Tracey Garvis Graves - Liebe, die nicht sein darf / On the Island

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  • Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
    Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel?



    Meine Meinung:
    "On the Island" erzählt die Geschichte von Anna und T.J., die nach einem Unglück auf einer einsamen Insel um ihr Überleben kämpfen. Das Buch ist aus den Perspektiven beider Protagonisten geschrieben, die sich kapitelweise abwechseln. Das hat mir gut gefallen. So bekommt man als Leser einen guten Eindruck über die Gedanken und Gefühle beider Charaktere.


    Der Schreibstil ist flüssig, man kommt ziemlich schnell voran. Obwohl manche Situationen schon anhand des Klappentextes vorhersehbar sind, hat mich die Story dennoch von Anfang an gefesselt. Leider gibt es einige Sachen, die mir ziemlich unglaubwürdig erscheinen. Anna hat z.B. Unmengen von Kosmetikprodukten dabei. Das macht sonst vermutlich kein Mensch, wenn er für ein paar Wochen verreist. Darüber kann ich aber hinwegsehen, es ist schließlich nur eine Geschichte und kein Tatsachenbericht.


    Spannender wäre es eventuell gewesen, wenn der Titel und der Klappentext vorab nicht schon die Hälfte verraten hätten. Einige Themen werden meiner Meinung nach relativ oberflächlich behandelt, wirken auf mich fast so, als ob man sie schnell zu Ende bringen wollte. Zudem finde ich es etwas verwirrend, dass das Buch erst vor Kurzem veröffentlicht wurde, die Geschichte aber im Jahr 2001 beginnt. Katastrophe ist das jedoch keine, ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten.


    Für ein Romandebüt finde ich das Buch wirklich gelungen. Wer eine nette Liebesgeschichte mit zwei sympathischen Hauptcharakteren, etwas Inselflair und ein paar Gefahren lesen möchte, ist mit "On the Island" sicher gut beraten. Für mich ist dieses Buch perfekt für den Sommeranfang, da man es so schön locker und zügig durchlesen kann, ohne dabei viel nachdenken zu müssen.


    Meine Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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