträubte sein Fell und fuhr die Krallen aus.
    „Du weißt doch, dass mich Reviergrenzen nicht interessieren, nicht im Geringsten!“, bellte ich unüberlegt zurück und blieb in einer reaktionsbereiten Haltung stehen.
    „Weißt du, das wird das letzte Mal sein, dass du in mein Revier eindringst“, drohte er vernehmlich und schritt langsam auf mich zu.
    „Wetten nicht?“, antwortete ich ihm darauf mit einem frechen Grinsen und spurtete in die Büsche davon.
    Auf allen Vieren lief ich nah am Boden durch dichtes Geäst und Unterholz. Ich konnte Tigris wütend hinter mir brüllen hören, als er mir durch das Unterholz folgte.
    Irgendetwas stimmte nicht. Das Unterholz war diesmal höher als sonst und ich hatte viel zu viel Platz, um mich aufzurichten. Auf einmal wurde mir klar, dass er mich in eine Falle gelockt hatte.
    „Wölfin!“, fuhr er mich an. „Es muss schon ein Wunder geschehen, wenn du mir noch entkommen willst!“
    Er holte immer weiter auf und dieser Weg führte mich in eine Sackgasse. Knurrend und in die Enge getrieben drehte ich mich panisch zu ihm um und fletschte drohend meine Zähne.
    Mein Herz klopfte wie wild, doch da erblickte ich einige Meter vor Tigris einen kleinen Hoffnungsschimmer – einen Weg, auf dem ich ihm doch noch entkommen konnte und so stürmte ich wild schreiend auf ihn los.
    Gerade noch rechtzeitig, eine Sekunde bevor wir aufeinander trafen, entkam ich ihm durch einen winzigen Spalt durchs Gebüsch ins Freie. Doch noch ehe ich ganz durch die Öffnung hindurch springen konnte, erwischte er mich mit seiner Pranke und riss mir eine tiefe Wunde ins linke Bein.
    Vor Schmerz jaulte ich auf, fiel zu Boden, rappelte mich so gleich wieder hoch und rannte weiter.
    Fluchend zwängte sich Tigris durch das Loch im Geäst, doch bevor er es hindurch geschafft hatte, war ich bereits in unser Revier verschwunden.
    Dies war das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine so große Angst verspürt hatte.
    Warum habe ich plötzlich Angst vor Tigris? War das vielleicht ‚Die Angst vor dem Tod’? Wir sind doch nicht existent, obwohl wir existierten! Wieso also habe ich dann Angst vor dem Tod? Was für einen Sinn ergibt dieser Widerspruch überhaupt? Unsere Wunden heilen so rasant, wir können doch gar nicht sterben, oder liege ich etwa falsch?
    Ich war etwas weiter nördlich von unseren Schlafhöhlen aus den Wald gekommen und begann nun meine Wunde zu lecken. Diese Wunde war tiefer als sonst und schmerzte auch wesentlich heftiger als alles, was ich je verspürt hatte. Sogar die Heilung dauerte nun sichtlich länger als normal.
    Nun wusste ich, dass Tiger-Fanthasianer sehr gefährlich waren, wenn man sie nur befeindet kannte.
    Warum müssen wir untereinander Feinde sein? Hat die Stimme damals nicht gesagt, wir sollen uns kennen lernen? Heißt das nicht auch, dass wir friedlich miteinander leben sollen? Warum bekriegen wir uns? Nur, weil wir anders sind? Das ergibt doch gar keinen Sinn.
    Kopfschüttelnd und tief in Gedanken versunken stand ich auf und sah zu Boden. Noch nie war eine meiner Wunden so groß gewesen, dass das Blut auf den Boden getropft war. Nun sah man nichts mehr davon. Es schien sich in Erde verwandelt zu haben. Etwas ungläubig kniete ich mich auf das weiche Gras nieder und schnupperte an der Erde, die auf den Pflanzen lag. Seltsam, diese Erde roch wirklich genau nach mir.
