Welche Bücher habt ihr abgebrochen? An welcher Stelle - und warum?

  • Also ich breche ein Buch ab, wenn es mir absolut keine Freude mehr macht und ich mich durch das Lesen des Buchs unwohl fühle. Ich weiß nicht mehr, wie das Buch hieß. Es war ein Thriller, wo es darum ging, dass Menschen lebendig begraben werden und dann darin noch weiterleben. Das ist für mich, der mit Enge sowieso nicht umgehen kann, der Horror. Ich war total fertig und musste das Buch abbrechen.


    Zur Zeit lese ich "Der Clan". Da geht es darum, dass "Schwarze" ihre Vorfahren rächen, indem sie "Weiße" als ihre Sklaven halten. Das sind dann Ansichten in einem Buch, mit denen ich auch wenig anfangen kann und die mir dann ziemlich nahe gehen. Da ist es dann eigentlich egal, wer wen versklavt.


    Insgesamt quäle ich mich durch langweilige Bücher schon irgendwie durch. Allerdings breche ich ab, wenn es mir durch das Buch schlecht geht.

  • Ich habe bisher nur zwei Bücher abgebrochen. Nicht einmal weil sie schlecht waren sondern aus anderen Gründen:


    H.P.Lovecraft - Chronik des Cthulhu-Mythos 1: Nach ca. 120 Seiten hatte ich keine Lust mehr weil der Erzählstil für mich so merkwürdig gekünstelt und formuliert war. Es kam einfach kein Lesefluss auf.
    Herni Loevenbruck - Die Kathedrale des Bösen: Nach ca. 100 Seiten hab ich abgebrochen weil alle paar Seiten auf die Vorgänge des Vorgängerbuches eingegangen wurde und ich so immer das Gefühl hatte, dass ich ohne Kenntnis dessen nicht wirklich in die Geschichte eintauchen kann.


    Habe mir aber fest vorgenommen zur geeigneten Zeit beide Bücher noch zu lesen.

    Sub: 241


    gelesen:
    2013: 24 Bücher
    2014: 43 Bücher
    2015: 76 Bücher
    2016: 107 Bücher / 9 Perry Rhodan Heftromane
    2017: 125 Bücher / 6 Perry Rhodan Heftromane
    2018: 51 Bücher / 2 Perry Rhodan Heftromane

  • Ich habe mich früher auch durch Bücher gequält bis zum bitteren Ende. Das mache ich schon lange nicht mehr. Ich muss gestehen, ich bin auch sehr schnell im Abbrechen, rutsche sonst auch in eine Leseflaute. Entweder die Geschichte holt mich ab, der Funke springt sofort über oder eher nicht. Gut, ich hatte auch schon Bücher die anfangs nicht so spannend waren aber dann doch noch Fahrt aufnahmen. Aber das ist eher selten. Vielleicht verpasse ich durch mein schnelles Abbrechen auch Bücher, aber dann ist es eben so.
    Mein SuB in Print- als auch in ebookform ist riesig und ich muss, bevor ich den Löffel abgebe, da noch Einiges schaffen :loool: Und neue Bücher kommen ja auch immer noch dazu. Daher verschwende ich meine Zeit nicht mehr mit (für mich) doofen Büchern. Ich nutze auch sehr oft die Onleihe und ab und an mal die Bücherei und kaufe nicht mehr alles. So kann man "Blindgänger" einfach löschen vom reader, @€nigma :winken: und Printbücher bei Nichtgefallen ganz schnell und wahnsinnig befreiend wieder zurücktragen :)


    Ich hab schon etliche Bücher abgebrochen. Die hier jetzt alle aufzuführen werde ich nicht tun. Ich beschränke mich auf mein letztes.
    Das war dieses. Wenn man nicht in die Geschichte reinkommt, bringt es nichts. Aber er ist natürlich nicht vom Schirm, ich lese ihn gern. Eines meiner Jahreshighlight 2015 war "Revival" von ihm , was für ein geniales Buch !! :love::applause: 
    Sorry, lieber Meister, aber davon war dieses hier (für mich) gefühlte Lichtjahre entfernt :-,

  • Sorry, lieber Meister, aber davon war dieses hier (für mich) gefühlte Lichtjahre entfernt

    Wäre lieb, wenn du das noch begründest. :wink:

    Liebe Grüße von Tanni


    Ich :montag: gerade:
    Bücher zum Thema:
    vegane Ernährung, Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstseinserweiterung,
    Hundeverhalten und über spezielle Erkrankungen

  • Wäre lieb, wenn du das noch begründest.

