Jane Austen - Mansfield Park (ab 27.02.16)

  • Hach schön, da seid Ihr ja alle :lol:

    Am liebsten mag ich Emma.

    und ich Northanger Abbey - da ist Jane Austen so herrlich bösartig und sarkastisch :twisted:

    Ich habe mich dazu entschieden die Englische Version zu lesen, da es bei mir aber schon etwas länger her ist, seit ich ein Buch in Englisch gelesen habe, ist es mir am Anfang etwas schwer gefallen mich einzulesen.

    oh, noch eine, die im Original liest :friends: Da kann ich verstehen, dass Du Dich erst einlesen musst - etwas anders ist das Englisch schon und Jane Austen hat auch einen fordernden Stil, sie kann mit Sprache extrem gut umgehen.

    Ich fand Sir Thomas aber im ersten Kapitel ziemlich versnobt, als er sagte, dass sie sich bei der neuen Nichte alle auf "grobe Unwissenheit, eine gewisse Niedrigkeit der Anschauungen und betrüblich vulgäre Manieren gefaßt machen" müssten? Und auch seine Bedenken, wie sie der Nichte ihre im Vergleich zu seinen Töchtern niedrigere Stellung verklickern können.

    Tja, die übliche Versnobtheit der Oberschicht :roll: Trotzdem scheint er mir zunächst nicht soooo unsympathisch.

    ich glaube, ich habe noch nie so viele motzende, meckernde und böse Smileys in einer MLR benutzt. :totlach:

    ich erinnere mich :loool:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Hach schön, da seid Ihr ja alle :lol:

    und ich Northanger Abbey - da ist Jane Austen so herrlich bösartig und sarkastisch :twisted:

    Ich fand Stolz und Vorurteile bis jetzt am besten, aber Emma hat mir auch gut gefallen. Irgendwie erinnert mich Mrs. Norris ein bischen an Emma, die hat sich auch immer in alles eingemischt, auch wenn es sie absolut nichts anging :twisted: .


    - etwas anders ist das Englisch schon und Jane Austen hat auch einen fordernden Stil, sie kann mit Sprache extrem gut umgehen.

    Da kann ich Dir nur zustimmen :) .

    "Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung"
    Antoine de Saint-Exupery

  • Hallo ihr Lieben,
    tut mir wirklich leid, dass ich mich bisher noch gar nicht gemeldet habe. Ich wollte spontan schauen, ob die Jane-Austen-Leserunde in meinen Zeitplan passt und ich auch wirklich Lust dazu habe. Bei Emma war das leider letztes Mal nicht so und da ging die Leserunde schon nach dem zweiten Kapitel für mich zu Ende.
    Da ich aber mein letztes Buch heute Morgen beendet habe, ist der Start heute genau richtig. Ich habe mir gerade eben die Kindle-Edition von Mansfield Park heruntergeladen und werde die ersten beiden Kapitel gleich im Bett lesen. Gepostet wird dann morgen früh, und dann lese ich natürlich auch eure Posts von heute nach. Freu mich auf eine nette Leserunde mit euch allen!
    Bis morgen. :sleep:

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

    Kübra Gümüsay - Sprache und Sein

  • Ich habe eben noch gelesen (habe mich soooo sehr auf die MLR gefreut, endlich wieder Jane Austen :lechz: ) und nun schreibe ich meine Gedanken dazu auf.
    Also wenn man Jane Austen nicht mit dem nötigen Humor oder besser gesagt Sarkasmus liest kann einem echt ne Feder wachsen. Vorallem Mrs.Norris ist ja wohl unglaublich was die so vom Stapel lässt. So eine gönnerhafte, ignoraten und selbstverliebte Person. Holt Fanny her und drückt sie quasi anderen aufs Auge. Die hat ja nen Vogel.... :wuetend: und wie sie über sie redet, bzw. schlimmer noch die Cousinen anregt schlecht über sie zu denken usw. Boah... :evil: So eine blöde Kuh! Ich wünsche ihr bereits schlechtes.... :twisted:
    Wie gesagt, man muss es mit dem nötigen Humor sehen. Die Frau ist einfach strohdoof.... 8-[


    Fanny tut mir sehr leid, klar, dass sie Heimweh hat und sich erst einleben muss, irgendwie sieht das außer Edmund keiner. :scratch:


    Das mit dem Linien ziehen auf dem briefpapier fand ich übrigens sehr witzig, denn das hab ich als Kind auch gemacht. :loool:


    Ich kenne ja bereits den Film mit Frances O'Connor heißt sie glaube ich. Den mag ich gern... Daher komme ich bei den Figuren auch gut mit und kann dem gut folgen. Aber wenn ich den Film nicht kennen würde müsste ich wahrscheinlich auch sehr überlegen....


