Jane Austen - Mansfield Park (ab 27.02.16)

  • Man sieht doch immer den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eigenen Auge Nein, momentan sieht er keinerlei Ähnlichkeit zwischen sich und Henry, allerdings ist er Fanny dazu auch viel zu geschwisterlich verbunden - jedenfalls jetzt noch…. er realisiert doch gar nicht, dass Fanny mittlerweile leicht anders fühlt als seine Schwestern.

    Henry sieht ja Miss Crawford auch noch nicht so wie er sie sehen sollte. :-)
    Noch merkt Edmund nicht, dass er möglicherweise gleichsam handelt, oder auch doch ganz anders.

    Edward ging mir in Kapitel 11 und 12 ein bisschen auf die Nerven. Ich finde er kommt manchmal etwas von oben herab rüber mit seinen Belehrungen über dies und jenes und seinen "Belehrungen" und Berichtigungen Fanny gegenüber. Das hat ihn mir in ein etwas nicht so schönes Licht gerückt.
    Fanny dagegen hat ja schon Ansätze darin ihre eigene Meinung zu haben, traut der aber nicht. Wobei ich ihr total zustimme in dem was sie über die Bertram Schwestern und Mr.Crawford denkt. Warum sieht das ausser ihr keiner oder traut es sich nur niemand anuzsprechen? Maria benimmt sich total unmöglich finde ich vorallem Mr.Rushford gegenüber. Sie hat eine Entscheidung getroffen, wohl übereilt und nun hat sie Schwieirgkeiten dazu zu stehen....

    Edmund kommt manchmal sehr von oben herab, das sehe ich auch so. Er erscheint wie man sich eher seinen Vater vorstellen kann.
    Maria war eben im heiratsfähigem Alter und brauchte einen Mann mit Geld. Da kam Mr. Rushford gerade zur rechten Zeit. Hätte sie gewußt, dass es auch noch Henry gibt, hätte sie sicherlich mit ihrer Verlobung gewartet.

  • Kapitel 9 und 10


    Leider war ja mein erster Beitrag zu Kapitel 9 und 10 auf einmal verschwunden, was ich sehr schade finde, denn genau diese beiden Kapitel fand ich sehr interessant.
    Lustig gemacht habe ich mich direkt zu Anfang, als der "Tagesplan" geschmiedet wurde. :totlach: Essen - Besichtigung mit Spaziergang - Essen - Heimfahrt. Und reden dann von Stress. :totlach: Einfach wundervoll, wie das damals war.
    Die Dreiergruppierungen, die sich bei der Hausbesichtigung gebildet haben, fand ich äußerst interessant und symbolisch zusammengesetzt. Maria steht wortwörtlich zwischen Mr Rushwort und Henry Crawford und Edmund wird von Mary Crawford und Fanny begehrt (auch wenn Fanny das noch nicht so klar vor Augen hat).
    Traurig war mal wieder, dass Fanny hinterher zurückgelassen wurde und die Leute auch dauernd wieder verschwunden sind. Hat aber einen sehr lustigen Effekt, denn Fanny ist quasi die Beobachterin der gesamten Ereignisse.
    Lachen musste ich bei Julia. :totlach: Wie sie flüchtet vor den alten Damen. Und zack ... klettert sie auch über das Tor. Echt witzig.
    Da sich auf Sotherton ganz schön viel zugetragen hat, ist es nur natürlich, dass sich alle auf der Rückfahrt insgeheim fragen, ob der Tag nun ein gelungener war oder nicht.
    Achso, und nicht zu vergessen: Mrs Norris in der Barouche :evil: Ist das ihr ernst, den am schwierigsten zu haltenden Korb mal wieder Fanny zu geben? Das ist echt typisch und sowas von abstoßend.
    @Squirrel: Vielen Dank für deine Erklärung zu "black". Jetzt ergibt es auch für mich Sinn. :)


    Kapitel 11 und 12

    Ob Edmund auch erst nach Mary schaut, um dann seine Liebe zu Fanny zu entdecken:

    Hmmm... vielleicht... Das wäre eine schöne Deutung seiner eigenen Vorträge und würde mir als Ausgang der Geschichte sehr gefallen. O:-)

    Allerdings ist das für sie die Meinung der Allgemeinheit, denn die Allgemeinheit kann ja nicht irren.

    :totlach: Tatsächlich, was für ein Schwachsinn! Ich musste direkt an die heutigen Bestsellerlisten denken zum Thema: Die Allgemeinheit kann nicht irren. Und ob!

    Edward ging mir in Kapitel 11 und 12 ein bisschen auf die Nerven. Ich finde er kommt manchmal etwas von oben herab rüber mit seinen Belehrungen über dies und jenes und seinen "Belehrungen" und Berichtigungen Fanny gegenüber.

