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Todd Burop - Den Himmel gibts echt - ab 15.08.15

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  • Also ich find das schon krass wie ein Arzt etwas so verhunzen kann! Da stirbt ein Kind fast nur weil er zu doof ist oder wie? Das kann echt nicht sein. Bin gespannt ob noch was davon geschrieben wird das das Konsequenzen für den Arzt hatte. Ich finde das kann echt nicht sein...

    Naja vielleicht liegt es aber auch daran, dass es nur auf dem MRT zu sehen war? Vielleicht waren die einfach an der Grenze ihrer Möglichkeiten?


    @magichip die Stellen, die ich gestern nicht gelesen habe, kamen dann heute, im deutschen Buch etwas später.



    Nun erfahren wir endlich mal etwas mehr über Coltons Aufenthalt "dort oben". Geschickt finde ich wie die Eltern immer wieder unauffällig fragen und mit welch einer Selbstverständlichkeit der kleine immer Antwortet haut mich nach wie vor um.

    Ja das finde ich auch und im Buch wird ja immer wieder erwähnt, dass sie das wohl über Jahre so gemacht haben


    Irgendwie erscheint alles wie ein großes Rätsel und manchmal erscheint es mir wie ein Werbe-Roman fürs Christentum. Ich selber bin nicht so Bibelfest darum weiß ich meist nicht von welchen Figuren dort gerade die Rede ist.

    Das ging mir heute das erste Mal ehrlich gesagt auch so.



    Langsam aber sicher bin ich ein wenig skeptischer dem Buch gegenüber. Wie ist es bei euch?

    Geht mir genauso. Irgendwie, ich weiß nicht, ob mein Glauben da nicht weit genug reicht aber dass der kleine Colton alles so erzählt, wie es auch in der Bibel steht (oder stehen soll, ich bin auch nicht bibelfest) macht mich skeptisch. Ich glaube irgendwie schon, dass es da was gibt aber ob das alles genau so aussieht, wie es in der Bibel steht, da bin ich doch eher skeptisch.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.


    :study: „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste" :study:
    (Heinrich Heine)

  • Naja vielleicht liegt es aber auch daran, dass es nur auf dem MRT zu sehen war? Vielleicht waren die einfach an der Grenze ihrer Möglichkeiten?

    Ja aber mal ehrlich dann muss ich das doch sagen und das Kind woanders hin schicken. Und warum wurde kein MRT gemacht um rauszufinden was da los ist? Ich find das echt komisch...


    Also ich kann bisher mit den meisten Dingen aus der Bibel was anfangen, ich bin damit aber auch groß geworden. Geh nun nicht mehr in die Kirche und mir ist das zu überspannt alles ehrlich gesagt. Erstmal geht mir gegen den Strich, das er sich so arg als Vorbildfunktion hinstellt. Hallo? Das ist mein Kind das da fast stirbt und die Tante beim Arzt sagt sie sollen ne viertel Stunde warten. Klar bringts vllt nix aber ich darf mich nicht aufregen und fragen was das soll, nachdem extra vorher angerufen wurde, nur weil ich Pastor bin? So ein Quatsch... Es is doch egal ob Pastor oder nicht, klar regt man sich in dieser Situation auf!


    Ich finde auch das es mittlerweile alles etwas sehr Richtung Religion und Glaube geht. Ich kann mit dem Thema momentan nicht viel anfangen daher nervt mich das etwas.
    Es ist auch etwas komisch das Colton das so alles erzählt wie man es auf vielen Bildern sehen kann oder wo es abgedruckt ist. Wenn er während der OP nicht Tod war sozusagen, woher soll dann das Nahtoderlebnis kommen? Das versteh ich grade nicht so ganz... Ob er das nur geträum hat?