    Interessant sind mal wieder die Fußnoten von Chrisitan Grawe, immer wieder interessant wie erklärt wird welche Töchter mit Miss dann der Vorname und dann der Nachname angeredet wird und welche eben ohne dem Vornamen, ebenso bei den Söhnen. Das sich das danach variiert wer alles anwesend ist usw. wusste ich noch nicht. Wenn da jemand Bedarf hat tippe ich das gern ab.


    Ansonsten mag ich den Einstieg schon sehr gern. Verspricht gute Unterhaltung. :lol:

    Hier und ich hab auch die ersten 2 Kapitel gelesen. Für mich ist noch etwas ungewohnt, da es mein erstes Buch von Jane Austen ist, aber ich hab soweit alles mitbekommen, was du @Squirrel so schön zusammengefasst hast. Ich bin schon gespannt wie die Geschichte weiter gesponnen wird

    Ja wenn es das erste ist muss man sich wirklich erst rein finden. Mein erstes Buch war Stolz und Vorurteil nachdem ich den Film mit Keira Knightley gesehen hatte und total gern mochte. Ich hatte vorher noch nie von Jane Austen gehört (so viel zur Schulbildung).... :lol: Da musste ich mich auch erst rein finden. Aber es lohnt sich.... :)

    Am liebsten mag ich Emma.

    Oi Emma.... :twisted: Die treibt den Puls auch nach oben....

    und ich Northanger Abbey - da ist Jane Austen so herrlich bösartig und sarkastisch

    Jaaaa der Roman ist wirklich toll und bisher ebenfalls mein liebster. Den hab ich auch schon 2x gelesen... Ich denke das 3.mal folgt da auch irgendwann....

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Ich fand Emma immer lustig, wie sie sich immer einmischte und alle verkuppeln wollte. :D Sie ist erfrischend und nicht so schrill und böse wie Mrs. Norris als Beispiel.

  • Wenn die Gute sich mal nicht täuscht bei der Annahme, dass sich Cousins und Cousinen, die zusammen aufwachsen, niemals ineinander verlieben.

    Das habe ich mir auch schon überlegt. Edmund kann man auf jeden Fall sofort ins Herz schließen. Es ist wirklich rührend, wie er sich um Fanny kümmert (die ich übrigens auch äußerst sympathisch finde).
    Ich glaube, mehr brauche ich über Sympathieträger bzw. deren Gegensatz nicht zu sagen. :lol: Bei Mrs. Norris dürften wir uns wohl alle einig sein.

    sie ist ziemlich passiv, hat keine Zeit für ihre Kinder und interessiert sich eher für den Mops und ihre Handarbeit.

    Also, erstmal weiß ich jetzt, was "pug" bedeutet. Das war mir vorher irgendwie schleierhaft. Vielen Dank also für die Zusammenfassung. :uups: Sie hat mich erleuchtet. O:-)
    Was ich von Mrs Bertram halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Ich glaube, sie hat wohl einfach keine eigene Meinung und verlässt sich sehr auf ihren Mann und ihre Schwester (leider).
    Ihr Mann scheint sehr reserviert zu sein. Wenn ich das richtig verstanden habe, zeigt er seinen Kindern gegenüber auch keine Gefühle. Dementsprechend kann ich mir auch gut vorstellen, dass Fanny sich in dieser Familie etwas verloren vorkommt. Wie sie so über ihren Bruder William erzählt, haben die beiden anscheinend ein sehr enges Verhältnis. So etwas fehlt natürlich für Fanny zunächst in Mansfield Park, findet sich dann aber in der Person von Edmund wieder.


    Was mir ganz am Anfang ein bisschen komisch vorkam, war das Zerwürfnis der Schwestern und die anschließende Annäherung. Mir erscheint es nicht logisch, mit nur einem Brief eine zerrüttete Beziehung wieder aufzubauen. Selbst für die damalige Zeit hätte ich das so nicht erwartet. Es scheint mir irgendwie zu einfach für Mrs. Price, selbst wenn sie sich noch so demütig und unterwürfig zeigt.


    Insgesamt war es mal wieder ein sehr gelungener Start in einen Jane-Austen-Roman und ich bin richtig froh, dass ich mich entschieden habe mitzulesen. :dance:

    Ich :study: gerade:

    David Nicholls - Us

    Kübra Gümüsay - Sprache und Sein

  • Wo seid Ihr anderen denn?

    Hier bin ich. :winken: Gestern hatten wir Besuch, sodass ich erst heute Vormittag zum Lesen gekommen bin.


