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Karen Mahoney - Das Mädchen mit den magischen Tattoos / The Iron Witch

Iron Witch - Das Mädchen mit den magisch...

3.1 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus Taschenbuch)

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783843201193

Termin: Oktober 2012

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  • Inhalt:
    Donna ist ein Freak. Eine Außenseiterin. Das zumindest behaupten ihre Mitschüler. Seit einem Angriff der Dunklen Elfen vor Jahren ist sie gebrandmarkt mit Tätowierungen aus Silber, Eisen und voller Magie, die sie vor anderen versteckt. Eines Tages kehren die einst aus Faerie vertriebenen, Unheil stiftenden Dunklen Elfen zurück. Jetzt muss Donna sich entscheiden. Wird sie ihren besten Freund retten und dafür eines der wohlbehütetsten Geheimnisse der Welt verraten?


    Meine Meinung:
    Das Cover gefällt mir ausgesprochengut und war eigentlich der Hauptgrund, warum ich dieses Buch gekauft habe. DerKlappentext hat mir dann noch mehr Honig um meinen Mund geschmiert und plötzlichlag es in meinem Einkaufskorb. Welch ein fataler Fehler.


    Der Schreibstil von Karen Mahoney ist zwar flüssig zu lesen,aber das wars eigentlich auch schon. Das Buch hat mich kein bisschen gefesselt,ich habe mich regelrecht durch gequält. Der Geschichte mangelt es eigentlich anAllem. Aber an erster Stelle steht wohl der Handlungszeitraum, in diesem Fallbeträgt der Handlungszeitraum ca. 2-3 Tage. Was generell gesehen nicht geradeviel Zeit ist. Man wurde praktisch durch das Buch gehetzt. Zudem erinnert michdas Buch stark an die „Plötzlich-Fee“-Reihe. Die ist allerdings besserstrukturiert und ausgearbeitet worden.


    Die Charaktere sind sehr oberflächlich gestaltet worden und wirken kein bisschen authentisch oder gar sympathisch.
    Donna, die ihre Hände und Arme unter Handschuhen verbirgt, damit keiner ihre Tattoos aus Silber und Eisen sieht, bemitleidet sich immer selbst. Sie besitzt kein Selbstbewusstsein, obwohl sie magische Kräfte wörtlich in ihren Händen hält. Bei ihrem Verhalten wundert es mich nicht das sie alle für einen Freak halten, mal ganz ehrlich. Sie ist total naiv, das ist eigentlich ihre schlimmste Charaktereigenschaft. Von den Elfen wird sie nur Iron Witch genannt.
    Alexander, genannt Xan, ist anscheinend ein Halbelf der seine Flügel ausgerissen bekommen hat. Ohne jemals den Grund zu erfahren. Und nein der Leser weiß es am Ende des Buches immer noch nicht. Er ist eigentlich ziemlich mysteriös gestaltet worden. Eine Menge Potenzial wurde hier grundlos verschenkt.



    Die „Beziehung“ der Beiden entwickelt sich sehr schnell und absolut billig. Die sind innerhalb von 2 Tagen das Traumpaar schlecht hin. (Ich hoffe hier habt ihr meinen Sarkasmus rausgelesenJ ) Ein Kuss, ein Date und bääähm sie sind zusammen. Absolut nicht romantisch.
    Die Nebencharaktere und Handlungsorte waren so undetailiert beschrieben, dass sie mit total egal waren.


    Das Ende war total langweilig und unspektakulär. Die ganzeGeschichte lief zu glatt ab und alles gelang den Charakteren auf Anhieb.


    Bei diesem Buch habe ich eigentlich auf eine spannende nochnie dagewesene Story gehofft und wurde bitter enttäusch. Das ich mehrfach inder Versuchung stand, das Buch abzubrechen, weiß ich noch nicht ob ich jemalsdie anderen Bände lesen werde.
    Leseempfehlung? So leid es mir auch tut, auf gar keinenFall.


    Ich vergebe für die IronWitch 1 von 5 Sternchen, da mir das Cover gefallen hat. :bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Mimi♥



    Mehr über mich oder meine Bücherwelt die ich täglich auf den Kopf stelle könnt ihr auf meinem Blog erfahren: Mimis Bookworld


    Lesen bis die Wimpern vor Müdigkeit leise klingen. - Elias Canetti

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