Paige Weaver - Versprich mir Dunkelheit // Promise Me Darkness

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  • Zum Inhalt:
    Maddie und Ryder sind seit ihren jüngsten Kindertagen miteinander befreundet. Dass Maddie schon eine kleine Ewigkeit in ihren besten Freund verliebt ist, behält sie für sich. Denn er ist ein Frauenheld und sie das Mauerblümchen, welches sich nicht in einmalige Abenteuer stürzt.
    Als sich Ryder fürs Militär verpflichten will, bricht für Maddie die Welt zusammen. Jeder Versuch, ihn davon abzubringen, scheitert. Doch bevor sich ihre Wege trennen können, passiert etwas Ungeahntes. Amerika wird angegriffen, und plötzlich ist das Überleben wichtiger als alles andere.


    Meine Meinung:
    Zuerst einmal finde ich die Idee des Buches aufregend und für einen Liebesroman ziemlich originell. Eine leicht zerbrechliche Liebe inmitten einer zerbrechenden Welt.
    Die beiden Protagonisten überzeugen mit ihrer Gegensätzlichkeit. Das Mädchen zurückhaltend und einfach, der Kerl wild und aufbrausend. Das Hin und Her der beiden reißt einen mit. Nur manchmal benimmt sich Maddie nicht wie eine 21-Jährige, sondern wie ein quengelndes Kleinkind, was einen des Öfteren genervt aufstöhnen lässt. Ryder hingegen ist mir trotz seiner etwas groben und abweisenden Art sympathisch. Er sieht die Dinge realistisch. Was ihn so besonders macht, ist diese Sache, dass er selten in sein Herz oder seine Gedanken blicken lässt. Als Leser wollte ich unbedingt seine Geheimnisse entdecken!
    Zu Beginn steht auf jeden Fall die Lovestory bzw. der Konflikt der beiden im Mittelpunkt. Nach dem tragischen Angriff auf Amerika und während des Überlebenskampfes nimmt das Zwischenmenschliche dennoch einen großen Teil der Geschichte ein. Gestört hat mich jedoch, dass sich das Augenmerk übertrieben viel auf Verlangen gerichtet hat - etwas mehr Zärtlichkeit wäre manchmal schön gewesen. Allerdings werden die erotischen Szenen sehr sensibel beschrieben, was, finde ich, ein großer Pluspunkt ist.
    Das Buch lässt sich selten weglegen, denn die Spannung treibt einen von Kapitel zu Kapitel! Den Kampf ums Überleben hat Paige Weaver beinahe beängstigend realistisch dargestellt. Man denkt oft darüber nach, wie man selbst in einer solchen Situation handeln und fühlen würde. Ihre Schreibweise ist flüssig und äußerst anschaulich. Sie gibt die Gefühle der Protagonistin so wieder, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als mitzufühlen und mitzuleiden.
    Aber was mich wirklich gestört hat, war die deutsche Übersetzung. Mir kam es vor, als hätte sich niemand mehr das Buch nach dem Übersetzen durchgelesen (was sehr wahrscheinlich der Fall war). Denn die Fehlerquote liegt viel zu nah an der Toleranzgrenze. Es haben teilweise Wörter in den Sätzen gefehlt, und das nicht nur einmal. Manche Passagen waren auch etwas sonderbar übersetzt, aber die deutsche Sprache ist flexibel, deshalb sehe ich diesen Punkt nicht so eng.


    Dieses Buch bekommt von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: von fünf Sterne.


    Nichtsdestotrotz werde ich mir Teil 2 holen, sobald er erhältlich ist, denn Band 1 hat einen Cliffhanger, der schier unerträglich ist. :-?


    Also ich empfehle dieses Buch jedem, der auf fesselnde Spannung und Nervenkitzel steht!

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