    Die ersten beiden Kapitel sind geschafft und, was soll ich sagen? Sofort bin ich wieder drin in dieser herrlichen Erzählweise Jane Austens. :love: Da passiert es mir des öfteren, dass ich einen Satz zweimal lese, nur um ihn so richtig genießen zu können! :)
    Die Charaktere sind auch wieder typisch und herrlich beschrieben. Man ergreift sofort Sympathie für die arme Fanny. Und außer Edmund blicken alle anderen (aus den verschiedensten Gründen) auf das arme Mädel herab. Klar, dass sie sich in dieser für sie so unbekannten Gesellschaft verloren und einsam fühlt! Ich hoffe sehr, dass sie selbstbewusster wird und dann anfängt, die ach so gebildeten und tollen Verwandten aufzumischen! 8)

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

  • Schön, es kommt ja hier ins Rollen :loool:


    Ich möchte doch noch ein wenig Lord Bertram in Schutz nehmen. Ja, er scheint ziemlich kalt zu sein - aber ich glaube, da kann er halt auch schlecht aus seiner Haut. Ich gehe davon aus, dass er so erzogen wurde wie er heute ist. Vom Charakterlichen her scheint er mir kein schlechter Mensch zu sein, nur kann er es nicht zeigen, er wirkt kühl und arrogant, aber dennoch hat er das Mädchen aufgenommen und bietet ihr eine Ausbildung und Chance, die sie sonst nicht hätte. Und auch sonst scheint er keine negativen Seiten zu zeigen außer dieser gewissen Arroganz und Kälte, aber die schieb ich zunächst noch immer der Erziehung zu. Immerhin sieht er auch die Fehler in seinen Kindern, sprich im ältesten Sohn in diesem Falle. Es bleibt abzuwarten, wie der Lord sich weiter verhält, aber noch kann ich ihn nicht wirklich verdammen, sondern nur im Kontext der damaligen Gesellschaft sehen.


    Die Rollen sind eindeutig verteilt nach den 4 Kapiteln. Die Mädchen möchte ich in ihrer Kindheit auch noch in Schutz nehmen, sprich im zweiten Kapitel - immerhin sind sie erst 12 ud 13 Jahre alt. Da sind sie einfach zwei verzogenen Gören, die im Wohlstand aufwachsen und sich gar nicht vorstellen können, dass es anderen eben schlechter ergeht - noch dazu Verwandten. Ihr späteres Verhalten dagegen spricht eindeutig gegen sie, denn da sind sie schließlich erwachsen - und noch immer die verzogenen Gören, die nur ihren Spaß wollen und den ach so gebildeten Kopf nicht nutzen. Hier zeigt sich, dass gelerntes Wissen eben keine Bildung ist.


    Mrs Norris :evil: wobei ich grinsen musste: keine Ahnung, ob J.K. Rowling dieses Buch kennt, aber ich glaube schon, denn die böse Miezekatze des bösen Hausmeisters Mr. Filch in Hogwarts heißt ja auch Mrs. Norris :totlach::totlach::totlach:
    Die ist nun echt vom andern Stern, die könnt ich nur nehmen und schütteln und ohrfeigen. Sie ist diejenige, die den Mädchen den Schwachsinn über Fanny in den Kopf setzt und auch weiterhin alles tut, um Fanny klein zu halten. Und natürlich denkt sie niemals daran, ihre Nichte aktiv zu unterstützen - in dem Fall allerdings zum Glück für Fanny. Edmunds Argumentation konnte ich da nur bedingt folgen. Jedenfalls ist die Rolle der bösen Klatschtante, die nur auf ihren Vorteil schaut, ganz klar zugeordnet. Und ihre Schwester Lady Bertram schanzt ihr ja auch noch die Aufsicht über ihre Töchter zu - so ist Mrs Norris ganz in ihrem Element. Gut kann das wohl eher nicht ausgehen. Lady Bertram wird mir - genau wie Euch - sehr unsympathisch in ihrer Lethargie. Mit solchen Menschen kann ich ganz schlecht umgehen. Aber zumindest heckt sie bisher keine Bösartigkeiten aus, dazu ist sie viel zu lethargisch, sie müsste sich ja bewegen.


    Auch die Kinder von Lord Bartram sind also klar zugeordnet - der älteste bringt die Kohle durch, Edmund ist der Gute und Mitfühlende, der sich Fannys annimmt und ihr hilft. Die Schwestern sind einfach "gedanken-blond" (sorry, falls hier eine Blondine dabei ist, ich glaub ihr wisst, was ich sagen möchte :uups: ) - sie sind hübsch und dumm und wollen nur ihren Spaß und reich heiraten. Nun denn, schauen wir mal wie es ihnen ergehen wird.


