Jane Austen - Mansfield Park (ab 27.02.16)

  • Mrs. Norris und Mrs. Bennet aus S&V sind beide sehr nervend und anstrengend für ihre Familie. :lechz:

    aber Mrs Bennett bietet wirklich einen immensen Spaßfaktor für die Leser :totlach:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Mrs Norris wobei ich grinsen musste: keine Ahnung, ob J.K. Rowling dieses Buch kennt, aber ich glaube schon, denn die böse Miezekatze des bösen Hausmeisters Mr. Filch in Hogwarts heißt ja auch Mrs. Norris

    Diese Verbindung ist mir auch schon in den Sinn gekommen. :lol: Ich musste bei Mrs. Norris bisher immer an eine fauchende Katze denken. Und sollte J. K. Rowling es tatsächlich übernommen haben, passt es auf jeden Fall wie die Faust aufs Auge.

    Edmunds Argumentation konnte ich da nur bedingt folgen.

    Der konnte ich auch nicht folgen.

    Ich denke, er wollte es Fanny einfach schön reden.

    Das glaube ich wiederum nicht. Er klang für mich so, als meinte er das wirklich ernst. Wobei ich seine Argumentation, wie gesagt, nicht verstanden habe.
    Vielleicht entnehme ich das ganze auch nur seinem Charakter? Er scheint mir ein zu ernsthafter Mensch zu sein, als dass er Fanny irgendetwas schön reden würde.

    Immerhin sieht er auch die Fehler in seinen Kindern, sprich im ältesten Sohn in diesem Falle.

    Der älteste Sohn ... Der ist wirklich eine Hausnummer. Wirft das Geld mit offenen Händen zum Fenster raus. Mr Bertram hat ihn ja mitgenommen, um ihm ein wenig Vernunft zu lehren. Ob das erfolgreich war? Wir haben ja bisher nur erfahren, dass er vor seinem Vater wieder nach Hause gekommen ist. Ich bin gespannt, ob er sich irgendwie entwickelt hat oder ob er in seiner alten Verhaltensweise steckengeblieben ist.

    Die Schwestern sind einfach "gedanken-blond" (sorry, falls hier eine Blondine dabei ist

    Ich fühle mich nicht angesprochen. [-(:wink:

    Es muss ja mit den Schulden bzw. mit dem Begleichen dieser Schulden zusammen hängen, aber so ganz klar ist mir das jetzt nicht… der Lord finanziert die Pfarrei doch schließlich, warum kann er sie dann nicht für Edmund bewahren?

    Kann es vielleicht sein, dass es ihm auf die Bewirtschaftung der Pfarrei ankommt? Also, dass er den Haushalt geführt wissen will und dass sich jemand ganz allgemein darum kümmert? Haben die denn eigentlich gesagt, wann Edmund so weit wäre, die Pfarrei zu übernehmen? Falls ja, muss ich das überlesen haben. :-k

    Ich hab die heutigen Kapitel auch gelesen und ich muss gestehen, dass ich mich noch etwas schwer mit der Sprache tu. Ich bin immer etwas verwirrt wenn Verwandschaftsverhältnisse dargestellt werden, das bekomme ich dann net so schnell mit.

    Lass dich dadurch nicht entmutigen. Das geht mir auch noch so, obwohl ich bisher alles von Jane Austen im Original gelesen habe.

    aber Mrs. Norris nicht mit Mrs. Grant - die ist nämlich eifersüchtig auf Mrs Grant und dass diese es sich so gut gehen lässt in ihrem alten Zuhause. Da kommen Mrs. Grants Geschwister - beide mit Geld im Hintergrund - dann auch noch daher und sind eine Konkurrenz für die Bertram-Kinder tz tz tz

    Du hast wirklich die Denke von damals, liebes Hörnchen. Besser hätte man es glaube ich nicht formulieren können. :lol:


    Also ich hab das so in Erinnerung, dass das auch Mrs. Norris war, die sich diese Rolle angemasst hat - Lady Bertram ist ja viel zu gleichgültig um sich Sorgen zu machen und Mrs. Norris hat sich bereits in der staatstragenden Rolle gesehen, der Welt das Unglück zu verkünden

    Da hab ich mich echt gewundert. Teilweise hört Mrs. Norris sich an, als wäre sie die Frau vom Lord. Musste auch zweimal hinschauen, weil ich es erst nicht glauben wollte. So eine falsche Hexe. :evil: Die Ausreden von ihr waren sowieso die besten. Sie hat keinen Platz für Fanny und trauert ja so sehr um ihren armen toten Mann. ](*,) Wer es glaubt ...

    Ich meld mich nur kurz, ich bin leider nicht über die erste Seite gekommen, hatte noch mit der Arbeit zu tun und hab wieder das Gefühl krank zu werden Ich werd versuchen morgen während der Pendelzeit etwas aufzuholen und meld mich sobald ich kann.