    Kann ich hier sehr gut nachvollziehen. Ich finde es auch ein bisschen schade, dass er Fanny manchmal so herablassend behandelt, kann aber nicht unbedingt sagen, dass es mich nervt.
    Ich hoffe nur, dass er Fannys Werte irgendwann einmal mehr zu schätzen weiß. Momentan lässt er sich von Mary wirklich nur schöne Augen machen, dabei kann das doch nur schief gehen, so wie sie über seinen zukünftigen Job herzieht.
    Und vor allem mal wieder traurig für Fanny. Sie muss dauernd zurückstecken. Wahnsinn, dass sie sich kein einziges Mal beklagt. Auch wenn das auf der einen Seite ein Zeichen von Naivität und Schwäche ist, so finde ich doch, dass es auch auf einen guten Charakter und ein besonnenes Wesen hinweist. Ein bisschen mehr Mut muss sie sich eben noch antrainieren.

    Fanny tut mir weiter oft leid, irgendwie benutzt sie fast jeder zu seinen Zwecken

    Ja, das ist wirklich so. Vor allem Mrs Norris, wo wir grad schon mal bei dem Thema wären. :evil: Die Frau ist unmöglich. Thomas aber auch. Der macht auch nur das, was ihm grad am besten in den Kram passt. Immer nur zum eigenen Vorteil alles.


    Werde heute vermutlich nicht mehr dazu kommen, Kapitel 13 und 14 zu lesen und zu posten. Wahrscheinlich wird das sogar erst morgen Abend wieder was. Aber das ist ja leicht aufzuholen. :wink:
    Wünsche euch allen nun erstmal ein schönes Wochenende. Ich hoffe, ihr habt was schönes vor und genießt es.

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

    Kübra Gümüsay - Sprache und Sein

  • Kapitel 13


    widmet sich des Theaterspielens. Edmund ist dagegen und Tom aber unbedingt dafür. Die Lady ist natürlich wieder zu apathisch, um eine Meinung zu haben. Der Hausschreiner soll es richten. Ein Bücherregal verschieben, Billiardtisch verschieben, Die Tür zu Papas Arbeitszimmer öffnen, Vorhang nähen (wobei die Schnorrerin Mrs. Norris gleich wieder absahnt). :lechz: Und dann was soll aufgeführt werden. Als sie sich endlich für ein Stück geeignet hatten, wer spielt welche Rolle. :pale: .

  • Huhu ich lebe noch. Also ich hab bis Kapitel 12 gelesen heute früh und hab dann einen Familienbesuch gemacht.
    Teilweise hab ich die Dinge recht gut mitbekommen, dachte ich. Wie ihr dann aber mit den Vornamen hier angefangen habt, war zunächst wieder mal verwirrt und dachte nur "HÄ wer ist nun Henry" :pale: .
    Ich würde mich ja gern mehr in eure Diskussion einklinken, aber bisher bin ich nur Nutznießer davon, um das Buch besser zu verstehen. 8-[
    Na dann rann an die nächsten Kapitel :rambo: .
    Ich wünsche euch natürlich auch ein erholsamen Wochenende.

    :study: Kai Meyer - Die Spur der Bücher

    :study: Christine Kabus - Das Lied des Nordwinds

  • Ich hopple noch hinterher, aber ich dacht ich schreib jetzt auch mal ein wenig was zu den Kapiteln 1 bis 7, sonst bleib ich hier noch ewig schweigsam ^^


    Kapitel 1 bis 7

    Das ist so ein klassischer Anfang für Austen - Vorstellung der Protagonisten und der Ausgangssituation, jetzt darf sich die Geschichte entwickeln.

    Ich liebe ihre Anfänge, ich hab da immer das Gefühl, sie nimmt sich jeden erdachten Charakter, schmeisst sie in einen Würfelbecher, schüttelt ordentlich durch und lässt den Spaß zeremoniell beginnen :pray: Einfach unverkennbar und dafür schätz ich sie sehr!

    Lady Bertram´s Charakter kommt in diesem Kapitel deutlicher zum Vorschein - sie ist ziemlich passiv, hat keine Zeit für ihre Kinder und interessiert sich eher für den Mops und ihre Handarbeit.

    Die Gute wird auch sicher so sterben, wie sie gelebt hat, absolut desintressiert und nur nach ihrem (fünften?) Mops rufend. #-o Ich kann ja Faulheit durchaus verstehen ^^ aber, dass sie sich weder für ihren Mann, noch für ihre Kinder interessiert ist schon traurig.

    und ich Northanger Abbey - da ist Jane Austen so herrlich bösartig und sarkastisch

    ... und durchbricht zum ersten (und wahrscheinlich einzigen ?) Mal die vierte Wand! :lechz: Das Buch ist bis jetzt auch mein Lieblingsbuch von Austen :love:




    So eine blöde Kuh! Ich wünsche ihr bereits schlechtes....
    Wie gesagt, man muss es mit dem nötigen Humor sehen. Die Frau ist einfach strohdoof....

