Natascha Sagorski - In 80 Tagen zu dir

  • Buchdetails

    Titel: In 80 Tagen zu dir


    Verlag: Blanvalet

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 212

    ISBN: 9783641144203

    Termin: Juni 2015

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

    80% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "In 80 Tagen zu dir"

    Sie haben 80 Tage, um einander zu finden - und ein Leben lang, um sich zu lieben Finns Großvater hat ihm nach seinem Tod nur zweierlei hinterlassen: alte Briefe und die Bitte, nicht denselben Fehler wie er zu machen. Daraufhin trifft Finn zum ersten Mal eine spontane Entscheidung: Er steigt in einen Flieger, um die Spuren dieser Briefe zurückzuverfolgen, die von einer Fremden versendet wurden. Stines Welt bricht an einem Tag zusammen. Und sie tut das Einzige, was ihr noch übrig bleibt: Sie gibt ihr bisheriges Leben auf und sich 80 Tage, um die Welt zu bereisen und zu sich selbst zu finden. Im Gepäck hat sie nur die Liebesbriefe, die ihre Großmutter einst von einem Seemann erhielt ...
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  • Stine ist Fernsehjournalistin und hat sich bei ihrem ersten Tag als Moderatorin nicht nur vor aller Welt blamiert, sondern auch prompt ihren Job verloren. Sie beschließt, dass es keinen besseren Zeitpunkt gibt, endlich die Welt kennenzulernen, und begibt sich auf eine Reise auf den Spuren alter Liebesbriefe: Stine fand sie einst auf dem Dachboden ihres Elternhauses, und sie gehörten ihrer verstorbenen Großmutter, die in jungen Jahren von der Liebe ihres Lebens getrennt wurde.
    Finn ist kurz davor, seine Freundin Lisa zu heiraten, als sein Großvater stirbt und ihm eine alte Zigarrenkiste mit einem Stapel Briefe hinterlässt. Sie stammen von der ersten Liebe des Großvaters, mit der er jedoch nie zusammen sein konnte. Der letzte Wunsch des Großvaters: Finn soll seine Freundin nur dann heiraten, wenn er sich nach der Lektüre der Briefe ganz sicher ist, dass er Lisa wirklich liebt. Finn weiß: Es gibt nur einen Weg, dies herauszufinden. Er muss die gleiche Reise antreten, die die Verfasserin der Briefe vor vielen Jahren gemacht hat.


    Quelle: Klappentext



    In 80 Tagen zu dir ist eine wunderbare Geschichte. Sie erzählt vom Finden der großen Liebe und das dafür kein Weg zu weit, keine Mühen zu groß ist. Sie erzählt von einer Reise in die Karibik und davon, sich selbst zu finden.


    Die Gründe, warum Stine und Finn die Reise auf den Spuren ihrer Großmutter bzw. seinem Großvater antreten, mögen zwar verschieden sein, aber das Ziel ist das Gleiche. Während des Lesens kann man als Außenstehender sehr gut beobachten, wie sie die gleiche Reiseroute haben, als Betroffene/r aber nur die Zufälle sehen.


    Die Reiseroute kann man sehr gut mitverfolgen. Das Buch ist in 8 Kapitel aufgegliedert, jedes mit der Überschrift, wo die Reise gerade hingeht. Die anfänglichen Kapitel sind im Bezug auf die letzten drei Kapitel vergleichsweise kurz. Dies ist aber mit der Dauer des Aufenthalts begründet. Umso länger sie an einem Ort bleiben, umso länger ist logischerweise auch das Kapitel. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass mir die letzten drei Kapitel am Besten gefallen haben (die auch zum Glück mehr als die Hälfte des Buches eingenommen haben).


    Die Wege von Stine und Finn kreuzen sich zwar schon früh, aber dabei bleibt es fürs erste auch. Es dauert, bis sie in Kontakt miteinander kommen, aber dann merken sei schnell, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt.


    In die Geschichte sind die Briefe, die Stines Großmutter Irmgard und Finns Großvater Hans einander schrieben geschickt eingewebt. Und während Stine und Finn also die Orte besuchen, von denen Hans und Irmgard schrieben, verlieben sie sich, jedoch nicht ahnend, wie ihre Vergangenheit bereits miteinander verwoben ist.