    Och nööö, nicht wieder krank werden! Ruh dich aus und werd schnell wieder ganz gesund.

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

    Kübra Gümüsay - Sprache und Sein

  • Also ich hab das so in Erinnerung, dass das auch Mrs. Norris war, die sich diese Rolle angemasst hat - Lady Bertram ist ja viel zu gleichgültig um sich Sorgen zu machen und Mrs. Norris hat sich bereits in der staatstragenden Rolle gesehen, der Welt das Unglück zu verkünden

    War das nicht Mrs.Norris?

    #-o Ihr habt völlig Recht. Vermutlich fand ich den Gedanken zu absurd, dass sich Mrs. Norris mehr Sorgen um ihren Schwager macht als dessen eigene Frau. :loool: Das hat @Buchmaus1001 mit ihrem Gedanken ja auch sehr treffend beschrieben:

    Teilweise hört Mrs. Norris sich an, als wäre sie die Frau vom Lord.

    :totlach::thumleft:

    Momentan empfinde ich Mrs. Norris eher lustig als anstrengend.

    Das geht mir hier auch so, zum Glück. :loool: Schlimmer ist, wenn eine Figur einen so Emma-like ständig auf die Palme bringt. :wuetend::wink:


    Kapitel 5
    Die jungen Bertram-Mädchen und -jungs treffen auf die Crawford-Geschwister. :tanzen: Und erst finden die Ladies Henry total häßlich und mit jedem Besuch wird er schöner. :totlach: Haben sie sich ihn etwa schön getrunken oder was ist der Grund? :mrgreen: Mrs. Grant will Henry vorschreiben, dass er die jüngere Julia Bertram zu mögen hat, während es ihn eher zur älteren verlobten Miss Bertram hinzuziehen scheint. Seine Schwester Mary hat ja eine ziemlich realistische Sicht auf die Ehe und spricht diese auch aus. Es hindert sie aber nicht daran, in die von ihr beschriebene Falle zu tappen und nur, weil es von ihr erwartet wird und Tom Bertram eine gute Partie ist, sich ihm zuzuwenden. Edmund zeigt sich im Gespräch mit Mary Crawford sehr diskret, als diese ihn und Tom über Fanny aushorchen will. Schrecklich fand ich die Gepflogenheit, daß ältere Schwestern zuerst hofiert werden müssten, selbst wenn ein Herr vielleicht die jüngere lieber mag, wie Tom anhand der Story über die Familie Sneydt erzählt. :roll:


    Kapitel 6
    Tom Bertram reist zu einem Reitturnier und nun ist Edmund der Herr im Hause, sehr zu Mary Crawfords Entrüstung, da sie sich ja soooo sicher ist, dass er die Suppe nur "ganz temperamentlos austeilen" würde - wie bitteschön teilt man denn Suppe temperamentvoll aus? :totlach: Aber der Rest der Tischgesellschaft ist auch nicht besser, der reiche Mr. Rushworth faselt die ganze Zeit über seinen riesengroßen Besitz den er umgestalten will, Mrs. Norris gibt ihm ach so hilfreiche Tipps dazu und alle sind sich einig, dass er nicht den Gartenfachmann sondern alle seine Freunde doch viel lieber befragen sollte. :totlach: Was für Karikaturen, ich habe mich prächtig amüsiert. Auch als Mr. Rushworth sich "bemühte, ein feines Kompliment zu drechseln" :totlach: - besser hätte Austen diese lachhafte Komposition aus Witzfiguren nicht beschreiben können. :mrgreen:
    Das ganze Tischgespräch war ziemlich banal und sehr oberflächlich, so erfahren wir, z. B. dass Mary Crawford Nachricht von ihrer Harfe bekommen hat. #-o Ich dachte erst, sie spricht von einer Person, so wie sie von der Harfe spricht - aber es handelt sich tatsächlich um ihr Instrument. Edmund scheint aber ganz angetan von Mary Crawford :scratch: , obwohl ihm zu missfallen scheint, dass Fanny beim geplanten Ausflug zu Mr. Rushworth Anwesen zu Hause bleiben soll. Ich bin ja gespannt, ob Henry Crawford wirklich so toll im planen und gestalten ist, oder ob er sich nicht einfach als großer Schnacker und Blender entpuppt.

  • Diese Verbindung ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Ich musste bei Mrs. Norris bisher immer an eine fauchende Katze denken

    wie gut, dann hatte ich nicht alleine diesen Eindruck :loool:

    Er klang für mich so, als meinte er das wirklich ernst. Wobei ich seine Argumentation, wie gesagt, nicht verstanden habe.

