Welches Hörbuch habt ihr zuletzt gehört?

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  • Dieses Hörbuch habe ich innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet :uups: Dabei wollte ich es mir erst gar nicht als Hörbuch zulegen, weil mich beim Probehören das Einatmen der Sprecherin gestört hat. Weil es es aber umsonst bei Spotify gab, dachte ich: Ich versuch es mal. Zum Glück ist es mir gelungen, das Einatmen auszublenden, denn die Geschichte ist wirklich gut, leicht zum Zuhören und doch spannend mit interessanten Denkanstößen. Würde ich jedem empfehlen! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: (einen halben Punkt Abzug wegen des besagten Einatmens :lol:)

    gelesene Bücher 2019: 19 (+ 13 Hörbücher) :arrow: Ziel: 30

    gelesene Bücher 2018: 22 (+ 16 Hörbücher)
    SUB: 58 (Jahresanfang: 59) :arrow: Ziel: 30

    letzter Neuzugang: 13.5.
    :study: Adam Shankman & Laura L. Sullivan - Girl About Town :study: Bridget Collins - Die verborgenen Stimmen der Bücher

    :musik: Michelle Obama - Becoming. Meine Geschichte :musik: Cecelia Ahern - Perfect

  • Ich habe gerade meinen Reread/Rehear vom ersten Teil von GoT abgeschlossen. Inhaltlich immer noch spitze, aber mit dem Sprecher, Roy Dotrice, komme ich eher weniger gut klar.

    Er übertreibt manche Stimmen viel zu sehr, krächzt dann sogar manchmal.

    Und Tyrion spricht er einfach nur furchtbar, als wäre er ein dummer Junge. In der deutschen Version wird Tyrion aber leider von Reinhard Kuhnert ähnlich interpretiert, als würde Zwerg = debil bedeuten. Die Stimme der Sprecher verlagert sich sehr weit in hohe Tonlagen und ins beinahe Lächerliche. Das stört mich.


    Ich werde mir keine weiteren Teile der Hörbücher mit beiden Sprechern antun.

  • Ich habe gerade meinen Reread/Rehear vom ersten Teil von GoT abgeschlossen. Inhaltlich immer noch spitze, aber mit dem Sprecher, Roy Dotrice, komme ich eher weniger gut klar.

    Er übertreibt manche Stimmen viel zu sehr, krächzt dann sogar manchmal.

    Und Tyrion spricht er einfach nur furchtbar, als wäre er ein dummer Junge. In der deutschen Version wird Tyrion aber leider von Reinhard Kuhnert ähnlich interpretiert, als würde Zwerg = debil bedeuten. Die Stimme der Sprecher verlagert sich sehr weit in hohe Tonlagen und ins beinahe Lächerliche. Das stört mich.


    Ich werde mir keine weiteren Teile der Hörbücher mit beiden Sprechern antun.

    Gut zu wissen, vielen Dank. Hatte auch mal die Überlegung das zu hören, aber dann spare ich mir das! [-(

    :study: Die Zarin und der Philosoph - Martina Sahler

    :study: All die verdammt perfekten Tage - Jennifer Niven (MLR)

    :montag: Die Siedlung - Su Turhan

    :montag: Niemand weiß, dass du hier bist - Nicoletta Giampietro

    :musik: Woodwalkers: Carags Verwandlung (1) - Katja Brandis

  • Soeben habe ich dieses Hörbuch beendet. Nach anfänglicher Schwierigkeit in die Geschichte reinzukommen hat mir das je länger das lief immer besser gefallen.

    Die Sprecherin Tanja Fornaro liest toll, endlich mal eine Frauenstimme die nicht immer so mädchenhaft piepsig ist. Interessante Geschichte. Was mich gestört hat waren diese ständigen DDR-Klischees, das ist mir auch bei "Unterleuten" von Juli Zeh sehr negativ aufgefallen. Klar ist gerade Brandenburg zum grossen Teil eine recht ländliche Gegend aber solche Gegenden gibt es in den alten Bundeländern ja wohl auch genug. Deshalb sind nicht alle Leute die in Brandenburg wohnen, zurückgeblieben und belächelnswert. Doofe Ossis halt. Ich finde das sollte man nun langsam echt mal sein lassen.

    Ansonsten aufgrund der Geschichte waren das 4 Sterne.


    Klappentext amazon

    Im Berliner Tiergarten ereignet sich ein schrecklicher Vorfall: Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge, ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara. Die Schuldige ist schnell gefasst - zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht, und ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie in ein kleines Nest in Brandenburg - direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will ...