    Interessanter finde ich, woher er wusste was die Eltern während der OP gemacht haben und das liest man als Erfahrung ja öfter, das Menschen während einer OP also unter Narkose quasi ihren Körper verlassen. Das finde ich doch etwas glaubwürdiger.
    Alles andere überzeugt mich leider nicht. Ich denke, Kinder haben ja auch oft viel Fantasie, vllt schmückt er das auch etwas aus...
    Schließlich wird er ja mit der Kirche und allem was dazu gehört groß...
    Etwas crazy fand ich dann seine Reaktion bei der Beerdigung. :-k

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Das stimme ich dir zu. Ich frage mich auch ob der Arzt noch ne Anzeige bekommt. Also ich könnte da nicht einfach so drüber wegsehen,wenn die nen Fehler machen und mein Kind fast stirbt.


    Ich persönlich stehe dem Thema Kirche eh etwas anders gegenüber. Ich glaube schon, aber dafür muss ich nicht in eine Kirche gehen. Manchmal tue ich es auch und zünde dort ne Kerze an, aber ich entscheide sowas immer spontan. Meistens denke ich so an meine lieben "dort oben". Außerdem gibt es auch viele andere besinnliche Orte wo ich gerne an sie denke oder das Gefühl habe, dass sie gerade jetzt ganz nah bei mir sind.


    Ich war immer schon skeptisch der Kirche gegenüber. Schließlich war es "die Kirche" die im Mittelalter den Menschen einen Platz im Himmel verkauft hat und auch im 2. Weltkrieg haben sie vieles falsch gemacht. Außerdem gibt es für mich in Sachen Religion kein Richtig oder Falsch. Keine Religion ist besser als eine andere. Im Endeffekt wollen doch alle das selbe. Frieden und Hoffnung geben. Ich bin eher so, dass ich aus sämtlichen Religionen und Lehren das raussuche, was für mich am Besten passt. Was ich nicht verstehe oder selber so mache das bewundere ich. Ich bewundere Menschen für das was sie tun... ob sie nun für Ihren Glauben an den Koran oder an die Bibel wochenlang fasten. Ich sehe den Menschen, der ungeheures Leistet. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich als Kind schon die Möglichkeit hatte zu reisen und sehr tolerant erzogen wurde. Man darf eben vor Dingen die man nicht kennt, keine Angst haben, sondern sollte sich die kindliche Neugier beibehalten.


    Das ist eben genau das was ich an den Erzählungen des kleinen Colton so mag. Alle sind erfürchtig vor Himmel, Gott, Jesus etc. Colton jedoch sieht das alles nicht so eng, für ihn ist das alles eine ganz natürliche Erinnerung. Eigentlich ist es ja der Vater, der immer irgendwelche Bibelstellen dazu interpretiert...


    Irgendwie ist es aber auch so, dass ich mal denke, dass der kleine das genauso erlebt haben könnte. Und dann denke ich wieder, ja war ja klar, dass steht so in der Bibel... Bin da meist etwas hin und her gerissen! Vor allem ist mir nicht so ganz klar, was diese Sonntagsschule da unterrichten. Weil immer wenn es darum geht, ob der kleine es aus der Bibel kennt, heißt es "im Sonntagsunterricht konnte er das nicht gehört haben". Ja aber was lernt er denn dann dort?


    Dass der kleine gar nicht Tod war, hab ich auch nicht so ganz verstanden. Es wird zumind. im Englischen Buch angedeutet, dass manche "Gläubige" die Möglichkeit bekamen, den Himmel zu besuchen um als Botschafter Gottes auf Erden zu funktionieren... Ich weiß aber noch nicht was ich davon halten soll...

    Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreist und den keine Kraft zurückfließen lassen kann. Adalbert de Chamisso


    :study: Harry Potter und die Kammer des Schreckens - J.K. Rowling

    :study: Tintenherz - Cornelia Funke

    :study: 9 Tage Wach- Eric Stehfest



  • Dass der kleine gar nicht Tod war, hab ich auch nicht so ganz verstanden. Es wird zumind. im Englischen Buch angedeutet, dass manche "Gläubige" die Möglichkeit bekamen, den Himmel zu besuchen um als Botschafter Gottes auf Erden zu funktionieren... Ich weiß aber noch nicht was ich davon halten soll...

