Tim Waggoner - Zeit zu Töten / The Killing Time

  • Buchdetails

    Titel: Grimm 3. Zeit zum Töten


    Band 3 der

    Verlag: Cross Cult

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 360

    ISBN: 9783864253072

    Termin: Oktober 2014

  • Bewertung

    2.3 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Grimm 3. Zeit zum Töten"

    Ein neuer Roman aus dem GRIMM-Universum! Die offizielle Romanreihe zur TV-Serie geht weiter! Nick Burkhardt von der Mordkommission Portland entdeckt das er von einer Elitelinie von Profilern, besser bekannt als 'Grimm', abstammt. Dazu gezwungen ständig die Balance zwischen Menschen und mythischen Kreaturen zu wahren … Eine mysteriöse Kreatur durchstreift auf der Suche nach einer neuen Identität die Straßen von Portland. Sie kann durch bloße Berührung ihre Opfer auflösen und ihre Erscheinung, Persönlichkeit und Erinnerungen annehmen. Als Nick Burkhardt und Hank Griffin von der Mordkommission in Portland gebeten werden, eine vermisste Person zu finden, trifft Nick auf den Gestaltwandler, aber dessen Kräfte haben eine unerwartete Wirkung auf den Grimm und entfesseln eine tödliche Wesen-Plage und unsägliches Chaos. Die Mystery-TV-Serie GRIMM läuft mit großem Erfolg montags auf VOX!
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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Während “Die Schlachtbank” zur Zeit des Zombiemachers spielte, ist diese Geschichte deutlich da-nach angelegt, denn Nick hat immer wieder Anlaß, an seine Erfahrungen als „Zombie“ zurückzudenken.


    Eines der geheimnisvollsten Wesen – wohl auch für andere Wesen – ist das sogenannte Wechselbalg. Ein solches, das sich dem Ende seiner sehr langen Lebensspanne nähert, ist in Portland unterwegs und da es merkt, wie es sich langsam auflöst, ist es gezwungen, seinen nächsten Austauschpartner am helllichten Tag mitten auf dem Bürgersteig einer Wohngegend zu suchen. Die Verwandlung gelingt, genau wie die Verflüssigung des Austauschpartners, aber ein Nachbar wird Zeuge des Geschehens, das er für einen Überfall hält und ruft das PPDP. Schnell finden sich Wu, Hank und Nick am Tatort, wo sie die Überreste der Überfallenen als eine Art Proteinpfütze vorfinden. Bei dem in solchen Fällen üblichen Klinkenputzen begegnet Nick dem Wechselbalg, der Schwierigkeiten hat, sich in seiner neuen Gestalt zu halten, weswegen er sich sofort Nick als nächsten Austauschpartner aussucht.


    Auf Grund seiner Grimmnatur überlebt Nick diesen Kontakt und kann nur wahrnehmen, wie die Frau sich in einen Mann zu verwandeln scheint, der fluchtartig das Haus verlässt. Das Gesicht des Mannes hat Nick dabei nicht zu Gesicht bekommen. Sonst hätte er festgestellt, dass es sein eigenes Gesicht ist.


    Und nun sind also zwei Nick Burkhardts in Portland unterwegs, die beide die Kräfte des Grimms in sich tragen. Nur geht der Wechselbalg wesentlich rabiater damit um, was Nicks gerade erst etablierten Stellung in der Wesengemeinde nicht gut tut. Eltern von Grafitti-sprühenden Teenagern halten nicht viel von der Todesstrafe für so ein Vergehen.


    Und als ob ein zweiter, brutalerer Nick-Grimm nicht schlimm genug wäre, beginnt sich in Portland unter den Wesen auch noch eine Seuche auszubreiten, die ihre Körper in einen Zustand beständiger Aufwallung zwingt, sich dazu auch noch von Ungesichtern gesehen werden können, weswegen nun alle Wesen in der Stadt von der Entdeckung bedroht sind. Gleichzeitig treten ihre Zweitwesensmerkmale immer stärker hervor, was insbesondere die Beutegreifer unter ihnen zu einer Gefahr für andere Wesen und auch für die „normalen“ Menschen in der Stadt macht. Und die Krankheit wird wohl nicht innerhalb der Stadtgrenzen bleiben.


    In mehreren Rennen gegen die Zeit müssen Nick und seine Freunde Lösungen für diese verschiedenen Probleme finden, bevor der Wesenrat die Wesenbevölkerung der Stadt vollständig „neutralisiert.“


    An sich ganz interessant, aber in der Umsetzung ein wenig unbeholfen. So ist die Erstreaktion der Wesen auf die unter ihnen wütende Seuche absolut blödsinnig und nicht wirklich nachvollziehbar – außer um die Geschichte zu dem Ende zu bringen, das sie dann auch wirklich hat. Und das ist schon fast peinlich: sowohl die emotionalen Aspekte dieser Lösung, wie auch die Idiotie, die vorgeschaltet werden muss, um die Geschichte zu diesem Ende zu führen.


    Auch sprachlich ist dieser Roman stellenweise unerfreulich. Der Autor scheint mit Nomen und den zugehörigen Pronomina ein wenig auf dem Kriegsfuß zu stehen, weswegen er eindeutig zu wenige Pronomina verwendet, was bei Lesen ein wenig simplizistisch wirkt. Hier wurde Einiges an erzählerischem Potential verschenkt, durch zu einfache Sprache. [-(

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