Kerem Gabriel - Der Tod ist ein Versprechen
Kurzbeschreibung:
Emma und Adrian sind vor einigen Monaten mit ihrer Hündin Cleo aus Deutschland in einen kleinen Ort in den USA ausgewandert und feiern ihr erstes Weihnachten.
Für Silvester ist ein Flug nach Deutschland gebucht um dort mit ihren Familien zu feiern, doch plötzlich häufen sich die Meldungen über ein gefährliches Virus, der Flug wird storniert und die Welt versinkt im Chaos.
Ich habe mir dieses Buch als Ebook gekauft, die Leseprobe hat mich angesprochen, so dass ich spontan zugegriffen habe.
Ich habe das Buch auch recht schnell durchgelesen, die anfängliche Begeisterung hielt sich aber leider nicht die ganze Geschichte hindurch.
Der Beginn ist durchaus spannend, der Schreibstil ist etwas einfacher gehalten, aber das fand ich okay, das minderte das Lesevergnügen keineswegs.
Es wird gut erzählt, wie Emma und Adrien mit den Nachrichten und der Bedrohung durch das Virus und den Infizierten umgehen.
Die Charaktere waren mir persönlich zu durchsichtig, da hätte ich mir gern mehr Ecken und Kanten gewünscht und dass man nach einigen Zeilen der Beschreibung nicht sofort erkennt, in welche Richtung der Charakter geht.
Die Handlung war mir nach einer Weile einfach zu repetitiv. Im Endeffekt geschah immer das Gleiche und meiner Ansicht nach wurden ausweglose Situation einfach zu oft zu unrealistisch gelöst.
Ich hatte das Gefühl der Autor hatte alle seine Charaktere (auf der „guten“ Seite) so lieb, dass er sich nicht von ihnen trennen wollte.
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu viel verraten, aber das und das Repetitive haben mich bei dem Buch so sehr gestört, dass ich teilweise schon ein bisschen genervt war.
Ich vergebe drei Sterne, für eine gute Idee, eine im Grunde recht gute Geschichte mit kleineren und leider auch zwei größeren Schwächen.
Ob ich den 2. Teil lese, weiß ich jetzt noch nicht.
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