Welche Bücher habt ihr abgebrochen? An welcher Stelle - und warum?

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  • Nun, wenn 'er' (wer immer das ist, ich kenne das Buch nicht) selbst verheiratet ist, kann sie durchaus als Schwester der/des Ehepartner/in unverheiratet sein.

    Das ist einleuchtend. Meine Schwester ist verheiratet. Ich nicht. Bin meinem Schwager die Schwägerin. Im Moment unverheiratete Schwägerin, die auch hier und da mal für Turbulenzen sorgt. :P

    Ja, stimmt. In die Richtung hatte ich nicht gedacht, weil er anscheinend Single ist. Aber da er alleinerziehender Vater ist, wird er wohl mal eine Frau gehabt haben. Dann passt es natürlich.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Ich sage nur: Schwipp-Schwager oder - Schwägerin! :wink:

    :study: John Burnside - Lügen über meinen Vater

    :study: John Burnside - In hellen Sommernächten
    :study: Samuel Pepys - Tagebücher 1668/69

    :study: Charles Dickens - Bleak House

    :study: Ruth Ware - Das Chalet






  • Auf S. 111 breche ich untiges Buch ab. Das Thema interessiert mich brennend, aber der Schreibstil ist wirr und durch die schiere Unmenge arabischer Namen, die mit keinerlei Inhalt verknüpft werden, wirkt das Ganze noch viel wirrer auf mich. Ich glaube, der Autor möchte eigentlich poetisch klingen, aber das tut er nicht: er klingt auch einfach wirr, wie ein alter Mann, der Geschichten erzählen will und immer wieder den Faden verliert bzw. ständig neue Fäden knüpft oder vorweggreift. Der Geschichte fehlt damit der rote Faden, die Spannung und tatsächlich auch die Poesie. Fand es ganz langweilig :( Für ein politisches Buch ist es zu schwafelig, für ein Buch über Geschichte zu ungenau und für eine Autobiographie schlicht zu wenig unterhaltsam.


    Für mich wäre es angenehmer gewesen, wenn Wali deutlich weniger Namen eingestreut hätte und diese dann auch mal wieder aufgegriffen hätte. Mir ist es eigentlich egal, wie der Sohn vom Gemüsehändler der Tante der Putzfrau seiner Nachbarin heißt :twisted:


    Ich tagge mal pescador :winken:

    "Du mußt Dich an all dies erinnern", sagte sie zu ihm. "Du mußt Dich erinnern, damit Du mich daran erinnern kannst, falls ich es vergesse." ( aus John Crowley: Ka)

  • Auf S. 111 breche ich untiges Buch ab. Das Thema interessiert mich brennend, aber der Schreibstil ist wirr und durch die schiere Unmenge arabischer Namen, die mit keinerlei Inhalt verknüpft werden, wirkt das Ganze noch viel wirrer auf mich. Ich glaube, der Autor möchte eigentlich poetisch klingen, aber das tut er nicht: er klingt auch einfach wirr, wie ein alter Mann, der Geschichten erzählen will und immer wieder den Faden verliert bzw. ständig neue Fäden knüpft oder vorweggreift. Der Geschichte fehlt damit der rote Faden, die Spannung und tatsächlich auch die Poesie. Fand es ganz langweilig :( Für ein politisches Buch ist es zu schwafelig, für ein Buch über Geschichte zu ungenau und für eine Autobiographie schlicht zu wenig unterhaltsam.


    Für mich wäre es angenehmer gewesen, wenn Wali deutlich weniger Namen eingestreut hätte und diese dann auch mal wieder aufgegriffen hätte. Mir ist es eigentlich egal, wie der Sohn vom Gemüsehändler der Tante der Putzfrau seiner Nachbarin heißt :twisted:


    ...

    Das ging mir mit Büchern aus Vorderasien schon oft so. Da hatte ich das Problem, dass Autoren sich nicht entscheiden konnten, in welchem Genre sie schreiben - Krimi - Stadtgeschichte - Kulturgeschichte? Dabei haben Geschichten aus dem Teehaus doch immerhin Anfang und Ende.

    :study: -- Korber - Alte Freundinnen

    :study: -- Denis - Die Tanten

    :musik: -- Siebold - Inspektor Takeda und der leise Tod (2.)