    Doof ist die ganz bestimmt nicht, die weiß genau was sie da tut und ist hochmanipulativ! Sie ist Miststück durch und durch. [-(

    Interessant sind mal wieder die Fußnoten von Chrisitan Grawe, immer wieder interessant wie erklärt wird welche Töchter mit Miss dann der Vorname und dann der Nachname angeredet wird und welche eben ohne dem Vornamen, ebenso bei den Söhnen. Das sich das danach variiert wer alles anwesend ist usw. wusste ich noch nicht. Wenn da jemand Bedarf hat tippe ich das gern ab.

    :lechz::lechz::lechz: Das fänd ich sehr spannend, aber möcht jetzt auch nicht, dass du deine Zeit mit abtippen verbringst. Vielleicht kannst ja mal über den ein oder anderen interessanten Kommentar berichten, wenn du magst :kiss:


    Mrs. Norris und Mrs. Bennet aus S&V sind beide sehr nervend und anstrengend für ihre Familie.

    Da muss ich absolut wiedersprechen! Mrs Norris ist eine bösartige, manipulative, eigennützige und schmarotzende Schlange, aber sie ist kein solches Bluthochdruckmittel wie Mrs.Bennet, die so grenzenlos dumm ist und selbstbezogen und unreflektiert, dass ich sie nicht mal auf einer Seite ertrage ](*,) Jetzt stimmt es zwar schon, dass Bösartigkeit schlimmer ist als Dummheit, aber vor Bösartigkeit kann ich mich leichter distanzieren. Bei Mrs.Norris denk ich mir nur "hoffentlich fliegt die endlich bald auf und die Familie distanziert sich ein wenig von ihr... oder zumindest der wichtige Kern" während das bei Mrs. Bennet nicht geht. Sie schadet ihren Kindern derart und man kann sie dafür nicht mal verfluchen, weil sie es nicht aus Gemeinheit heraus tut, sondern aus bodenloser Dummheit und dagegen ist kein Kraut gewachsen. Sie kann also nicht mal wirklich was dafür und ändern kann man sie auch nicht und das regt mich derart auf, dass icch jetzt auch schon wieder am . :evil::evil::evil::evil:](*,)](*,)](*,) bin... huiuiui... ich muss mich wieder beruhigen. Erstaunlich wie lang meine Beiträge werden, wenn Mrs.Bennet Erwähnung findet :totlach:

    Sie hat keinen Platz für Fanny und trauert ja so sehr um ihren armen toten Mann. Wer es glaubt ...

    Ich fand die Szene so göttlich, als sie sich wie ein Fisch gewunden hat im Gespräch mit ihrer Schwester um jaaaa nicht Fanny bei sich einziehen lassen zu müssen. :totlach: Die war echt in Höchstform, ich glaub da sah sie ihre bisherige Existenz aufs übelste bedroht :totlach:

    wie bitteschön teilt man denn Suppe temperamentvoll aus?

    Da hätt ich schon ein Bild im Kopf, es beinhaltet einen schwungvollen Umgang mit der Schöpfkelle, einer bewusstlosen Mrs.Norris und einen Suppentanz ala Magic Mike :totlach::totlach:



    Was ich nciht verstehen konnte, war weshalb Edmund sich da so köstlich amüsiert hat als Ms Crowford meinte, man müsse einem egoistischen Verhaltne verzeihen, ändern könne man es ja ohnehin nicht ](*,) Ich bin gespannt wie lang er brauchen wird um seinen Irrtum zu erkennen. Ich tippe ja, dass Tom ihm dabei behilflich sein wird aber mal sehen, bin erst am Anfang von Kapitel 8 :loool:


    Fanny selbst tut mir auch sehr leid, sie hat zwar Edmund der sie unterstütz,aber kein einziges weibliches Rollenvorbild, von der sie lernen könnt, wie man selbstbewusster wird und seine Meinung vertritt. Und wahrscheinlich hat sie im Hinterkopf immer noch die Stimmen, die ihr sagen, dass sie für all das eigentlich dankbar sein sollte und sich ja nie beschweren darf.


    So und jetzt wird gemütlich weitergelesen.. Morgen lesen wir bis Kapitel 16 oder?

