Jonathan Nasaw - Die Geduld der Spinne

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Die Geduld der Spinne

4.2|41)

Verlag: Heyne Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 420

ISBN: 9783453436619

Termin: Juli 2012

  • Miriam35 hat mir dieses Buch empfohlen und ich kann nur sagen, dass es mehr als gelungen ist! Man mag das Buch nicht mehr zur Seite legen. Sehr, sehr spannend und gut geschrieben. Habe jetzt über die Hälfte durch und freue mich darauf es bald weiterzulesen. Schade, dass man auch mal arbeiten muss:-)
    Alo, ich kann das Buch bis jetzt nur empfehlen. :dance:

  • Habe Geduld der Spinne auch gelesen.


    Ich stimmte Azrael zu.


    Pender kommt total sympathisch rüber und die Krankheit
    (Persönlichkeitsstörung) finde ich hoch-interessant.


    Kann mir denn jemand sagen, wie das Buch/ der Inhalt mit dem Titel
    "Die Geduld der Spinne" zusammenhängt?


    Freu mich auf Antworten


    Gruß
    Steffi

  • Ich fand dieses Buch nur mittelmäßig. Es hatte seine guten Seiten, aber auch genügend Schwächen.
    Richtig genial fand ich den Bösewicht, der sehr außergewöhnlich war. Die Sache mit den multiplen Persönlichkeiten und wie er sie fast komplett unter Kontrolle hatte war richtig klasse. Ich sehe so richtig dieses Augenflackern vor mir wenn er einen "alter"-Wechsel vornimmt. Dass Maxwell allerdings irgendetwas mit Hannibal Lecter zu tun hat, wie auch noch so potthässlich aufs Cover gedruckt, möchte ich stark anzweifeln. Jedenfalls konnte ich mit dieser Mischung aus psychotisch, missbraucht und böse absolut etwas anfangen! :thumleft:


    Eine der größten Schwächen war allerdings der langatmige und für einen rasanten Thriller unpassende Schreibstil von Jonathan Nasaw. Das hat mich einige Male auch ziemlich verärgert. Z.B. als Pender in das Haus der Polizistin und ihrer Lebensgefährtin eindringen wollte. Er steht vor der Tür und lauscht....Hochspannung....und dann erst einmal ein Monolog über eine ganze Seite darüber wie Polizisten in so einem Fall vorgehen sollten und wie nicht bevor es richtig weitergeht. ](*,)


    Ziemlich enttäuschend war für mich auch E.L. Pender selbst. Klar, ein gemütlicher alter Brummbär, mit dem man gerne mal ein Bierchen trinken würde, aber im Endeffekt doch ziemlich gesichtslos und langweilig. Ich hätte schon gerne ein bisschen mehr von ihm erfahren. Auch einige Logiklücken gab es wie von meinen Vorredner schon angemerkt. Warum er sich alleine in den Löwenkäfig begibt nachdem er alle Informationen angesammelt hatte konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Das hätte doch vollkommen gereicht um die Kavallerie anrollen zu lassen.


    Fazit: "Die Geduld der Spinne" war ein mittelprächtiger und nur zeitweise spannender Ermittlungsthriller, dessen größte Stärke beim hochinteressanten Serienkiller lag. Ich glaube, auf weitere Nasaw-Bücher verzichte ich vorerst, da die Bewertungen aussagen, dass die Reihe mit der Zeit nicht unbedingt besser wird. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Eine der größten Schwächen war allerdings der langatmige und für einen rasanten Thriller unpassende Schreibstil von Jonathan Nasaw. Das hat mich einige Male auch ziemlich verärgert. Z.B. als Pender in das Haus der Polizistin und ihrer Lebensgefährtin eindringen wollte. Er steht vor der Tür und lauscht....Hochspannung....und dann erst einmal ein Monolog über eine ganze Seite darüber wie Polizisten in so einem Fall vorgehen sollten und wie nicht bevor es richtig weitergeht.


    Ja Kapo, genau das ist es, was es mir im Moment so schwer macht.. :-k Diese ständig eingeschobenen Nebensätze mit nebensächlichen Erklärungen ziehen das ganze nur unnötig in die Länge und ich muss ständig den Satz noch mal von vorn beginnen, weil ich am Ende des Satzes schon nicht mehr weiß, wie er angefangen hat. Schwer zu beschreiben was ich meine...


    Aber die guten Bewertungen des Buches lassen mich dann doch noch drauf hoffen, dass es sich lohnt weiter zu lesen. Ich bin noch ziemlich am Anfang. Von daher kann es ja sein, dass es noch besser wird und ich mich vielleicht an den Schreibstil gewöhne. :lol:

  • Ich hab das Buch vor Kurzem beendet und bin wirklich total begeister. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite und sehr leicht zu lesen. Am besten hat mir dir Perspektive von Max gefallen, da es mich immer sehr intereesiert, wie solche Menschen ticken. Da Jonathan Nasaw ja selber Psychiater ist, kann ich in diesem Fall auch drauf vertrauen, dass er weiß, was er da schreibt.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:, weil ich für die restlichen Bücher der Reihe noch Luft nach oben lassen will.