Thomas Brezina - Die Nacht der Weißwurst-Vampire

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  • Thomas Brezina: Die Nacht der Weißwurst-Vampire; C. Bertelsmann Verlag 1993; 140 Seiten; ISBN: 3-570-20113-9


    Axel, Lilo, Poppi und Dominik gehören der Knickerbocker-Bande an. Das hier vorliegende Buch ist nicht nur die Nummer 20113 im Programm des süddeutschen Jugendbuch-Verlages, sondern auch die Nummer 11 in der Buchreihe.


    Als die vier Kinder in München einen Sarg in einem Kartoffelkeller entdecken, hebt sich plötzlich dessen Sargdeckel. Ein Vampir entsteigt seinem Schlafdomizil und stürzt sich auf die Kinder. Was die vier Kinder nicht ahnen können: Sie sind einem Geheimbund auf der Spur, der ein Verbrechen plant. Sein Kennwort: Die Nacht der Weißwurst-Vampire.


    Auf den ersten Blick sieht alles wie die übliche Unterhaltung für Jugendliche aus. Vier Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen, geraten eher durch Zufall im Urlaub in ein Verbrechen und können mithelfen, es aufzuklären. Das kennen wir ja schon aus Jugendbuchreihen wie TKKG, den drei Fragenzeichen und den drei Ausrufezeichen.


    Unangenehm dabei: Die Handlung steigt mitten im Geschehen ein, so daß der unbefangene junge Leser erst einmal nicht wissen kann, worum es überhaupt geht. Diese kleine "Geheimnis" wird aber im Laufe der eher oberflächlichen Handlung aufgeklärt.


    Zweitweise erinnert das Buch an deutsche "Thriller" aus den `50er und `60er Jahren. In diesen Schwarzweißfilmen gibt es einen Superverbrecher, der seine Komplizen mittels Telefon oder Fernsehen anleitet. Ein wenig unspektakulärer geht es hier zwar schon zu; ob sich Brezina von diesen alten Filmen inspirieren ließ, wird er am besten wissen.

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