    "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."
    Heinrich Heine


      :study: 5 [-X 1368; :musik: 3 [-X33 h 30 Min

  • Ich stehe, vorallem im Sommer, auch gern Nachts am Fenster und schaue mir den Mond und die Sterne und die Dunkelheit an.

    ich lieg im Sommer immer auf dem Balkon und schau in den Sternenhimmel :drunken: Witzig finde ich immer, dass auch mein Neffe und sein bester Freund das immer stundenlang mit mir zusammen machen :lol:


    Aber ihre Gedanken sind oft doch sehr fortschrittlich, das passt nicht in diese Zeit. Das wiederrum finde ich sehr interessant, bedenkt man zu welcher Zeit Jane Austen das Buch schrieb. Diese Gedanken kamen ihr ja dann damals schon.

    Jane Austen war wirklich ein sehr offener und freier Geist für ihre Zeit - viele Dinge, die sie schreibt und darin ihre Meinung ausdrückt, sind ihrer Zeit weit voraus. :thumleft:


    Das Gespräch in der Kapelle fand ich da sehr interessant, da ging es um die freie Entscheidung wie ich meinen Glauben lebe. Wann, wie oft, wie lange betet man usw. Da stimme ich ihr total zu, dass das ja jedem seine Sache ist. Nur wurde eben damals nicht so gedacht, und da eckt sie natürlich bei einem wie ich finde sehr traditionsbewussten Edward an.

    Da hat Jane Austen ihren Gedanken sehr freien Lauf gelassen, allerdings empfinde ich Miss Crawford nicht als diejenige, die genau diese Ideen vertritt. Für mich besteht eine Diskrepanz zwischen den Gedanken und der Figur, denn ich habe das Gefühl als ob sie diese Argumente aus den falschen Gründen anbringt. Ich hab nicht das Gefühl, dass sie wirklich an die Freiheit des Glauben dabei denkt, sondern nur daran, dass die Diener ihren Job nicht machen können und sie selber auch keinen Bock hat, jeden Morgen in der Kirche zu hocken. 8-[


    Edward deutet das ja an, dass sie eine sehr nette Person sein könnte, hätte sie ein klare Linie bei der Erziehung gehabt usw. Also ich meine, in den Entwicklungsjahren. Damals war das eigene Denken ja nicht so weit verbreitet, aber durch welchen Umstand auch immer, sie und ich denke auch Henry haben das in gewisser Weise.

    Edmund wurde ganz bestimmt zum Denken erzogen und für damalige Verhältnisse gilt das bestimmt auch für die hier beschriebenen jungen Frauen. Aber dieses freie Denken hatte für Frauen schon auch sehr enge Grenzen damals. Selten übertritt eine Protagonistin diese Grenze so weit wie z.B. Lizzie Bennett in "Stolz und Vorurteil". Auch Miss Crawford denkt eher nicht ganz so weit sondern plappert vieles einfach nach, was sie in der Londoner Schickeria oder Gott weiß woher aufgeschnappt hat. Ich glaub nicht, dass das alles ihre eigenen Gedanken sind - es ist halt nur so schön, mit sowas angeben zu können und Edmund zum Widerspruch zu provozieren. Aber ja, ein Teil davon ist sicherlich auch ihrer Erziehung geschuldet - aber das ist es bei Edmunds Schwestern auch, denn die denken auch nicht viel außer an Ehe und Männer :roll:


    er kommt manchmal etwas von oben herab rüber mit seinen Belehrungen über dies und jenes und seinen "Belehrungen" und Berichtigungen Fanny gegenüber.

    Ja, so wirkt er - aber das scheint auch in seinem Charakter zu liegen. Er ist ja der ernstere der beiden Männer. Und ich glaube, er meint es nicht ganz so übel wie es für uns heute rüberkommt. Und vor 200 Jahren hat Edmund vermutlich überhaupt nicht so gewirkt wie wir ihn aus unserer heutigen Sicht empfinden. :-k


    die Hand die einen füttert beißt man nicht und Fanny ist in einer Position in der sie sich sozusagen nicht selbst füttern kann, also muss sie den Mund halten

    Genau das ist ihr Grundproblem - aus diesem Dilemma kommt sie so schnell nicht raus :(


    Er erscheint wie man sich eher seinen Vater vorstellen kann.

    Er ist wohl so das Abbild des Vaters in jung O:-)


    Essen - Besichtigung mit Spaziergang - Essen - Heimfahrt. Und reden dann von Stress. Einfach wundervoll, wie das damals war.

    aber nur für die gehobene Gesellschaft - das hat Jane Austen schon klasse dargestellt, worin die Sorgen der Reichen bestanden :twisted:


    Die Dreiergruppierungen, die sich bei der Hausbesichtigung gebildet haben, fand ich äußerst interessant und symbolisch zusammengesetzt.

    Jupp - da wird alles mehr als deutlich auch rein optisch klargestellt :mrgreen:


    denn Fanny ist quasi die Beobachterin der gesamten Ereignisse.

    Nicht nur in dieser Szene - Fanny ist ja überhaupt die Beobachterin des ganzen Geschehens, sie selbst ist ja selten in eine Handlung wirklich verwickelt oder eingebunden.