    Also ich halte davon ehrlich gesagt nicht besonders viel... :-k

    Ich war immer schon skeptisch der Kirche gegenüber. Schließlich war es "die Kirche" die im Mittelalter den Menschen einen Platz im Himmel verkauft hat und auch im 2. Weltkrieg haben sie vieles falsch gemacht. Außerdem gibt es für mich in Sachen Religion kein Richtig oder Falsch. Keine Religion ist besser als eine andere. Im Endeffekt wollen doch alle das selbe. Frieden und Hoffnung geben. Ich bin eher so, dass ich aus sämtlichen Religionen und Lehren das raussuche, was für mich am Besten passt. Was ich nicht verstehe oder selber so mache das bewundere ich. Ich bewundere Menschen für das was sie tun... ob sie nun für Ihren Glauben an den Koran oder an die Bibel wochenlang fasten. Ich sehe den Menschen, der ungeheures Leistet. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich als Kind schon die Möglichkeit hatte zu reisen und sehr tolerant erzogen wurde. Man darf eben vor Dingen die man nicht kennt, keine Angst haben, sondern sollte sich die kindliche Neugier beibehalten.

    Das würde ich genau so unterschreiben, sehe das komplett wie du. Ich finde das für mich auch richtig so, für mich zu suchen welcher Weg der richtige ist und sich dann danach zu richten, wenn man das so sagen will. Es gibt da kein falsch und richtig. Solange man anderen Menschen damit nicht schadet kann das doch jeder so machen wie er mag.

    Ich persönlich stehe dem Thema Kirche eh etwas anders gegenüber. Ich glaube schon, aber dafür muss ich nicht in eine Kirche gehen. Manchmal tue ich es auch und zünde dort ne Kerze an, aber ich entscheide sowas immer spontan. Meistens denke ich so an meine lieben "dort oben". Außerdem gibt es auch viele andere besinnliche Orte wo ich gerne an sie denke oder das Gefühl habe, dass sie gerade jetzt ganz nah bei mir sind.

    Das seh ich ebenfalls genau so.
    Ich zünde auch manchmal gern eine kerze an. Wenn ich Mittwochs manchmal zum Bücherstübchen einer Kirche hier in der Stadt fahre gehe ich vorher auch manchmal noch dort in die Kirche und setz mich da einen moment hin, das ist wunderbar ruhig... :)
    Aber das kann man theoretisch auch woanders haben. Für mich wäre das zB auch so ein Ort, wenn man am Meer sitzt und den Wellen zu schaut.. Das hat auch was tiefsinniges, ruhiges...

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Huhu habe das Kapitel zuende gelesen. Wollte nicht mitten im Kapitel aufhören. Hoffe das ist ok?


    Nun hier erfahren wir ja mal wieder etwas mehr.
    Colton trifft also einen Haufen Leuten im Himmel.
    Gott, Gott als drei Faltigkeit, Jesus, Erzengel Gabriel, und dann noch seine verstorbene Schwester und den Ur-Opa (die er nie kennengelernt hatte).


    Er besucht den Thron-Saal des himmlichen Vaters und bekommt "einen kleinen Stuhl" dazugestellt?!