    "Idioten sind eine weise Einrichtung der Natur die es den Dummköpfen erlaubt sich für klug zu halten."

    (Oscar Wilde)


  • Deshalb sind nicht alle Leute die in Brandenburg wohnen, zurückgeblieben und belächelnswert. Doofe Ossis halt. Ich finde das sollte man nun langsam echt mal sein lassen.

    Ich habe das Hörbuch vor einiger Zeit gehabt und :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:vergeben, da mich die Ermittlerin sehr genervt hat.

    Was Du über Ossis schreibst, habe ich absolut nicht so empfunden. Dass es in der ehemaligen DDR spielt, ist mir überhaupt nicht im Bewußtsein geblieben. Es gibt auch Krimis, bei denen Bewohner einsamer Landstriche in anderen Bundesländern nicht gut wegkommen, z. B. bei 'Tannöd' in der bayerischen Provinz. Und dann fällt mir noch 'Der Hof' von Beckett ein, der in Frankreich spielt.

    Es gibt sicher genau so viele 'doofe Wessis' wie 'doofe Ossis' in der Literatur :)

  • Es gibt sicher genau so viele 'doofe Wessis' wie 'doofe Ossis' in der Literatur :)

    Mit Sicherheit, das habe ich auch nicht bestritten. Mir fiel das nur eben in diesen o.g Büchern besonders auf.

    "Idioten sind eine weise Einrichtung der Natur die es den Dummköpfen erlaubt sich für klug zu halten."

    (Oscar Wilde)


  • Mir fiel das nur eben in diesen o.g Büchern besonders auf.


    Ich denke, das ist oft so, wenn man einen persönlichen Bezug zu einer Sache hat.


    Aber zurück zum Buch: Für mich ist Sanela Beara beendet. Erwägst Du, Dir den Folgeband auch auszuleihen? Meine Onleihe hat sowohl die gekürzte als auch die ungekürzte Version.

  • Ich denke, das ist oft so, wenn man einen persönlichen Bezug zu einer Sache hat.

    Ja, das sehe ich auch so :wink:


    aber zurück zum Buch: Für mich ist Sanela Beara beendet

    Oh je, Du fandest sie so nervend ? Manchmal ist das so, hatte ich auch schon oft bei Protagonisten. Komischerweise hab ich sie überhaupt nicht als nervig empfunden. Da ist Frieda Klein sehr viel verschrobener, fand ich. Die hätte ich manchmal echt schütteln können:lol:


    Ich hab mir Band 2 in der Onleihe schon vorbestellt. Meine Onleihen haben das Hörbuch nicht, ich habe das ebook vorbestellt.

    "Idioten sind eine weise Einrichtung der Natur die es den Dummköpfen erlaubt sich für klug zu halten."

    (Oscar Wilde)


  • Das war dieses hier, die Geschichte von 3 Frauen - Anne im belgischen Brügge des 16. Jahrhunderts; Hanna zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wien, wo sie frisch verheiratet bald spürt, dass das nicht ihr Lebensweg sein kann und ausbricht, um sich schließlich in die neuartige Welt der Psychoanalyse zu begeben; und schließlich die Schauspielerin Annie in der Gegenwart, die zwar von Kindesbeinen an erfolgsverwöhnt ist, aber ein hohles Leben mit Drogen und sexuellen Affären zu füllen versucht.


    Von den Sprecherinnen hat mir Luise Helm am besten gefallen, Fritzi Haberlandt liest ihre Hanna etwas wunderlich. Chris Pichlers staunend-naiver Ton hat mich anfangs auch genervt, der passte aber gut zu dem Mädchen Anne, das vor seiner Hochzeit flüchtet und zur Mystikerin wird, die mit Tieren spricht und auf leise Art gegen die Kirche rebelliert.


    Insgesamt nicht schlecht, mit berührenden Momenten insbesondere bei Annes Part; die Geschichte der überdreht wirkenden Hanna ging mir allerdings ziemlich auf die Nerven. Schön fand ich, wie zum Ende hin die drei Handlungsstränge zueinander finden.

  • Gestern habe ich dieses hier beendet.


    Hervorragend gelesen von Simon Jäger war das ein toller Thriller, der komplex aufgebaut ist. Man muss sich in diese Story (die ja über 18 Std. dauert) schon hineinlesen und auch konzentriert dabei bleiben. In der Mitte hat sie manchmal einige Längen bzw. ist es ziemlich langweilig - aber auch diese Passagen gehören zum Gesamtbild und zur Aufklärung einfach dazu.


    Ich werde diese Reihe auf alle Fälle weiterhören.

    Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in 10 Jahren zurücksehnen
    (Peter Ustinov)

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