Julia Bohndorf - Wo der Regenbogen anfängt

  • Buchdetails

    Titel: Wo der Regenbogen anfängt


    Verlag: dp Digital Publishers

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 414

    ISBN: 9783960871705

    Termin: Mai 2017

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Wo der Regenbogen anfängt"

    Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie die Deutsche Knochenmark Spendedatei! Je E-Book spenden wir 1 EUR an die DKMSund Sie helfen im Kampf gegen den Blutkrebs. Machen Sie mit! Zwei Schwestern auf der Suche nach dem Glück Für alle Fans von Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green/p> Über Wo der Regenbogen anfängt Nach dem Tod der Eltern leben die Schwestern Maeve und Niamh gemeinsam bei ihrer Großmutter in Berlin. Aber so richtig 'leben' können die beiden nicht, denn die elfjährige Niamh bekam vor einiger Zeit die erschreckende Diagnose Leukämie. Ihre zehn Jahre ältere Schwester Maeve scheidet als Knochenmarkspenderin aus und auch ein anderer Spender ist nicht in Sicht. Doch so einfach lassen die beiden das Schicksal nicht gewinnen! Um Niamh neuen Lebensmut zu geben nimmt Maeve sie mit auf einen außergewöhnlichen Roadtrip von Berlin dorthin, wo der Regenbogen anfängt: nach Wicklow in Irland, in die Heimat ihrer Eltern. Da Glück und Leid meistens nah beieinanderliegen, entpuppt sich der Road Trip als eine Reise, die neue Lebensfreude und Liebe, aber auch Momente der Verzweiflung und Trauer schenkt. Und vielleicht bleibt am Ende ihrer Reise sogar mehr, als nur die Erinnerungen an eine wunderbare Zeit zu zweit ... Erste Leserstimmen 'Eine ungewöhnliche Reise zweier Schwestern auf der Suche nach den kleinen Glücksmomenten im Leben.' 'Ein traurig-schöner Roman, der es geschafft hat, mir trotzdem die Lachtränen in die Augen zu treiben.' 'Ein Roman, zum Nachdenken, Lachen und Weinen einlädt und der uns zeigt, dass wir jeden Augenblick im Leben genießen sollten.' 'Man lebt, liebt und leidet richtig mit Maeve und Niamh mit.' 'Ein realitätsnaher, berührender und zugleich unterhaltsamer Roman, der mit viel Liebe zum Detail geschrieben wurde, die starke Verbindung zweier starker Schwestern aufzeigt und den Leser zum Nachdenken und Handeln anregt.'
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    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: SadWolf
    • erschienen am: 15. Juni 2015
    • ISBN-10: 3981712730
    • ISBN-13: 978-3981712735
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    • Meine Wertung: 5/5
    • Originaltitel: -


    Klappentext
    Maeve und Niamh McKee sind Vollwaisen. Zu allem Überfluss kämpft die elfjährige Niamh gegen Leukämie und ihre 21 jährige Schwester scheidet als Knochenmarkspenderin aus. Die beiden begeben sich auf einen Road Trip von Berlin nach Wicklow in Irland, um Niamh neuen Lebensmut zu geben und vielleicht sogar, in der Heimat ihrer Eltern, einen passenden Spender zu finden. Die Fruchttüte in der Big Mac Verpackung und der verhedderte Regenschirm in der Bärenfellmütze vor dem Buckingham Palace bilden nur den Anfang von Ereignissen auf einer Reise, die neue Lebensfreude und Zeit zum Lachen und Weinen schenkt. Doch kurz bevor sich der Road Trip dem Ende neigt und der quälende Krankenhausalltag wieder Einzug hält, erscheint das personifizierte Glück in Form eines scheinbar fantastischen Wesens vor den Schwestern und benötigt dringend ihre Hilfe ...
    »Wo der Regenbogen anfängt ...« ist ein Jugendbuch mit dramatischen und fantastischen Elementen. Es handelt von der Suche nach dem Glück und von einer Reise, die in Wirklichkeit niemals möglich wäre. Akute Leukämien sind lebensbedrohliche Erkrankungen, die unbehandelt in wenigen Wochen bis Monaten zum Tod führen. Eine Stammzellentransplantation ist die wohl wirkungsvollste Therapie, doch leider findet jeder fünfte Patient keinen Spender. Einfühlsam eröffnet Julia Bohndorf jedem Leser mit diesem Buch ein paar Denkanstöße und weckt mit einer belebenden Road Trip Geschichte Interesse für die bestehenden Möglichkeiten einer Knochenmarkspende.