    Aber gemacht hat er im Himmel immernoch nichts. Er wurde von seiner kleinen Schwester umarmt- ok. Er sprach kurz mit seinem Ur-Opa und sitz auf einem Stuhl in Gottes Nähe.
    Aber er ist doch ein Kind. Malt er nicht? Sieht er nichts überwältigendes? Fragt er niemandem Löcher in den Bauch? Jeder der mal mit einem kleinen Kind irgendwohin gefahren ist, wo das Kind noch nie war- Zoo, Zirkus, Abenteuerspielplatz (egal was) weiß, dass sie mit großen Augen durch die Gegend laufen, und alles wie ein Wunder betrachten. Mir fehlt ein wenig die Euphorie. Und was der kleine dort die ganze Zeit gemacht haben soll, zumal ja angedeutet wurde, dass es möglich wäre, dass in diesem Raum der Ewigkeit ZEIT eine ganz andere Bedeutung hat. (Also 3min. dort oben sehr lange sein könnten) Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass Colton weder Angst, noch Neugier, noch unsicherheit verspürt. Der kleine 4-Jährige, ist in einer ihm unbekannten Umgebung, nachdem er Angst vor der OP hatte ("Papa, lass nicht zu dass sie mich mitnehmen!"), er kennt niemanden wirklich, ok vll ist Jesus eine ihm vertraute Person, aber richtig kennen tut er niemanden. Und da soll der kleine einfach ruhig da gesessen haben? Ohne Fragen zu stellen? Ohne etw. zu sagen, ohne etw. zu bemerken, sich zu wundern oder ähnliches? Irgendwie kann ich das nicht glauben... Ich bin gespannt ob da noch mehr dazu erzählt wird.


    Was mir nicht ganz klar ist...
    Seine Verstorbenen Angehörigen befinden sich im Blau der Dreifaltigkeit...
    Besteht jetzt der Himmel nur aus diesem einen Raum? Oder wie der Vater erwähnt aus goldenen Straßen etc.?
    Dann noch der Fakt, dass es im Himmel immer hell erleuchtet ist??? Sieht man dort also keinen der wunderschönen Sonnenuntergänge mehr?
    Ist es nicht vielmehr so, dass der Himmel als auch die Hölle für jeden Menschen etwas anderes bedeutet? Ich denke gerade sehr viel darüber nach, was für mich mein persönlicher Himmel wäre. Wie stelle ich es mir vor...


    Geht es euch damit auch so?

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  • Huhu habe das Kapitel zuende gelesen. Wollte nicht mitten im Kapitel aufhören. Hoffe das ist ok?

    Klar ist das ok, bei uns ist das bis 103 :wink:



    Er besucht den Thron-Saal des himmlichen Vaters und bekommt "einen kleinen Stuhl" dazugestellt?!

    Hier scheinen unsere Bücher wieder etwas abzuweichen, diesen Punkt konnte ich nicht lesen.


    Mir fehlt ein wenig die Euphorie.

    Alles was Colton erzählt ist total selbstverständlich. Es ist für ihn, wie soll ich sagen, total normal, dass er im Himmel war, seine Schwester, seinen Uropa, Jesus, Gott usw. getroffen hat. Ich denke, wenn jemandem von uns so etwas passieren würden oder konkret mir so etwas passieren würde, würde ich hinterher wohl total aufgeregt erzählen, was ich alles im Himmel erlebt hab und sowieso, dass das alles völlig unglaublich war usw. Das ist im Buch schon etwas komisch. Es ist nichts Besonderes für Colton. Ich von da völlig bei Dir, finde das auch sehr eigenartig.


    Dann noch der Fakt, dass es im Himmel immer hell erleuchtet ist???

    So wie ich es verstanden habe gibt es dort keine Sonne, Gott ist das Licht.



    Ist es nicht vielmehr so, dass der Himmel als auch die Hölle für jeden Menschen etwas anderes bedeutet? Ich denke gerade sehr viel darüber nach, was für mich mein persönlicher Himmel wäre. Wie stelle ich es mir vor...

    Wie ist der Himmel? Ich denke, dass man viel schon im Kopf hat durch Filme, die man mal gesehen hat. So richtig habe ich mir da noch keine Gedanken drüber gemacht. Nur, dass wir unseren Körper hier lassen und nur unsere Seele ihre Reise antritt. Da stelle ich mir halt die Frage, trifft man dort wirklich "menschliche Formen" mit Haaren usw. Ist es wirklich alles so, wie es in der Bibel steht?


