Jane Austen - Mansfield Park (ab 27.02.16)

  • William ist weg und Fanny sehr geknickt - naja, die Bartrams sind ja auch nur bedingt hilfreich wenn es darum geht, jemanden aufzuheitern :roll: immerhin versucht es Lord Bertram, aber seine Frau bringt ja wieder den verschärften Einsatz - sie geht also tatsächlich davon aus, dass Fanny den Rest ihres Lebens bei ihr verbringt, ihr den Tee macht und den Abend vertreibt weil sie zu faul ist, nur selbst den Finger zu krümmen… na wenigstens der Lord sieht eine Zukunft für Fanny außerhalb von Mansfield. Nur fürchte ich, er hat da den Falschen im Blick :-, Und Mary wird also aufgefressen von Eifersucht, sieh an sieh an :twisted: so offensichtlich wie sie Fanny ausfragt ist ja klar, was sie befürchtet - dabei will sie doch gar keine Pfarrersfrau werden. Ich glaub, sie weiß noch immer nicht, was sie wirklich will….


    Kapitel 30 ist einfach nur ohne Worte- ich hab mich herrlich amüsiert. So viel zur Fremd- und Eigenwahrnehmung - wenn der gute Henry wüsste, wie seine so angeschmachtete Fanny wirklich von ihm denkt :totlach: das wird wohl ein böses Erwachen für den Herren, der so überheblich das Kapitel beendet mit "was haben der Lord und Edmund schon für Fanny getan im Gegensatz zu dem, was ich ihr jetzt Gutes tun werde" boah, der Satz war wieder typisch und ein echter Aufreger :wuetend:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Aus welche Gründen auch Edmund das ablehnt, so bin ich doch seiner Meinung - ein Geschenk einfach so zurück zu geben ist verletzend, das tut man nicht. Soviel Anstand gehört auch dazu.

    Da stimme ich dir zu, aber ich denke, wäre Edmund nicht so blind verliebt, würde er es auch ungehörig finden, dass Mary ein Geschenk einfach weiterverschenkt.


    Und Mary wird also aufgefressen von Eifersucht, sieh an sieh an so offensichtlich wie sie Fanny ausfragt ist ja klar, was sie befürchtet - dabei will sie doch gar keine Pfarrersfrau werden. Ich glaub, sie weiß noch immer nicht, was sie wirklich will….

    Ja, Mary ist wirklich seltsam. Einerseits brodelt sie vor Zorn, dass Edmund abgereist ist und sich nicht wegen ihr von seinem Vorhaben abbringen hat lassen. Andererseits beginnt sie, nachdem sie sich die ganze Zeit bemitleidet hat, ihr verletzendes Verhalten Edmund gegenüber zu erkennen und scheinbar sogar zu bereuen. :scratch: Ich vermute aber eher, das dieser Anfall von Reue nur vorübergehender Natur sein wird. :twisted:

    das wird wohl ein böses Erwachen für den Herren,

    Ich durchschaue Henrys Absichten nicht so recht...er lobt Fanny gegenüber seiner Schwester, kann aber nichts zum Zeitpunkt seiner sich wandelnden Gefühle sagen - was will er eigentlich von ihr? Er preist ihre Klugheit, Zärtlichkeit (gegenüber ihrem Bruder), Geduld und Fügsamkeit (gegenüber ihrer Familie) und denkt vielleicht, dass sie ihm diese Eigenschaften als seine Frau auch entgegenbringen wird? :totlach: Er ist der Meinung, dass er Fanny voll vertrauen könnte - vielleicht weil er sie als so sanftmütig einschätzt, dass sie ihn sowieso nie hintergehen würde und er ein nettes, bescheidenes, geduldiges, dankbares und ruhiges Frauchen zu Hause hat, das ihn anbetet. :-k Ich bin sehr gespannt, wie Fanny reagieren wird.

  • was will er eigentlich von ihr?

    heiraten… tatsächlich heiraten, denke ich :wink:

    nettes, bescheidenes, geduldiges, dankbares und ruhiges Frauchen zu Hause hat, das ihn anbetet.

    vor allem letzteres erwartet er :roll:

    Ich vermute aber eher, das dieser Anfall von Reue nur vorübergehender Natur sein wird.

    das denke ich auch :twisted:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Hallo ihr Lieben,


    ich melde mich mal aus dem Urlaub, kann aber leider keine einzelnen Sätze von euch zitieren, sondern immer nur den gesamten Beitrag, da ich nur mein ipad mit dabei habe.


