Nicolas Remin - Venezianische Verlobung

  • Buchdetails

    Titel: Venezianische Verlobung


    Band 2 der

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 384

    ISBN: 9783644302310

    Termin: März 2010

  • Bewertung

    3.9 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    78,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Venezianische Verlobung"

    Eine Leiche aus höchsten Kreisen Venedig, im Oktober 1863: Commissario Tron ist vollauf damit beschäftigt, seine Eheschließung mit der schönen Principessa di Montalcino voranzutreiben. Da kommt ihm der Fund einer Frauenleiche höchst ungelegen - zumal sich die junge Frau als die Geliebte des Erzherzogs Maximilian entpuppt. Als weitere Morde folgen, behält allein ein Waisenmädchen den Überblick. «Ein hinreißender Ermittler!» (Brigitte) «Spannung in Reinkultur.» (WAZ) «Wie sein Vorgänger ein Lesegenuss - spannend, humorvoll, dicht geschrieben, interessante Figuren und viel Atmosphäre.» (NDR) «Remin hält den Schwung des Erstlings nicht nur, sondern steigert ihn und sich noch einmal und legt ein funkelndes Krimi-Kleinod vor.» (Gießener Allgemeine) «Ein Kabinettstück aus der Stadt der Masken.» (Bücher)
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  • Ich habe gestern mit "Venezianische Verlobung" von Nicolas Remin angefangen, dem zweiten Band der Reihe um Commissario Tron in Venedig. Den ersten Band kenne ich leider nicht, aber es scheint nicht nötig zu sein, denn man kommt recht gut in die Handlung rein, ohne Vorkenntnisse zu haben.


    Commissario Tron und seine Verlobte, die Principessa di Montaleino überlegen, wann sie ihre Hochzeit ansetzen sollen. Die arrogante Mutter von Tron, die Contessa Tron, findet ihre zukünftige Schwiegertochter, die Principessa, zu gewöhnlich, weil diese aus relativ bescheidenen Verhältnissen stammt und nur über eine Heirat mit dem Fürsten von Montaleino zu großem Reichtum und gesellschaftlichem Ansehen gekommen ist. Dass die Principessa viel mehr eine "grande dame" ist als Contessa Tron, ficht diese nicht an. Sie meint, dass sie über alles zu bestimmen hat, und verplant jetzt bereits das zukünftige gemeinsame Leben ihres Sohnes mit der Principessa.


    All das ist aber nicht mehr so wichtig, als ein Mord geschieht, den Commissario Tron aufzuklären hat, und in den der Erzherzog Maximilian, der bald Kaiser von Mexiko werden soll, verwickelt ist. Genauer gesagt wird bereits zu Anfang dem Leser mitgeteilt, dass Maximilan den Mord an einem jungen, schönen Mädchen, seiner Geliebten, in Auftrag gegeben hat. Es geht also nicht darum, bis zum Ende des Buches darauf zu warten, wer der Mörder ist, sondern der Leser weiß bereits, wer der Schuldige ist, und verfolgt nun, wie und ob Tron dem Mörder auf die Spur kommt.


    Mir gefällt das Buch bisher gut, obwohl ich mich etwas schwer damit tue, in die historischen Hintergründe und die Atmosphäre des Habsburgerreiches um 1863 hineinzukommen. Das sehr steife und an unabänderliche Regeln und Konventionen gebundene gesellschaftliche Leben der damaligen Zeit ist für mich weder praktisch noch emotional nachvollziehbar, obwohl ich weiß, dass die Schilderungen Remins genau den historischen Gegebenheiten damals entsprechen. Die Handlung ist vielschichtig angelegt, man wechselt immer wieder die Seiten. Einmal werden die Ermittlungen aus Sicht Trons erzählt, dann wieder steht man neben dem Erzherzog und seinem Mordgehilfen oder befindet sich ganz woanders in Venedig, wo weitere Personen auf irgendeine Weise in die Handlung verwickelt sind.


    Bislang langweile ich mich nicht und bin gespannt, wie Tron in diesem Ermittlungsfall weiterkommt und, vor allem, wie der Fall ausgeht.

  • Fertig.


    Hat mir bis zum Schluss gefallen, wenn ich auch das Ende des Kriminalfalls etwas lahm fand. Trotzdem gab es überraschende Wendungen zwischendurch und insgesamt war es durchaus - auf eine gepflegte, etwas behäbige Weise - spannend.


    Ich werde mir irgendwann ein weiteres Buch aus der Reihe um Commissario Tron vornehmen, lese aber nun erst mal was anderes.


    "Die venezianische Verlobung" bekommt vier Sterne von mir. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Hat mir bis zum Schluss gefallen, wenn ich auch das Ende des Kriminalfalls etwas lahm fand. Trotzdem gab es überraschende Wendungen zwischendurch und insgesamt war es durchaus - auf eine gepflegte, etwas behäbige Weise - spannend.

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