    Welche Rolle die Grants mitsamt den Geschwistern spielen werden, da bin ich mir noch unsicher. Zumindest der Bruder könnte für Turbulenzen sorgen, denke ich :-k Was ich nicht ganz begriffen habe im Zusammenhang mit der Pfarrei ist, warum Lord Bertram diese jetzt weggegeben hat als sein Ältester so viele Schulden machte. Es muss ja mit den Schulden bzw. mit dem Begleichen dieser Schulden zusammen hängen, aber so ganz klar ist mir das jetzt nicht… der Lord finanziert die Pfarrei doch schließlich, warum kann er sie dann nicht für Edmund bewahren?


    So, das waren jetzt mal so meine leicht konfusen Gedanken am Sonntag :mrgreen:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Mrs Norris wobei ich grinsen musste: keine Ahnung, ob J.K. Rowling dieses Buch kennt, aber ich glaube schon, denn die böse Miezekatze des bösen Hausmeisters Mr. Filch in Hogwarts heißt ja auch Mrs. Norris

    danke für den Hinweis. Diese Verbindung hätte ich wohl nicht hergestellt. Die Frau ist einfach nur :wuetend: . Könnte die Schwester unserer Assistentin sein, die verhält sich gleich.


    Ich hab die heutigen Kapitel auch gelesen und ich muss gestehen, dass ich mich noch etwas schwer mit der Sprache tu. Ich bin immer etwas verwirrt wenn Verwandschaftsverhältnisse dargestellt werden, das bekomme ich dann net so schnell mit.
    Das mit der Pfarre verstehe ich nun auch nicht wirklich.
    Aber bisher sind mir die meisten Personen nicht unbedingt sympatisch.

    :study: Kai Meyer - Die Spur der Bücher

    :study: Christine Kabus - Das Lied des Nordwinds

  • Haha, auch ich bin endlich angekommen. Ich muss gestehen, dass ich im ersten Kapitel im Original so ein wenig meine Problemchen hatte. Wer da wieder mit wem wie verwandt ist... Naja, nicht so wild. Jetzt hab ich mal einen groben Überblick.
    Ganz genau verstanden habe ich allerdings noch immer nicht, warum die kleine Fanny jetzt zu ihren Verwandten soll. Nur wegen der Erziehung? Wie dem auch sei, jetzt ist sie zumindest mal in dem standardisierten britischen Klischee-Snobisten Haus angekommen.

    Mrs Norris wobei ich grinsen musste: keine Ahnung, ob J.K. Rowling dieses Buch kennt, aber ich glaube schon, denn die böse Miezekatze des bösen Hausmeisters Mr. Filch in Hogwarts heißt ja auch Mrs. Norris

    Das ist ja interessant, das hab ich ja noch gar nicht bemerkt. Ich denke schon, dass Frau Rowling das Buch kennt, schließlich ist es ja doch schon ein gewisser Klassiker. :D

    Edmund ist der Gute und Mitfühlende

    Ich hoffe er bleibt es auch. Wenigstens ein idealistischer Gutmensch in diesem doch recht arroganten Hause. Immerhin kümmert er sich mal um Fanny anstatt sie links liegen zu lassen. Gut, alles kann er auch nicht richtig machen, aber zumindest gibt er sich ein wenig Mühe und kümmert sich um sie. Ich befürchte ich würde einen Schreikrampf bekommen, wenn auch er sich als elitärer Schmock entpuppen würde.

    Ich hab die heutigen Kapitel auch gelesen und ich muss gestehen, dass ich mich noch etwas schwer mit der Sprache tu. Ich bin immer etwas verwirrt wenn Verwandschaftsverhältnisse dargestellt werden, das bekomme ich dann net so schnell mit.

    Keine Sorge, ich denke die meisten Originalleser (auch und besonders ich :-, ) haben dieses kleine aber feine Problem. Besonders die Verwandtschaften haben mir am Anfang auch Schwierigkeiten bereitet, aber mit der Zeit (ab ca. Kapitel 1,5) war ich dann doch soweit drin, dass es läuft. Nur nicht aufgeben! :friends:


    Zu Kapitel drei: Wie schön, dass sich Fanny ganz umsonst Sorgen gemacht hat, jetzt will die gute Frau Norris sie gar nicht, sondern lieber noch ein Zimmer für einen Freund. Ich frage mich so ein wenig, wer sich denn dieser furchtbar emotionslosen Dame als Freund anbieten will, aber nun gut, scheinbar gibt es da jemanden. :-s
    Bin mal gespannt wie das zwischen den Mädels weitergeht. Ich stimme zu, dass sie "Moral-Blondchen" (auch hier ist das Klischee gemeint, die Blondinen in unserer Gruppe ordnen sich hoffentlich nicht in diese Klischeekiste) sind, aber jetzt dürfte doch langsam die Stutenbissigkeit und das Gesuche nach dem reichen Traumprinz für beide losgehen.

