Bernhard Aichner - Totenhaus

  • Buchdetails

    Titel: Totenhaus


    Band 2 der

    Verlag: btb Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 416

    ISBN: 9783442714421

    Termin: November 2016

  • Bewertung

    3.9 von 5 Sternen bei 19 Bewertungen

    77,9% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Totenhaus"

    Eine Mörderin auf der Flucht. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umbringen musste, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Toten damals eingebettet hat. Blum muss fliehen, und sie muss ihre Kinder zurücklassen. In einem seit zwanzig Jahre leerstehenden Hotel findet sie Zuflucht, an einem Ort, den sie besser gemieden hätte. Bei Menschen, denen sie besser nie begegnet wäre.
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    Jasminh86
    Einfach genial. Spannend,rasant und brilliant!
  • Kurzmeinung

    solis1505
    Hat mir nicht so gut gefallen, wie der erste Teil

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    • Preis: 19,99€
    • Gebundene Ausgabe
    • Seiten: 416 Seiten
    • Verlag: btb Verlag
    • erschienen am: 17. August 2015
    • ISBN-10: 3442754550
    • ISBN-13: 978-3442754557
    • Reihe: Die Totenfrau Trilogie Teil 2
    • Sterne: 3/5

    Klappentext
    Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt …


    Autor
    Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.
    http://www.bernhard-aichner.at


    Meine Meinung
    Totenhaus ist der zweite Band der "Die Totenfrau Trilogie" und ich war sehr gespannt was mich erwarten wird. Im Sommer habe ich bereits Totenfrau gelesen und war restlos begeistert. Klar das dieses Buch natürlich ein "ich freu mich drauf" Buch ist.


    Man sollte definitiv den ersten Band gelesen haben. Das Wissen benötigt man, um den aktuellen Thriller überhaupt zu verstehen. Die Personen, die hier die Hauptrolle spielen, werden nämlich nicht mehr genau vorgestellt, das geschah bereits im Auftakt dieser Trilogie.
    Ebenso muss man die Handlung kennen, da man sonst keinerlei Bezug hat und das Buch einfach nur Fragezeichen beim Leser hinterlassen wird.


    Was ich hier an dieser Stelle immer wieder mal anmerken muss: Liebe Verlage, macht solche Bände doch irgendwie schon am Einband sichtbar. Wie soll ein Käufer in der Buchhandlung das auf den ersten Blick erkennen?
    Auf dem Klappentext steht zwar Fortsetzung, aber nicht das man gar kein Bezug hat, wenn man den ersten Band nicht kennt.


    Wie bereits oben angesprochen, wird hier nicht näher auf die einzelnen Charaktere eingegangen und auch die bisherige Handlung kaum erläutert. Man ist direkt von Beginn an wieder an der Stelle, wo "Totenfrau" geendet hat. Kaum Rückblick um nochmal eine grobe Übersicht zu bekommen. Schade, oft hat man in der Zwischenzeit weitere Bücher gelesen und käme so leichter wieder hinein.


    An dem Schreibstil von Bernhard Aichner ist man gewöhnt, dieser hat sich, wie ja auch zu erwarten war, nicht wirklich verändert. Er beschreibt Situationen schon recht detailgenau und man sollte nicht so zart besaitet sein, wenn man es lesen mag. Aber genau das ist es doch, was einen Thriller ausmacht. Manche Sätze sind sehr kurz und knapp, Dialoge werden nicht mit wörtlicher Rede geschrieben und daran muss man sich schon etwas gewöhnen.


    Ansonsten weiss ich gerade nicht, wie ich meine weiteren Gedanken ordentlich zu Papier bringen soll, da es nicht so viel gutes zu berichten gibt. Ich war einfach nur enttäuscht, hatte mehr erwartet. Oft dümpelte die Geschichte seitenlang nur vor sich hin, hat mich nicht gefesselt. Klar gab es immer Lesemomente, die dann wieder Klasse waren und auch der Grund, warum ich es nicht einfach beiseite gelegt habe, Irgendwie mag man schon wissen wie es ausgeht, ist aber auch froh wenn es endlich am Ende angekommen ist.


    Aber ich hatte einfach keinen Bezug. Weder zu den Personen, deren Handlungen, die ich manchmal auch echt nicht nachvollziehen konnte, als auch das ganze drumherum. Wenn ich nun weiß das es einen dritten Teil geben wird weiß ich auch genau, den werde ich wohl nicht lesen.


    Fazit
    Ein Band auf das ich mich, bezogen auf den Auftakt mit 5 Sternen, sehr gefreut habe. Doch leider wurde ich hier eines besseren belehrt und denke, dass die Trilogie für mich an dieser Stelle beendet sein wird.


    Sterne
    ***

  • Dies ist die Rezension zu Teil zwei und setzt das Kennen von Band eins voraus.


    Inhalt:
    Blum sieht in einer Zeitung ein Bild von einer Ausstellung und reist dort hin um mehr zu erfahren. Zur selben Zeit wird bei einer Exhumierung, mehr Körperteile gefunden, als dort sein sollten. Nach Ermittlungen kann es nur eine Täterin geben Bestatterin Brünhilde Blum, die Bestatterin. Diese setzt sich ab und bringt sich damit in Gefahr


    Meine Meinung:
    Den ersten Band Totenfrau habe ich mit Begeisterung gelesen und natürlich musste Band zwei, Totenhaus, dann auch sein.


