Manfred Baumann -Jedermanntod

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Jedermanntod

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Verlag: Gmeiner-Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 372

ISBN: 9783839210895

Termin: Juli 2010

  • Inhalt:
    Salzburg im Sommer, belagert von Touristenscharen und Festspielgästen. Auf der „Jedermann“-Bühne vor dem Dom liegt ein Toter. Ein prominenter Toter. Der Tod höchstpersönlich. Hans Dieter Hackner, der gefeierte Darsteller des Todes in Hofmannsthals „Jedermann“. In seiner Brust steckt die Kopie eines Renaissance-Dolches, an seinen Füßen fehlen die Schuhe. Alles viel zu theatralisch, denkt Kommissar Martin Merana, und beginnt seine Ermittlungen in einer Welt, die ihm fremd ist: die Welt der Salzburger Festspiele mit ihren extrovertierten Künstlern und fädenziehenden Managern … (Quelle: Amazon)


    Meinung:
    Manfred Bauer ist hier ein spannender, solider Salzburgkrimi gelungen, der Lust auf mehr macht. Da es mittlerweile ca. 5 Krimis um den sympathischen Kommissar Meraner gibt, kann man, wenn man will, gleich weiterlesen.
    Der Spannungsbogen zieht sich durchs ganze Buch, in dem Meraner während der Festspielzeit in der österreichischen Stadt Salzburg unter den Schauspielern und der Festspielleitung ermittelt. Denn der Tod ist tod, wenn man so will. Der Darsteller des Todes bei dem Stück „Jedermann“ wird mit einem Dolch in der Brust auf der Freilichtbühne genau dieses Stückes inmitten von Salzburg gefunden. Da der Tote ein sehr schwieriger Mensch war, gibt es jede Menge Verdächtige, und Meraner muss in alle Richtungen ermitteln, bevor er den großen Durchbruch landet, oder ist das auch wieder die falsche Spur?
    Herr Baumann lebt in Salzburg und hat daher profunde Ortskenntnisse und auch die „Marotten“ der Künstler kennt er sehr genau, da er selbst in diesem Milieu arbeitet und wirkt. Er lässt hier aber für den Leser nicht nur das „Touristen“salzburg erstehen, sondern ist auch zusätzlich sehr sozialkritisch und zeigt einem, daß auch in dieser schönen Stadt nicht alles eitel Sonnenschein ist.


    Fazit:
    Ein Regionalkrimi der Spaß macht ihn zu lesen. Die richtige Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und dem privaten Umfeld des Hauptermittlers.
    Dafür gibt es von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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