    Und da bin ich mir mit dem Buch eben unsicher und weiss nicht wirklich, ob ich das alles so glauben kann. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.


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    (Heinrich Heine)

  • Kann euch echt mal eher empfehlen "Blick in die Ewigkeit" zu lesen. Das kommt mir wesentlich schlüssiger vor und dem Autor nehme ich das auch ab, einfach auch durch die Art wie er schreibt merkt man der er davon tief berührt wurde.
    Er beschreibt es so, das man einfach eine totalte Bewustseinserweiterung hat, wenn man "in den Himmel kommt". Das wir hier auf der Erde sehr eingeschränkt denken und wahrnehmen, deswegen auch lange nicht alles wahrnehmen und verstehen können was so vor sich geht und den bezug zu den wesentlichen Dingen verlieren. Ich finde es ist manchmal etwa schwafelig, aber trotzdem alles eher nachvollziehbar als dieses Buch hier.


    Also ich will darauf hinaus, das Colton vllt deswegen so ruhig reagiert hat, weil er das erlebte in dem Moment total normal fand, eben durch das erweiterte Bewusstsein. Und er deswegen auch so klar sagen kann es waren 3min. Das wäre für mich ne Erklärung.


    Aber ich bin trotzdem immernoch eher der Meinung, dass er das eher geträumt hat oder so. Ich finde trotzdem wie ihr, das es schon merkwürdig ist das er von sich aus keine Fragen stellt und so ruhig bleibt. Das ist schon komisch...


    Tja weiß auch nicht so richtig wie man dieses Buch bewerten soll. Mal sehen wie es weiter geht. So viel ist es ja auch nicht mehr...

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  • Toll, da ich beim schreiben zu lange brauchte ist nun mein ganzer Text weg... *grummel*


    Hab das Kapitel 23 zuende gelesen.


    Zu Beginn wundere ich mich, dass die Erzählungen von Colton in einer Auflistung erwähnt werden, wo doch sonst im Buch alles genauestens Beschrieben wurde. Interessieren diese Fakten den Vater nicht so?
    Es geht um das glänzende Material mit dem die "himmliche Stadt" gemacht wurde, es geht um "wunderschöne Blumen" und um "allerlei Tiere".
    Der Vater geht mehr ins Detail, als es darum geht dass "Jesus die Kinder liebt".
    Warum sagt der kleine es so oft? Bekommt er zu wenig Liebe u Zuneigung durch seine Eltern? Das verstehe ich nicht so ganz.


    Das Thema Regenbogen fand ich auch nur kurz angerissen. Ich dachte wunders was da jetzt kommt und dann war es nur eine kurze Bemerkung u fertig.


    Welcher Vater nimmt seinen Sohn mit an das Bett eines Sterbenden?


    Interessant fand ich die Sache mit dem alten Foto des Ur-Großvaters. Der kleine scheint ihn sofort zu erkennen.


    Was hat es mit der Unterstützung seitens Jesu für den Vater bei den Messen auf sich? Wie darf man sich das Vorstellen? Kommt da ein Lichtstrahl herab oder wie?


    Warum geht es immer um den Vater? Warum sagt Jesus nix über die Mutter? Warum hilft er ihr nicht? Braucht sie keine Hilfe??? Schließlich hat sie doch ein Kind verloren...


    Dieser Abschnitt lässt mich mehr als unzufrieden zurück und ich brauchte das erste Mal sehr lange um zu Ende zu lesen.

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  • Ich hab mich jetzt mal an die Seiten gehalten, wie sie am Anfang eingeteilt wurden. Ich glaube unsere Seiten weichen auch von der englischen Fassung etwas ab.



    Er besucht den Thron-Saal des himmlichen Vaters und bekommt "einen kleinen Stuhl" dazugestellt?!