    Während des Lesens hatte ich selbst das Gefühl, auf einer Reise durch die Karibik zu sein, so, als wäre ich ein stiller Begleiter von Stine und Finn. Und Stine und Finn sind angenehme und sympathische Reisegefährten. Es ist nachvollziehbar, warum sich Stine in Finn verliebt.
    Irmgard und Hans erlebt man durch die Briefe und ihre Liebe zueinander kann man aus jeder Zeile entnehmen. Wie die Geschichte zwischen Irmgard und Hans endet, war (zumindest ungefähr) schon nach den Bemerkungen von Finn klar und trotzdem kam es für mich dann doch aus heiterem Himmel. Aber in dem Moment habe ich einfach nicht damit gerechnet.
    Zu den Nebencharakteren möchte ich noch Jeff und das kanadische Ehepaar Leann und Brain erwähnen. Mit Jeff, einem Freund von Finn, wurde ich allerdings im Gegensatz zu Finn nicht so ganz warm. Er war jetzt nicht unsympathisch, aber als für ihn die Reise zu Ende war, war ich nicht traurig. Froh war ich, als man das kanadische Ehepaar Leann und Brian kennen lernte, das auf Jamaika ihre Flitterwochen verbringt. Sie hatten zwar nur eine kleine Rolle, die ich aber nicht missen möchte.


    Das Cover hat mir schon zu Beginn gefallen und ich muss zugeben, dass mir das Buch erstmal nur wegen dem Cover aufgefallen ist. Ich habe lange gerätselt, was der Ballon für eine Bedeutung hat, aber die Offenbarung ging mir dann doch ans Herz.


    Und was gibt es Negatives zu sagen? Zum Glück nicht viel. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich die Gedanken von Finn und Stine an ihr Leben in Deutschland zu oft wiederholten. Und hin und wieder hätte ich mehr von Stines Mutter erfahren wollen. Aber das hat mein Lesevergnügen nicht groß getrübt.


    FAZIT: Eine Liebesgeschichte, an die ich gerne zurück denken werde, :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne und eine klare Reise- äh Leseempfehlung.

  • In 80 Tagen zu dir (Natascha Sagorski)


    Blanvalet Verlag


    Die Autorin


    Natascha Sagorski wurde 1984 in Karlsruhe geboren. Heute lebt die junge Autorin in München. Sie arbeitete unter anderem als TV-Kolumnistin bei ProSieben, daher hat der Roman vielleicht auch ein wenig biografischen Charakter. Als PR-Managerin betreut sie einige der schönsten Hotels und Luxusreedereien weltweit und geht so ihrer zweitgrößten Leidenschaft neben dem Schreiben, dem Reisen, nach. Dies merkt man ihrem Roman „In 80 Tagen zu dir“ auch an.


    In 80 Tagen zu dir


    Nach einem verpatzten Fernsehauftritt kann die junge Reporterin Stine einfach nicht mehr, sie muss sich eine Auszeit nehmen. Schon, um den ganzen nervigen Zeitungsjournalisten zu entkommen, welche sie durch die ganze Stadt jagen. Hals über Kopf macht sie sich auf eine Reise in die Karibik. Dorthin hat sie eine Reihe von Briefen verschlagen, welche sie von ihrer Oma geerbt hat. Die hat sie wiederum von ihrer damaligen großen Liebe Hans, der ihr durch die ganze Karibik gefolgt ist, um bei ihr sein zu können. Unterwegs trifft sie auf den jungen Finn, welcher sich kurz vor seiner Hochzeit von seiner Verlobten Lisa getrennt hat und nun dringend Abstand sucht. Auch er hat einen Grund, in die Karibik zu reisen. Als die beiden sich treffen, ahnen sich nicht, was sie eigentlich miteinander verbindet…


    Fazit


    Ein amüsanter und lustiger Roman mit wundervollen Landschaftsbeschreibungen. Gerade die Reiseziele von Stine und Finn waren es, die mich zu dem Roman haben greifen lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch wartet mit einigen schönen Traumstränden und Kulissen auf, die es lohnen den Roman zu lesen. Stine als Protagonistin fand ich von Beginn an ein wenig anstrengend. Hals über Kopf macht sie sich auf den Weg in die Karibik und schlägt sich mit ihrem Starrsinn durch die Weltgeschichte. Dabei kommt es, wie es kommen musste und auch in der Karibik scheint sie zunächst vom Pech verfolgt. Dies ändert sich, als sie den jungen Finn kennenlernt. Ihn fand ich als Leser sehr sympathisch und er scheint der Ruhepol des Romans zu sein. Er lernt unterwegs ein paar Leute kennen, mit denen er herumreist. Schließlich ist jedoch auch er allein unterwegs.


    Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist sehr ansprechend und konnte mich sehr gut bei Laune halten. Ich hatte zu keiner Zeit das Bedürfnis, den Roman aus der Hand legen zu wollen. Die Spannung wurde an einigen Stellen sehr gut aufgebaut, an anderen ließ sie ein wenig nach, was jedoch dem Roman selbst keinen Abbruch tat. Besonders die eingeschobenen Briefe von Stines Großmutter etc., verleihen dem Roman das gewisse Etwas und lassen den Leser ahnen, wo die Reise hingeht. Das war es auch, was mich am Roman ein kleines bisschen störte. Von Beginn an war klar, wie er am Ende ausgehen würde. Dies machte ihn leider ein wenig vorhersehbar und nahm ihm des Öfteren die Spannung.