    Momentan lässt er sich von Mary wirklich nur schöne Augen machen, dabei kann das doch nur schief gehen, so wie sie über seinen zukünftigen Job herzieht.

    Gott, er ist halt verliebt, da haben die Hormone die Überhand :totlach:


    einen guten Charakter und ein besonnenes Wesen hinweist. Ein bisschen mehr Mut muss sie sich eben noch antrainieren.

    ersteres hat sie bestimmt und zweiteres schafft sie hoffentlich noch - aber wie ich Jane Austen kenne, dürfen wir hoffen :)


    "HÄ wer ist nun Henry" .

    Henry Crawford, der schön-gedachte Bruder der schönen Miss Crawford :wink:


    bisher bin ich nur Nutznießer davon, um das Buch besser zu verstehen.

    ist doch in Ordnung :friends: aber Du darfst gern jederzeit fragen, wenn Dir was unklar ist - und natürlich trotzdem Deinen Senf dazu abgeben :wink:


    Ich hopple noch hinterher,

    komm komm *Schoko-Karotte-vor-die-Nase-halte* :loool:


    die weiß genau was sie da tut und ist hochmanipulativ!

    Vermutlich hast Du recht - auch wenn sie mir immer dumm vorkommt :pale:

    Das fänd ich sehr spannend,

    Pinguinchen hat hier ja schon die ersten Fussnoten eingestellt :)


    Erstaunlich wie lang meine Beiträge werden, wenn Mrs.Bennet Erwähnung findet :totlach:

    :totlach: sie hat eine ganz erstaunliche Wirkung auf Dich :loool::friends: aber danke für Deine ausführliche Erklärung, du hast die Unterschiede echt gut rübergebracht :applause:


    Was ich nciht verstehen konnte, war weshalb Edmund sich da so köstlich amüsiert hat als Ms Crowford meinte, man müsse einem egoistischen Verhaltne verzeihen, ändern könne man es ja ohnehin nicht

    der ist hormongesteuert, sonst nichts - bei jedem anderen hätte er wohl eher nicht so reagiert :-,


    Fanny selbst tut mir auch sehr leid, sie hat zwar Edmund der sie unterstütz,aber kein einziges weibliches Rollenvorbild, von der sie lernen könnt, wie man selbstbewusster wird und seine Meinung vertritt. Und wahrscheinlich hat sie im Hinterkopf immer noch die Stimmen, die ihr sagen, dass sie für all das eigentlich dankbar sein sollte und sich ja nie beschweren darf.

    oh, eigentlich hat sie schon so einige Rollenvorbilder in Bezug auf Selbstbewusstsein - aber die sind ihr nicht sympathisch und deswegen eifert sie ihnen wohl nicht nach. Denn an Selbstbewusstsein mangelt es den anderen Frauen ja nun wirklich nicht. Und die Stimmen im Kopf sind leider auch noch sehr stark im Vordergrund :-?


    Morgen lesen wir bis Kapitel 16 oder?

    genau :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Das denke ich auch @Squirrel hatte es glaube auch irgendwo geschrieben das sie einfach viel nach plappert. Also Miss Crawford. Aber ich persönlich hab schon auch trotzdem das Gefühl das sie in manchen Dingen selbst ne Meinung hat die aber eben nicht in die Zeit passt. Was Jane Austen an geht find ich das auch sehr interessant aus den Büchern zu erkennen wie sie über manches gedacht hat. Muss mir echt mal die Biografie von Christian Grawe zulegen...

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Muss mir echt mal die Biografie von Christian Grawe zulegen...

    ich leih sie Dir auch gerne, es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen :thumleft:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Kapitel 13


    widmet sich des Theaterspielens. Edmund ist dagegen und Tom aber unbedingt dafür.

    So ganz kann ich Edmunds Einwände nicht verstehen - da kommt er schon ein wenig als Tugendapostel rüber :roll: Immerhin wollen die ja wirklich (zumindest jetzt noch) nur zu Hause unter sich Theater spielen - wo liegt also das Problem? Eine öffentliche Blamage kann es nicht werden. Okay, Maria ist verlobt, aber wären sie so geschickt und würden ihrem Verlobten den entsprechenden Part geben, wär auch das nicht das Thema. Also insgesamt find ich ihn da überempfindlich. Die Abfuhr seitens Tom ist allerdings ziemlich heftig am Ende: "manage your own concerns…" - da würde man heut wohl sagen"kümmer Dich um Deinen eigenen Sch… :-# " :shock: soviel zur Höflichkeit untereinander