    Ist ja wie in der Schule hier :shock::totlach: Aber mach ich doch glatt. :lol: Aber sieh es bitte subjektiv, wie jede Meinung zu einem Buch.


    Ich hatte den Vorgängerband "Mr. Mercedes" vorher gelesen. Ich fand ihn mittelmässig, aber nicht schlecht. Zumal dort, mal abgesehen von der Story, recht interessante Protagonisten eine Rolle spielten. Die haben mir gefallen. gehe ich jetzt nicht näher drauf ein, mal im Rezi-Thread dazu lesen bitte. Den Hauptprotagonisten fand ich allerdings eher verstörend.


    Den zweiten Band bzw. den Nachfolgeband "Finderlohn" fand ich dagegen langweilig. Es wurde zwar kurz auf die Ereignisse aus "Mr. Mercedes" eingegangen aber irgendwie langweilte mich diese Beschreibungen der so typischen King-Kleinstadt.... Konnte und mochte das einfach nicht mehr lesen Too much irgendwie. Ich habe aber nur ein Drittel des Buches gelesen und kann auch nur davon berichten. Ich will jetzt nicht spoilern aber ich fand einfach die Geschichte um geklaute und durch Zufall wiedergefundene Notizbücher eines ermordeten Autors nicht spannend.


    Da ich mit "Revival" verglichen habe noch kurz zu diesem Buch. Dieses Buch hatte eine unwahrscheinliche Sogwirkung auf mich. Die Figur eines Protagonisten, der mit dem Schicksal hadert, der über den Verlust geliebter Menschen nicht hinwegkommt... Klingt vielleicht komisch aber ich hab mich einfach ein Stück wiedererkannt in diesem Mann. In seinem Denken und Fühlen. Nicht immer, aber sehr oft. Diese Spannung auch, wie weit wird er gehen, welche Grenzen wird er überschreiten.... Wahnsinn. Im wahrsten Sinne des Wortes ^^ Wenn man einen persönlichen Bezug zu einer Geschichte bzw. dem Empfinden einer Person in dieser Geschichte hat, dann hat der Autor leichtes Spiel, oder ? :wink:


    Besser kann ich es nicht begründen.

  • "Männerbande" von Sylvia Pranga war das letzte Buch, das ich abgebrochen habe. Ich sehe den Sinn darin nicht, mich durchzuquälen, wenn mir das Buch überhaupt nicht zusagt. Wobei ich sagen muss, dass es mir leid tat und ich dem Roman gern eine Chance gegeben hätte, besonders, da ich mit der Autorin ein paar nette Mails ausgetauscht habe. Aber die Geschichte war mir einfach zu klischeebeladen und die Protagonisten zu stereotyp, der Stil zu betont *humorvoll*. Allerdings reszensiere ich auch keine abgebrochenen Bücher, das fände ich dem Autor gegenüber nicht fair.

  • Die Zeiten, in denen ich mich durch Bücher geqält habe, sind echt vorbei. Eine Ausnahme sind höchstens noch Rezi-Exemplare, aber auch bin ich inzwischen ziemlich gnadenlos. Zuletzt habe ich dieses hier abgebrochen, weil mir der Schreibstil einfach nicht gefallen hat. Kurze, abgehackte Sätze und die Story war auch nicht so dolle. Ich glaub, so um die 100 Seiten hab ich durchgehalten.

    Gelesen in 2018: 7 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 352


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Ich unterscheide für mich erst mal zwischen Abbruch und Weglegen, da ein Buch mich grad nicht berührt, packt oder so. Ich breche selten Bücher wirklich ab, meist will ich doch wissen, wie es weitergeht. Die Bücher für meinen Lesekreis lese ich immer komplett - wie soll man sich über ein Buch unterhalten und austauschen, wenn man es nicht gelesen hat? ?( Also heißt es da dann ab und zu für mich "Augen zu und durch" :-# 

    3. Wenn es einfach die falsche Zeit für ein bestimmtes Buch ist - meist wegen eines privaten oder persönlichen Bezugs -, breche ich es zwar in diesem Moment ab, behalte es aber im Auge, um es später zu lesen.

    Das bezeichne ich für mich nicht als Abbruch, sondern als "das falsche Buch zur falschen Zeit" :) davon hab ich einige hier liegen, die noch ihre zweite Chance bekommen werden.

    Was ich überhaupt nicht kenne, ist, dass es der falsche Zeitpunkt für ein Buch ist. Entweder ich mag es oder ich mag es nicht.