    „Ah, Taiga! Da bist du ja!“, rief mir Lupus zu und ich drehte mich etwas überrascht in seine Richtung um.
    Ich glaubte nicht, was ich da sah. Lupus wurde dicht von den Wölfinnen verfolgt und sie lachten und kicherten wie verrückt. So schien es zumindest für mich. Eine der Wölfinnen umarmte ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Ich seufzte nur entgeistert und kehrte ihnen wieder den Rücken zu.
    Er kam prompt zu mir herüber geschritten: „Na? Will die Alpha-Wölfin mal eine Runde mit mir schwimmen gehen?“, fragte er in einem seltsamen Ton, der mir perdu nicht gefallen wollte.
    „Nein“, antwortete ich knapp, „nimm doch die da mit.“
    Ich deutete auf die lachenden und kichernden Wölfinnen.
    „Na gut!“, sprach er laut und deutlich, fast schon zu deutlich, als ob er etwas heraufordern wollte. „Dann gehen wir eben ohne dich schwimmen.“
    Sie alle machten wieder kehrt und wanderten zum großen See.
    Kopf schüttelnd fuhr ich fort meine Wunde zu lecken. Endlich sah ich einen Heilungsfortschritt und ich wusste, dass auch diese Wunde in ein paar Minuten verheilt sein würde.
    Noch einmal rief ich mir die Worte von Lupus in den Sinn.
    Um ehrlich zu sein, seine Worte hatten ein wenig enttäuscht geklungen, ganz so, als ob er gehofft hätte, dass ich wirklich mit ihm schwimmen ginge. Doch es gab zwei Dinge, die mich eindeutig zum Nein-Sagen bewegt hatten.
    Erstens: Ich hasste Wasser (aber nur, weil ich Lupus nicht traute. Er war nämlich ein wesentlich besserer Schwimmer als ich.) Und Zweitens hegte ich kein Interesse daran mit Lupus irgendetwas zu unternehmen.
    Obwohl ich ein Mitglied seines Rudels war, war ich doch eine richtige Einzelgängerin. Solche Sachen wie ‚Teamwork’ und ‚spielen in der Gruppe’ waren schon immer meine Schwächen gewesen. Ich spielte lieber allein und ging auf Entdeckungsreisen. So war ich wenigstens Serpentis los und die Weibchen aus dem Rudel ließen mich in Ruhe. Sie konnten sich einfach nicht damit abfinden, dass ich alles anders machte, als der Rest. Hätten sie mich im Wald auf den Baum klettern sehen, wären sicherlich Beschimpfung und Spott die Folge gewesen.
    Am Anfang, als sich das Rudel noch zusammen raufen musste, war es wirklich schlimm für mich gewesen, wenn sie mich beleidigten und verhöhnten, doch mittlerweile ignorierte ich sie vollkommen und schenkte ihnen keine Beachtung mehr. Sie waren es einfach nicht wert sich aufzuregen.
    Nachdem ich meine Wunde gereinigt hatte, was ja eigentlich nicht nötig war, aber ich tat es trotzdem, raffte ich mich wieder auf und ging zum See. Ganz enttäuschen wollte ich unseren Rudelführer ja schließlich doch nicht.
    Als ich den Hügel vor dem See erreichte, blickte ich zu ihnen hinab und überblickte das Schauspiel. Einige lagen am Ufer auf dem Kiesboden, ein Teil planschte wild im glasklaren Wasser und wieder andere ließen sich einfach auf dem Rücken treiben. Lupus lag auf seine Ellbogen gestützt im seichten Wasser und erblickte mich auf dem Hügel.
    „Ah, hallo Taiga! Kommst du doch noch?“, rief er und winkte mir fröhlich zu.
    Sogleich kam Serpentis angesprungen und tauchte ihn unter.
    Als er wieder den Kopf aus dem kühlen Nass steckte, sah er pitschnass zu mir herauf: „Du brauchst nicht zu kommen, kannst auch ruhig, wie immer, deiner Wege gehen! Wird sowieso voll hier“, sprach er nun plötzlich herablassend.
    Mir war es egal und so zuckte ich einmal mit den Schultern und verschwand wieder.


