Michelle Raven / Tödliche Verfolgung

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  • Jack Tease kann sein Pech nicht fassen! Seit Jahren setzt er alles daran, sein eigens Transportunternehmen zum Laufen zu bringen, und jetzt, da er gerade am Ziel angelangt ist, wird ihm sein LKW gestohlen – samt Ladung. Mitten im kargen, abgelegenen Niemandsland von Texas muss sich der Trucker nun ohne Geld, Handy oder Papiere zu Fuß durchschlagen. Doch Jacks Schicksal wendet sich unverhofft, als Lissa Cameron in sein Leben rast – im wahrsten Sinne des Wortes. Die junge Motorradfahrerin erkennt Jacks prekäre Lage und bietet ihm spontan ihre Hilfe an. Jack ist von der Vorstellung, sich von einer Frau über den Highway chauffieren zu lassen, zunächst nicht sonderlich begeistert. Doch obwohl Lissas Hartnäckigkeit ihm gehörig auf die Nerven geht, fasziniert ihn zugleich ihre offene, unbekümmerte Art – und er weiß, dass sie seine einzige Chance ist, den Truck jemals wiederzufinden. Auf Lissas Harley nehmen sie die Verfolgung auf. Was sie aber nicht wissen: Ihre Suche hat sich schon längst zu einem lebensgefährlichen Unterfangen entwickelt. Denn die Ladung im Truck ist wertvoller, als Jack jemals hätte ahnen können, und ihr Besitzer wird vor nichts zurückschrecken, um sie sich wiederzuholen …


    Quelle: Klappentext




    Tödliche Verfolgung hat für mich die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und sympathischen Charakteren (zumindest die Guten).


    Zu Beginn lernt man Jack und Lissa kennen, allerdings erfährt man nicht so richtig viel über ihr Leben, lediglich Andeutungen. Nichts desto trotz sind sie mir aber gleich ans Herz gewachsen. Durch ihre sympathische Art begleitet man sie gerne durch Höhen und Tiefen. Lissas „freches Mundwerk“ sorgte für eine Prise Humor.


    Nachdem Jack sein Truck gestohlen wurde und Lissa ihn auf ihrem Motorrad mitgenommen hat, wird schnell klar, dass mehr dahinter stecken muss. Warum wurde sein Truck gestohlen?


    Es beginnt eine Verfolgung, bei der die beiden nie genau wissen, wer hinter ihnen her ist und wo der Feind gerade steckt, was er plant. Es ist nur klar, dass er über Leichen geht.
    Währenddessen entwickeln sich zarte Gefühle zwischen den beiden. Trotz der kurzen Zeit wirkt ihr Näherkommen aber als nicht zu schnell.


    Aus der Perspektive des Lesers hat man einen größeren Überblick über die Handlung, da die Sicht der Erzählung auch zum Feind wechselt. Gegen die Gefahr, die davon ausgeht, bringt das natürlich aber auch nichts.


    Ebenfalls zu Wort kommen Erin (Lissas beste Freundin) und der Privatdetektiv Ross Gladstone. Während sich das große Ganze (auch für den Leser) immer mehr erschließt, sind die beiden gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen und sich endlich auszusprechen.


    Als klar war, dass der Truck nicht grundlos gestohlen wurde, wechselten sich Spannung und Verschnaufpausen ab, bis es beim Finale um Alles sing. Das Finale war auch soweit nachvollziehbar, allerdings hatte ich bei einem halsbrecherischen Manöver zuerst meine Probleme, mir das ganze Szenario bildlich vorzustellen. Erst später habe ich verstanden, was genau passiert war.


    Das Ende klingt in Ruhe aus, ohne zu abrupt zu enden. Endlich erfährt man jetzt ein bisschen mehr über Lissa, wobei ich gerne auch mehr über Jack erfahren hätte. Auch Erin blieb mir bis zum Schluss zu blass.


    FAZIT: Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: für Tödliche Verfolgung: Eine Geschichte, die mit einer Verfolgungsjagd, zwei Liebesgeschichten und zwar blassen, aber sympathischen Charakteren aufwarten kann.

    :study: Things we never said von Samantha Young

    :musik: Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks

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