>Das Lied vom traurigen Sonntag< von Nick Barkow

Cover zum Buch Das Lied vom traurigen Sonntag

Titel: Das Lied vom traurigen Sonntag

, (Illustrator)

0 Bewertungen

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 256

ISBN: 9783499226137

Termin: Oktober 1999

Aktion

  • Hallo @ll
    Ich habe gestern die Verfilmung des Buches im Fernsehen (WDR) gesehen, >Gloomy Sunday/ Ein Lied von Liebe und Tod< gesehen, und kann euch Buch und Film NUR empfehlen.
    Da stimmte für mich einfach alles! Die Geschichte, die Schauspieler, die Musik.....GROSSARTIG. :D =D>

    Kurzbeschreibung bei Amazon kopiert
    Budapest 1937: Lázló Szabo führt mit seiner Freundin Ilona ein kleines Restaurant. Als der Pianist András sich in Ilona verliebt und ihr zum Geburtstag ein selbst komponiertes Lied schenkt, entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen den drei Menschen. Beflügelt von der Musik verliebt sich auch der junge Deutsche Hans Eberhard Wieck in Ilona. Der Krieg bricht aus, und Wieck kehrt als SS-Brigadeführer zurück. Er gibt sich als Freund aus, doch Wieck wird Ilona, Lázló und András zum Verhängnis...

    Gruss Bonprix :wink:

  • :wink:
    Ich habe gerade schon bei ebay geschaut, aber leider gibt es das Buch im Moment dort nicht.

    Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich schwach werde und es mir doch noch anderswo kaufe....

    Gruß
    Wilaja

  • Zitat

    Original von Wilaja

    :wink:
    Ich habe gerade schon bei ebay geschaut, aber leider gibt es das Buch im Moment dort nicht.


    Schade! :( Ich habe gerade mal beim Elbe-Team nachgesehen, aber dort ist es leider zur Zeit nicht als Remittende zu bekommen. "Am Ball" bleiben Wilaja!

    Zitat

    Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich schwach werde und es mir doch noch anderswo kaufe....


    Ich bin gespannt, wie lange es dauert.... :wink:
    Und weil die Musik so schön war, habe ich mir heute die CD gegönnt.... :D

  • Das Lied vom traurigen Sonntag liest sich relativ schnell, ich habe die 250 Seiten problemlos innerhalb von zwei Tagen in der Bahn gelesen.

    Auffallend war für mich, dass der Autor großen Wert auf die Benennung der Anrede und besonders der Titel legt, so ist Wieck immer der "Herr Brigadeführer Wieck" und der jüdische Restaurantbesitzer immer der "Herr Szabo". Dies wird von Barkow auch konsequent bis zur letzten Seite beibehalten.

    An die Sprache Barkows musste ich mich erst gewöhnen, dies lag vielleicht auch an meiner vorherigen Lektüre (Louis de Bernières), denn ich empfand seinen Satzbau zum Teil als sehr abgehackt und monoton. Dies ist allerdings nicht vollständig als Kritik aufzufassen, denn zu einigen Passagen in diesem Buch passt dieser Stil perfekt.

    Aber Nick Barkow kann auch anders, verschachtelte Sätze und jede Menge Sarkasmus lassen den Leser aufhorchen.
    Ich möchte gerne eine Passage aus dem Text zitieren, aber um potentiellen Lesern nicht zu viel zu verraten, werde ich sicherheitshalber spoilern:

    Spoiler anzeigen


    Es erwies sich als gut, dass der Herr Szabo aus jenem Restaurant im XIV. Bezirk von Budapest bereits seit vierzig Jahren zu Asche verbrannt war und auf einen Weg gekippt, im tiefen Winter, in jemem ehemaligen Fürstentum Galiziens, damit deutsche Landser in diesem strengen Winter nicht mit ihren genagelten Stiefeln ausrutschten, sonderen festen Halt auf dem Eis fanden, denn nichts ist der Würde eines deutschen Soldaten abträglicher, als auszurutschen und auf den Arsch zu fallen.



    Das Lied vom traurigen Sonntag
    würde von mir zwar keine Höchstnoten bekommen, aber es gehört für mich zu den Büchern, die ich gerne gelesen habe.

    Gruß
    Wilaja

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