    Wie ich weg war, zog Lupus Serpentis an sich heran: „Bist du sicher, dass sie mich so mögen wird?“ – „Ganz sicher“, meinte sie zuversichtlich. Sie drehte sich zum Hügel um, auf dem ich soeben noch gestanden hatte. Wir werden ja sehen, ob die Alpha-Wölfin Alpha bleibt.


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    Das war der Auszug :)
    und was sagt ihr dazu?



    hier noch ein Paar Buchdaten zum Abschluss:


    Cover Front/Back: Eigengestaltung


    Farbbilder innen: 2


    ISBN: 3-938271-04-3


    Kostenpreis: 10 €


    Seitenzahl: 179


    Gewicht: 160g


    Maße:
    115mm x 180mm x 10mm


    Genre: Fantasy

  • Die Geschichte gefällt mir sehr gut, trotzdem würde ich dir empfehlen alles etwas mehr zu beschreiben; besonders die Umgebung. Die Handlung ist im allgemeinen gut, trotzdem zu stark auf die Hauptperson bezogen und die Gedanken und Gefühle kommen von anderen außer der Hauptperson schlecht herüber, sodass Lupus Verhalten etwas "dumm" wirkt, da seine Denkweise in keinster Weise erläutert wird.


    Aber da du noch nicht so lange als Schriftstellerin tätig bist, wird sich das wohl mit der Zeit legen. :wink:


    Zu den Rechtschreibfehler: Entweder du kopierst alles in Word oder ähnliches und machst die Rechtschreibprüfung oder du benutzt die Googl Toolbar, die eine eingebaute Rechtschreibkontrolle besitzt, die man aber erst starten muss.


    Da mein SUB gerade recht hoch ist im Verhältnis zu sonst; nämlich von 1-2 bis gar keinen; :mrgreen: (3 dt./ 7 eng. Bücher; 3000 dt./ 700 Seiten eng. Seiten) werde ich wohl dein Buch später lesen. Ich setze es auf meine SUB-Prevetiv-Liste; der Bücher die ich mit irgendwann besorgen will. ;)




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    @ All: Als Thema kann man auch die Bewertung mit angeben für die, die die "Baumansicht" eingeschaltet haben. Erklärung der Bewertung:

    • ++ sehr gut
    • + gut
    • o mittel
    • - schlecht
    • -- so schlecht kann doch kein Buch sein!?

    Für die, die sich nicht entscheiden können, würde ich zu dem Größerzeichen raten:

    • >++ besser als sehr gut => fantastisch=D>
    • >+ besser als gut => Topbuch!
    • >o etwas besser als mittel => Empfelenswert
    • >- etwas besser als schlecht => geht gerade so noch
    • >-- etwas besser als sehr schlecht => nicht empfehlenswert

    Für den schlimmsten Fall:

    • -- etwas schlechter als sehr schlecht => Brennstoff :evil:

    Zu deiner Homepage: Etwas textlastig manchmal (aber was will man sonst von einer Schriftstellerin erwarten 8)), aber immer einen Besuch wert; schon wegen deiner schönen Bilder!:thumright: Wenn da nicht die Unordnung wäre...8-[OstLatte

    Zufälle gibt es nicht! (Mortimer Wittgenstein, fiktive Person von Christoph Marzi)


    Ich :study: gerade:
    querbeet


    LibraryThing

  • Danke für die Kritik ^.^ und für die Bewertung ;)
    Ich werd mich bemühen an alles zu denken ;)
    Das mit der Umgebung war schon immer eine meiner kleinen Schwächen *muss mir die Regel: "Der Leser kann nicht gedanken Lesen!!!" mehr zu herzen nehmen *gg*
    Die Charaktäre im einzelnen bekommen nach und nach ein Einsichtsfesnter in ihre Gedankenwelt :) *so denke ich das zumindest - belehre mich sobald ich was falsches schreibe und du die sache anders siehst, sobald du es mal gelesen hast ;))
    Für den Anfang war mir wichtig, das man Taiga gut kennen lernt :)
    (Was ich mir im übrigen auch gerade abgewöhne ist dieses "Wie ich weg war," dieses "Wie" das eigentlich ein als sein sollte XD im ersten Buch ist der Fehler noch oft zu finden :/ aber im Zweiten hab ich mich bemüht alle Fehler dieser sorte rauszuschmeißen :bounce: - Der Zweite Teil ist aber noch nicht fertig ;) es dauert noch etwas bis zum Druck)