    Vielleicht liegt das zum Teil daran, dass Du sehr viel aus Deinem Genre liest. Ich lese ja viel querbeet (und komische Bücher, ich weiß :loool: ), da kann es dann schon passieren, dass es für mich einfach der falsche Zeitpunkt für ein Thema ist. Und später, in anderer Stimmung, verschling ich es dann eventuell. :wink:


    Das letzte Buch, das ich abgebrochen habe, war "The curious incident of a dog in the night time" von Mark Haddon - ja, die Geschichte dreht sich um einen Autisten und ja, theoretisch weiß ich um einige Probleme, die Autisten mit dem Kontakt zu ihrer Umwelt haben. Aber wenn ich auch nur noch ein einziges Mal hätte lesen müssen
    "Ich sagte…. - er sagte….. - ich sagte…… er sagte…..", dann wäre ich laut schreiend aus dem Fenster gesprungen :roll: Wenn ich einen Aufsatz eines Viertklässlers lesen möchte, dann geh ich zu Freunden und les' das Aufsatzheft des älteren Sohns :-#

    viele Grüße vom Squirrel

     :study: Robert Seethaler - Ein ganzes Leben
     :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)

     :study: Yuval Noah Harari - Homo Deus (Bücherwürmer-Langzeitprojekt)

  • Vielleicht liegt das zum Teil daran, dass Du sehr viel aus Deinem Genre liest.

    Das kann schon möglich sein. Mittlerweile kann ich relativ gut einschätzen, was etwas für mich sein könnte und was nicht. Und seitdem ich viel weniger Seiten im Monat lese, gibt es auch immer weniger Experimente. :wink: 

    und komische Bücher, ich weiß

    Du bist und bleibst ein seltsames Eichhörnchen. :loool::friends:

  • "Der Pott des Grauens", da war schon der Name Programm. Ich ließ mich vom Klappentext und dem Titelbild verführen und erhoffte mir eine Fantasy-Parodie, in der Protagonisten aus einer Parallelwelt sich bei uns zurechtfinden müssen. Gut, der Teil war durchaus enthalten, aber die Helden waren dermaßen bescheuert, dass ich sie am liebsten bereits vor ihrer Ankunft alle abgemetztelt hätte. In unserer Welt verhielten sie sich dann dümmer als man sich vorstellen kann, und das hatte nichts mit Kulturunterschieden zu tun, sonder war durch die Charakterisierung so festgelegt.
    Außerdem drehte sich der Großteil der Handlung um die Probleme der ortsansässigen Dame, die von den Fantasy-Wesen als Retterin auserkoren worden war. Das hätte alles großartig in einen Chic-Lit-Roman gepasst und hatte mit Fantasy nichts zu tun. Kurz: es langweilte nur. Zudem vermasselten die Helden aus der anderen Welt der guten Frau bereits auf den ersten 80 Seiten so ziemlich das gesamte Leben auf eine Weise, die mich zum fremdschämen brachte. Wenn es erst mal so weit ist, mag ich ein Buch nicht mehr lesen, das ist mir zu peinlich.
    Ich las noch ein paar Seite weiter hinten im Buch, um zu sehen, ob sich das vielleicht bessert, aber die peinlichen Situationen überwogen. Also brach ich ab.


    Ja, ich breche häufig Bücher ab. Wenn mich die Handlung nicht packt, wenn ich die Figuren einfach nur schrecklich oder peinlich finde, wenn ich mich für Handlung oder Protagonisten schäme oder wenn ich feststelle, dass das Buch in ein ganz anderes Genre fällt, als erwartet - dann mag ich es nicht mehr lesen.

    1. (Ø)

      Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag


    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

  • Ich breche Bücher ab wenn ich merke dass es absolut gar nichts für mich ist. Ich habe mich einmal durch ein Buch gequält weil ich dafür den vollen Preis gezahlt habe, aber das mache ich nicht mehr. Das ist zu viel verschwendete Lesezeit.
    Abgebrochen habe ich bisher (alles aus der Erinnerung, ich lösche die Bücher dann immer aus meinem Regal wenn ich sie weg gegeben habe)

    • Frank Schätzing - Lautlos (bin nicht reingekommen in die Geschichte)
    • Cornelia Funke - Tintenblut (hat mir im Gegensatz zum ersten Band nicht gefallen)
    • Frances Fyfield - Dunkle Strömung (der Schreibstil war grausam, habe keine 10 Seiten durchgehalten)
    • Stuart MacBride - Dunkles Blut (bin nicht reingekommen in die Geschichte)
    • Tad Williams - Der Abschiedsstein (Ich sollte keine Reihen kaufen wenn mich der erste Band nicht zu 100% überzeugt hat...)