    Das kam dann heute bei uns. Die deutsche Fassung scheint immer etwas hinterherzuhängen :)


    Irgendwie habe ich mich heute echt schwer getan zu lesen. Irgendwie fängt es an, dass mich das Buch etwas langweilt. Das einzige was ich heute interessant fand war der Teil, wo der tolle Regenbogen da war und die Mutter meinte, es habe gar nicht geregnet und Colton dann kam und sagte er habe sich diesen gewünscht.


    Ansonsten habe ich mich heute etwas durch die Seiten gequält und hoffe es wird morgen wieder interessanter :uups:


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    (Heinrich Heine)

  • Welcher Vater nimmt seinen Sohn mit an das Bett eines Sterbenden?

    Das hab ich mich allerdings auch gefragt... :shock: Das find ich schon ziemlich krass für so ein kleines Kerlchen!

    Warum geht es immer um den Vater? Warum sagt Jesus nix über die Mutter? Warum hilft er ihr nicht? Braucht sie keine Hilfe??? Schließlich hat sie doch ein Kind verloren...

    Ja so hab ich das noch garnicht gesehen. Da hast du wirklich recht.


    Ich finde das ganze Buch sehr einseitig und muss sagen das ich froh bin wenn es zuende ist. Mich nervt es langsam...


    Ich hab heute garnicht auf die Einteilung geschaut sondern bis Kapitel 34 gelesen. Weiß nicht wie ich auf die 30 Seiten kam, konnte nicht nachgucken lag in der Wanne. :loool:
    Daher les ich das vllt gleich noch zuende. Sonst morgen. Ich würde sagen wir fassen 7 und 8 sowieso zusammen?
    Ich bin dann jetzt echt froh, wenns zuende ist.

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Ich finde das ganze Buch sehr einseitig und muss sagen das ich froh bin wenn es zuende ist. Mich nervt es langsam...


    Ich hab heute garnicht auf die Einteilung geschaut sondern bis Kapitel 34 gelesen. Weiß nicht wie ich auf die 30 Seiten kam, konnte nicht nachgucken lag in der Wanne. :loool:
    Daher les ich das vllt gleich noch zuende. Sonst morgen. Ich würde sagen wir fassen 7 und 8 sowieso zusammen?
    Ich bin dann jetzt echt froh, wenns zuende ist.

    So geht es mir auch. Ich bin auch ein wenig genervt. Na dann werde ich es wohl nun auch zuEnde lesen.
    Fabiane ist es für dich auch in Ordnung?
    Ich würde sonst warten bis du Postest und einfach dann dazu Stellung nehmen. Will dir ja nichts spoilern.

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  • Ja, das könnt Ihr machen, ich bin nun auch froh, wenns vorbei ist :uups: Ich war heute den ganzen Tag unterwegs, entweder lese ich es jetzt noch zu Ende oder morgen dann.


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  • So nun hab ich's zuEnde gelesen. Da ich aber gleich einen wichtigen Termin habe, werde ich später meine Meinung zum Buch posten.
    Ich bin gespannt, ob ihr meine Meinung teilt.
    Bis später!

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  • So nun habe ich mir eine Wanne gegönnt, schönes Teechen und Buch zu Ende gelesen :)


    Also interessant fand ich die Stelle, wo der Vater erzählt, dass eine Krankenschwester ihn beiseite genommen hat und ihm gesagt hat, dass eigentlich keine Hoffnung mehr für Colton bestand. Dass es ein Wunder ist, dass Colton überlebt hat. Das bestärkt mich in meinem Denken, dass das 1. Krankenhaus nicht mehr tun konnte.


    Das Kapitel der kommende Krieg, da muss ich ehrlich sagen, dass das meine Vorstellungskraft übersteigt, ich weiß nicht, so wirklich glauben konnte ich das nicht und es erscheint mir weit hergeholt. Vielleicht fehlt mir aber auch die Vorstellungskraft mir diesen Krieg in der heutigen Zeit vorzustellen.