    Ich hab noch ein wenig drüber nachgedacht und seine Argumentation war vielleicht doch nicht so dumm: Fanny ist ja sehr zurückhaltend und in Mansfield Park kann sie sich jederzeit im Hintergrund halten und schweigen und verschwinden. Edmund glaubt wohl, dass sie bei Mrs. Norris einfach lernen müsste, mehr aus sich heraus zu gehen und "ihre Frau" zu stehen. Im Prinzip nicht dumm - nur glaube ich, die arme Fanny wär der fauchenden Katze eh nicht gewachsen, sondern wäre nur kräftig unter die Räder gekommen. :-? Gut, dass es nicht so weit kam.

    Kann es vielleicht sein, dass es ihm auf die Bewirtschaftung der Pfarrei ankommt? Also, dass er den Haushalt geführt wissen will und dass sich jemand ganz allgemein darum kümmert? Haben die denn eigentlich gesagt, wann Edmund so weit wäre, die Pfarrei zu übernehmen? Falls ja, muss ich das überlesen haben

    Ich hab schon überlegt, ob er die Pfarrei irgendwie verkauft hat und mit dem Erlös die Schulden bezahlt hat? Oder hat er sie verpachtet? Irgendwie muss damit ja Geld reingekommen sein :scratch:


    Teilweise hört Mrs. Norris sich an, als wäre sie die Frau vom Lord

    Lady Bertram überlässt ihr diese Rolle ja auch zu einem guten Teil. Eigentlich wäre es ihre Aufgabe, ihre Töchter in der Gesellschaft einzuführen und zu Bällen zu begleiten bzw. selbst welche auszurichten. Aber das überlässt sie ihrer Schwester :roll:


    Und erst finden die Ladies Henry total häßlich und mit jedem Besuch wird er schöner.

    Diese Beschreibung sind einfach herrlich abstrus - ja, man könnte fast meinen, sie trinken sich den Herren schön, nur dass bei ihnen das Anschauen wohl reicht. :mrgreen: Einfach zu köstlich, die ganzen Schilderungen wer hier mit wem verkuppelt werden soll und wer wen mag und wie nun überhaupt verkuppelt werden sollte und und und - und nachher kommt garantiert alles ganz anders, wollen wir wetten? :twisted:

    Es hindert sie aber nicht daran, in die von ihr beschriebene Falle zu tappen und nur, weil es von ihr erwartet wird und Tom Bertram eine gute Partie ist, sich ihm zuzuwenden.

    Naja, der Älteste bekommt immer das Geld und der Jüngere wird an die Kirche verschachert - klar wendet sich die berechnende Göre an Tom und nicht an Edmund. Der ist ihr außerdem viel zu ernst :-,

    Schrecklich fand ich die Gepflogenheit, daß ältere Schwestern zuerst hofiert werden müssten, selbst wenn ein Herr vielleicht die jüngere lieber mag, wie Tom anhand der Story über die Familie Sneydt erzählt.

    Da hatten die jüngeren wohl oft einen schweren Stand, wenn die Älteste ein Drachen oder hässlich oder beides war :pale:

    Tom Bertram reist zu einem Reitturnier

    womit geklärt ist, ob der Einfluss Lord Bertrams in Übersee einen positiven Effekt auf seinen ältesten Sohn hat :twisted:


    Was für Karikaturen, ich habe mich prächtig amüsiert. …... - besser hätte Austen diese lachhafte Komposition aus Witzfiguren nicht beschreiben können.

    Du triffst es auf den Punkt - das gesamte Kapitel ist für mich eine Karikatur und Mr Rushworth wohl die größte Witzfigur darin :totlach: die einzigen, die in dieser Runde ernst zu nehmen sind, sind Edmund und Fanny, die beiden Außenseiter. Edmund ist dies zwar nicht offensichtlich, aber vom Charakter her eben doch. Das zeigt sich zum einen in den Gesprächen - ich glaube, er ist nur bedingt angetan von Miss Grant - und natürlich am Ende, als Fanny so ganz nebenbei dazu verdonnert wird, bei Lady Bertram zu bleiben während die anderen sich einen schönen Tag machen. Wobei, wenn ich jetzt so drüber nachdenke - die Rede war also von Henry Grant, Mrs. Norris, den Bertram-Mädchen und Edmund… Miss Grant ist also auch nicht eingeplant oder hab ich da was überlesen? :-k Kann doch gar nicht sein, dass sie die auch zu Hause lassen. ?( ich muss noch mal nachlesen :study:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • - und natürlich am Ende, als Fanny so ganz nebenbei dazu verdonnert wird, bei Lady Bertram zu bleiben während die anderen sich einen schönen Tag machen. Wobei, wenn ich jetzt so drüber nachdenke - die Rede war also von Henry Grant, Mrs. Norris, den Bertram-Mädchen und Edmund… Miss Grant ist also auch nicht eingeplant oder hab ich da was überlesen? :-k Kann doch gar nicht sein, dass sie die auch zu Hause lassen. ?( ich muss noch mal nachlesen :study:

    Mrs. Norris hat doch den Vorschlag gemacht das Anwesen zu besuchen oder? Sie hat nur Mr. Crawford erwähnt, der sie und die Bertrams mit nehmen soll und dass Edmund hin reiten kann. Die andern werden alle nicht erwähnt( außer noch Fanny, die mit Lady Bertram zu Hause bleiben soll :roll: ). So habe ich das wenigstens verstanden :-k . Heißt das dann, dass die anderen nicht kommen :scratch:?(


    Die Tischgesellschaft fand ich insgesamt auch sehr amüsant :totlach: , wobei mich Mr. Rushworth irgendwann, genervt hat. Edmund hat immer wieder versucht ein anderes Thema anzufangen, aber der konnte einfach nicht anders als pausenlos über sein Anwesen zu schwafeln :-# . Es war eh alles nur oberflächliches Gerede, aber ich war etwas erstaunt und positiv überrascht, dass Fanny wenigstens versucht hat sich etwas in das Gespräch mit einzubringen. Ich hoffe ja, dass Edmund vielleicht noch irgendetwas unternimmt, damit Fanny doch noch mit gehen kann.


    Einfach zu köstlich, die ganzen Schilderungen wer hier mit wem verkuppelt werden soll und wer wen mag und wie nun überhaupt verkuppelt werden sollte und und und - und nachher kommt garantiert alles ganz anders, wollen wir wetten? :twisted:

    Das denke ich auch, da kommen bestimmt noch einige Wendungen, sonst wäre es kein Buch von Jane Austen :mrgreen: .

    "Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung"
    Antoine de Saint-Exupery

  • Puh, bin ich froh, dass ihr hier darüber diskutiert. Gut die Grundzüge bekomme ich schön langsam mit und dass sich alle schön beweihräuchern, wie gut und toll sie sind auch. Aber ohne eure Kommentare würde ich wohl doch noch einiges überlesen.
    Daher vielen Dank dafür :pray: . Ich wäre wohl sonst etwas verloren.

    :study: Kai Meyer - Die Spur der Bücher

    :study: Christine Kabus - Das Lied des Nordwinds

  • Mrs. Norris hat doch den Vorschlag gemacht das Anwesen zu besuchen oder? Sie hat nur Mr. Crawford erwähnt, der sie und die Bertrams mit nehmen soll und dass Edmund hin reiten kann. Die andern werden alle nicht erwähnt( außer noch Fanny, die mit Lady Bertram zu Hause bleiben soll :roll: ). So habe ich das wenigstens verstanden :-k . Heißt das dann, dass die anderen nicht kommen :scratch:?(
    Die Tischgesellschaft fand ich insgesamt auch sehr amüsant :totlach: , wobei mich Mr. Rushworth irgendwann, genervt hat. Edmund hat immer wieder versucht ein anderes Thema anzufangen, aber der konnte einfach nicht anders als pausenlos über sein Anwesen zu schwafeln :-# . Es war eh alles nur oberflächliches Gerede, aber ich war etwas erstaunt und positiv überrascht, dass Fanny wenigstens versucht hat sich etwas in das Gespräch mit einzubringen. Ich hoffe ja, dass Edmund vielleicht noch irgendetwas unternimmt, damit Fanny doch noch mit gehen kann.

    okay, Du hast es genauso verstanden und ich hab gestern im Bett nochmals nachgelesen - ja, Mrs. Norris redet ganz definitiv nur von sich, Edmund, Mr. Crawford (sorry, dass ich gestern dauernd Grant geschrieben hab :uups: ) und den beiden Bertram-Töchtern... sie will die Konkurrenz also gar nicht erst mitnehmen :twisted: ob sich Miss Crawford das so gefallen lässt? :-,:-k

    Puh, bin ich froh, dass ihr hier darüber diskutiert. Gut die Grundzüge bekomme ich schön langsam mit und dass sich alle schön beweihräuchern, wie gut und toll sie sind auch. Aber ohne eure Kommentare würde ich wohl doch noch einiges überlesen.
    Daher vielen Dank dafür :pray: . Ich wäre wohl sonst etwas verloren.