    Der Ball war an sich ein toller Erfolg und sogar die Unannehmlichkeiten für Fanny, die ich hatte kommen sehen, sind ausgeblieben. Sogar das Thema mit den Ketten hat sich für Fanny wie von selbst gelöst.


    Edmund und Mary: Zwar scheint Edmund nun seinerseits aufgegeben zu haben bei Mary. Die wiederum spielt aber vermutlich gerade mit dem Gedanken, dass Edmund vielleicht doch einen ganz netten Ehemann abgeben würde. Zumindest kann sie offensichtlich nicht ohne ihn, denn in seiner Abwesenheit muss sie dauernd an ihn denken und vermisst ihn ganz schrecklich. Andererseits kann das aber auch einfach nur daher rühren, dass Edmund ja eventuell eine andere finden könnte in der Zeit und Mary es einfach nicht erträgt, dass er andere Frauen auch toll finden könnte. Ich hatte aber dennoch das Gefühl, dass sie nach seiner Abwesenheit geneigter wäre, ihn zu heiraten.


    Fanny und Henry: :roll: Henry glaubt tatsächlich, er könnte bei Fanny landen. Zwar glaube ich nicht, dass Fanny auf seinen Antrag positiv reagieren wird, da aber Sir Thomas von Henrys Avancen ganz angetan zu sein scheint und Fanny eine niedrige Position in der Gesellschaft hat, wird das Ganze vermutlich nicht zu ihrem Gunsten ausgehen. Ich habe sogar die Befürchtung, dass sie Henry heiraten muss, pflichtmäßig.
    Seltsam war Henrys Sinneswandel auf jeden Fall. Ich glaube aber, er ist nur in Fanny verliebt, weil er instinktiv weiß, er kommt nicht an sie heran. Sie ist ihm nicht so verfallen wie die beide Bertram Schwestern zum Beispiel, und was man nicht haben kann, will man ja bekanntlich am meisten.

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

    Kübra Gümüsay - Sprache und Sein

  • Ich habe sogar die Befürchtung, dass sie Henry heiraten muss, pflichtmäßig.

    das wäre aber das erste Mal bei Jane Austen, dass es so ausgeht - das glaub ich irgendwie nicht :scratch:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Kapitel 30 ist einfach nur ohne Worte- ich hab mich herrlich amüsiert. So viel zur Fremd- und Eigenwahrnehmung - wenn der gute Henry wüsste, wie seine so angeschmachtete Fanny wirklich von ihm denkt das wird wohl ein böses Erwachen für den Herren, der so überheblich das Kapitel beendet mit "was haben der Lord und Edmund schon für Fanny getan im Gegensatz zu dem, was ich ihr jetzt Gutes tun werde" boah, der Satz war wieder typisch und ein echter Aufreger

    Also der Typ hat sie nicht mehr alle. So ein Schnösel! :roll: Der glaubt auch die Frauen reißen sich um ihn....
    Das wird bestimmt lustig... :lol:


    Unglaublich das, außer dem Onkel, alle denken, dass Fanny für immer in Mansfield bleiben wird. Natürlich, wer würde denn Fanny heiraten. ](*,)#-o
    Sowas engstirniges....

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Kap. 31
    Henry erwischt Fanny allein und überbringt ihr die frohe Kunde, dass William zum Leutnant befördert wurde. Fanny ist so begeistert, dankbar, glücklich und vor allem arglos...und Henry nutzt die euphorische Stimmung, um ihr seinen Verdienst an diesem heimlichen Projekt unter die Nase zu reiben und sie mit einer Liebeserklärung zuzuquatschen. Als Fanny endlich versteht, was er da tut, glaubt sie ihm kein Wort und vermutet, dass er sie verschaukelt, wie er es auch mit ihren Cousinen getan hat. Sie hat ein sehr realistisches Bild von ihm und ist zum Glück auch weiterhin in ihrer Meinung unbeirrt. :applause: Sie befindet sich aber emotional in der Zwickmühle, einerseits freut sie sich über Williams Beförderung und andererseits belastet sie Henrys Antrag. Henry akzeptiert ihre Ablehnung nicht und lässt seine Schwester auch noch für sich bei Fanny werben :roll: , worauf Fanny aber nicht reinfällt. Ich fand die briefliche Antwort an Mary gar nicht so schlecht für die schüchterne und rücksichtsvolle Fanny, aber vermutlich wird es für die Crawfords nicht deutlich genug sein.
    Ach ja, ich wüsste ja zu gern, wieviel Pfund/Penny Mrs. Norris dem guten William (der sich schön die Taschen vollgehauen hat) mitgegeben hat? :twisted:


    Kap. 32
    Henry Crawford gibt nicht auf und hält bei Sir Thomas um Fannys Hand an. :shock: Und dieser verkündet Fanny freudestrahlend ihr Glück und muss feststellen, dass Fanny entsetzt ist und die Heirat rundheraus ablehnt. Mies finde ich von Sir Thomas, dass er Fanny als undankbar, eigensinnig und bockig ansieht und ihr die Beförderung Williams und die Vorteile für ihre Familie vor den Latz knallt ohne ihre persönlichen Beweggründe zu akzeptieren. :wuetend: Weil sie nicht nach seinem Willen handelt, ist er auf sie sauer. Und die unglückliche Fanny schweigt über Henrys wahren Charakter, weil sie ihren Cousinen nicht schaden will. Sir Thomas interpretiert ihr Weinen allerdings als mädchenhafte Schüchternheit und geht mit dem Gedanken aus dem Gespräch, dass sie mit "ein wenig Zeit, ein wenig Drängen, ein wenig Geduld, ein wenig Ungeduld" noch weichgeklopft werden könnte. Immerhin besteht Sir Thomas darauf, dass ihr Zimmer ab sofort geheizt wird und dass dieses Gespräch nicht für Lady Bertram oder gar Mrs. Norris bestimmt ist.


    Fanny tut mir wirklich leid, zumal sie mit niemandem über ihre Not sprechen kann. Aber zumindest lässt sie sich nicht weichklopfen (aber wie lange noch :-? ), ist sauer auf Henry Crawford und nimmt sich vor, diesem am nächsten Tag klar und deutlich eine Absage zu erteilen. Der steht aber schon am gleichen Tag vor der Tür und Fanny (nicht Mrs. Norris :totlach: ) muss allein mit ihm sprechen. :shock:
    Schon wieder so ein Cliffhanger :lechz: - ich will doch wissen, wie und ob Fanny da rauskommt.



    Da ab heute und morgen einige von euch zur Messe fahren, ist die Frage, wie wir die MLR weiter gestalten wollen? Wollen wir Freitag normal weiterlesen und die Messebesucher holen nach dem Wochenende mit den Kommentaren auf? Oder wollen wir das Pensum auf ein Kapitel je Tag reduzieren? Oder wollen wir pausieren bis Sonntag oder Montag? Ich bin da flexibel und richte mich nach der Mehrheit. Und euch Messebesuchern wünsche ich ganz viel Spaß, nicht so viel Gedränge, gutes Durchhaltevermögen und eine ganz tolle Buchmesse. :friends:

  • Wollen wir Freitag normal weiterlesen und die Messebesucher holen nach dem Wochenende mit den Kommentaren auf?

    also ich hab auf jeden Fall die entsprechenden Kapitel dabei und im Zug genug Zeit zum Lesen :) und der Laptop ist auch dabei, aber ich kann nicht garantieren, dass ich ausführlich abends noch posten kann :uups: den Spaß haben wir auf jeden Fall, danke schön :kiss:


    und jetzt muss ich noch schnell die heutigen Kapitel fertig gelesen, den Heiratsantrag hab ich schon :totlach:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Huhu, meine Lieben, bei mir wird es etwas eng. Ich schau, dass ich wieder aufhole, aber das wird happig. Ich melde mich wieder, wenn ich aufgeholt habe

    „Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.”


    Claude Chabrol (*1930), frz. Filmregisseur u. -kritiker

  • Ich fand die briefliche Antwort an Mary gar nicht so schlecht für die schüchterne und rücksichtsvolle Fanny, aber vermutlich wird es für die Crawfords nicht deutlich genug sein.

    Nein, die war nicht deutlich genug, das ist mal klar… viel zu konfus und höflich um durchzudringen bei zwei Menschen wie den Crawfords

    und dieser verkündet Fanny freudestrahlend ihr Glück und muss feststellen, dass Fanny entsetzt ist und die Heirat rundheraus ablehnt.

    nun, sie hat ihre Abneigung nie deutlich gezeigt und er kann gar nicht anders als überrascht sein. Er kennt Henry ja nur von der positiven Seite, er hat keine Ahnung, was die letzten Monate passiert ist. Er sieht einen wohlerzogenen, reichen, höflichen jungen Mann mit guten Umgangsformen und damit eine hervorragende Partie für seine Nichte.