    Sehr schön fand ich auch die Stelle, wo der Vater sich ein Foto des Großvaters bzw. eine Kopie senden lässt und Colton den Großvater dort direkt erkennt. Oder die Stelle, wo es dann um Akiane geht, die Ähnliches erlebt hat wie Colton. Der Vater zeigt Colton das gemalte Bild von Akiane und er erkennt Jesus dort direkt und an dem Bild ist nichts falsch.


    Ein schöner Gedanke ist für mich der, dass Jesus uns Kraft "runterschießt" :) Ich glaube daran werde ich in Zukunft noch öfter denken :D


    Alles in allem muss ich sagen, dass mich das Ende wieder sehr zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe das große Glück noch nicht viele Angehörige verloren zu haben. Als meine Uroma und mein Uropa gestorben sind war ich noch zu klein, um das wirklich zu begreifen. Wenn ein Tier von mir stirbt sage ich immer "pass auf Deine Freunde von da oben auf und irgendwann sehen wir uns wieder". Irgendwie hatte ich immer die Hoffnung, dass das so ist. Vielleicht hat das Buch meinen Glauben hierin noch weiter bestärkt.


    Ein schönes Ende wie ich finde :uups:


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  • Hab nun auch zuende gelesen... Fand am Ende noch ganz gut, dass der Vater geschrieben hat, dass es nur die Geschichte ist wie er sie wiedergeben kann und sich dazu jeder sein eigenes Bild machen muss. So ist es ja mit jeder Geschichte.


    Sehr skurril fand ich dann noch die Kriegs-Story. :scratch: Also was ich davon halten soll weiß ich nicht.
    Ich denke eigentlich, wenn Colton doch so begeistert von solchen Dingen ist auf seine kindliche Art, von Schwertern usw. hätte er das dann nicht schonmal früher erzählt?


    Interessant war nun noch die Geschichte mit dem Mädchen. Wobei ich auch da eher sachlich denke, es ist ja nichts ungewöhnliches daran wenn jemand auf der Welt (und dann noch ebenfalls ein Kind) die selbe Fantasie hat...
    Ich meine wenn man mal fragen würde, würden sich immer ähnliche Gedanken über den Himmel oder den Tod finden.


    Ich bin echt mal gespannt, was in den Buch steht das du empfohlen hast Magichip. Ob sich die Berichte ähneln oder ob es doch eher unterschiedlich ist.


    Generell ist die ganze Sache mit dem Himmel ja schon interessant. Ich frage mich halt, also ich wüsste echt gern wie das ist... Ich persönlich glaube schon auch das manche Menschen mehr als einmal leben. Dazu gibts ja auch interessante Geschichten und bestimmt auch Studien. Ich glaub das schon... Kommt man trotzdem in den Himmel? Ist man zwischen den Leben eine Zeit lang im Himmel und wird wieder auf die Erde geschickt? Oder lebt man doch nur einmal...
    Das sind schon spannende Fragen finde ich und die wirft das Buch auf jeden Fall auf.


    Dennoch bleiben ich dabei, das ich die Geschichten von Colton nicht als Nahtoderlebnis sehen würde, denn tot war er ja nicht...
    Als was man es sonst verbuch soll finde ich schwer zu sagen. Kindliche Fantasie? Nen Traum unter der Narkose? Oder auch wie bei dem Mädchen eine Vision?


    An sich fand ich das Buch nun wie ja schon geschrieben nicht so doll. Es hätte auch heißen können ich mache Werbung für die Kirche und den christlichen Glauben. Das war mich echt too much.

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Zitat: Johann W. von Goethe)

  • Ach ja das mit der Krankenschwester fand ich auch schön.


    Da kann man ja nun zu denken was man will. Ist schon krass das der Kleine das überstanden hat. Also die grundlegende Geschichte, das was er da durchgemacht hat lässt mich doch eher an was göttliches denken muss ich sagen als das, was Colton erzählt hat.

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  • So nun mag auch ich mich äußern.


