Julia Hintzen - Das Erbe der Götter 1

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  • Band 01
    Inhalt:
    Woher kommen eigentlich die Geschichten über antike Götter? Diese Frage muss sich die junge Ayla stellen, als sie mitten im Schuljahr wechseln muss und an der neuen Schule auf die undurchsichtigen, wie gutaussehenden Zwillinge Damien und Phil trifft. Besonders Damien, mit den traurigen Augen, ist ihr unheimlich. Er scheint sie zu verfolgen und doch ist Ayla seine Nähe nicht unangenehm. Als sie dann beginnt, von einer Amazone zu träumen, wird ihr klar, dass es sehr viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sie bisher angenommen hatte. Als dann auch noch ein alter Feind auftaucht, der alles bedroht, was Ayla wichtig ist, muss sie sich erinnern wer sie einst war und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Bewegung, die ihr Leben von Grund auf verändern wird.


    Meine Meinung:
    Das Cover ist richtig gut gelungen, ich finde es einfach genial. Nachdem ich allerdings das Buch gelesen habe, hätte ich mir doch ein wenig mehr Götter-Amazonen-mäßiges gewünscht. Was aber keinen Abzug bedeutet!


    Der Schreibstil von Julia Hintzen, die ich bisher noch nicht kannte, war sehr gut zu lesen. Der lockere und flüssige Schreibstil ermöglichte es mir, sofort in die Geschichte einzutauchen. Ich geriet auch während dem Lesen nicht aus meinem Lese-Flow.


    Unsere Hauptproagonistin Ayla, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt was sie denkt. Sie ist außerdem auch nicht auf dem Kopf gefallen und reimt sich schon einiges zusammen, auch wenn es sich am Ende als nicht ganz richtig rausstellt. Ihre Handlungen, Reaktionen und Emotionen konnte ich im großen und Ganzen recht gut nachvollziehen und hätte in den meisten Situationen genauso gehandelt. Bis auf das Ende... Da hat sie bei mir einige Sympatiepunkte eingebüßt.


    Damon, in der griechischen Mythologie ist er Deimos und der Sohn des Ares, ist Phils Bruder. In einem frühren Leben war er mit Ayla zusammen, was allerdings kein gutes Ende nahm. Zu Beginn dachte ich echt: Was ist das bitte für ein plumper Stalker. Aber so nach und nach nahm alles mehr Konturen an und ich als Leserin stieg auch endlich dahinter, was das soll. Als Leser lernt man ihn mit einer harten Schale kennen und mit einem weichen Kern lieben. Er weiß was er will und er holt es sich auch. Er ist klug, stark, mutig und außerdem kann er Bogenschießen, da hat er bei mir schon gewonnen! :)


    Phil, in der griechischen Mythologie ist er Phobos und der Sohn des Ares, ist Damons Bruder. Er ist der Inbegriff einer männlichen Schlampe, aber immerhin gibt er es auch zu. Und ich muss zugeben, er kam mir nicht ganz koscher vor. Auch wenn er einige Sympathiepunkte bei mir gesammelt hat, so hat er etliche am Ende eingebüßt. Daher kann ich gerade nicht sagen, ob ich ihn noch leiden kann oder nicht. Muss ich mal das nächste Buch abwarten...


    Die Nebencharaktere wie Poseidon, Ares, Ayla's Freundin und die Mutter von Damon und Phil wurden gut beschrieben und in die Story mit eingebracht.
    Ich hätte mich noch mehr Szenen mit den einzelnen Göttern, wie z. B. Poseidon gewünscht, aber geschadet haben die relativ kurzen Szenen dem Buch nicht.


    Die Schauplätze im Buch wurden detailliert beschrieben. Daher kam ich mir manchmal echt vor, wie eine Spannerin, da alles so real auf mich wirkte. Aber gut, so soll es ja auch sein. :D


    Das Ende hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen...


    Im Ernst, so ein Ende gefällt mir so gar nicht. Aber vielleicht bekommt sie ja noch mal die Kurve. Vorallem ich habe diese "Dreiecksgeschichte" dieses Mal gar nicht gesehen bzw. bemerkt... Ich warte es einfach mal ab.
    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ausgezeichnet gefallen, obwohl es so ein Ende bekam. Ich bin froh, dass ich den nächsten Band auch gleich daheim habe, so kann ich - hoffentlich - schnell weiterlesen. Leseempfehlung? Aber klar. :)
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    Liebe Grüße
    Mimi♥



    Mehr über mich oder meine Bücherwelt die ich täglich auf den Kopf stelle könnt ihr auf meinem Blog erfahren: Mimis Bookworld


    Lesen bis die Wimpern vor Müdigkeit leise klingen. - Elias Canetti

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