Inhalt: Im Januar 1945 reist die wohlhabende Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Der exzentrische Ellis will die Existenz der sagenumwobenen Nessie beweisen, Krieg hin oder her. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension dieses fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Wer ist sie, und was will sie? Da lernt sie die Menschen der Pension kennen, zwei Mägde und den geheimnisvollen Pensionsbesitzer Angus. Und plötzlich weitet sich ihr Blick für überraschende Möglichkeiten des Lebens …
Sara Gruen kenne ich schon von "Wasser für die Elefanten" und war damals schon ihrem Schreibstil verfallen. Er ist einfach, aber lädt so zum Lesen ein, dass ich auch "Die Frau am See" kaum aus der Hand legen kann.
Ich bin jetzt bei ein bisschen mehr als der Hälfte angekommen und bin total gebannt. Die Charaktere haben sich im Vergleich zum ersten Kapitel sehr gewandelt und über manche habe ich meine Meinung grundlegend verändert. Sie sind sehr gut dargestellt und ich fiebere auch ein bisschen mehr mit als ich es sonst bei Büchern tue.
Im Buch selber geht es eigentlich nicht wirklich um Nessie und Loch Ness. Viel eher um die Personen die in dem Dorf am Loch leben und Maddie, die aus ihrer gewohnten Umgebung in ein kriegsgebeuteltes Land kommt und sich dort erst sehr sehr fremd und unwohl fühlt, dann aber eine tolle Entwicklung erlebt. Sara Gruen hat mich hier bisher noch ganz und gar nicht enttäuscht. Bin sehr angetan von "Die Frau am See".
Auch wenn bisher nicht viel passiert ist genieße ich das Buch sehr. Werd jetzt auch umgehend zurück auf die Couch wandern und weiterlesen ![]()