    Du darfst uns gerne Löcher in den Bauch fragen wenn Du über irgendwas stolperst - dafür sind Leserunden doch auch da

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Gut, dass es diese Leserunde gibt. Ansonsten hätte ich das Buch wahrscheinlich schon beiseite gelegt. Im Moment kann ich den ganzen Personenvorstellungen und deren Verwicklungen noch nicht ganz folgen. :-? Aber ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen. :krank: Vielleicht liegt es ja daran. Auf jeden Fall habt ihr mich hier erleuchtet und nun gehe ich heute mit hohen Erwartungen an die Kapitel 7 + 8 und hoffe, dass ich jetzt endlich einen Zugang zur Geschichte bekomme! :)

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

  • Ich hinke schon hinterher :-# Bin noch bei Kapitel 6. Kam gestern nicht wirklich zum lesen.


    Eine Frage - Ich lese ja auf dem Reader die Version von gutenberg.org. Da heißt es in Kapitel 5 Tom seine Pferde laufen bei der
    "B___Race".
    Wird bei euch das Rennen ausgeschrieben? Ich könnte mir das B für Broker vorstellen - also Wetten. Warum das so geschrieben ist :?:

  • Eine Frage - Ich lese ja auf dem Reader die Version von gutenberg.org. Da heißt es in Kapitel 5 Tom seine Pferde laufen bei der
    "B___Race".

    das steht bei mir genauso - ich müsste mal recherchieren, welchen HIntergrund das haben könnte :scratch:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Wird bei euch das Rennen ausgeschrieben? Ich könnte mir das B für Broker vorstellen - also Wetten. Warum das so geschrieben ist

    es könnte auch ein "Bumper Race" sein, also ein Rennen für ganz junge Pferde. Oder das B steht für einen Ort und damals wusste einfach jeder, welche Ort (vielleicht Bath, vielleicht Brighton - in beiden Orten finden Rennen im Frühling statt) gemeint war. Soviel hab ich rausgefunden, aber letztlich sind wir damit auch nicht schlauer :lol:


    Wir haben bisher nicht drüber geredet, ob wir einen fixen Pausentag unter der Woche einlegen wollen? In vorherigen Leserunden haben wir das gemacht,einige kennen das schon. Es hätte den Vorteil, dass niemand wirklich zurückfällt nur weil die Arbeitswoche zu hektisch wird oder andere Termine anstehen :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

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  • Wir haben bisher nicht drüber geredet, ob wir einen fixen Pausentag unter der Woche einlegen wollen? In vorherigen Leserunden haben wir das gemacht,einige kennen das schon. Es hätte den Vorteil, dass niemand wirklich zurückfällt nur weil die Arbeitswoche zu hektisch wird oder andere Termine anstehen

    Mir is das wurscht ich richte mich nach denen die weniger Zeit haben als ich...

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Fanny ist ja sehr zurückhaltend und in Mansfield Park kann sie sich jederzeit im Hintergrund halten und schweigen und verschwinden. Edmund glaubt wohl, dass sie bei Mrs. Norris einfach lernen müsste, mehr aus sich heraus zu gehen und "ihre Frau" zu stehen. Im Prinzip nicht dumm

    Einleuchtende Erklärung. O:-)

    klar wendet sich die berechnende Göre an Tom und nicht an Edmund. Der ist ihr außerdem viel zu ernst

    Sie passt aber auch wirklich besser zu Tom als zu Edmund. Nur bei Edmund bin ich mir nicht sicher, ob er nicht doch wohl auf sie steht, auch wenn es nicht zu seinem Charakter passen würde. Heikle Themen umgeht er ja auch lieber und kehrt zum sicheren Thema "Harfe" zurück. :lol:
    Bisher weiß ich auch noch nicht ganz, was ich von Miss Crawford halten soll. Sie hat ziemlich kritische Ansichten über die Ehe, erscheint mir aber ebenso hochnäsig wie die beiden Miss Bertram.
    Ihren Bruder kann ich ebenfalls noch nicht gut einschätzen. Könnte sein, dass er sich noch als ganz anständiger Charakter herausstellt, oder aber genau das Gegenteil.

    womit geklärt ist, ob der Einfluss Lord Bertrams in Übersee einen positiven Effekt auf seinen ältesten Sohn hat

    :totlach: Ja, wohl eher nicht. Wer hätte das gedacht ...


    Viel kann ich zu den beiden Kapiteln nicht sagen. Ich kann mich dem, was vorher gesagt wurde, nur anschließen.
    Erwähnen möchte ich hier aber noch, dass ich extreme Schwierigkeiten hatte, dem Gespräch bei Tisch zu folgen. Teilweise wusste ich überhaupt nicht, wer da etwas sagt. Die Miss Bertram kommen nicht wirklich oft zu Wort. Meistens geht es zwischen Miss Crawford und Mr Rushworth hin und her. Die beiden scheinen das Gespräch also ziemlich auf sich zu lenken. Bei Mr Rushworth war das ja sehr offensichtlich. Miss Crawford ist nicht ganz so aufdringlich.


    Interessant finde ich eure Beobachtung, dass Miss Crawford gar nicht mit eingeplant ist bei dem Besuch auf Mr Rushworths Anwesen.