    Der Schreibstil ist auch hier wieder locker und flüssig und sehr rasant. Kurze Kapitel und kleinere Absätze treiben den Leser hier voran und natürlich auch die neugier, wie es weiter gehen wird. Da steht der zweite dem ersten Band nichts nach. Ich habe los gelesen und wollte nicht mehr aufhören. Spannung war von Beginn an vorhanden und doch war es anders als beim Vorgänger, denn hier gab es Szenen bei denen ich den Faden verlor, die ich nochmal lesen musste und auch welche die ich etwas zu langatmig fand. Die Spannung ging für mich irgendwann auf Grund des Verwirrt seins flöten und fand sich auch nicht mehr wieder, auch wenn es trotzdem interessant war zu lesen wie es weiter geht.


    Blum, die ich im ersten Band noch in irgendeiner Weise verstehen konnte, war mir hier ab einem gewissen Punkt vollkommen fremd. Das Verständnis für sie blieb auf jeden Fall auf der Strecke und ihr Handeln konnte ich nicht mehr nachvollziehen.
    Die anderen Figuren waren für mich Statisten, denen ich von Beginn an nicht traute und bei denen sich auch kein Gefühl der Nähe einstellte.
    Jede Figur war fern und unnahbar. Keine der Figuren konnte ich einschätzen, was wohl die Spannung ausmachen sollte, aber die Geschichte für mich recht blass wirken ließ.


    Am Ende ist es ein eher durchschnittlicher zweiter Band, der mich trotzdem nicht dran hindern wird das den nächsten Teil zu lesen. Schon alleine in der Hoffnung wieder die Blum vom ersten Band erleben zu dürfen und auch wieder diese knisternde Spannung, die mir bei Totenfrau so gut gefallen hat. Totenhaus wirkt hier mehr wie eine Zwischenstation in der viel passiert, aber nichts wirklich zusammen passt. Leider mit offenem Ende, was aber bei einer Trilogie zu erwarten war. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Natalie




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    Gelesen 2020: 47

  • Zum Inhalt ist bereits alles gesagt.
    Das erste Buch der Reihe habe ich gelesen und fand es großartig. Sowohl was Schreibstil, Handlung und vor allem die Personen anging (Blum). Von der Schreibe her ist Aichner auch beim Totenhaus wieder kurzatmig, dynamisch und treibend unterwegs. die übergeordnete Handlung allerdings hat für mich viel an Drive vermissen lassen. Da passe manches nicht zusammen und die Personen blieben mir seltsam fremd und unnahbar. Ich kann den Finger gar nicht so genau darauf legen, aber nachdem ich die Totenfrau für einen großen Wurf gehalten habe, war das Totenhaus für mich nur Krimikost im Mittelmaß. Fairerweise muss ich sagen, dass mich das mich wahrscheinlich durchaus angesprochen hätte, wenn die Erwartungshaltung nach dem ersten Teil der Trilogie nicht sehr hoch gewesen wäre. Dennoch möchste ich natürlich bei den Personen bleiben, denn dies ist kein schlechtes Buch gewesen! Als bekennender Serien-Fan werde ich deshalb auf jeden Fall auch Teil 3 lesen. Und vielleicht bin ich dann wieder voll in der Geschichte. Denn dass er spitzenmäßig erzählen kann, hat Aichner bereits bewiesen.
    11

  • Teil 2 der Totenfrau-Trilogie "Totenhaus " von Bernhard Aichner hat mich nicht enttäuscht,denn es ging wie gewohnt rasant,packend,spannend und mörderisch gut weiter.

    Keine unnötigen Handlungen,hier wird das Leben von Brünhilde Blum wieder auf den Punkt gebracht,ihre Verzweiflung und ihr Lebenswille ist weiterhin stark vorhanden,obwohl sie fliehen muss.

    Weg,weg aus Innsbruck und ihren Kindern,einen neuen Plan überlegen und herausfinden, was an dem Zeitungsartikel wahr ist,den sie zufällig entdeckt hat.

    Deckt sie ein Familiengeheimniss auf?

    Warum ist ihre Neugier grösser als ihre Vernunft?

    Wem kann sie vertrauen,wem nicht?

    Hier werden wieder Protagonisten vorgestellt,deren gestörte Seelen erschreckend sind und sich extrem gut verstellen können.

    Selbst Blum ist hin und hergerissen,wem sie vertrauen kann und wem nicht.

    Doch ihr Bauchgefühl lässt sie nicht im Stich und sie deckt in einem leerstehendem Hotel erschreckende Zustände auf.

    Hier wurde ich als Leserin sehr gut zum mitraten aufgefordert,wer gut und wer böse ist.

    Einige überraschende Wendungen haben den Thriller zum reinen Lesevergnügen gemacht.

    Kurze und spannende Dialoge waren wie gewohnt einzigartig.

    Obwohl es hier wieder Leichen gab,hat Blum sich zurück gehalten.

    Ich finde,dass Blum eine perfekt erstellte Protagonisten ist.

    Eine einfühlsame und fürsorglichen Mutter,die rot sieht wenn es sein muss.

    Eine starke Frau,die Selbstjustiz begann,um den Mord an ihrem Mann zu rächen.

    Eine Bestatterin,die ihre eigenen Leichen in ihrem Institut hat verschwinden lassen.

    Ein dummer Zufall hat ihre Taten verraten und ich war vertieft in Blums Flucht aus Innsbruck.

    Ein genialer und hochspannender Thriller!!!!!!

  • Beitrag an bestehenden Thread angehängt :wink:

    viele Grüße vom Squirrel


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