    Und was Rechtschreibprogramme betrifft - ich jage ja schon jeden Text durch Word :,(
    Aber Word findet auch nicht alle Fehler -.-"
    Ich hab hier sogar nen Duden und ein Wörterlexikon die beide im eifrigen Gebrauch sind :D aber ich lösche Trotzdem nicht alle Fehler aus ](*,) *ich sag dir, das kann einen verrückt machen #-o*


    zu meiner HP: Danke *gg*
    Ja ich weis ist etwas unübersichtlich geworden -
    Ich muss endlich mal anfangen wieder alles zu berarbeiten. Allein die Schreibtipps sehen Katastrophal aus -.-"
    Ich bin grad dabei mir ein neues Systhem zu übelegen ;)


    Hm - bist du so lieb und erklärst mir, was ein "SUB" eigentlich ist?
    Ich habe es schon oft gelesen, aber kann mit dem Begriff nichts anfangen ^^"

  • SUB, RUB, ZUB, bis auf letzteres, welches nur einmal vorkommt, sind die anderen Krankheiten offiziell hier im Forum "anerkannt". :mrgreen: Du hast eine SUB, wenn der "Stapel ungelesener Bücher" zu klein für ein Regal ist oder kein Platz ist. Ein RUB ist etwas größer und füllt gewöhnlich "Regale ungelesener Bücher". Wenn du einen ZUB, ja dann hast du eine Bibliothek eingericht mit ungelesenen Bücher: "Zimmer ungelesener Bücher".


    Wie gesagt; alles offiziel "anerkannte" Krankheiten, die fast 90% Der Forennutzer haben.8) Daher ist es immer sehr informativ oder lustig; beides geht auch, wenn man den Thread "SUB-Höhe und Titel" aboniert hat. 8-[ Tja bisher bin ich davon verschont geblieben und alles passte noch in die Schublade; sprich max. 1-2 Bücher, wobei ich dicke Bücher bevorzuge...:mrgreen:


    Ich hoffe, ich habe dich zum Schmuzeln gebracht...:loool:


    OstLatte


    PS: Wenn du auf den LibraryThing-Account-Link klickst, findest du meine Bibliothek. Leider hat der Dienst keine SUB-Liste parat... den Wert meiner Bibliothek wüsste ich auch gern... Aber der Dienst ist erst in der Beta-Phase (Testphase), vielleicht wird es eingebaut! :mrgreen:

    Zufälle gibt es nicht! (Mortimer Wittgenstein, fiktive Person von Christoph Marzi)


    Ich :study: gerade:
    querbeet


    LibraryThing

  • Danke :D
    Endlich weis ich was das ist ^.^
    Dann hab ich nur nen Sub :)
    Allerdings sind das Lernbücher fürs Zeichnen *gg*
    und ja du hast mich zum Schmunzeln gebracht ;)
    Ich hätte sicher auch einen "Rub" oder einen "Zub" wenn ich mehr Geld hätte *gg*
    Aber dank dieses Mangels an Barem, bin ich davon noch verschont - es sei denn es geht um Lernbücher *gg*


    Bei deiner Bibliothek werd ich mal vorbei schauen ^.^

  • So alles gelesen :mrgreen:
    Die Idee find ich super, aber irgendwie geht mir die Handlung zu schnell.
    Ich hab so den Eindruck einer ziemlichen Aneinanderreihung von Ereignissen :uups:
    Der Anfang hat mir besonders gut gefallen, du bist echt kreativ!!
    Hoffe du störst dich nicht zu sehr daran, wenn ich dich hier so kritisiere :pale:


    Viel Glück in deiner Karriere! ;)

    Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?


    Charles Dickens

  • Danke ^.^


    Nein, nein. An der Kritik stör ich mich nicht ;)
    Braucht man ja, wenn man weiter kommen will *gg*


    Stimmt schon, es geht sehr turbulent zu aber Taiga hat auch ein recht "turbulentes Leben" aber ich finde es passt so (nach meinem Geschmack) :)
    Immerhin tritt der Leser nach dem Prolog direkt ins Leben von Taiga ein und das ist nicht sehr "rosig".