    Henry Crawford gibt nicht auf und hält bei Sir Thomas um Fannys Hand an.

    was zu erwarten war - immerhin hat er wirklich ernste Absichten, wenn auch nur, weil er keine leichte Beute hat

    Mies finde ich von Sir Thomas, dass er Fanny als undankbar, eigensinnig und bockig ansieht und ihr die Beförderung Williams und die Vorteile für ihre Familie vor den Latz knallt ohne ihre persönlichen Beweggründe zu akzeptieren.

    Jein - auch der Lord ist ein Kind seiner Zeit, gefangen in Konventionen seiner Schicht. Er kann auch nicht einfach aus seiner Haut. Für ihn stellt sich ihr Verhalten so dar, auch hier gilt wieder: er weiß nichts von den Vorgängen der Monate zuvor und Fanny schweigt aus falschem Schutz ihren Cousinen gegenüber. Die täten das nicht, das ist wohl sicher. So sieht er eben nur eine junge Frau, die aus den für ihn falschen Gründen (die sie ja nicht mal begründet) eine fantastische Chance ausschlägt, die sie ja nur bekommt durch ihre gegenwärtige Postion im Hause Mansfield.
    Hier müssen wir einfach an die damaligen Regeln und Konventionen denken und dürfen das nicht aus heutiger Sicht betrachten. Allerdings ist auch deutlich, dass Jane Austen diese Konventionen auch nicht mochte und ihre Starrheit hier bloß stellt.


    So, ich schau hier rein versprochen - wie auch immer Ihr Euch entscheidet wegen des Pensums. Aber jetzt pack ich zusammen und morgen bin ich weg nach Leipzig :winken:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Ich hab bisher nur das eine Kapitel von heute gelesen.... Also der Henry hat echt nerven, wie kann man nur so überzeugt von sich sein. ](*,)
    Und Mary ist ja auch lustig.


    Oh man, ich finde Fanny schlägt sich wacker. Aber irgendwann wird sie ihm ein Nein geben müssen fürchte ich...

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Ich hänge schon wieder! Erst bin ich zu schnell und gestern kam ich gar nicht zum Lesen. Ich bin erst bei Kapitel 29.

  • dann kann ich ja jetzt entspannt über die Messe toben - ich bin Euch weit voraus, ich hatte viel Zeit im Zug :-, holt mal gemütlich auf und dann sehen wir weiter :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Für ihn stellt sich ihr Verhalten so dar, auch hier gilt wieder: er weiß nichts von den Vorgängen der Monate zuvor und Fanny schweigt aus falschem Schutz ihren Cousinen gegenüber. Die täten das nicht, das ist wohl sicher. So sieht er eben nur eine junge Frau, die aus den für ihn falschen Gründen (die sie ja nicht mal begründet) eine fantastische Chance ausschlägt, die sie ja nur bekommt durch ihre gegenwärtige Postion im Hause Mansfield.
    Hier müssen wir einfach an die damaligen Regeln und Konventionen denken und dürfen das nicht aus heutiger Sicht betrachten. Allerdings ist auch deutlich, dass Jane Austen diese Konventionen auch nicht mochte und ihre Starrheit hier bloß stellt.

    Du hast ja Recht - wir haben als Leser die allwissende Perspektive und wissen, was für ein Schlawiner Henry ist. Aber ich finde dennoch Sir Thomas´ Reaktion sehr starrsinnig. Zuerst war er so nett zu ihr, aber in dem Moment, wo sie nicht nach seinen Vorstellungen agiert, wird er komisch. Wobei man ihm zugute halten muss, dass er dennoch sehr fair Fanny gegenüber bleibt, siehe heizen und Diskretion in Bezug auf Lady Bertram und Mrs. Norris.


    Huhu, meine Lieben, bei mir wird es etwas eng. Ich schau, dass ich wieder aufhole, aber das wird happig. Ich melde mich wieder, wenn ich aufgeholt habe

    Ich hänge schon wieder! Erst bin ich zu schnell und gestern kam ich gar nicht zum Lesen. Ich bin erst bei Kapitel 29.

    Na dann warte ich vielleicht bis Sa mit den nächsten Kapiteln, damit keiner in Stress kommt. Was ist eigentlich mit euch, @Pippilotta :-) und @Berna, wo steckt ihr denn ? :winken::friends:

    dann kann ich ja jetzt entspannt über die Messe toben - ich bin Euch weit voraus, ich hatte viel Zeit im Zug :-, holt mal gemütlich auf und dann sehen wir weiter :wink:

    Tob mal ordentlich :drunken: , liebes Hörnchen. :friends:

  • Was ist eigentlich mit euch, @Pippilotta :-) und @Berna, wo steckt ihr denn ?

