Asuka Lionera - Divinitas

  • Buchdetails

    Titel: Divinitas


    Band 1 der

    Verlag: Drachenmond Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 348

    ISBN: 9783959910224

    Termin: November 2015

  • Bewertung

    4.3 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

    86,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Divinitas"

    „Eine Halbelfe!“, ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. „Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet!“ Sie haben sie gesehen! Sie haben meine Ohren gesehen! Sie wissen, was ich bin!“ Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
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  • Fazit:


    Ein tolles Buch, was einen spätestens nach der Hälfte einfach mitreißt und man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich konnte es jedenfalls nicht. Die Autorin hat sich sehr viel Gedanken um die Charaktere gemacht und ich musste mich daher erstmal in Fye reinfinden. Aber letztendlich hat sie mir sehr gut gefallen.


    Klappentext:


    „Eine Halbelfe!“, ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. „Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet!“ „Sie haben sie gesehen! Sie haben meine Ohren gesehen! Sie wissen, was ich bin!“
    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?


    Bewertung:


    Am Anfang des Buches lerne ich gleich Fye kennen. Sie scheint sehr verängstigt zu sein, da sie eine Halbelfe ist und von beiden Seiten nicht gern gesehen wird. Sie wird dann bei entdecken schlimmes widerfahren. Daher ist sie auch teilweise vorsichtig, blickt sich aber oft nich so um und schon ist sie im Schlamassel. Auch mit der Liebe hat sie es nicht so. Sie wirkt etwas so, als ob sie sich in jeden verliebt, der nett zu ihr ist. Sie hatte auch noch nicht viel mit Menschen zu tun, aber das fand ich schon etwas anstrengend.
    Durch das wirkt sie einfach oft naiv. Aber wenn ich einen zweiten Blick auf die Szene werfe, ist sie es gar nicht. Sie kennt sich einfach in der Welt und auch mit den Männer nicht aus. Sie war einfach lange alleine. Dadurch ist sie einfach in dem Punkt nicht richtig gereift und hat eben keine Ahnung davon. Nach und nach wird das auch immer besser und ich habe das auch gut dann erkannt.


    Und dann ist da noch Vaan, ach wie ich den Namen schon liebe. Er ist verflucht und nach der Begegnung mit Fye einfach meistens nur nett. Auch er hat Angst vor dem was kommt und verhält sich manchmal komisch.


    Die Story finde ich ansprechend, besonders zum Ende hin wird es nochmals richtig spannend. Was sich die Autorin da einfallen lassen hat, war echt unglaublich. Auch eine lustige Szenen gab es mit dem Wolf, wo er sehr eigensinnig war. Da konnte ich mir das schmunzeln und manchmal auch das Lachen nicht verkneifen.


    Das Buch wird meistens aus der Sicht von Fye beschrieben, ab und an ist auch mal Vaan dabei, wenn seine Einblicke wichtig sind.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Fye hat es nicht leicht, denn als Halbelfe wird sie sowohl gefürchtet, als auch gehasst. Aus diesem Grund lebt sie allein und zurückgezogen tief im Wald. Doch als ihre Erträge nicht mehr ausreichen, um sie über den Winter zu bringen, hat sie keine andere Wahl, als in das nächstgelegene Dorf zu gehen, um Lebensmittel und Saatgut zu kaufen.


    Die Angst ist ihr ständiger Begleiter dort und der Zufall will, dass sie enttarnt und gefangen wird. Während sie schon dem Tod ins Auge blickt, erhält sie Hilfe und Rettung von unerwarteter Seite. Kann sie ihrem Retter vertrauen?


    Meine Meinung:


    Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Das wunderschöne Cover zeigt die Protagonistin Fye mit ihren einprägsamen Augen und der obligatorischen Kapuze, die sie trägt. Selbst der schwarze Wolf findet sich hier wieder und verheißt ein fantasyreiches Vergnügen.


    Asuka Lionera hat in diesem Roman zwei Erzählstränge verarbeitet. Einmal einen, der sich um Fye und die aktuellen Geschehnisse dreht und einen anderen aus Vaans Sicht. Beide fand ich sehr spannend und interessant beschrieben und ich habe mich bei jedem Wechsel gefreut, noch mehr vom Schicksal des jeweils anderen zu erfahren. Der Schwerpunkt liegt hier allerdings deutlich auf Fye, die mir schnell sympathisch war.


    Insgesamt haben mir die Charaktere des Buches ganz gut gefallen. Nicht immer klar und deutlich beschrieben, weckten sie sowohl Sympathie, als auch Argwohn in mir und handelten nach meinem Gefühl leider nicht immer realitätsnah. Manche Handlung konnte ich einfach nicht nachvollziehen, aber das ist schließlich auch nicht unbedingt nötig. Ab und an wirkte Fye ein wenig naiv und leichtgläubig, doch dies könnte ihren besonderen, persönlichen Lebensverhältnissen geschuldet sein.


    Obwohl ich einen Teil der Ereignisse relativ absehbar fand, mochte ich das Buch dennoch nicht an die Seite legen. Asuka Lionera hat eine ansprechende Art zu Schreiben und so kamen bei mir keine Längen auf.


    Fazit:


    "Divinitas" ist ein solider und spannender, erster Roman von Asuka Lionera, der durchaus Potential hat. Alte Familiengeheimnisse, ein Fluch und die unwiderstehliche Anziehung zweier Meinschen bilden das Grundgerüst dieses Romans, dessen Autorin mich mit ihrem Schreibstil und der interessanten Idee überzeugen konnte.

    "Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt." Arabisches Sprichwort :study::flower:

  • Erstmal muss ich sagen, dass ich durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden bin. Im Nachhinein betrachtet, passt es auch perfekt zur Geschichte.



    Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen, die von der Autorin begleitet wurde. Es war eine kuschelige und angenehme Runde, in der viele Hintergrundinfos der Autorin weitergegeben wurden. Ich freu mich jetzt schon riesig auf weitere "Divinitas Geschichten"!



    Divinitas ist eine wunderschöne, romantische Fantasygeschichte mit Märchenatmosphäre. Durch das liebevoll gestaltete Cover hatte ich Fye immer vor Augen...
    Das Buch überrascht mit unerwarteten Wendungen und Perspektivwechseln zwischen Vaan und Fye.



    Durch den sehr angenehmen Schreibstil war ich sofort vollkommen in der Welt von Divinitas. Durch den Wechsel der Sichtweisen bringt uns die Autorin sowohl Fye als auch Vaan näher. Mit den beiden hat sie sehr starke, sympathische Figuren erschaffen. Leider bleiben die weiteren Charaktere irgendwie doch sehr fern und unscheinbar.



    Divinitas ist ein Buch, das sich nur schwer beschreiben lässt, als Fantasyliebhaber sollte man es einfach gelesen haben.
    Mich als Leser hat das Buch voll und ganz gepackt und irgendwann hab ich um mich herum alles ausgeblendet und war mittendrin in der "Zauberwelt"...
    Man sollte es nicht lesen, wenn man eigentlich keine Zeit hat, denn das Weglegen fällt echt mehr als schwer! :breitgrins:



    Auch zu erwähnen ist der bemerkenswerte Wandel von Fye, den man als Leser hautnah miterlebt.



    Ein sehr, sehr gelungener Debütroman und ich freu mich riesig auf den angekündigten Nachschub!!!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Inhalt:
    "Eine Halbelfe!, ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet!


    Sie haben sie gesehen!
    Sie haben meine Ohren gesehen!
    Sie wissen, was ich bin!


    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde.
    Wer meint es ehrlich mit ihr der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?"
    ~~~~~~~~~~


    Meinung:
    Fyelana ist eine Halbelfe und als solche liebt sie die Einsamkeit.
    Denn schon seit Jahrhunderten sind Mischlingswesen in dem Land mit dem bröckligen Frieden zwischen Elfen und Menschen, verachtet.


    Schuld daran ist ein uraltes Familiengeheimnis, gehütet und beschützt durch den Menschenkönig und seine Frau.


    Halbelfen verfügen nur über wenig Magie und so ist Fye von Kindsbeinen an auch im Umgang mit Waffen trainiert worden um zu überleben.
    Leider nützt ihr das nicht viel, als die Häscher des Königs, schwarze Ritter, über sie herfallen, gefangen nehmen und brennen lassen wollen.
    Doch dann folgt etwas, womit selbst Fye nicht gerechnet hat: Sie wird befreit.
    Vom Prinz höchstpersönlich!


    Denn Prinz Vaan sieht etwas in ihr, dass sie selbst erst noch erkennen muss.
    Und so beginnt eine Reise ins Ungewisse, dessen Ausgang niemand erahnt hätte.


    Fye ist mir von Beginn an sympathisch gewesen.
    Ich liebe ja generell Einzelkämpfernaturen und dass sie als Außenseiterin eine solche ist, steht außer Frage.
    Zum folgenden Verlauf der Geschichte muss ich anmerken, dass ich bereits die beiden "Prequels" gelesen habe und mit mehr Input an die Story herangehen konnte.


    So war es zum Beispiel keine Überraschung für mich, dass Prinz Vaan und Prinzessin Giselle, die beide in dem Buch eine große Rolle spielen, mit dem Fluch der Götter belegt sind und sich zu unterschiedlichen Zeiten in eine Tiergestalt verwandeln.


    Und ich wusste auch bereits, wer Fyelanas Mutter ist, warum sich die Königin der Menschen nicht an alles erinnert und warum die Elfenhexe Alys dem Menschenkönig beisteht, wo ihre beiden Völker doch eigentlich verfeindet sind.
    All das erfährt man in "Falkenmädchen".


    Deswegen kann ich - leider? - auch nicht ganz unvoreingenommen an die Geschichte herantreten, allerdings war ich von der Entwicklung einiger Charaktere durchaus sehr überrascht!


    Divinitas ist ein Buch über eine zarte Liebe, geprägt durch ein starkes Band, dem selbst Erinnerungsverlust nicht viel anhaben kann.
    Prinz Vaan und Fye gehen durch Höhen und Tiefen, erleben Verletzungen und Kriege, Gefangenschaft und Verrat - und vor allem letzterer wiegt sehr schwer.


    Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, leicht zu verstehen und zu verinnerlichen - auch wenn mir hierbei die "Innehalten zum Nachdenken"-Momente etwas gefehlt haben.


    Es ist ein schönes Fantasybuch mit Familiengeheimnissen, Magie und dem Nachhall, dass Liebe immer das stärkste Band sein wird.


    Fazit:


    Wer Gestaltwandlerfantasy mag, kann sich in diesem Buch komplett fallen lassen. Für mich war es ein angenehmes, wenn auch manchmal nicht ganz durchschaubares Abenteuer. Fye und Vaan sind ein zauberhaftes Gespann, Giselle und Gylbert waren mir hingegen weniger sympathisch.
    Eine Leseempfehlung geht an all jene, die gern fremde Welten und Kulturen erkunden, die an Götter, Flüche und Karma glauben und mit ein paar verrucht, erotischen Szenen gut klar kommen. ;)


    Ich vergebe 4 von 5 :bewertung1von5: Sternen.

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