    Aber trotzdem Danke für die Kritik ;)

  • Von "Wolfichan" aus Animexx ^^


    Fanthasianer – Die Fantasie beginnt.


    Allgemein


    Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch ein Bild, das die Autorin selbst gezeichnet hatte. Dort war ein Wolf, bzw. eine Art „Werwolf“ zu sehen.
    Und da ich so wolfsvernarrt bin, war mein Interesse geweckt.
    Ich suchte im Internet nach ihrem Buch, doch als ich das Cover sah, war ich zunächst sehr skeptisch. Ich hatte schon Sorge es wäre ein Kinderbuch, denn auch der Name klang ehrlich gesagt, sehr danach.
    Etwas enttäuscht zögerte ich, dieses Buch zu kaufen und las erstmal andere Lesermeinungen und die Leseprobe auf der Website der Autorin.
    Ich war zwar anfangs von der Erzählform etwas verwirrt, dennoch hab ich es im nächstbesten Büchergeschäft bestellt und wartete gespannt auf das Buch.



    Teil 1


    Einen Tag später konnte ich das Buch kaufen und im Gegensatz zu manch anderen Büchern, welche ich schon gekauft hatte, war mein Geldbeutel von dem Preis sehr angetan.
    Ich fing also sofort an, den ersten Teil, der Trilogie zu lesen.
    Ich schrieb ja, das ich von dem Erzählstil anfangs verwirrt war, was daran lag, dass die Autorin in der „Ich-Form" schreibt. Ich war eben, wie wahrscheinlich viele andere auch, an die dritte Person gewöhnt. Doch ich muss zugeben, das Diana diese Form meisterhaft hinbekommen hat. Hat man also die ersten Zweifel überwunden, findet sich an der Form nichts Ungewöhnliches mehr. Es liest sich sehr einfach und man kann, genau wie in jedem anderem guten Buch, in die Welt der Fanthasianer eintauchen. Es macht Spaß das Buch zu lesen.


    Doch worum geht es eigentlich in dieser Geschichte? Wie der Name schon sagt, um Fanthasianer. Das sind eine Art „Tiermenschen“, wenn man es so haben will, die von der „Stimme“ erschaffen wurden. Doch diese Wesen haben absolut einzigartigen Fähigkeiten, welche ich an dieser Stelle natürlich nicht verrate.
    Aber ich hatte ja erwähnt, das Wölfe meine absoluten Lieblingstiere sind und das war auch der Grund gewesen, warum ich mich für dieses Buch so sehr begeistern konnte.
    Die Hauptperson ist nämlich eine Wolfsfanthasianerin mit dem Namen Taiga.
    In dem Rudel, in welchem sie aufwuchs, war sie immer eine Außenseiterin. Insbesondere die Weibchen machten ihr immer wieder Schwierigkeiten, angeführt von der Betawölfin Serpentis.
    Da Taiga eine sehr neugierige Fanthasianerin ist und überhaupt alles anders macht, als ein gewöhnlicher Wolf, war das wohl der Grund für den Hass gewesen.
    Doch diese Zeit hatte Taiga stark gemacht. Stark für eine Reise, die sie später im Buch antritt, als sie von dem Rudelführer Lupus für „vogelfrei“ erklärt wird.
    Unterwegs trifft die Fanthasianerwölfin auf viele Freunde, die ihr helfen und sie gern haben. Aber auch viele Feinde lauern ihr auf und wollen die Wölfin vernichten.

  • *gg* Danke :)
    Ich hab ja eigentlich noch mehr Lesermeinungen zu Teil 1 *grad seh das ich die garnicht gepostet hab*
    Sollte ich hier vielleicht auch mal dazu fügen :) *mach ich demnächst - aber jetzt leg ich erstmal ne Pause ein - war den ganzen Tag unterwegs *gg*

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Diana Seufert, Fanthasianer / Die Fantasie beginnt Teil 1 (Fantasy *gg* der etwas anderen Art)“ zu „Diana Seufert, - Die Fantasie beginnt“ geändert.