Jennifer Holm - Der vierzehnte Goldfisch / The Fourteenth Goldfish

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  • Inhalt:
    Eigentlich mag die elfjährige Ellie keine Veränderungen. Im Moment zum Beispiel vermisst sie ihre alte Schule und ihren geliebten Goldfisch, der nach einem wundersam langen Leben gestorben ist. Da hilft es wenig, als ihre Mutter gesteht, dass das bereits der 13. Goldfisch war. Doch all das ist vergessen, als eines Abends ein seltsamer Junge auftaucht. Ein Junge in Opaklamotten, der behauptet, Ellies Großvater Melvin zu sein. Hat er tatsächlich das Wundermittel für ewige Jugend entdeckt? Begeistert folgt ihm Ellie in seine Welt der Wissenschaft, in der scheinbar NICHTS unmöglich ist, und die aufregendste Zeit in ihrem Leben beginnt …


    Über die Autorin:
    Nach dem Studium und Jobs beim Fernsehen erkannte Jennifer Holm bald, dass das Schreiben ihre wahre Berufung ist. Sie hat schon zahlreiche sehr beliebte Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, und wurde bereits drei Mal mit dem Newbery Honors Award, dem angesehensten Kinderbuchpreis in Amerika, ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien.


    Rezension:
    Das Buch hat 176 Seiten, die in 29 ziemlich kurze Kapitel unterteilt sind.
    Glaub an das Unmögliche.
    Eines Tages sieht die 11jährige Ellie ihren Goldfisch auf dem tot auf dem Wasser treiben. Sie bekam ihn im Kindergarten von ihrer Erzieherin, um den Kreislauf des Lebens verstehen zu lernen. Aber erst an diesem Tag erfährt sie von ihrer Mutter, dass sie keinen besonders langlebigen Goldfisch hatte, sondern dass Goldie schon der dreizehnte seit ihrer Kindergartenzeit war.
    Das Leben mit all seinen guten und schlechten Seiten lernt sie erst kennen, als ihre Mutter einen Jungen mit nach Hause bringt, der nun bei ihnen wohnen soll. Er ist etwa 13 Jahre alt, trägt völlig altmodische Klamotten und hat viel zu lange Haare. Ellie erkennt, dass es sich um ihren Großvater Melvin handeln muss. Er ist ein Wissenschaftler, der ein Verjüngungsmittel entdeckt und an sich selbst ausprobiert hat.
    Ellies geschiedene Eltern sind beide Schauspieler, aber sie kann sich nun einmal nicht für Kunst interessieren. Mit den Ankunft von Großvater Melvin kommt sie mit der Wissenschaft in Kontakt und beginnt sich dafür zu begeistern. Durch ihn schafft sie es neue Freunde zu finden, denn mit ihrer ehemaligen besten Freundin hat sie sich auseinandergelebt.
    Durch die Beschäftigung mit der Wissenschaft bekommt Ellie ein neues Selbstbewusstsein, es ist ihr nun möglich an sich selbst zu glauben, auch wenn es mal nicht so klappt, wie gewünscht. Man darf nur nicht aufgeben. Falsch ist es nur etwas gar nicht erst zu probieren.


    Fazit:
    Eine schöne Geschichte mit einer sympathischen Protagonistin, die die Welt voller Neugier betrachtet. Das Buch ist spannend, auch wenn es "nur" um den alltäglichen Kreis des Lebens geht. Und der vierzehnte Goldfisch ist einsame Spitze.

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