    Das Schweigen von Edmund kann ich nicht recht deuten. Könnte auf Fanny bezogen sein, könnte aber auch auf die "dämliche" Idee von Mrs Norris bezogen sein.

    In vorherigen Leserunden haben wir das gemacht,einige kennen das schon. Es hätte den Vorteil, dass niemand wirklich zurückfällt nur weil die Arbeitswoche zu hektisch wird oder andere Termine anstehen

    Fände ich auch nicht schlecht, denn ansonsten würde ich wohl diese Woche auch noch in Verzug kommen.

    Ich :study: gerade:

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  • Aber ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen

    Gute Besserung :friends:

    Nur bei Edmund bin ich mir nicht sicher, ob er nicht doch wohl auf sie steht, auch wenn es nicht zu seinem Charakter passen würde.

    Oh der steht schon auch auf sie - sie ist ja wohl auch eine ganz Hübsche, aber charakterlich nicht so ganz lupenrein wie sie immer über ihren Onkel herzieht. Das ist es ja auch, dass Edmund ihr übel nimmt und warum er immer wieder auf harmlosere Themen zurückkommt. Er mag das nicht, findet das niveaulos

    Bisher weiß ich auch noch nicht ganz, was ich von Miss Crawford halten soll. Sie hat ziemlich kritische Ansichten über die Ehe, erscheint mir aber ebenso hochnäsig wie die beiden Miss Bertram.

    In gewissem Sinn scheint sie mir sogar schlimmer - die Bartrams wollen ganz offen einfach nur gut heiraten und ein faules Leben führen. Sie dagegen tut so als ob sie über allem steht und suchtet dann doch nur dem reichsten hinterher :totlach:

    Das Schweigen von Edmund kann ich nicht recht deuten. Könnte auf Fanny bezogen sein, könnte aber auch auf die "dämliche" Idee von Mrs Norris bezogen sein.

    ich denke auf beides - ich glaube, er ärgert sich für Fanny darüber, dass Mrs. Norris sie derart rüde abschiebt :roll:


    Also für @Buchmaus1001 und @Drahtbeen wäre eine Pause schon mal von Vorteil. Irgendwer hatte doch noch geschrieben, dass es Donnerstags immer hektisch wäre? :-k:ergeben:

    viele Grüße vom Squirrel

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    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Also für @Buchmaus1001 und @Drahtbeen wäre eine Pause schon mal von Vorteil. Irgendwer hatte doch noch geschrieben, dass es Donnerstags immer hektisch wäre?

    Ja das war ich. Donnerstag komme ich sicher nicht zum Lesen. So bin gerade heim gekommen, Tee gemacht, PC angemacht, hier kurz reinhuschen und dann die 2 Kapitel lesen gehen.

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    :study: Christine Kabus - Das Lied des Nordwinds

  • Erwähnen möchte ich hier aber noch, dass ich extreme Schwierigkeiten hatte, dem Gespräch bei Tisch zu folgen. Teilweise wusste ich überhaupt nicht, wer da etwas sagt.

    Stimmt, das ging mir auch so. Teilweise musste ich einen Absatz nochmal von vorn beginnen, um sicher zu sein, wer da gerade spricht. Auch als Miss Crawford mit den beiden Brüdern spazieren geht und darüber spekuliert, ob Fanny schon in die Gesellschaft eingeführt wurde, hatte ich zunächst so meine Probleme. :eye:


    Kapitel 7
    Edward hat sich in die harfespielende und schlauerweise bei ihm reitstundennehmende Miss Crawford verliebt. :shock: Wobei er doch zunächst noch ihr öffentliches Lästern über Admiral Crawford unschicklich fand, aber nach einer "Woche musikalischen Verkehrs" :totlach: hat es ihn ziemlich erwischt. Und auch Miss Crawford mag ihn ganz gern, obwohl er in ihren Augen nicht liebenswürdig ist - was sie aber unter liebenswürdig verstand, hat mir ja die Sprache verschlagen. #-o Die gute Fanny ist eifersüchtig, leidet stumm und lässt sich von Miss Crawford ihr Pferdchen wegnehmen. Ich fand Miss Crawford sehr unhöflich gegenüber Fanny, als sie die Stute zu spät zurückbringt und noch nicht einmal Bedauern darüber heuchelt. :wuetend:
    Ganz schrecklich war der Ausbruch an Bösartigkeit von Mrs. Norris gegen Fanny am Ende des Kapitels - erst hetzt sie die arme bei heißestem Wetter hin und her und unterstellt ihr dann, faul auf dem Sofa rumzuliegen. Heftig ist, dass Fanny so überhaupt gar nicht für sich eintritt und immer noch so hilflos wie ein verängstigtes Kind ist, ohne jegliches Selbstbewusstsein. :-?