    „Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.”


    Claude Chabrol (*1930), frz. Filmregisseur u. -kritiker

  • Dumm sind die Miss Bertrams glaube ich nicht. Sie haben wohl eine gute Schulbildung, was früher eigentlich gar nicht so üblich war. Sie sind einfach verwöhnt und verzogen kann man noch nicht sagen :lechz: , denn Mama kümmert sich ja nicht um die Erziehung und dem Herrn Papa geht es auch vorbei.


    Kapitel 3 und 4


    Hier lernen wir das neue Pfarrersehepaar Grant und die Geschwister von Frau Grant Henry und Mary Crawford kennen. Mrs. Grant müsste sich doch mit Mrs. Norris gut verstehen. :pale:
    Auch Mrs. Grant will unbedingt die Geschwister an den Mann bzw. an die Frau bringen. Mary will ja zwingend reich heiraten aber Henry mag selbst entscheiden, wen er heiratet.


    Ach ja, und der dickliche Mr. Rushwood erscheint auch auf der Bildfläche und soll mit der ältesten Miss Bertraum verheiratet werden, so Mrs. Norris es schafft. Die Debütantinnen-Bälle arrangiert sie ja alle und besucht auch die Bälle mit den Mädchen. Mama bleibt lieber daheim, mit einer unschönen und nutzlosen Nadelarbeit. :)


    Die Sache mit dem Pferd. Mrs. Norris ist dagegen, Mama ist zwar dafür aber will warten bis Sir Thomas wiederkehrt. Edmond der Gute verkauft eines seiner Pferde, um ein Damenpferd zu kaufen. Der Mann ist zu gut und zu sympathisch.

  • Das ist ja interessant, das hab ich ja noch gar nicht bemerkt. Ich denke schon, dass Frau Rowling das Buch kennt, schließlich ist es ja doch schon ein gewisser Klassiker.

    Ich meine mal gelesen zu haben das da ein Zusammenhang besteht... :) Sicher bin ich mir aber grade auch nicht...

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • warum die kleine Fanny jetzt zu ihren Verwandten soll. Nur wegen der Erziehung?

    Genau, nur deswegen - aber tatsächlich macht das für ein Mädchen der damaligen Zeit einen enormen Unterschied, ob sie in einem mittellosen Haushalt ohne Erziehung aufwächst oder in einem höhergestellten, wo sie zwar nicht der Familie gleichgestellt ist, aber doch mehr gesellschaftliches Ansehen durch ihre Bildung erlangt. Immerhin geht es hier um ihr Leben als erwachsene Frau und tatsächlich ihre Chancen auf eine gute Ehe oder eine einigermaßen gute Anstellung später.


    Ich hoffe er bleibt es auch. Wenigstens ein idealistischer Gutmensch in diesem doch recht arroganten Hause.

    Bei Austen bleiben die Charaktere sich eigentlich immer treu - wenn sich einer mal etwas anders entpuppt, dann ist das schon angedeutet und früh erkennbar in der Geschichte. Ich gehe davon aus, dass die Rollenverteilung hier klar geregelt ist und Edmund der Gute bleibt :)

    Ich frage mich so ein wenig, wer sich denn dieser furchtbar emotionslosen Dame als Freund anbieten will, aber nun gut, scheinbar gibt es da jemanden.

    Nee gibt es nicht und das wurde auch geschrieben - sinngemäß heißt es, dass sie schon in der Pfarrei "immer freie Zimmer hatten, aber nie ein Freund dort genächtigt habe" - "The spare rooms at the Parsonage had never been wanted, but the absolute necessity of a spare room for a friend was now never forgotten." :loool:

    aber jetzt dürfte doch langsam die Stutenbissigkeit und das Gesuche nach dem reichen Traumprinz für beide losgehen.

    und wie - lies Kapitel 4 :totlach: Maria hat sich schon einen ausgesucht, diesen Mr. Rushford - und nur Edmund allein erkennt, dass er wohl nur ein Dummkopf mit Geld ist :twisted:

    Mrs. Grant müsste sich doch mit Mrs. Norris gut verstehen.