    Das Genicke und Gezanke ist ja echt heftig, das da über die Bühne geht. Keiner gönnt dem anderen was, jeder hat nur sich im Blick - und die Kerle die Frauen, hinter denen sie her sind. Also hat Tom auch die "Vorzüge" von Miss Crawford entdeckt #-o Das Ganze steht also von Anfang an unter keinen guten Stern und das Ende von Kapitel 14, als Fanny das Stück liest, deutet ja an, dass die Rollen und das ganze Stück wohl nicht so ganz der häuslichen Situation angemessen sind. Wir dürfen gespannt bleiben, wie es sich entwickelt :mrgreen:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Ich find die Situation um das Theaterstück etwas augeputscht. Da sieht man aber mal gut, wie das Leben der menschen zu der Zeit lief. Da war sowas etwas besonderes... und ich stimme @Squirrel da zu, Edmund ist da wirklich etwas überempfindlich. Wobei ich mir nicht sicher bin wie der Vater das sehen würde.... Aber es sind junge Menschen, meine Güte.... O:-)


    Fanny wird garnich erst mit einbezogen, war wahrscheinlich gut ist, falls das nach hinten los geht und da doch noch was größeres draus wird. Sie interessiert sich nur für die Sache an sich.


    Übrigens, wenn jemand die Übersetzung von Grawe liest... In den Fußnoten wird auf Punkt 6 im Nachwort verwiesen, wer die Geschichte nicht kennt (ich zB kenne ja "leider" den Film und weß in etwa was da passiert) der sollte das nicht lesen weil da viel gespoilert wird. :wink: Lieber hinerher lesen....


    Ansonsten passiert ja nicht so richtig viel. Mal gucken wie es weiter geht. Bisher unterscheidet es sich garnicht so sehr vom Film, es gibts nur mehr Szenen als im Film die das Ganze untermalen. Auf manche Charaktere wirft es nochmal ein bissl neues Licht.
    Ich bin gespannt. Habe mehrfach gelesen, dass der Film dem Buch nicht gerecht wird weil viel gekürzt wurde....

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Das war ja wohl auch nicht üblich in den eigenen vier Wänden ein Theaterstück aufzuführen. Und ein wichtiger Kritikpunkt von Edmund ist ja auch, dass Sir Thomas sein Arbeitszimmer mitbenutzt werden soll und Papa ist gar nicht da. Dann noch das Möbelumstellen und wie soll eigentlich ein Vorhang angebracht werden? ?( Mrs Norris hat ja wohl extra viel und schweren Stoff besorgen lassen.

  • Ich weiß gar nicht, bis zu welchem Kapitel wir eigentlich jetzt sind. Ich lese jetzt Kap. 18.


    Kapitel 17 hat es in sich. Edmund will am Schauspiel teilnehmen, damit es in der Familie bleibt. Etwas kurzsichtig von Edmund?
    Yates, des ursprüngliche Idee die Schauspielerei ist, ist ja selbst nur ein Freund von Tom.


    Im selben Kapitel, kurz vor Ende, sprechen Mary und Mrs. Grant. Mrs. Grant sagt da in etwa, sie müssten mit ihm (Henry) sprechen und gegebenen ihn fortschicken, auch wenn er jetzt Henry ist. Hmm, ist Henry gar nicht Henry Crawford?

  • @Drahtbeen Du bist zu schnell - heut sind Kapitel 15 und 16 dran :lol:


    Wobei es kein Wunder ist, wenn man den Überblick verliert, denn auch diese beiden Kapitel drehen sich ausschließlich um dieses Theaterstück, dass sie aufführen wollen. Edmund versucht zwar immer noch, die Aufführung zu verhindern, steht aber total auf verlorenem Posten. Das Gezicke und Gezänk über die Rollen ist ja bei den 5en erst mal beigelegt und auch Miss Crawford hat man bedacht, aber das ist ja nur ein Teil. Irgendwie wissen die doch nicht genau, was sie da tun und wenn dann zwischendrin immer davon geredet wird, dass man kritische Stellen streicht, dann hab ich die Befürchtung, dass von dem eigentlichen Stück wohl nicht mehr viel übrig bleibt :twisted:
    Ach ja: Mr. Rushworth ist auch mit eingeplant und schon völlig damit überfordert, dass er sich drei Mal umziehen muss und Maria streicht schon mal seinen Text zusammen :totlach: okay, er ist also weiterhin der Trottel unter den jungen Leuten als der er ja von Anfang an dargestellt wird - in den Szenen hier wird er diesem Bild ja vollauf gerecht. Edmund schafft es ja aber beinahe, Maria zu knacken indem er ihr klar macht, dass sie ja schließlich das Vorbild für alle jungen Damen auf Mansfield darstellt und sie mag es durchaus, in solchen Rollen zu paradieren - aber sie windet sich trotzdem wieder aus der Falle raus und Edmund kapituliert. Tja, aber dummerweise haben sie doch vergessen, dass es noch ein paar offene und unbesetzte Rollen gibt…. :-k
    Also wird als erstes die arme Fanny angegangen und massiv von allen Seiten unter Druck gesetzt, am schlimmsten von Mrs. Norris :evil: Zwar hilft Edmund ihr nicht als seine Geschwister sie bedrängen - er möchte wohl, dass sie selbst Stellung bezieht ohne sich beschützen zu lassen - aber als Mrs Norris so über die arme Fanny herfällt bekommt sie sowohl Rückendeckung von Edmund als auch überraschenderweise von Miss Crawford. Damit hab ich nicht gerechnet und auch wenn diese vielleicht später noch einen anderen Zwecke damit befolgt, so ist sie zuerst doch einfach nur entsetzt über Mrs. Norris und erteilt dieser mit ihrem deutlichen Abrücken und ihrem Verhalten, was sie von ihr hält. Das fand ich klasse. Natürlich erkennt sie dann auch, dass sie so wieder Boden gut macht bei Edmund, trotzdem hat mir das gefallen. :)


