Autoren zur Herbst- und Winterszeit

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  • Da es nun schon früher Dunkel wird und Nebel auch keine Seltenheit mehr ist, ist es wieder Zeit für kosmisches Grauen, Kult-Horror und die Angst vor dem Unbeschriebenen.
    Die bekanntesten älteren Autoren sind wohl H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe. Zum Einstieg in diese "phantastische Bibliothek des Grauens" ist meiner Meinung nach "Der Fall des Charles Dexter Ward" und "Schatten über Innsmouth"geeignet. Eine der besten Poe-Geschichte ist meiner Ansicht nach die "Die Maske des roten Todes".
    Erwähnen sollte man natürlich auch Robert W. Chambers (Der König in Gelb). Ich freue mich auch über Meinungen zu genannten Autoren, bzw. Büchern.


    Falls Ihr noch andere, passende Autoren oder Bücher nennen könnt, schreibt sie doch bitte in diesen Thread.

  • Oh ja, Lovecraft ist definitiv ein Autor, der sehr gut zur nebligen Herbstzeit passt. An seinen Geschichten mag ich diesen unterschwelligen Horror, d.h. dass er über Dinge oder Ereignisse manchmal ausweichend berichtet oder sie gar nicht erst beschreiben will. Da läuft dann so richtig schön das Kopfkino mit undmacht alles erst so richtig unheimlich.
    Ich bekomme gerade richtig Lust, mal wieder etwas von ihm zu lesen. "Berge des Wahnsinns" hätte ich z.B. in einer wunderbaren Ausgabe aus den 70er Jahren. Mit grünen Seiten :mrgreen: Leider leuchten sie nicht im Dunkeln.


    In der selben Ausgabe besitze ich auch ein Buch von C.A. Smith, einem weiteren Klassiker der gruseligen Kurzgeschichten.Smith hat ein Faible für Killerpflanzen und versunkene Kulturen, greift aber auch andere Themen auf. Bei besagtem Buch handelt es sich um "Saat aus dem Grabe", und auch "Das Haupt der Medusa" ist empfehlenswert. Ich meine, ich hätte noch etliche andere Bücher mit Kurzgeschichten von ihm gelesen, kann mich aber nicht mehr erinnern, welche das waren. :scratch:

    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

  • Der englische Schriftsteller Algernon Blackwood (1869-1951) war immer sehr dem Okkulten und Übersinnlichen verhaftet - und für Lovecraft ein Vorbild. In diesem Sammelband befinden sich seine zwei - wirklich zu recht - bekanntesten Gruselgeschichten "Der Wendigo" über die Begegnung einer Jagdgesellschaft in den Wäldern Kanadas mit einem mächtigen Naturgeist der Ureinwohner und "Die Weiden" über zwei Freunde, die bei einem Abenteuerurlaub mit Kayak in den österreichisch-ungarischen Donau-Auen in den Bann von Naturgeistern geraten. Blackwood bürgt für alles durchdringendes Grauen! :thumleft:

    Helena Adler "Die Infantin trägt den Scheitel links" (83/184)

    Angela Carter "Die infernalischen Traummaschinen des Doktor Hoffman" (53/337)


    Jahresbeste: T. Jansson (2020), H. Lieberman (2019), E. Ferris (2018), W. Cather (2017), A. Tomine (2016), D. Raymond (2015), J. Agee (2014), K. Kesey (2013), J. Nisbet & R. Ford (2012) :king:

    Gelesen: 73 (2020), 80 (2019), 145 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: R. Macfarlane "Im Unterland" (19.10.)

  • Ich finde, dass die Bücher von Yrsa Sigurdardottir super in die Herbst- und Winterzeit passen.
    In ihren Geschichten ist es immer schaurig kalt und nebelig und es passiert immer etwas gewaltig gruseliges. :)

  • Hallo,


    bei persönlich spielt es keine Rolle welche Jahreszeit wir gerade haben. Ich könnte das ganze Jahr düstere Bücher lesen, nur ist es oft überhaupt nicht so leicht welche zu finden. Deshalb fühle ich mich wahrscheinlich auch so stark zu skandinavischen Thrillern hingezogen. Da ist es oft dunkel, regnerisch, kalt und deshalb auch die Stimmung oft ein wenig bedrückend und melancholisch. Auch liebe ich Bücher die im ewigen Eis der Pole spielen.


    Ich finde, dass die Bücher von Yrsa Sigurdardottir super in die Herbst- und Winterzeit passen.
    In ihren Geschichten ist es immer schaurig kalt und nebelig und es passiert immer etwas gewaltig gruseliges.

    Da hast du völlig recht, deshalb hab ich mich auch ein wenig in ihre Bücher verliebt.
    Ich habe auch schon einiges von Jean-Christophe Grangé gelesen weil es in seinen Bücher oft dunkel und regnerisch ist und das dann richtig atmosphärisch ist.

    Sub: 249


    gelesen:
    ...
    2018: 116 Bücher / 2 Perry Rhodan Heftromane

    2019: 142 Bücher / 29 Perry Rhodan Heftromane

    2020: 132 Bücher / 56 Perry Rhodan Heftromane

  • Ich finde, dass die Bücher von Yrsa Sigurdardottir super in die Herbst- und Winterzeit passen.

    Das finde ich auch. Dasselbe gilt für das Jahreszeitenquartett von Johan Theorin, besonders den zweiten Band "Nebelsturm".

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ganz toll im Herbst, besonders zu Halloween: "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" von Ray Bradbury, am allerbesten im englischen Original, "Something Wicked This Way Comes". Da hat schon der Titel so einen unheimlich-schönen Klang.

  • Ein schöner altmodischer Schauerroman in der viktorianischen Tradition: "Vier Tage währt die Nacht" von Dorothea S. Baltenstein. Gibt es aber leider nur noch gebraucht.

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