    aber Mrs. Norris nicht mit Mrs. Grant - die ist nämlich eifersüchtig auf Mrs Grant und dass diese es sich so gut gehen lässt in ihrem alten Zuhause. Da kommen Mrs. Grants Geschwister - beide mit Geld im Hintergrund - dann auch noch daher und sind eine Konkurrenz für die Bertram-Kinder tz tz tz :twisted:

    mit einer unschönen und nutzlosen Nadelarbeit.

    da musst ich nur noch lachen -ich stell sie mir vor, wie sie einfach einen meterlangen Lappen vor sich hin strickt, denn wieder aufribbelt und von neuem anfängt :twisted:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • :huhu:
    Ich meld mich nur kurz, ich bin leider nicht über die erste Seite gekommen, hatte noch mit der Arbeit zu tun und hab wieder das Gefühl krank zu werden ](*,) Ich werd versuchen morgen während der Pendelzeit etwas aufzuholen und meld mich sobald ich kann. :-?

    "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."
    Heinrich Heine


      :study: 5 [-X 1368; :musik: 3 [-X33 h 30 Min

  • Interessant sind mal wieder die Fußnoten von Chrisitan Grawe, immer wieder interessant wie erklärt wird welche Töchter mit Miss dann der Vorname und dann der Nachname angeredet wird und welche eben ohne dem Vornamen, ebenso bei den Söhnen. Das sich das danach variiert wer alles anwesend ist usw. wusste ich noch nicht. Wenn da jemand Bedarf hat tippe ich das gern ab.

    Ich habe letztens ein paar Austen-Filme (u. a. auch Emma :twisted: und Sinn und Sinnlichkeit, Mansfield Park kommt erst nach der MLR), geguckt und mich noch über die verschiedenen Anreden gewundert. :-k Ich fände es schon interessant, aber du musst das nicht extra abtippen. :friends: (Vielleicht könntest du ein Foto mit deinem Telefon machen und das dann hier anhängen? Und wenn nicht ist auch kein Problem.) :friends:

    Welche Rolle die Grants mitsamt den Geschwistern spielen werden, da bin ich mir noch unsicher. Zumindest der Bruder könnte für Turbulenzen sorgen, denke ich

    :twisted: Der scheint ja nichts anbrennen zu lassen und bei Admiral Crawford unter einem ziemlich schlechten Einfluss gestanden zu haben. Mir kommen einige Charaktere im Buch "wilder" vor. Herren, die ihr Geld verprassen gab es auch in den anderen Büchern, aber Frauenhelden oder auch Herrschaften, die ihre Mätresse zu sich holen wie Admiral Crawford nach dem Tod seiner Frau gab es doch nicht, oder? :-k

    Was ich nicht ganz begriffen habe im Zusammenhang mit der Pfarrei ist, warum Lord Bertram diese jetzt weggegeben hat als sein Ältester so viele Schulden machte. Es muss ja mit den Schulden bzw. mit dem Begleichen dieser Schulden zusammen hängen, aber so ganz klar ist mir das jetzt nicht… der Lord finanziert die Pfarrei doch schließlich, warum kann er sie dann nicht für Edmund bewahren?

    Das habe ich auch nicht verstanden. :scratch:

    Edmond der Gute verkauft eines seiner Pferde, um ein Damenpferd zu kaufen. Der Mann ist zu gut und zu sympathisch.

    Er ist wirklich sehr einfühlsam. Ich frage mich nur, ob er zu allen Menschen so nett ist oder besonders zu Fanny? :-k


    Ich habe mich beim Lesen der beiden Kapitel köstlich amüsiert - über Mrs. Norris, die ihrer Familie immer nur helfen, aber Fanny auf keinen Fall aufnehmen will oder über Lady Bertram, die sich schon mal vorsorglich Trauerworte überlegt, falls ihr Gatte sein Reiseziel nicht heil erreicht. :totlach: Ein bißchen Drama muss wohl immer sein. :roll:


    Witzig war, dass ich in meinem Zweitbuch "Howards End is on the Landing", das ich neben der MLR lese, gerade heute zum Austen-Kapitel gekommen bin. Erst war ich über die Meinung der Autorin zu Jane Austen überrascht :shock: , aber dann hatte sie einige interessante Gedanken zu ihr. Sie empfindet Jane Austen als freundlich distanzierte und eher kühle Autorin und hat damit gar nicht so unrecht. Austen ist herrlich ironisch :pray: und zeichnet sehr gute und kritische Gesellschaftsbilder, aber als warmherzig würde ich sie auch nicht unbedingt beschreiben.