    Nun, und jetzt am Ende, als Tom dann doch einen Außenstehenden mit ins Boot holen will, platzt die Blase vom "Theaterspiel innerhalb der Familie". Und jetzt steht Edmund vor der Gewissensfrage: gibt er klein bei und spielt doch selbst mit um dieses Theater wirklich innerhalb der Familie zu halten oder bleibt er bei seinen Überzeugungen und setzt seine Familie damit dem öffentlichen Spott aus und der "disgrace" , die er befürchtet? Er sucht Rat bei Fanny, denn er weiß, dass sie die Dingen ähnlich sieht wie er. Da erfahren wir auch ein wenig mehr über Fanny, die also immer noch in ihrem alten Zimmer schläft, aber schleichend nach und nach hat sie das alte Zimmer der Lehrerin Miss Lee übernommen und es ist von der Familie akzeptiert, dass sie das Zimmer nutzt - solange sie kein Feuer macht… es könnte ja zu gemütlich werden :roll:
    Interessanterweise ist Fanny nicht so ganz Edmunds Meinung - sie findet es nicht so toll, dass er gegen seine Überzeugung handeln will obwohl sie versteht warum er es tut…

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Huiui, es tut mir leid, ich bin wieder etwas hinterher. Nun gut, immerhin ist Kapitel 12 schon durchgelesen und jetzt kommen meine Anmerkungen.

    Essen - Besichtigung mit Spaziergang - Essen - Heimfahrt. Und reden dann von Stress. Einfach wundervoll, wie das damals war.

    Den stressigen Alltag hätte ich auch gerne. Wobei man schon sagen muss, dass die Damen doch so einiges erlebt haben, vielleicht ist das bei ihnen schon Anstrengung pur :-k

    Mrs Norris in der Barouche Ist das ihr ernst, den am schwierigsten zu haltenden Korb mal wieder Fanny zu geben?

    Oh Gott, ich dachte ich müsste losschreien. Wenn die gute Mrs. Norris doch schon sagt, dass sie den Korb auf ihren Schoß nimmt, dann soll sie das auch gefälligst machen und nicht die arme Fanny wieder damit belasten. Furchtbare Frau, diese Mrs. Norris. :wuetend:


    Kapitel 12: Der ominöse Ball
    Jaja, in diesem Kapitel zeigt uns Jane Austen die schöne Welt der Brautschau in ihrer Zeit. Und die üblichen Verdächtigen sind auch da - zwei ältere Damen, die mal wieder die Welt verkuppeln wollen. Mrs. Norris hat mich schon wieder zum Schreien gebracht. Wen interessiert denn bitteschön, wie viel jemand verdient? Das sollte nicht die Grundlage sein, auf der man sich zu einer Ehe entschließt. (Ja, ich weiß, andere Zeiten, aber seien wir mal ehrlich. Die Gesellschaft um Fanny zeigt sich doch als aufgeklärter und liberaler als man meint)


    So, ich mach mich mal an Kapitel 13 und fordere meinen Liebsten zum Tanz (was ohnehin mit einem irritierten Blick abgelehnt werden wird, aber Hauptsache Spaß dabei gehabt :wink: )

    „Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.”