    "But you know, happiness can be found even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light." (J.K.Rowling - Harry Potter)


    "One must always be careful of books, and what is inside them, for words have the power to change us" (C.Clare - Clockwork Angel)


    :study: 2017:6 Bücher - 4 eBooks - 5350 Seiten


    Mein Kreativblog

  • Guten morgen,
    dann will ich auch mal.


    Eigentlich breche ich doch ziemlich selten Bücher ab. Meistens quähle ich mich durch, wie zuletzte durch die Triologie "Die Glasbücher der Traumfresser" - "Das Dunkelbuch" - "Die Alchemie des Bösen" von Gordon Dahlquist. Der erste Teil hat mir gut gefallen und dann wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht. Aber irgendwie gings dann nur noch bergab. Der letzte Teil hat mich in ne Leseflaute gerissen. Ich kann nich mal sagen, woran es gelegen hat, mein Kumpel is nach wie vor begeistert. Mir persönlich warens wohl zu viele verschiedene Personen und eine zu umfangreichte Story. Keine Ahnung.


    Zuletzt abgebrochen habe ich "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Proust. Ich habs dieses Jahr hier in einer Leserunde versucht und irgendwann gings einfach nich mehr. Ich kann immer schlecht beschreiben was der Grund dafür war. Wahrscheinlich diese ellenlangen und teilweisen langweiligen Beschreibungen von irgendwas.


    Ansonsten noch abgebrochen:
    "Das Feuerkind" - King (mein erstes abgebrochenes Buch)
    "Schlaflos" - King
    "Die Liebesprüfung" - Host Bosetzky
    "Ich, Nofretete" - Roberto Zacco
    Warum ich diese abgebrochen hab? Sie haben mit einfach nicht gefallen.

    LG Jani



    "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."

    Heinrich Heine

  • Dieses Buch habe ich abgebrochen, da der Buchtitel irre führend ist.

    Absolut. Das hatte ich damals in meiner Rezension auch bemängelt. Man geht mit ganz anderen Erwartungen an das Buch heran und ja, der titel suggeriert auch einen gänzlich anderen Inhalt. Schade, dass es nicht so umgesetzt wurde.

    Eigentlich sprichst du mir hier komplett aus der Seele. Ich kann dir in jedem Punkt zustimmen. So handhabe ich es auch. Ich finde es auch immer ganz wichtig genau herauszufiltern, ob man das Buch abbricht, weil es einfach schlecht ist, oder ob einfach nicht der passende Zeitpunkt für das Buch ist.


    Diesen Fall hatte ich erst kürzlich mit dem Buch "Das Licht zwischen den Meeren". Das Buch war wirklich bezaubernd geschrieben und auch die Geschichte an sich war wirklich toll. Jedoch konnte sie mich nicht so fesseln und in ihren Bann ziehen. Ich habe es also abgebrochen und mich später mit meiner Mutter und Schwägerin, die das Buch komplett gelesen haben und volles Lobes sind, über das Buch unterhalten. Dabei musste ich feststellen, dass es wahrscheinlich für mich einfach nicht der passende Moment für diese Geschichte war. Meine Lebensumstände und auch Erfahrungen harmonierten in diesem Fall überhaupt nicht mit der Geschichte des Buches. Ich denke, nein, ich bin überzeugt,dass mir das Buch sehr zusagen würde, wenn ich es nochmal in 10/15 Jahre lese. Aber aktuell...da ist es nichts für mich.

  • Vor kurzem habe ich das hier gelesen und auf Seite 408 ! endgültig abgebrochen. (Nur zur Info; 570 Seiten hat das Buch). Es war schlicht unerträglich nervig, daran änderte auch schnelles Querlesen nichts mehr. Ich habe nur solange durchgehalten, weil die Rezis mich vermuten ließen, daß es eigentlich ein Knaller sein muss und noch irgend etwas spannendes passiert. Irgend etwas besonderes. Dann hätte ich vielleicht den unsäglichen Schreibstil noch hingenommen, aber es flaute einfach von Kapitel zu Kapitel immer weiter ab. Eine unnötig breitgetretene Belanglosigkeit jagte die nächste; irgendwann hatte ich einfach genug davon.
     :sleep:

    “Bücher sind Feunde, die stets für uns Zeit haben.“
    “Und Phantasie, Phantasie vor allem, ohne deren Hilfe sich keine Probleme lösen lassen, die kleinen nicht und die großen erst recht nicht.“

    Otfried Preußler 20.10.1923 - 18.2.2013

  • Vor kurzem habe ich das hier gelesen und auf Seite 408 ! endgültig abgebrochen. (Nur zur Info; 570 Seiten hat das Buch).