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • Auf S. 111 breche ich untiges Buch ab. Das Thema interessiert mich brennend, aber der Schreibstil ist wirr und durch die schiere Unmenge arabischer Namen, die mit keinerlei Inhalt verknüpft werden, wirkt das Ganze noch viel wirrer auf mich. Ich glaube, der Autor möchte eigentlich poetisch klingen, aber das tut er nicht: er klingt auch einfach wirr, wie ein alter Mann, der Geschichten erzählen will und immer wieder den Faden verliert bzw. ständig neue Fäden knüpft oder vorweggreift. Der Geschichte fehlt damit der rote Faden, die Spannung und tatsächlich auch die Poesie. Fand es ganz langweilig :( Für ein politisches Buch ist es zu schwafelig, für ein Buch über Geschichte zu ungenau und für eine Autobiographie schlicht zu wenig unterhaltsam.


    Für mich wäre es angenehmer gewesen, wenn Wali deutlich weniger Namen eingestreut hätte und diese dann auch mal wieder aufgegriffen hätte. Mir ist es eigentlich egal, wie der Sohn vom Gemüsehändler der Tante der Putzfrau seiner Nachbarin heißt :twisted:


    Ich tagge mal pescador :winken:

    Oh wie schade, dass es dir nicht gefallen hat. Klingt in der Tat nachvollziehbar, dass du abgebrochen hast. Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich es von meiner Wuli streichen sollte. 🙈Einerseits finde ich das alte Bagdad wahnsinnig interessant, andererseits ist das Leben zu kurz für schlechte Bücher…

  • Ich habe das Buch heute bei 19% abgebrochen. Obwohl ich mit Thrillern, wenn ich sie mal lese, bisher keine Probleme hatte, komme ich mit dem Schreibstil dieses Romans nicht klar. Für mich wirkt das Ganze konfus und überaus dramatisch, was sicherlich so sein soll. Aber während ich bei anderen Thrillern anfange zu grübeln, wer nun der Täter sein könnte, steht der Täter hier augenscheinlich fest.

    Sicherlich wird es im weiteren Verlauf des Romans noch einige Verwicklungen geben, der »Leser auf die falsche Spur geführt« (lt. einigen Rezensionen). Aber ich habe irgendwie gar keinen Drang mehr, noch bis dahin vorzustoßen, herauszufinden, was genau wie passiert ist und eventuell einen (weiteren) Blick in den kranken Geist des Täters zu werfen (und ja, dass er krank ist, weiß ich bereits an dieser Stelle).

    Normalerweise scheue ich mich nicht, abgebrochene Bücher zu bewerten, wenn sie deutliche Fehler aufweisen, Logiklücken haben oder einfach nur schlecht geschrieben sind. In diesem Fall werde ich darauf verzichten. Das Buch ist nämlich nicht schlecht, aber es ist eben nicht meines.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Abbruch nach 100 Seiten.

    Ich mag den spröden Schreibstil nicht - die Handlung besteht nur in einer Aneinanderreihung von Dingen, die geschehen, aber es werden keine Emotionen oder Eindrücke transportiert. Außerdem weiß ich nicht mehr, wer von den männlichen Protas jetzt wer ist, welche Funktion er hat, was er kann, warum er mitgekommen ist und wem zum Kuckuck die Prothese gehört. Und wir sind nach einem Drittel noch nicht einmal am Bestimmungsort angekommen, sondern haben uns in Expeditionsvorbereitungen und unwesentlichen Nebenscharmützeln verloren. Vielleicht wird es ja besser, wenn die Leute endlich nach dem Stern des Seth suchen, aber ich habe keine Lust mehr, bis dahin durchzuhalten.

    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

  • So, nun reicht es. Bis Seite 68 habe ich mich durch dieses Buch gequält und nun gebe ich auf. Selten so etwas beklopptes gelesen.

    Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
    Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."


    Mein Angebot bei booklooker

  • So, nun reicht es. Bis Seite 68 habe ich mich durch dieses Buch gequält und nun gebe ich auf. Selten so etwas beklopptes gelesen.

    Ich glaub, das steht auf meiner Wunschliste :-? .

    Inwiefern bekloppt? :geek:

    Vielleicht sollte ich es runter werfen :-k .

    Bekloppt deshalb, weil ich mich auf das Surreale in der Geschichte gerade nicht einlassen kann und auch nicht will, weil ich mit dieser Art Surrealität überhaupt nix anfangen kann.

    Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
    Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."


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  • Ich glaub, das steht auf meiner Wunschliste :-? .

    Inwiefern bekloppt? :geek:

    Vielleicht sollte ich es runter werfen :-k .

    Bekloppt deshalb, weil ich mich auf das Surreale in der Geschichte gerade nicht einlassen kann und auch nicht will, weil ich mit dieser Art Surrealität überhaupt nix anfangen kann.