    Kapitel 8
    Mrs. Rushworth lädt alle nach Sotherton ein, damit endlich die Umgestaltung vorgenommen werden kann. Mrs. Norris überlegt sich das ja ganz genau, wer wie wann und womit hinfährt und lehnt die Einladung für ihre Schwester und Fanny ab. Super war, dass Edmund ihr ordentlich einen Strich durch die Rechnung macht :P und Fanny doch mitkommen kann. Ich bin allerdings froh, dass er doch mitkommt, denn ich glaube, dass Fanny Sotherton eigentlich nur mit Edmund zusammmen genießen könnte, zumal Mrs. Norris sich ihr gegenüber ja regelrecht feindselig gezeigt hat. Aber da wäre ja auch noch Miss Crawford :twisted: , die sich genauso über Edmund´s Anwesenheit freut wie Fanny. Sehr anstrengend fand ich die Eifersüchteleien, Prahlereien und Zickereien auf dem Weg nach Sotherton - da gönnt doch keine der anderen irgendetwas. Was für eine fürchterliche, künstliche und affektierte Gesellschaft. [-(




    Irgendwer hatte doch noch geschrieben, dass es Donnerstags immer hektisch wäre?

    Ich glaube, bei @Heidi08 war es so, oder? :-k Von mir aus können wir Donnerstag oder wann auch immer einen Pausentag einlegen. Vielleicht würde ich mich dieses Mal dennoch melden, weil ich am WE nicht dazu komme - mein Neffe feiert Geburtstag :birthday: (wie immer, wenn wir eine Austen-MLR machen :mrgreen: )

  • Stimmt, das ging mir auch so. Teilweise musste ich einen Absatz nochmal von vorn beginnen, um sicher zu sein, wer da gerade spricht. Auch als Miss Crawford mit den beiden Brüdern spazieren geht und darüber spekuliert, ob Fanny schon in die Gesellschaft eingeführt wurde, hatte ich zunächst so meine Probleme.

    Naja, nicht immer ist Jane Austen einfach zu lesen O:-)

    Edward hat sich in die harfespielende und schlauerweise bei ihm reitstundennehmende Miss Crawford verliebt.

    Damit war ja durchaus zu rechnen, überraschend find ich eher, dass Miss Crawford auch anfängt, ihn zu mögen - er ist ja so gar nicht ihr Typ. Aber da Tom nicht anwesend ist, ist Edmund ja ein angenehmer Ersatz zur Zeit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das auf ihrer Seite wieder legen wird sobald der Erstgeborene erneut in Erscheinung tritt. :twisted:

    Die gute Fanny ist eifersüchtig, leidet stumm und lässt sich von Miss Crawford ihr Pferdchen wegnehmen. Ich fand Miss Crawford sehr unhöflich gegenüber Fanny, als sie die Stute zu spät zurückbringt und noch nicht einmal Bedauern darüber heuchelt.

    Na, woher soll Fanny auch Selbstbewusstsein haben? Die einzige Rückendeckung, die sie hat, ist Edmund und der fällt ihr nun selbst in den Rücken. Am Ende des Kapitels erkennt er zwar sein zweifelhaftes Verhalten, aber erstmal ist er es, der Fanny das Pferd - sein Pferd - entzieht.
    Sehr bezeichnend für Miss Crawfords Charakter ist dieser Ausspruch:

    Zitat von Miss Crawford

    .. and therefore, if you please, you must forgive me. Selfishness must always be forgiven, you know, because there is no hope for a cure.

    Was will man in Zukunft von der jungen Dame erwarten? #-o

    Ausbruch an Bösartigkeit von Mrs. Norris

    hast Du etwas anderes erwartet? Da wird nichts anderes kommen als Bösartigkeit, da bin ich mir sicher.


    Sehr interessant fand ich das Gespräch am Anfang des Kapitels zwischen Edmund und Fanny - die beiden sind sich recht ähnlich in den Ansichten, aber wie Jane Austen selbst schreibt ist Fanny ja durch Edmund geprägt und ihm deswegen so ähnlich. Im Zuge dieses Gesprächs finden sie ja eine Erklärung bzw. gar Rechtfertigung für Miss Crawfords Einstellung ihrem Onkel gegenüber. Ob ich die so teilen mag, sei mal dahingestellt - ich denke, sie schuldet ihm schon Dankbarkeit, schließlich hat er die beiden Kinder in sein Haus aufgenommen und groß gezogen.