    Ui. Das ist schade. Da wartet und wrrtet man und muss es kurz vor dem Ende dann doch abbrechen.
    Aber auch wirklich sehr ärgerlich, wenn man immer dem "Knaller" hinterherläuft, der dann nicht kommt.

    Liebe Grüße von Tanni


    Ich :montag: gerade:
    Bücher zum Thema:
    vegane Ernährung, Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstseinserweiterung,
    Hundeverhalten und über spezielle Erkrankungen

  • Meine Lesegewohnheiten haben sich im Laufe der letzten Jahre auch geändert ... wenn ich mich früher auf Teufel komm raus durch Bücher durchgequält habe, so breche ich mittlerweile immer öfter auch einfach ab. Whrscheinlich aus dem gleichen Grund wie @€nigma - wenn man älter wird, merkt man, dass immer weniger Zeit für den hohen SuB bleibt. :mrgreen: 
    In der Regel schaffe ich es auch durch gezielte Vorauswahl meistens meinen Geschmack zu treffen.


    Manchmal quäle ich mich trotzdem durch Bücher hindurch, wenn ich im Verlaufe der Lektüre feststelle, dass sie mir nicht gefallen aber nicht mehr viel übrig ist oder (kennt ihr das auch?) wenn ich will, dass sie mir gefallen. Ich weiß, das ist komplett irrational, aber bei manchen Büchern habe ich das Gefühl, warum mögen das nur soviele, es muss doch eigentlich gut sein und am Ende stehe ich dann mit einem Riesenfragezeichen über dem Kopf da und weiß beim besten Willen nicht, was daran so toll sein soll.


    Ein Buch, bei dem ich fast so vorgegangen wäre, es aber dennoch abgebrochen habe, war dieses hier. Ich liebe England als Reiseziel und viele mögen ja auch Bill Brysons Berichte - ich fand es einfach nur öde und habe es dann irgendwann abgebrochen.


    Ich kenne aber auch das Gefühl, nicht die richtige Zeit für ein Buch erwischt zu haben - dann kommt es quasi auf die Wiedervorlage. Die Buddenbrocks von Thomas Mann liegen dort ganz oben - mehrfach schon versucht, aber nie die richtige Zeit getroffen. Die Verfilmung mit Armin Müller Stahl fand ich gar nicht so übel. Vielleicht ist es aber auch so ein Buch, von dem ich einfach will, dass es mir gefällt. :wink: Ich mag Norddeutschland, ich mag Familiensagas - warum zum Henker gefällt mir dieser Klassiker dann nicht ??? :wuetend: Vielleicht, wenn ich ganz viel Zeit habe und keine anderen Bücher sich in den Vordergrund drängen finde ich es heraus ...

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett


    :study: 

    Neu York - Francis Spufford

    London - Die Biografie - Peter Ackroyd


    :bewertung1von5: 2018: 25 :bewertung1von5:

  • Vielleicht ist es aber auch so ein Buch, von dem ich einfach will, dass es mir gefällt. Ich mag Norddeutschland, ich mag Familiensagas - warum zum Henker gefällt mir dieser Klassiker dann nicht ??? Vielleicht, wenn ich ganz viel Zeit habe und keine anderen Bücher sich in den Vordergrund drängen finde ich es heraus ...

    Gib ihm auf jeden Fall irgendwann noch eine Chance. Es lohnt sich!

    Gelesen in 2018: 7 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 352


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • warum zum Henker gefällt mir dieser Klassiker dann nicht

    Manchmal gestaltet sich die Beziehung zu einem Buch so wie die zu Menschen: Man kann Liebe auf den ersten Blick erleben, genauso möglich ist es, dass man es mit jemandem (bzw. einem Buch) aus unerfindlichen Gründen nicht kann. Eine Frage der Sympathie vielleicht?

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • Ui. Das ist schade. Da wartet und wrrtet man und muss es kurz vor dem Ende dann doch abbrechen.
    Aber auch wirklich sehr ärgerlich, wenn man immer dem "Knaller" hinterherläuft, der dann nicht kommt.

    Ja, schade um die Lesezeit schon, aber du glaubst gar nicht, wie gut das tat, dieses Buch in die Tonne zu werfen. Was für eine Erleichterung! :wink::twisted:

    “Bücher sind Feunde, die stets für uns Zeit haben.“
    “Und Phantasie, Phantasie vor allem, ohne deren Hilfe sich keine Probleme lösen lassen, die kleinen nicht und die großen erst recht nicht.“

    Otfried Preußler 20.10.1923 - 18.2.2013

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