    Trotzdem konnte mir der Roman ein paar angenehme Lesestunden bescheren und unterhielt mich sehr gut. Gerade auch das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, wobei ich den Heißluftballon als Motiv nicht ganz nachvollziehen kann. Vielleicht ist dieser aber auch an den angelehnten Titel „In 80 Tagen um die Welt“ bezogen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    http://immer-mit-buch.blogspot…r-wenn-auch-nicht-um.html

  • Klappentext (Quelle: Amazon):


    Finns Großvater hat ihm nach seinem Tod nur zweierlei hinterlassen: alte Briefe und die Bitte, nicht denselben Fehler wie er zu machen. Daraufhin trifft Finn zum ersten Mal eine spontane Entscheidung: Er steigt in einen Flieger, um die Spuren dieser Briefe zurückzuverfolgen, die von einer Fremden versendet wurden. Stines Welt bricht an einem Tag zusammen. Und sie tut das Einzige, was ihr noch übrig bleibt: Sie gibt ihr bisheriges Leben auf und sich 80 Tage, um die Welt zu bereisen und zu sich selbst zu finden. Im Gepäck hat sie nur die Liebesbriefe, die ihre Großmutter einst von einem Seemann erhielt …





    Zwei Protagonisten, die genug von ihrem momentanen Leben haben und sich erstmal weit weg eine Auszeit nehmen. Das ist nun wirklich keine neue Geschichte. Allerdings spielt dieses Buch in der Karibik! Und diese Tatsache macht einen völlig hin und weg ist von der Geschichte.



    Finn hat in Deutschland seine Verlobte vor dem Altar stehen lassen. Sein Großvater hatte ihn vor seinem Tod gebeten, einen Stapel alter Liebesbriefe zu lesen und seine Hochzeit zu überdenken. Nach der Lektüre der Briefe will Finn nicht mehr heiraten und reist stattdessen in die Karibik, um der Spur der Briefe zu folgen.


    Zugleich steht Stine in Deutschland vor ihrem Karriere-Aus und der größten Blamage ihres Lebens. Sie will nur noch ganz weit weg. Schon immer wollte sie irgendwann mal in die Karibik reisen und sich all die Orte ansehen, von denen sie in alten Liebesbriefen von ihrer verstorbenen Großmutter gelesen hat. Nun scheint der richtige Zeitpunkt dafür gekommen zu sein.



    Das Buch ist unterteilt in 8 Kapitel, die die Reiseroute darstellen: Los Angeles, Fort Lauderdale, die Antillen, Saint-Bathélemy, Saint-Martin, Puerto Rico, Jamaika und Tower Island. In den Kapiteln wird mehrmals zwischen den Sichtweisen Finns und Stines hin und her gewechselt und man verfolgt immer nur den jeweiligen Gedankengang des Einen.


    Gleichzeitig wird Finns und Stines Geschichte immer wieder durch die alten Briefe unterbrochen, die an dem jeweiligen Ort geschrieben wurden. So beinhaltet dieses Buch nicht nur Stines und Finns Geschichte, sondern auch die Liebesgeschichte von Irmgard und Hans.


    Die Geschichte ist wirklich schön und die Kulisse einfach nur traumhaft. Man sieht kristallklares Wasser, weiße Strände und tosende Wasserfälle geradezu vor sich.



    Allerdings ist Sagorskis Schreibstil manchmal etwas langatmig, insbesondere wenn die grüblerischen Gedanken der Protagonisten beschrieben werden. Diese denken einfach ständig das Gleiche. Teilweise kann man ganze Sätze überspringen, da sie nur aus einem riesigen „Was mache ich hier eigentlich?“/„Was will ich eigentlich?“/„Wieso gefällt er/sie mir?“/„Wie kann das sein?“-Blabla bestehen. Auch ist der Schreibstil sehr schlicht – ohne jede sprachliche Raffinesse.



    Finn ist als Person nicht gut ausgearbeitet und erscheint so als ein Mensch ohne Ecken und Kanten – während Stine die ganze Zeit über ein klischeehaftes Romantische-Komödie-Verhalten an den Tag legt und mir mit ihrer Impulsivität auf die Nerven ging.



    Die Geschichte ist allein schon aufgrund des Klappentextes sehr vorhersehbar. Für die Spannung sorgen daher überwiegend die wechselnden Orte - und nicht unbedingt die Liebesgeschichte zwischen Stine und Finn. Aber am Ende gibt es dennoch eine unvorhergesehene Wendung, die einen erstaunt und bedauernd zurücklässt.



    Fazit: Trotz der Kritikpukte ist „In 80 Tagen zu dir“ eine sehr schöne Geschichte. Durch die Kulisse wird das Buch einmalig und man hat die ganze Zeit über das Gefühl, in der Karibik zu sein. Perfekt für ein verregnetes Wochenende!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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