  • :huhu:
    Ich meld mich nur kurz, ich bin leider nicht über die erste Seite gekommen, hatte noch mit der Arbeit zu tun und hab wieder das Gefühl krank zu werden ](*,) Ich werd versuchen morgen während der Pendelzeit etwas aufzuholen und meld mich sobald ich kann. :-?

    nicht wieder krank werden :friends:

    vielleicht könntest du ein Foto mit deinem Telefon machen und das dann hier anhängen

    die Idee find ich auch gut :thumleft:

    aber Frauenhelden

    so extrem wie den Admiral sicher nicht, aber Frauenhelden waren schon einige dabei in den Romanen

    Ich frage mich nur, ob er zu allen Menschen so nett ist oder besonders zu Fanny?

    Zumindest jetzt denke ich, dass er zu allen so nett ist - was noch kommt? wer weiß das schon :loool:

    oder über Lady Bertram, die sich schon mal vorsorglich Trauerworte überlegt, falls ihr Gatte sein Reiseziel nicht heil erreicht.

    Also ich hab das so in Erinnerung, dass das auch Mrs. Norris war, die sich diese Rolle angemasst hat - Lady Bertram ist ja viel zu gleichgültig um sich Sorgen zu machen und Mrs. Norris hat sich bereits in der staatstragenden Rolle gesehen, der Welt das Unglück zu verkünden :-k

    als freundlich distanzierte und eher kühle Autorin und hat damit gar nicht so unrecht.

    so empfinde ich sie durchaus auch - das ist ihre Art und doch legt sie dabei auch immer den Finger auf den wunden Punkt :loool:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Irgendwie haben Mrs Grant und Mrs. Norris doch Ähnlichkeiten. :lechz: Sie geben mit großer Freudebe nicht vorhandenes Geld aus, und verkuppeln ihre Verwandten


    Was die Nadelarbeit angeht, denke ich doch, dass Mrs. Bertram wie damals üblich ist irgendwelche Tücher stickt. :D


    Edmond ist glaube ich zu allen nett. Da Papa nicht da ist, trägt er die Verantwortung als einziger Mann im Haus und er sorgt sich ja auch um seine Schwester und ihrem Freund.


  • Mrs Norris :evil: wobei ich grinsen musste: keine Ahnung, ob J.K. Rowling dieses Buch kennt, aber ich glaube schon, denn die böse Miezekatze des bösen Hausmeisters Mr. Filch in Hogwarts heißt ja auch Mrs. Norris :totlach::totlach::totlach:

    Ein interessanter und sehr passender Vergleich :totlach:


    Die ist nun echt vom andern Stern, die könnt ich nur nehmen und schütteln und ohrfeigen.

    Das Bedürfnis hatte ich auch :evil: . Aber da Lady Bertram zu faul ist, um sich um iregendetwas zu kümmern, hat Mrs. Norris freie Hand. Die nutzt das natürlich voll aus, um die Mädchen zu beeinflussen.
    Fanny tut mir einfach nur leid. Im Moment ist sie ja ziemlich zurückgezogen und hat kaum Kontakt zu jemanden außerhalb von Mansfield Park. Ich hoffe, dass sich das bald ändern wird. Wengistens hat sie Edmond, der sich um sie kümmert.
    Was ich von den Grants und ihren Verwandten halten soll, weiß ich noch nicht. Ich finde auch, dass Mrs. Grant eine gewisse Ähnlichkeit mit Mrs. Norris hat, aber bis jetzt gehört sie noch zu den wenigen Personen in der Geschichte, die mir nicht unsympatisch sind. Ich bin auch schon gespannt, wie das mit den Hochzeitsplänen wieter geht.

    "Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung"
    Antoine de Saint-Exupery

  • Hab nun auch Kapitel 3+4 gelesen....

    Edmunds Argumentation konnte ich da nur bedingt folgen.

    Ich auch... Ich denke, er wollte es Fanny einfach schön reden.... Ich hab da auch nix positives finden können und konnte Fanny in ihrer Verzweiflung zu verstehen... Bei so einem Menschen würde ich auch nicht leben wollen....

    Aber zumindest heckt sie bisher keine Bösartigkeiten aus, dazu ist sie viel zu lethargisch, sie müsste sich ja bewegen.

    hihihihihi also ich muss sagen bisher hab ich nix groß gegen Mrs.Bertram. Man könnte ihr ankreiden das sie sich nicht gut um ihre Kinder kümmert... Aber ich finde zu Fanny ist sie zumindest nicht bösartig. Die Beschreibung, dass sie mit Fanny Zeit verbringt während die anderen auf Bällen unterwegs sind hörten sich ja zumindest ganz nett an...