    Ich bin noch da. Ich hatte mich am Sonntag :arrow:zurück gemeldet, bin aber noch akut im Verzug. Ich lese fleißig und schaue mir auch immer eure entsprechenden Kommentare hier im Thread an. Ich hoffe, dass ich bald wieder auf dem Laufenden bin. :winken:

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe jetzt auch Kapitel 31 und 32 gelesen. Und ich schließe mich auch der Mehrheit an und warte jetzt erstmal mit den nächsten Kapiteln.
    Wünsche denjenigen unter euch, die hinfahren, eine wunderschöne Buchmesse. Ich hoffe, nächstes Jahr bin ich mit von der Partie.


    Zum Thema Henry und sein Heiratsantrag: Ich muss Squirrel da zustimmen. Sir Thomas benimmt sich Fanny gegenüber nach wie vor fair für seine Verhältnisse, denn er kann ja nicht riechen, warum Fanny so abgeneigt auf Henrys Heiratsantrag reagiert, weil er die ganze Vorgeschichte eben nicht kennt. Ich glaube aber, dass er es dann noch einmal in einem ganz anderen Licht sehen würde und Fanny vermutlich auch in ihrer Meinung unterstützen würde.
    Es ist sehr nobel von Fanny, dass sie ihrer Cousinen zuliebe nichts erzählen will, aber wie auch vorher schon erwähnt wurde, würden ihre Cousinen es vermutlich nicht so halten, wenn es umgekehrt passiert wäre.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Edmund in dem Ganzen noch eine nicht unwesentliche Rolle spielen wird, denn er kennt Henry ja auch nur zu gut und wird Sir Thomas hoffentlich die Augen öffnen.


    Mrs Norris übrigens ... :roll: Was geht die Frau mir auf die Nerven!

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

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  • Ach ja, ich wüsste ja zu gern, wieviel Pfund/Penny Mrs. Norris dem guten William (der sich schön die Taschen vollgehauen hat) mitgegeben hat?

    Also in meinem Buch gibt es dazu eine Fußnote, ich tippe das mal ab, ist nicht viel


    Im Buch Mansfield Park, reclam Ausgabe, Seite 586, Punkt 30
    James Austen-Leigh (das ist Jane Austens Neffe) berichtet in A Memoir of Jane Austen (1870), Kap. 10, seine Tante habe der Familie erzählt, "dass die >erhebliche< Summe, die Mrs. Norris William Price gab. ein Pfund war".

    :totlach: so viel dazu....


    und Fanny (nicht Mrs. Norris ) muss allein mit ihm sprechen.

    ja die Stelle war wieder der Hammer.... :totlach::roll: Ich würde so so gern mal mit Jane Austen über diese Art Charakter in ihrem Buch reden. Ob es da ein Vorbild in ihrem Leben gab?

    Ich fand die briefliche Antwort an Mary gar nicht so schlecht für die schüchterne und rücksichtsvolle Fanny, aber vermutlich wird es für die Crawfords nicht deutlich genug sein.

    Ja das es nicht genug ist, ist zu befürchten....

    Es ist sehr nobel von Fanny, dass sie ihrer Cousinen zuliebe nichts erzählen will, aber wie auch vorher schon erwähnt wurde, würden ihre Cousinen es vermutlich nicht so halten, wenn es umgekehrt passiert wäre.

    Ja, sie könnte ruhig ihre Ellenbogen etwas ausfahren. Das ist schon eine ernste Situation für sie.... Fanny ist zu gut für die Welt..., Bzw wurde sie einfach immer so klein gehalten das sie sich das auch einfach garnicht traut. Letztlich müsste Sir Thomas ihr das auch glauben... :-?


    Ich hab für Morgen gleich mitgelesen, konnte nicht aufhören, da es ja an einer spannenden Stelle endete. :lechz:
    Aber leider passiert garnicht so viel. Ich finde es unerträglich wie aufdringlich Henry sich benimmt. Boah der is echt langsam richtig unerträglich. Ich verstehe Edmund nicht das er sich da so blenden lässt. :wuetend: Er hat doch gesehen wie er sich seinen Schwestern gegenüber verhalten hat, wie kann er das so naiv sehen? Er sollte Fanny lieber Mut machen.... Und Händchen halten reicht da nicht.... :roll:
    Mal sehen was passiert, wenn alle merken, dass Fanny es ernst meint und ihn definitiv nicht heiraten wird. :-?
    Und die Stelle mir Mrs. Betram und ihrem Mops und dem Nachwuchs. :totlach: Die Frau ist ja der Hammer. Oh man... :totlach:

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)