    Hast du "Was man von hier aus sehen kann" von der Autorin gelesen?

    Falls ja: Fandest du das besser als dieses Buch hier?

    Ich hatte es gelesen und das Buch kann man als "speziell" bezeichnen, weil es auch etwas Surreales hat. Aber das Buch gefiel mir gut. (Nur, damit ich das für mich einordnen kann.)

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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  • Canach

    Ich habe "Was man von hier aus sehen kann" gelesen und mit 5 Sternen bewertet (Highlight!).

    Später habe ich "Die Herrenausstatterin" gelesen und mit 4 Sternen bewertet :)

    Vielleicht hilft Dir das ein bisschen mit der Relation?

    „Für die Leute, die einen zum ersten Mal besuchen, eine imposante Bibliothek entdecken und nichts Besseres zu sagen wissen als: "Haben Sie das alles gelesen?“, kenne ich mehrere Antworten. [...] Die erste ist: "Nein. Das sind nur die Bücher, die ich nächste Woche lesen muss. Die, die ich schon gelesen habe, sind in der Universität." Die zweite Antwort lautet: "Ich hab keins dieser Bücher gelesen. Warum würde ich sie sonst hier aufbewahren?“

    — Umberto Eco

  • Canach

    Ich habe "Was man von hier aus sehen kann" gelesen und mit 5 Sternen bewertet (Highlight!).

    Später habe ich "Die Herrenausstatterin" gelesen und mit 4 Sternen bewertet :)

    Vielleicht hilft Dir das ein bisschen mit der Relation?

    Danke dir! :friends:

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Bekloppt deshalb, weil ich mich auf das Surreale in der Geschichte gerade nicht einlassen kann und auch nicht will, weil ich mit dieser Art Surrealität überhaupt nix anfangen kann.

    Hast du "Was man von hier aus sehen kann" von der Autorin gelesen?

    Falls ja: Fandest du das besser als dieses Buch hier?

    Ich hatte es gelesen und das Buch kann man als "speziell" bezeichnen, weil es auch etwas Surreales hat. Aber das Buch gefiel mir gut. (Nur, damit ich das für mich einordnen kann.)

    "was man von hier aus sehen kann" habe ich gelesen und geliebt! Das hatte Wortwitz, Empathie und liebenswerte Charaktere. Ich konnte lachen,mitfühlen und mich sehr an der Geschichte erfreuen.

    Danke dir funny-valentine43 .


    "Was man von hier aus sehen kann" hat mir auch gut gefallen, trotz dieses gewissen Surrealen, was nicht unbedingt mein Geschmack ist (wenn, dann lieber gleich Fantasy).

    Ich fand das Buch von ihr überhaupt nicht surreal :-k

    Isenhart musste grinsen, ihre Blicke begegneten sich. "Du hast nur tausend Mal", wisperte er.
    Konrads müdes Schmunzeln wuchs sich zu einem breiten Grinsen aus. "Ich verrat dir was", flüsterte er zurück, "das ist Mumpitz."


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  • Ich fand das Buch von ihr überhaupt nicht surreal

    Surreal ist wohl nicht ganz der richtige Ausdruck, aber als ein bisschen "strange" empfand ich schon das ein oder andere in der Geschichte - so weit ich mich erinnere, ist schon eine Weile her...

    Doch ich weiß noch mit Sicherheit, dass mich das überhaupt nicht gestört und mir insgesamt sehr gut gefallen hat.

  • Eine frühere Freundin von mir stand auf Haruki Murakami und in dem Zuge hatte ich "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" gelesen. Hat mir nicht so sehr gefallen, aber es war auf jeden Fall ungewöhnlich und das Mysterium hat mich in seinen Bann gezogen. Es ist aber schon zu lange her, als dass ich mich an Details erinnern könnte.


    Jetzt hab ich mit "1Q84" vom selben Autor als Hörbuch bei Spotify angefangen.


    Ich fand es sehr unangenehm zu lesen/hören. Murakami scheint keinen Plan zu haben, wie man Frauen schreibt, ohne sie zu einem Sexobjekt zu machen. Nach der viel zu detaillierten Sexszene zwischen zwei heterosexuellen Frauen (ja, iss schon kla) hab ich abgebrochen. Ich habe nicht den Eindruck, dass das noch besser wird oder dass der Typ aufhören wird, von den Brüsten seiner Mutter zu faseln. Dieses Hörbuch macht mir keinen Spaß. Nee, das tu ich mir nicht an. Um Murakami mache ich in Zukunft einen großen Bogen.

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