    Die Schwestern sind einfach "gedanken-blond" (sorry, falls hier eine Blondine dabei ist, ich glaub ihr wisst, was ich sagen möchte )

    tsts, ich bin ne Blondine... [-(:wink::loool: Aber ich behaupte mal das ich nicht Gehirn-blond bin... :totlach:

    Was ich nicht ganz begriffen habe im Zusammenhang mit der Pfarrei ist, warum Lord Bertram diese jetzt weggegeben hat als sein Ältester so viele Schulden machte. Es muss ja mit den Schulden bzw. mit dem Begleichen dieser Schulden zusammen hängen, aber so ganz klar ist mir das jetzt nicht… der Lord finanziert die Pfarrei doch schließlich, warum kann er sie dann nicht für Edmund bewahren?

    Das hab ich auch nicht kapiert...

    Ich habe letztens ein paar Austen-Filme (u. a. auch Emma und Sinn und Sinnlichkeit, Mansfield Park kommt erst nach der MLR), geguckt und mich noch über die verschiedenen Anreden gewundert. Ich fände es schon interessant, aber du musst das nicht extra abtippen. (Vielleicht könntest du ein Foto mit deinem Telefon machen und das dann hier anhängen? Und wenn nicht ist auch kein Problem.)

    Ach kein Ding ich guck mal wie ichs mache. :)

    aber Frauenhelden oder auch Herrschaften, die ihre Mätresse zu sich holen wie Admiral Crawford nach dem Tod seiner Frau gab es doch nicht, oder?

    Ne ich glaube das gab es tatsächlich noch nicht, das finde ich schon bissl krass. Das find ich mutig von Jane Austen muss ich sagen... Gegeben hats sowas ja wohl schon immer aber das war zu ihrer Zeit sicher ein Tabu-Thema.

    oder über Lady Bertram, die sich schon mal vorsorglich Trauerworte überlegt, falls ihr Gatte sein Reiseziel nicht heil erreicht. Ein bißchen Drama muss wohl immer sein.

    War das nicht Mrs.Norris?


    Ich möchte mal ein paar Textzeilen zitieren die mir besonders gefallen haben...
    Ende des ersten Kapitels:


    (...)war aber zuversichtlich, dass ihr die Luftveränderungen entschieden guttun würden. Die arme Frau! Sie dachte wahrscheinlich, dass Luftveränderungen vielen ihrerer Kinder guttun würde....

    Also wenn ich das richtig verstehe ist das mal wieder ein sehr bissiger, lustiger Teil... :totlach: Hab ich gestern vergessen zu zitieren, und zitieren find ich bei Jane Austen MLR sehr wichtig. :loool:


    Dann zu heute...

    Liebe Schwester, wenn du an meine unglückliche Lage denkst - wie kann sie (Fanny) ein Trost für mich sein? Ich bin doch nur eine arme, verzweifelte Witwe, des besten Ehemannes beraupt, meine Gesundheit durch Pflege und Sorge für ihn ruiniert, mein Lebensmut gebrochen, mein ganzer Frieden auf dieser Welt zerstört, und ich habe kaum genug, um mich auf standesgemäße Weise zu ernähren und so leben zu können, dass ich dem Andenken des lieben Verstorbenen keine Schande mache.

    Das ist so typisch, immer alles schön auf andere abschieben, auch wenn sie tot sind... :totlach:


    dann....

    (...)da Lady Bertram Bewegung bei allen anderen für so überflüssig hielt, wie sie ihr selbst unangenehm war, und Mrs. Norris, die den ganzen Tag herum lief, fand, alle anderen müssten ebenfalls so viel herumlaufen wie sie.

    :totlach: so treffend, so sind die Leute doch heute noch... :roll: hihihihi


    und das letzte


    Dass Sir Thomas seinen Sohn fortgeschickt hatte, sah ihr (Mrs.Norris) so sehr nach der Entscheidung eines Vaters aus, den böse Vorgefühle für sich sich selbst mit dem Schlimmsten rechnen ließen, dass sie nicht umhinkonnte, schreckliche Vorahnungen zu haben; und als die langen Herbstabende kamen, wurde sie der trostlosen Verlassenheit ihres Häuschchens so fürchterlich von Befürchtungen heimgesucht, dass sie sich gezwungen sah, tägilich im Esszimmervon Mansfield Park Zuflucht zu suchen.

    Da hätte ich mich auch wegschmeißen können. :totlach: Die Frau ist der Hammer. Nervt bestimmt alle mit ihre Vorahnungen und macht sie kirre und findet dadurch Gott sei Dank noch einen guten Grund sich in Mansfield Park aufzuhalten. :roll::loool:


    Hach ja, herrlich. Man kann sich so schön amüsieren bei den Austen-Romanen....
    Momentan empfinde ich Mrs. Norris eher lustig als anstrengend.

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)