    Die Geschichte mit der Krankenschwester fand ich auch krass und freue mich für den kleinen dass er es überstanden hat.


    Was mich in diesem Buch wirklich mal berührt hat, war als der kleine seiner Tagesmutter/seinem Babysitter (?) erzählt hat, dass er seine "andere" Schwester vermisst. Und wie emotional der kleine dann war. Das kann ich mir durchaus sehr gut vorstellen.


    Die Geschichte mit dem Krieg hätte man weglassen können. Ich habe sie als Metapher verstanden, dass der Vater von Colten als Pastor gegen das negative und böse der Welt kämpft.


    Den Teil mit dem Mädchen, das seine Visionen zeichnet fand ich sehr interessant. Besonders da sie und Colten scheinbar die gleiche Vorstellung haben. Warum das so ist, interessiert mich weniger, allein die Tatsache, dass die kleine dieses Talent besitzt, finde ich toll. Generell finde ich es wahnsinnig interessant wenn jmd soetwas aufs Papier bringen kann. Egal in welcher Form. Viele Leute malen oder zeichnen ihre Träume. Stephan King hat aus seinen Alpträumen Romane gemacht. Das finde ich ungemein spannend.


    Alles in allem bereue ich nicht das Buch gelesen zu haben, hatte mir aber mehr davon versprochen. Für meine Verhältnisse war es zu viel Werbung fürs Christentum. Nochmal lesen werde ich es sicher nicht, dennoch hat es zum denken angeregt. Wobei ich denke, dass es lediglich am Thema liegt und nicht an der individuellen Geschichte vom kleinen Colton.


    Was mir die ganze Zeit in Erinnerung geblieben ist, ist die Tatsache dass Jesus Kinder liebt und wir mehr Zeit mit Ihnen verbringen sollten, da sie wahrhaftig lieben. Ich denke da ist was wahres dran. Kinder sind Pur. Sie sind ehrlich und aufrichtig in ihren Emotionen. Man sollte öfters die Welt durch die Augen der Kinder sehen und schon ist sie um einiges schöner. Darüber denke ich viel nach.


    Das mit dem Kraft runterschießen, lässt mich im Nachhinein auch nicht los. Irgendwie hat mich das Buch in dem Glauben bestärkt, dass wir mit unseren "Problemchen" nicht alleine dastehen!

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  • Alles in allem, fand ich es eine sehr interessante und schöne Leserunde. Der Austausch mit euch hat mir viel Freude bereitet.
    Auch wenn es nur eine recht kurze Runde aufgrund des kurzen Buches war, wird es mir echt fehlen, morgens weiterzulesen und abends zu sehen, wie ihr den Abschnitt fandet.


    Vielen vielen lieben Dank dafür.
    Ihr seid toll und ich hoffe wir finden uns bald nochmal in einer gemeinsamen Leserunde wieder.
    Ich würde mich sehr darüber freuen.
    Bis bald

    Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreist und den keine Kraft zurückfließen lassen kann. Adalbert de Chamisso


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  • Hm dann seh ich es wohl etwas kritischer als ihr. :loool:
    Muss ehrlich sagen, hätte ich gewusst das es so viel ums Christentum geht hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen, das ist im mom einfach nicht so mein Thema... Ich weiß da auch nicht so richtig wo ich da stehe.


    Ja das mit der Metapher bez. dem krieg hab ich auch gedacht. So könnte man das verstehen.


    Ich fand die Leserunde mit euch auch ganz toll, aht richtig spass gemacht sich mit euch auszutauschen. Wird mir bestimmt als eine der schönsten MLR in Erinnerung bleiben. :)
    Vllt finden wir ja sogar ein Buch mit einem ähnlichen Thema das wir gemeinsam lesen können? Also auch zum Thema Nahtoderfahrung...
    Ich hab zB das Buch hier vllt interessiert euch das ja auch:
    http://www.amazon.de/Das-Inner…&keywords=das+innere+land

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