    Autor
    Julia Bohndorf kam im Februar 1984 in der wunderschönen Bücherstadt Leipzig zur Welt.
    Mit vierzehn schrieb sie ihre erste zehnseitige Geschichte und wurde von ihrer Deutschlehrerin gelobt, verbessert und animiert. Doch es gab vorerst keine weiteren Ausflüge in die Schreiberei. Dafür begann sie sporadisch mit dem Lesen von Büchern, die nicht in der Schule als Unterrichtsstoff behandelt wurden.
    Vor gut 10 Jahren zog sie ins Weserbergland, arbeitet seitdem als zahnmedizinische Prophylaxeassistentin, wird von ihren kleinen Patienten gerne Zahnfee genannt, ist glücklich vergeben und lebt mit ihrem zukünftigen Ehemann und den Hunden Adam und Frieda in einem Häuschen.
    Mit dem Schreiben begann sie 2012. Zuerst aus einer größenwahnsinnigen Laune heraus, weil sie in den Jahren zuvor so viele Fantasybücher gelesen hatte, dass sie der Überzeugung war, schreiben könne sie auch. Außerdem hatten sich parallel zu den gelesenen Romanen eigene Ideen entfaltet, die darauf drängten erzählt zu werden. Und so schreibt sie auch heute noch.
    Die erste Idee zu ihrem Debütroman »Wo der Regenbogen anfängt ...« träumte sie in der Nacht vor ihrem 29. Geburtstag und das Thema der Leukämie ließ sie von da an nicht wieder los.


    Meine Meinung
    Dieses Buch war mir gänzlich unbekannt, bis ich auf einer Sozial Media Plattform darüber gestolpert bin. Die Autorin suchte Leser und Meinungen zu dem Buch und somit kam ich in den Genuss es lesen zu dürfen.


    Der Klapptentext hat mich schon sehr bewegt, da Leukämie ein Thema ist, was mich schon sehr betroffen macht. Kleine Kinder sollten sich nicht mit solchen lebendsbedrohlichen Erkrankungen auseinander setzen müssen, sondern einfach Spass am leben haben.
    Aber leider ist es nicht immer so und die Familie muss einiges auf sich nehmen, um diesen schweren Weg gemeinsam zu meistern. Hoffen und Bangen ob man es schafft, ob ein Spender gefunden wird zehren doch sehr an den Nerven von allen beteiligten.
    Schlägt die Chemo an? Müssen andere Maßnahmen ergriffen werden?


    Nur wie ist es, wenn das Kind keine Eltern mehr hat die an deren Seite stehen? So wie in dem Buch von Julia "Wo der Regenbogen anfängt"? Nur die große Schwester und die Oma sind an direkter Seite der Kleinen und versuchen alles, damit es ihr besser geht. Die restliche Familie ist leider nicht in der Nähe um Unterstützung und Halt zu geben.


    Die Autorin erzählt ihr sehr einfühlungreich den Alltag mit der Erkrankung, die Gedanken und Gefühle des Mädchens, die Hoffnung die man haben muss und welche Steine einem im Wege liegen.


    Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und bewegend, man verdrückt eine Träne beim lesen auf der einen Seite um direkt auf der nächsten Seite wieder lachen zu müssen. Hier herrscht ein Wechselbad der Gefühle.
    Die Protagonisten sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden, man fühlt, leidet und lacht mit Ihnen zusammen. Man schließt sie von der ersten Seite des Buches direkt ins Herz und hofft mit Ihnen.
    Immer zwischendurch kommen die Tagebucheinträge der kleinen Niamh und erzählen Dinge aus Ihrer Sicht.


    Was mir hier besonders gut gefallen hat war die große Schwester. Sie opfert sich komplett auf das Ihre Schwester noch Freude am leben hat. Sie stellt ihr eigenes Leben in den Hintergrund, um die Kleine lachen zu sehen. Alles in Ihrer Macht stehende wird versucht das Ablenkung im Alltag herrscht.
    Die Reise die die beiden unternehmen könnte kein größerer Liebesbeweis sein.