    Claude Chabrol (*1930), frz. Filmregisseur u. -kritiker

  • Zitat

    Nun, und jetzt am Ende, als Tom dann doch einen Außenstehenden mit ins Boot holen will, platzt die Blase vom "Theaterspiel innerhalb der Familie". Und jetzt steht Edmund vor der Gewissensfrage: gibt er klein bei und spielt doch selbst mit um dieses Theater wirklich innerhalb der Familie zu halten oder bleibt er bei seinen Überzeugungen und setzt seine Familie damit dem öffentlichen Spott aus und der "disgrace" , die er befürchtet? Er sucht Rat bei Fanny, denn er weiß, dass sie die Dingen ähnlich sieht wie er. Da erfahren wir auch ein wenig mehr über Fanny, die also immer noch in ihrem alten Zimmer schläft, aber schleichend nach und nach hat sie das alte Zimmer der Lehrerin Miss Lee übernommen und es ist von der Familie akzeptiert, dass sie das Zimmer nutzt - solange sie kein Feuer macht… es könnte ja zu gemütlich werden

    Es ist doch schon die ganze Zeit einer außerhalb der Familie - Yates - dabei. Yates ist doch nur der Freund von Tom. Ob Edmund Yates vergessen hat?

  • Es ist doch schon die ganze Zeit einer außerhalb der Familie - Yates - dabei. Yates ist doch nur der Freund von Tom. Ob Edmund Yates vergessen hat?

    vergessen hat er ihn bestimmt nicht - aber Yates ist eben schon die ganze Zeit dabei, Edmund kann ihn ja schlecht rausschmeißen. Allerdings ist er nicht aus der Nachbarschaft und wohl vom gleichen gesellschaftlichen Stand. Das scheint mir bei den anderen "Kandidaten" nicht ganz der Fall zu sein. Da könnte ich mich allerdings auch täuschen, ist jetzt nur so ein Gefühl von mir.

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Ich fand Kapitel 13 und 14 recht amüsant, vor allem das 14. :lol: Wie kann diese Tante von Mr Yates es nur wagen, einfach so zu sterben und damit deren Theaterstück zu ruinieren. Es wird wieder mal sehr ironisch dargestellt.

    So ganz kann ich Edmunds Einwände nicht verstehen - da kommt er schon ein wenig als Tugendapostel rüber

    Es hat bestimmt seine Gründe, warum Edmund sich gegen das Theaterstück stellt. Erstens denke ich, dass es einfach unhöflich ist, ein Theaterstück aus der Tasche seines Vaters zu finanzieren, wobei der überhaupt nicht da ist und gar nicht um Erlaubnis gebeten werden kann. Ein wenig dreist ist das schon. Zweitens wird Edmund sich wahrscheinlich schon gedacht haben, dass diese seltsamen Dreiecksbeziehungen dadurch nur verkompliziert werden und drittens kann ich mir auch vorstellen, dass es sich für die Reichen von damals gar nich so ziemt, selbst ein Theaterstück aufzuführen. Künstler waren doch meist aus der Unterschicht bzw. nicht die angesehensten Menschen, da sie auch meistens ein wenig verrucht waren, oder irre ich mich da?
    Zusätzlich glaube ich, dass etwas Eifersucht mit im Spiel ist. :lol: Der gute Edmund hat wohl Angst, dass sein Bruder ihm Mary Crawford ausspannen könnte. :twisted:

    Fanny wird garnich erst mit einbezogen, war wahrscheinlich gut ist, falls das nach hinten los geht und da doch noch was größeres draus wird. Sie interessiert sich nur für die Sache an sich.

    Ich habe die Kapitel 15 und 16 noch nicht gelesen, aber ich könnte mir vorstellen, dass Fanny diese alte Bäuerin in dem Stück spielen soll, auch wenn bisher noch niemand darauf zu sprechen gekommen ist, wer nun diese Rolle übernehmen soll, nachdem Julia sie wohl nicht annehmen wird. Bin gespannt, ob sie vielleicht doch noch mit einbezogen wird.

    Ich bin gespannt. Habe mehrfach gelesen, dass der Film dem Buch nicht gerecht wird weil viel gekürzt wurde....

    Das wird ja häufig angemerkt bei Literaturverfilmungen und irgendwie ist das ja auch logisch. Ein Buch haben wir selten in anderthalb bis zwei Stunden durch, und wenn sich die gesamte Handlung im Film wiederfinden soll, dann müsste der wahrscheinlich so 4-5 Stunden dauern.

    Wobei man schon sagen muss, dass die Damen doch so einiges erlebt haben, vielleicht ist das bei ihnen schon Anstrengung pur

    Das würde ich auch gar nicht bezweifeln wollen, dass es für alle Beteiligten ein wirklich anstrengender Tag war. Ich finde nur den Vergleich mit der heutigen Zeit klasse. :lol:

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

    Kübra Gümüsay - Sprache und Sein

  • So ich bin glaub ich soweit auch gleich weit wie ihr. Aber diese Diskussion rund um das Theaterstück ist doch sehr lustig gewesen. Ich fand es doch sehr amüsant, worüber man sich damals so Gedanken gemacht hat, was schicklich ist und was nicht.
    Edmunds Entschluss nun doch mitzuspielen, bringt Fanny leider in eine nicht sehr angenehme Position.
    Bin ja noch gespannt wie das weitergeht.

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