    Wie sieht es aus, sollen wir den Donnerstag dann als Ruhetag nehmen? Studentine darf dann vorauslesen und wir kommen nach? 8)

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Huiuiui, ich bin zwar etwas am Schwimmen, aber ich gebe nicht so schnell auf. Kapitel sechs wird heute noch gelesen (morgen ist bei mir wieder ruhiger, dann wird das auch wieder mit aufholen...) :uups:

    Edmond der Gute verkauft eines seiner Pferde, um ein Damenpferd zu kaufen. Der Mann ist zu gut und zu sympathisch.

    Zum Glück habt ihr mich aufgeklärt, dass die Charaktere sich per se erstmal treu bleiben, ansonsten fände ich das so sympathisch, dass Edmund durchaus auch noch in das komplette Gegenteil gekippt wird. Bisher hatte ich nur Klassiker gelesen, die so einen bösen Plot-twist im Bereich der Charakterdarstellungen hatten.

    Genau, nur deswegen - aber tatsächlich macht das für ein Mädchen der damaligen Zeit einen enormen Unterschied, ob sie in einem mittellosen Haushalt ohne Erziehung aufwächst oder in einem höhergestellten, wo sie zwar nicht der Familie gleichgestellt ist, aber doch mehr gesellschaftliches Ansehen durch ihre Bildung erlangt

    Naja, allerdings kümmert sich in der "Erzieherfamilie" auch nur Edmund um so etwas wie eine adäquate Erziehung. Niemand kümmert sich um die Ausbildung, die gerade über die minimalsten Grundlagen (ein wenig Französisch) hinausgehen, außer eben der Cousin.


    Squirrel, du hattest Recht mit Kapitel vier. Die Stutenbissigkeit, die ich gerochen habe hat sich sauber ausgelegt. :twisted: Wobei ich feststellen muss, dass die klassischen Klischee-Damen auch unsagbar langweilige (dafür aber reiche) Herren aussuchen, naja, wenn sie damit glücklich werden, mir soll es recht sein.


    Zu Kapitel fünf hätte ich mal eine Frage. Bei mir werden im Buch "B-- races" genannt. Sind die bei euch auch so abgekürzt? Als Mensch mit einem gewissen Sinn für Doppeldeutigkeit war ich ein wenig irritiert, allerdings ist das sicher nur eine nicht weiter zu definierende Pferderennklasse, oder? 8-[:-k
    Habt ihr mit der Argumentation von Edmund die in Kapitel fünf gemeint? Ich finde, dass er in diesem eine sehr schlüssige Argumentation gegen das bestehende gesellschaftliche System aufbaut und Fanny "nur" als ein Beispiel nutzt, um die Undurchlässigkeit und die unfairen Chancen darzustellen. Er klingt ja schon fast wie eine männliche Suffragette. Sehr sympathisch mal wieder... Wo waren diese Herren denn, als es tatsächlich um etwas ging? Manchmal sollte man fiktionale Charaktere in die Gesellschaften ihrer Zeit transferieren können. Nun gut, es ist wie es ist, eine schöne Geschichte und deswegen werde ich mich jetzt an Kapitel sechs begeben. :study:

    „Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.”


    Claude Chabrol (*1930), frz. Filmregisseur u. -kritiker


  • Wie sieht es aus, sollen wir den Donnerstag dann als Ruhetag nehmen? Studentine darf dann vorauslesen und wir kommen nach? 8)

    Ja, ich finde einen Ruhetag auch ganz gut :) .

    Was will man in Zukunft von der jungen Dame erwarten? #-o

    Die Frau wird mir immer unsympathischer. Ich hoffe, dass sie Edmund nicht das Herz bricht. Er hat was besseres verdient, aber liebe macht ja bekanntlich blind. Wenigstens erkennt er irgendwann, wie unfair er sich gegenüber Fanny verhalten hat und versucht es wieder gut zu machen. Ich fand es genial, wie er die Pläne von Mrs. Norris durchkreuzt hat :twisted: . Endlich darf Fanny auch mal mit auf einen Ausflug und sie genießt es richtig :D , auch wenn um sie herum ein Zickenkrieg ausbricht.


    Ganz schrecklich war der Ausbruch an Bösartigkeit von Mrs. Norris gegen Fanny am Ende des Kapitels - erst hetzt sie die arme bei heißestem Wetter hin und her und unterstellt ihr dann, faul auf dem Sofa rumzuliegen.

    Bei der Szene hätte ich Mrs. Norris am liebsten irgend etwas schweres an den Kopf geworfen ](*,)


    Heftig ist, dass Fanny so überhaupt gar nicht für sich eintritt und immer noch so hilflos wie ein verängstigtes Kind ist, ohne jegliches Selbstbewusstsein. :-?

    Sie ist immer so passiv und lässt alle Gemeinheiten wortlos über sich ergehen. Ich hoffe, dass ihre Gefühle für Edmund sie vielleicht irgendwann dazu bewegen, etwas aus sich heraus zu kommen.

    "Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung"
    Antoine de Saint-Exupery