    Der Part mit dem Elfenwesen in der Mitte hatte mich kurz stocken lassen und Gedanken wie: nein bitte nun kein Fantasy kamen auf. Doch es war wirklich nur ein kleiner Abschnitt und danach war die Geschichte für mich auch wieder flüssig.
    Im Abstand las ich dann das es ein Jugendbuch mit Low Fantasy Anteilen ist, das habe ich vorher leider überlesen und deswegen werde ich hier auch keinen Stern abziehen und volle Punktzahl vergeben.
    Das hier war ein Buch was einen völlig gefangen nimmt und auch danach noch Gedanken an die Krankheit hervorruft.


    Was mir auch sehr gut gefallen hat war die nähere Infos zu ALL die im Epilog erläutert wurden.
    Durch meinen Beruf kannte ich die Krankheit und hatte einen kleinen Einblick, was es für die Personen im Alltag bedeutet, aber die Zahlen waren mir nicht bekannt und haben mich schon schockiert.
    Deswegen mag ich hier auch gerne noch mal erinnern:
    Lasst euch einfach typisieren. Für euch ist es kein großer Akt, kann aber jemanden das Leben retten:
    http://www.dkms.de/de


    Fazit
    Bewegend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine schlimme Krankheit dem Leser ein bisschen näher gebracht und zum Nachdenken angeregt!


    Sterne
    *****

  • Titel : Wo der Regenbogen anfängt
    Autor : Julia Bohndorf
    Format : E-book
    Verlag : dp



    Inhaltsangabe:
    Zwei Schwestern auf der Suche nach dem Glück. Nach dem Tod der Eltern
    leben die Schwestern Maeve und Niamh gemeinsam bei ihrer Großmutter in
    Berlin. Aber so richtig „leben“ können die beiden nicht, denn die
    elfjährige Niamh bekam vor einiger Zeit die erschreckende Diagnose
    Leukämie. Ihre zehn Jahre ältere Schwester Maeve scheidet als
    Knochenmarkspenderin aus und auch ein anderer Spender ist nicht in
    Sicht. Doch so einfach lassen die beiden das Schicksal nicht gewinnen!
    Um Niamh neuen Lebensmut zu geben nimmt Maeve sie mit auf einen
    außergewöhnlichen Roadtrip von Berlin dorthin, wo der Regenbogen
    anfängt: nach Wicklow in Irland, in die Heimat ihrer Eltern. Da Glück
    und Leid meistens nah beieinanderliegen, entpuppt sich der Road Trip als
    eine Reise, die neue Lebensfreude und Liebe, aber auch Momente der
    Verzweiflung und Trauer schenkt. Und vielleicht bleibt am Ende ihrer
    Reise sogar mehr, als nur die Erinnerungen an eine wunderbare Zeit zu
    zweit …




    Die Autorin schafft es trotz des traurigen Themas eine tolle Geschichte zu erzählen.
    Die
    Geschichte handelt von zwei Schwestern die durch einen Roadtrip noch
    mehr zusammenwachsen.Man ist von Anfang an im Geschehen drin. Das Thema
    Krebs wird mit Respekt und Tiefe behandelt. Man erfährt auch einiges
    ohne das es belehrend wirkt.Beide Schwestern sind als tolle Charaktere
    herausgearbeitet. Man leidet und hofft mit beiden bis zum Ende mit. Die
    Geschichte wird aus der Sichte der Familie und aus der Sicht der 11
    jährigen Niamh geschildert. So bekommt man eine gute Einsicht in beide
    Gefühlswelten.Durch den Roadtrip der beiden Schwestern bekommt das Buch
    trotz des sensiblen Themas eine gewisse Leichtigkeit.Das Buch ist voller
    Emotionen, voller Humor, Traurigkeit und Hoffnung.Man sollte beim Lesen
    der Geschichte auf jedenfall Taschentücher bereit halten!Das Ende kam
    aber dann etwas zu schnell und leider kam die Liebesgeschichte im Buch
    etwas zu kurz.Gut finde ich das durch dieses Buch auf die DKMS
    aufmerksam gemacht wird!
    Fazit:
    Eine berührende Geschichte zweier Schwestern bei der man auf jedenfall Taschentücher braucht!

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